Parodontosebehandlung in Bogenhausen: Zahnfleisch schützen, Zähne erhalten

Parodontosebehandlung in Bogenhausen – Zähne erhalten

Dr. Christina Dickel
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Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen, obwohl Sie gründlich putzen? Dann sollten Sie das nicht als Kleinigkeit abtun – es ist häufig das erste Anzeichen einer Parodontitis, und genau jetzt lässt sich am meisten erreichen. Für Patientinnen und Patienten aus Bogenhausen bieten wir in unserer Praxis im benachbarten Oberföhring eine moderne Parodontosebehandlung nach aktueller S3-Leitlinie. Dieser Ratgeber erklärt, woran Sie die Erkrankung erkennen, wie wir sie behandeln und was Ihre Krankenkasse übernimmt.

Parodontitis: die unterschätzte Volkskrankheit

Parodontitis gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen überhaupt, und viele Betroffene wissen lange nichts davon. Die Sechste Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6, erschienen 2023) zeigt: Bei den allermeisten Erwachsenen finden sich parodontale Befunde, rund jeder zweite Erwachsene ist von einer behandlungsbedürftigen Parodontitis betroffen. Etwa jeder zehnte Erwachsene hat eine schwere Verlaufsform, bei den 65- bis 74-Jährigen ist der Anteil deutlich höher.

Das Tückische: Parodontitis verläuft über Jahre schmerzfrei. Während Sie nichts bemerken, zerstört die chronische Entzündung schleichend den Zahnhalteapparat – das Zahnfleisch, den Kieferknochen und die Fasern, die Ihre Zähne verankern. Unbehandelt ist Parodontitis bei Erwachsenen über 45 die Hauptursache für Zahnverlust, noch vor Karies.

Warnsignale: Woran Sie eine Parodontitis erkennen

Parodontitis beginnt fast immer als Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Entzündet sich das Zahnfleisch über Wochen, kann die Entzündung auf den Kieferknochen übergreifen. Achten Sie auf diese Zeichen:

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder Essen – gesundes Zahnfleisch blutet nicht
  • Gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch statt blassrosa und straff
  • Zahnfleischrückgang – die Zähne erscheinen länger, Zahnhälse liegen frei
  • Empfindliche Zahnhälse bei heißen, kalten oder süßen Speisen
  • Anhaltender Mundgeruch trotz gründlicher Pflege
  • Vertiefte Zahnfleischtaschen – nur durch zahnärztliche Messung (Sondierung) feststellbar
  • Eiteraustritt am Zahnfleischrand
  • Lockere Zähne als Zeichen fortgeschrittenen Knochenabbaus
  • Veränderte Bisslage – Zähne wandern oder kippen
  • Schmerzen beim Kauen, meist erst in späten Stadien
  • Was Sie selbst tun können, wenn Ihr Zahnfleisch blutet, haben wir in unserem Ratgeber Zahnfleischbluten: Was tun? zusammengefasst.

    Wie aus einer Zahnfleischentzündung eine Parodontitis wird

    Alles beginnt mit bakteriellem Biofilm (Plaque), der sich täglich auf den Zähnen bildet. Wird er nicht gründlich entfernt, verhärtet er zu Zahnstein – besonders am und unter dem Zahnfleischrand. Die Bakterien darin lösen eine Entzündungsreaktion aus, die in Stufen fortschreitet:

    Gingivitis (vollständig heilbar)

    Das Zahnfleisch ist gerötet und blutet bei Berührung, die Zahnfleischtaschen sind noch flach (bis 3 mm). In diesem Stadium ist die Entzündung vollständig umkehrbar – durch konsequente Mundhygiene und eine professionelle Zahnreinigung.

    Stadium I und II: frühe bis mittelschwere Parodontitis

    Die Entzündung greift auf den Zahnhalteapparat über. Die Taschen vertiefen sich auf 4 bis 5 mm, der Kieferknochen beginnt abzubauen. Äußerlich ist davon oft kaum etwas zu sehen.

