Sinuslift München - Knochenaufbau Implantologie | Zahnärztin Christina Dickel
Wenn im Oberkiefer-Seitenzahnbereich nicht genügend Knochenhöhe für Implantate vorhanden ist, ermöglicht ein Sinuslift den gezielten Knochenaufbau. Als erfahrene Implantologin in München führt Zahnärztin Christina Dickel sowohl interne als auch externe Sinuslift-Verfahren durch, um optimale Voraussetzungen für langfristig stabile Zahnimplantate zu schaffen.
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Sinuslift?
In unserer Praxis in München-Oberföhring führen wir Sinuslift-Eingriffe mit modernster DVT 3D-Planung durch — für Patienten aus Bogenhausen, Arabellapark und ganz München. Bei einem Sinuslift in München sorgen wir dafür, dass ausreichend Knochen für ein sicheres Zahnimplantat aufgebaut wird.
Ein Sinuslift (auch Sinusbodenelevation oder Sinusbodenaugmentation) ist ein chirurgisches Verfahren zum Knochenaufbau im seitlichen Oberkiefer. Ziel ist es, ausreichend Knochenvolumen zu schaffen, damit Zahnimplantate sicher und dauerhaft verankert werden können.
Um zu verstehen, warum ein Sinuslift nötig ist, lohnt ein Blick auf die Anatomie: Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) ist die größte der Nasennebenhöhlen und liegt direkt oberhalb der Seitenzahnregion des Oberkiefers. Sie ist von einer dünnen Schleimhaut ausgekleidet, der sogenannten Schneider'schen Membran (Membrana Schneideri). Der Kieferknochen zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle ist in diesem Bereich oft von Natur aus dünn — bei manchen Menschen beträgt die Knochenhöhe nur wenige Millimeter.
Nach dem Verlust von Seitenzähnen im Oberkiefer setzt ein doppelter Prozess ein: Zum einen baut sich der Kieferknochen ab, weil der Kaubelastungsreiz fehlt (Knochenatrophie). Zum anderen dehnt sich die Kieferhöhle im Laufe des Lebens natürlich aus (Pneumatisation). Beide Faktoren zusammen führen dazu, dass die verbleibende Knochenhöhe für ein Implantat häufig nicht ausreicht — ein Implantat benötigt in der Regel mindestens 8-10 mm stabilen Knochen.
Beim Sinuslift wird die Schneider'sche Membran vorsichtig vom Kieferhöhlenboden abgelöst und nach oben (kranial) verlagert. In den so entstandenen Hohlraum wird Knochenaufbaumaterial eingebracht — entweder Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder eine Kombination aus beidem. In den folgenden Monaten wird dieses Material vom Körper in belastbaren, eigenen Knochen umgebaut. Erst dann — oder bei ausreichender Primärstabilität bereits gleichzeitig — kann das Implantat gesetzt werden.
Der Sinuslift ist eines der am besten erforschten und erfolgreichsten Verfahren in der dentalen Implantologie. Mit einer Erfolgsrate von über 95 % gilt er als Goldstandard für den Knochenaufbau im Oberkiefer-Seitenzahnbereich.

Interner vs. Externer Sinuslift
Es gibt zwei bewährte Techniken für den Sinuslift, die sich in Zugangsweg, Knochengewinn und Invasivität unterscheiden. Welche Methode für Sie infrage kommt, hängt vor allem von der vorhandenen Restknochenhöhe ab.
| Interner Sinuslift | Externer Sinuslift | |
|---|---|---|
| Zugang | Durch das Implantatbett (von unten) | Seitliches Knochenfenster (lateral) |
| Knochengewinn | 2–4 mm | Bis zu 10+ mm |
| Indikation | Restknochenhöhe 5–8 mm | Restknochenhöhe < 5 mm |
| Implantation gleichzeitig | Ja, in der Regel | Oft zweizeitig (nach 6–9 Monaten) |
| OP-Dauer | 30–45 Minuten | 60–90 Minuten |
| Einheilzeit | 4–6 Monate | 6–9 Monate |
| Invasivität | Minimal-invasiv | Umfangreicher |

