Als Zahnärztin verbringe ich den Großteil meines Tages mit dem, was ich liebe: meinen Patientinnen und Patienten helfen. Doch nach dem letzten Termin war der Arbeitstag lange nicht vorbei. Über zwei Stunden täglich saß ich abends am Schreibtisch, um Behandlungsverläufe zu dokumentieren, Befunde zu formulieren und Notizen in unsere Praxissoftware Charly zu übertragen.
Der klassische Ablauf sah so aus: Während der Behandlung kurze Stichpunkte auf Papier notieren, nach Feierabend alles in vollständige Dokumentationen umschreiben. Dabei gingen Details verloren, die Formulierungen waren oft hastig und die Qualität der Dokumentation litt — ganz zu schweigen von meiner Work-Life-Balance.
Dieses Problem betrifft nicht nur mich. Studien zeigen, dass Ärztinnen und Ärzte im Durchschnitt zwei bis drei Stunden pro Tag mit administrativer Dokumentation verbringen — Zeit, die weder den Patienten zugutekommt noch zur beruflichen Zufriedenheit beiträgt. Für eine inhabergeführte Praxis wie unsere bedeutet das: weniger Zeit für Patienten, weniger Zeit für Familie, und ein schleichender Weg in Richtung Burnout.
Ich wusste, dass es eine bessere Lösung geben muss — und begann, mich mit KI-gestützter Dokumentation zu beschäftigen.