    Stadium III: schwere Parodontitis

    Taschentiefen von 6 mm und mehr, vertikale Knochendefekte, mitunter sind die Furkationen (Wurzelgabelungen) betroffen. Ohne Behandlung droht Zahnverlust.

    Stadium IV: sehr schwere Parodontitis

    Bereits fünf oder mehr Zähne sind verloren, die Kaufunktion ist stark eingeschränkt, verbleibende Zähne lockern sich und können wandern. Hier ist eine komplexe Rehabilitation nötig.

    Ergänzend wird die Progressionsgeschwindigkeit in Grade eingeteilt: Grad A (langsam), Grad B (mäßig) und Grad C (schnell fortschreitend, häufig bei Raucherinnen und Rauchern oder schlecht eingestelltem Diabetes).

    Parodontosebehandlung in Bogenhausen: der Ablauf nach S3-Leitlinie

    Unsere Behandlung folgt der S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und den Empfehlungen der European Federation of Periodontology (EFP). Sie gliedert sich in vier Schritte. Den genauen Ablauf der einzelnen Sitzungen können Sie auch in unserem Artikel Wie läuft eine Parodontosebehandlung ab? nachlesen – hier konzentrieren wir uns auf das, was für Ihre Entscheidung wichtig ist.

    Schritt 1: Mundhygienephase und Risikokontrolle

    Die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung ist eine optimale häusliche Mundhygiene. In dieser Phase:

  • erstellen wir einen vollständigen Parodontalstatus (Taschentiefen an sechs Stellen pro Zahn)
  • entfernen wir Beläge und Zahnstein oberhalb des Zahnfleischrands
  • schulen wir Sie individuell in Putztechnik und Zahnzwischenraumpflege
  • besprechen wir Risikofaktoren wie Rauchen und Diabetes
  • beseitigen wir lokale Reizfaktoren, etwa überhängende Füllungsränder
  • Diese Phase dauert einige Wochen und ist die Voraussetzung für den nächsten Schritt.

    Schritt 2: Subgingivale Instrumentierung – das Kernstück der Therapie

    Unter örtlicher Betäubung reinigen wir systematisch alle erkrankten Zahnfleischtaschen unterhalb des Zahnfleischrands:

  • Entfernung von Zahnstein und Biofilm unter dem Zahnfleisch
  • Glättung der Wurzeloberflächen (Root Planing)
  • Einsatz von Handinstrumenten (Küretten) und schonenden Ultraschallgeräten
  • bei Bedarf ergänzend lokale Antiseptika oder photodynamische Therapie
  • Antibiotika setzen wir nur in begründeten Ausnahmefällen ein – die aktuelle Leitlinie schränkt den routinemäßigen Einsatz bewusst ein.

    Nach 8 bis 12 Wochen kontrollieren wir das Ergebnis (Reevaluation). Die Taschentiefen sollten sich deutlich reduziert haben.

    Schritt 3: Chirurgische Therapie bei Resttaschen

    Bleiben nach Schritt 2 Taschen von 6 mm oder mehr bestehen, kommen chirurgische Verfahren infrage:

  • Zugangslappenoperation: Das Zahnfleisch wird vorsichtig abgehoben, um tiefe Taschen unter direkter Sicht zu reinigen.
  • Regenerative Therapie: Bei vertikalen Knochendefekten lassen sich mit Schmelzmatrixproteinen (Emdogain) oder gesteuerter Geweberegeneration (GTR) Knochen und Halteapparat teilweise wieder aufbauen.
  • Rezessionsdeckung: Freiliegende Zahnhälse können mit einem Bindegewebstransplantat wieder bedeckt werden.
  • Schritt 4: Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) – die entscheidende Nachsorge

    Parodontitis ist eine chronische Erkrankung: Sie lässt sich dauerhaft kontrollieren, aber nicht „wegheilen“. Der bakterielle Biofilm bildet sich innerhalb weniger Wochen neu, und ohne regelmäßige Nachsorge kehrt die Entzündung zurück. Studien zeigen, dass konsequente UPT den Zahnverlust durch Parodontitis etwa halbiert.

    Bei jedem UPT-Termin:

  • Kontrolle des Mundhygienestatus
  • professionelle Biofilmentfernung ober- und unterhalb des Zahnfleischrands
  • Nachreinigung verbliebener Taschen
  • regelmäßige Messung der Taschentiefen
  • Die Abstände richten sich nach Ihrem Risikoprofil – meist alle drei bis sechs Monate.

    RisikoeinstufungNachsorge-Häufigkeit
    Grade A (niedriges Risiko)Alle 10–12 Monate
    Grade B (moderates Risiko)Alle 5–6 Monate
    Grade C (hohes Risiko)Alle 3–4 Monate

    Kosten der Parodontosebehandlung: Was zahlt die Krankenkasse?

    Seit der PAR-Richtlinie von 2021 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die systematische Parodontitistherapie einschließlich der zweijährigen Nachsorge. Konkret sind Kassenleistung:

  • Parodontaler Screening-Index (PSI) im Rahmen der Kontrolluntersuchung
  • vollständiger Parodontalstatus
  • Mundhygieneschulung
  • Reinigung oberhalb des Zahnfleischrands (Schritt 1)
  • subgingivale Instrumentierung aller erkrankten Taschen (Schritt 2)
  • chirurgische Therapie bei Resttaschen (Schritt 3)
  • UPT-Programm über zwei Jahre (Schritt 4)
  • Voraussetzung ist ein PAR-Antrag, der vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse genehmigt werden muss. Die Antragstellung übernehmen wir für Sie.

    Privat zu zahlen sind dagegen in der Regel ergänzende Verfahren wie die photodynamische Therapie, regenerative Maßnahmen mit bestimmten Materialien oder die professionelle Zahnreinigung, die über den Kassenkatalog hinausgeht. Vor jeder Behandlung erhalten Sie von uns eine transparente Kostenübersicht.

    LeistungUngefähre Kosten
    PZR vor PAR-Genehmigung70 – 150 €
    Bakterientest (Keimbestimmung)65 – 100 €
    LasertherapieNach GOZ
    Regenerative Verfahren (Emdogain, GTR, Knochenaufbau)Mehrere Hundert € pro Zahn
    Rezessionsdeckung (Bindegewebstransplantat)Mehrere Hundert € pro Zahn

    Parodontitis und Allgemeingesundheit

    Parodontitis ist keine reine Munderkrankung. Die chronische Entzündung erhöht Entzündungswerte im gesamten Körper und steht mit mehreren Allgemeinerkrankungen in nachgewiesenem Zusammenhang.

    Diabetes: eine Wechselwirkung in beide Richtungen

    Schlecht eingestellter Diabetes verschlechtert die Parodontitis – und eine unbehandelte Parodontitis erschwert umgekehrt die Blutzuckereinstellung. Auswertungen zahlreicher Studien zeigen, dass eine erfolgreiche Parodontitistherapie den HbA1c-Wert um etwa 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte senken kann. Eine gemeinsame S2k-Leitlinie von Diabetes- und Zahngesellschaften empfiehlt deshalb die enge Zusammenarbeit von Hausarzt und Zahnarzt.

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Menschen mit Parodontitis haben ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Parodontitis-Bakterien und Entzündungsbotenstoffe gelangen über die Blutbahn in den Körper und können Gefäßveränderungen begünstigen.

    Schwangerschaft

    Eine unbehandelte Parodontitis ist mit einem etwa doppelt so hohen Risiko für Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht assoziiert. Wir empfehlen Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch daher eine parodontale Kontrolle als festen Bestandteil der Vorsorge.

    Rheumatoide Arthritis und weitere Zusammenhänge

    Studien berichten bei Parodontitis-Patienten ein deutlich erhöhtes Risiko für rheumatoide Arthritis – ein möglicher Mechanismus ist, dass das Bakterium Porphyromonas gingivalis die Bildung von Autoantikörpern anregen kann. Erforscht werden außerdem Zusammenhänge mit Demenz, COPD und weiteren Erkrankungen; die Belege hierfür sind allerdings noch nicht gesichert.

    Guided Biofilm Therapy: schonende Reinigung mit moderner Technik

    In unserer Praxis setzen wir für Prophylaxe und Nachsorge auf die Guided Biofilm Therapy (GBT) mit dem EMS-Airflow-System. Das Protokoll funktioniert so:

  • Biofilm anfärben: Eine Färbelösung macht den sonst unsichtbaren Biofilm sichtbar.
  • AIRFLOW: Ein Gemisch aus warmem Wasser und feinstem Erythritol-Pulver entfernt weiche Beläge schonend, auch bis zu 4 mm unter dem Zahnfleischrand.
  • PERIOFLOW: Ein spezielles Handstück reinigt gezielt Taschen von 4 bis 9 mm Tiefe.
  • PIEZON-Ultraschall: Nur noch für verbliebene harte Beläge (Zahnstein).
  • Abschlusskontrolle: Erneutes Anfärben bestätigt die vollständige Reinigung.
  • Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden diese Methode als deutlich angenehmer als die klassische Reinigung mit Bürste und Polierpaste. Warmes Wasser und feines Pulver schonen Zahnschmelz, Zahnfleisch und Implantatoberflächen.

    Knochenaufbau bei Parodontitis: Was regenerativ möglich ist

    Bei fortgeschrittener Parodontitis mit vertikalen Knochendefekten können regenerative Verfahren einen Teil des verlorenen Gewebes wiederherstellen:

  • Schmelzmatrixproteine (Emdogain): Sie regen die natürliche Neubildung von Wurzelzement, Faserapparat und Knochen an. Langzeitstudien belegen stabile Ergebnisse über zehn Jahre und mehr.
  • Gesteuerte Geweberegeneration (GTR): Eine resorbierbare Membran schirmt den Defekt ab, damit langsam wachsende Knochenzellen ihn auffüllen können.
  • Knochenersatzmaterialien: Sie dienen als Gerüst für die Regeneration.
  • Realistisch bleiben: Nicht jeder Defekt eignet sich für eine Regeneration, und der Erfolg hängt von Defektform, Mundhygiene und Risikofaktoren ab. Mehr zu den Möglichkeiten und Grenzen lesen Sie in unserem Beitrag Zahnfleisch regenerieren bei Zahnfleischrückgang.

    Parodontitis und Zahnersatz: Zähne retten oder ersetzen?

    Oberstes Ziel der Therapie ist der Erhalt Ihrer natürlichen Zähne. Die Mundgesundheitsstudien zeigen, dass das gelingen kann: Die durchschnittliche Zahnzahl der 65- bis 74-Jährigen ist seit 1997 von 14,1 auf 20,4 gestiegen, vollständige Zahnlosigkeit sank in dieser Altersgruppe von 23,2 % auf 5,4 %.

    Sollten einzelne Zähne trotz Therapie nicht zu retten sein, beraten wir Sie zu den Ersatzmöglichkeiten, von der Brücke bis zum Implantat. Wichtig dabei: Vor einer Implantation muss die Parodontitis stabil kontrolliert sein, denn eine Parodontitis-Vorgeschichte erhöht das Risiko für eine Implantatentzündung (Periimplantitis).

    Risikofaktoren: Was Parodontitis begünstigt

    Nicht jeder Mensch ist gleich anfällig. Diese Faktoren erhöhen das Risiko nachweislich:

  • Rauchen: der wichtigste vermeidbare Faktor – Raucher erkranken häufiger und sprechen schlechter auf die Behandlung an
  • Diabetes mellitus: besonders bei HbA1c-Werten über 7 %
  • Genetische Veranlagung: schätzungsweise ein Drittel des Risikos ist erblich bedingt
  • Stress: schwächt die Immunabwehr
  • Unzureichende Mundhygiene: vor allem vernachlässigte Zahnzwischenräume
  • Hormonelle Veränderungen: etwa in Schwangerschaft und Wechseljahren
  • Bestimmte Medikamente: zum Beispiel Immunsuppressiva oder einige Blutdruckmittel
  • Ihre Parodontosebehandlung in Bogenhausen und Oberföhring

    Unsere Praxis liegt in Oberföhring, nur wenige Minuten von Bogenhausen entfernt – ob Sie aus dem Arabellapark, Herzogpark, Johanneskirchen, Englschalking oder Daglfing zu uns kommen. Dr. Christina Dickel und ihr Team begleiten Sie durch jede Phase der Behandlung, von der ersten Diagnose bis zur langfristigen Nachsorge.

    Was Sie bei uns erwartet:

  • Behandlung nach aktueller S3-Leitlinie der DG PARO
  • Guided Biofilm Therapy (GBT) mit dem EMS-Airflow-System
  • digitale Diagnostik für präzise Befunde
  • regenerative Verfahren bei geeigneten Knochendefekten
  • enge Abstimmung mit Ihrem Hausarzt bei Diabetes und anderen Allgemeinerkrankungen
  • Kassenbehandlung – wir stellen den PAR-Antrag für Sie
  • Mehr über unsere Praxis und unser Team erfahren Sie auf der Seite Zahnarzt in Bogenhausen. Wenn Sie Zahnfleischbluten oder andere Warnsignale bei sich bemerken, vereinbaren Sie am besten direkt einen Kontrolltermin – eine kurze Untersuchung schafft sofort Klarheit.

    Häufige Fragen zur Parodontosebehandlung in Bogenhausen

    Ist die Parodontosebehandlung schmerzhaft?

    Die Reinigung der Zahnfleischtaschen erfolgt unter örtlicher Betäubung – während der Behandlung spüren Sie nichts. In den ersten Tagen danach kann das Zahnfleisch empfindlich sein, das legt sich in der Regel schnell.

    Wie lange dauert die gesamte Behandlung?

    Die aktive Therapie (Schritt 1 bis 3) erstreckt sich über etwa drei bis sechs Monate. Danach folgt die Nachsorge (UPT) im Abstand von drei bis zwölf Monaten, je nach Risikoprofil.

    Kann sich Parodontitis zurückbilden?

    Eine Gingivitis heilt vollständig aus. Bei einer Parodontitis lässt sich der bereits eingetretene Knochenabbau nur teilweise rückgängig machen. Mit konsequenter Therapie und Nachsorge können wir die Erkrankung aber dauerhaft stoppen und weiteren Zahnverlust verhindern.

    Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Parodontosebehandlung?

    Ja. Seit 2021 ist die systematische Parodontitistherapie einschließlich zweijähriger Nachsorge Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Voraussetzung ist ein genehmigter PAR-Antrag, den wir vor Behandlungsbeginn für Sie einreichen.

    Muss ich mit dem Rauchen aufhören?

    Ein Rauchstopp ist die wirksamste Einzelmaßnahme für Ihre Zahnfleischgesundheit. Raucherinnen und Raucher heilen schlechter und haben ein höheres Rückfallrisiko. Wir unterstützen Sie gern bei diesem Schritt.

    Parodontitis lässt sich nicht aufschieben, aber sehr gut behandeln – je früher, desto einfacher. Vereinbaren Sie Ihren Termin zur parodontalen Untersuchung in unserer Praxis in Oberföhring, online oder telefonisch. Wir schauen uns Ihr Zahnfleisch in Ruhe an und besprechen mit Ihnen den besten Weg.

    Schlagwörter

    #Parodontitis#Zahnfleischentzündung#Zahnfleisch

    Über den Autor

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    Dr. Christina Dickel

    Zahnärztin mit über 15 Jahren Erfahrung in moderner Zahnmedizin

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