Interner Sinuslift (geschlossene Technik)
Beim internen Sinuslift erfolgt der Zugang durch das Implantatbett selbst — es wird kein zusätzlicher Schnitt benötigt. Mit speziellen Instrumenten (Osteotomen) wird der Kieferhöhlenboden vorsichtig angehoben und die Schneider'sche Membran nach oben verlagert. Knochenaufbaumaterial wird durch die gleiche Öffnung eingebracht. Da noch ausreichend Restknochen vorhanden ist (5–8 mm), kann das Implantat in derselben Sitzung gesetzt werden.
Vorteile: minimal-invasiv, kürzere OP-Dauer, weniger Schwellung, schnellere Heilung, Implantation in einer Sitzung möglich.
Externer Sinuslift (offene Technik / lateraler Zugang)
Bei stark reduzierter Knochenhöhe (unter 5 mm) ist der externe Sinuslift die Methode der Wahl. Dabei wird ein kleines Knochenfenster in der seitlichen Kieferhöhlenwand präpariert. Durch dieses Fenster wird die Schneider'sche Membran sichtbar und kann unter direkter Sicht schonend angehoben werden. Der entstehende Raum wird mit Knochenaufbaumaterial aufgefüllt, das Knochenfenster verschlossen und die Schleimhaut vernäht.
Der externe Sinuslift ermöglicht einen deutlich größeren Knochengewinn (bis zu 10 mm und mehr) und ist auch bei sehr geringer Restknochenhöhe durchführbar. In der Regel wird das Implantat erst nach einer Einheilzeit von 6–9 Monaten in einem zweiten Eingriff gesetzt.
Beide Techniken in unserer Praxis
In unserer Praxis führen wir beide Sinuslift-Techniken routinemäßig durch. Welches Verfahren für Sie optimal ist, entscheiden wir auf Basis der dreidimensionalen DVT-Diagnostik, die eine millimetergenaue Vermessung der vorhandenen Knochenhöhe ermöglicht.
Wann ist ein Sinuslift nötig?
Nicht jeder Patient, der ein Implantat im Oberkiefer benötigt, braucht einen Sinuslift. Die Entscheidung hängt von der individuellen Knochensituation ab, die wir mit modernster 3D-Diagnostik (DVT — Digitale Volumentomographie) millimetergenau vermessen.
Ein Sinuslift ist in der Regel indiziert, wenn:
- Die Restknochenhöhe im Seitenzahnbereich des Oberkiefers unter 8 mm beträgt — ein Implantat benötigt mindestens 8–10 mm stabilen Knochen für eine sichere Verankerung.
- Zähne im Oberkiefer-Seitenzahnbereich seit längerer Zeit fehlen — nach Zahnverlust baut sich der Knochen kontinuierlich ab. Je länger die Lücke besteht, desto mehr Knochen geht verloren.
- Die Kieferhöhle stark pneumatisiert ist — bei manchen Menschen dehnt sich die Kieferhöhle natürlicherweise stark aus und verdrängt den Kieferknochen. Dies kann auch bei vorhandenen Zähnen der Fall sein.
- Parodontitis zu Knochenverlust geführt hat — chronische Zahnfleischentzündung zerstört den Kieferknochen und kann auch nach erfolgreicher Behandlung eine Augmentation notwendig machen.
DVT-Diagnostik als Entscheidungsgrundlage: In unserer Praxis verfügen wir über ein eigenes DVT-Gerät, das dreidimensionale Röntgenaufnahmen des Kiefers erstellt. Im Gegensatz zum zweidimensionalen Röntgenbild können wir im DVT die exakte Knochenhöhe, -breite und -dichte vermessen sowie den Verlauf von Nervenbahnen und die Ausdehnung der Kieferhöhle beurteilen. Diese präzise Planung ist die Grundlage für einen sicheren und vorhersagbaren Sinuslift.
Wenn ausreichend Knochen vorhanden ist (über 8–10 mm), kann das Implantat direkt ohne Sinuslift gesetzt werden — der Eingriff wird nur durchgeführt, wenn er tatsächlich notwendig ist.

Ablauf der Behandlung
Ein Sinuslift ist ein planbarer Eingriff, der in unserer Praxis ambulant durchgeführt wird. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie die Behandlung abläuft:

1. DVT-Aufnahme und 3D-Planung
Am Anfang steht eine dreidimensionale DVT-Aufnahme Ihres Oberkiefers. Anhand der 3D-Daten vermessen wir die exakte Restknochenhöhe, beurteilen die Kieferhöhle und planen die optimale Implantatposition. Auf dieser Basis entscheiden wir, ob ein interner oder externer Sinuslift erforderlich ist.
2. Beratungsgespräch und Aufklärung
In einem ausführlichen Vorgespräch erklären wir Ihnen den geplanten Eingriff, besprechen Alternativen und beantworten alle Ihre Fragen. Sie erhalten einen detaillierten Behandlungsplan und einen Kostenvoranschlag für Ihre Versicherung.
3. Der Eingriff
Der Sinuslift wird in der Regel unter Lokalanästhesie durchgeführt. Auf Wunsch bieten wir zusätzlich Lachgas-Sedierung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose an — ideal für Angstpatienten oder bei längeren Eingriffen.
Interner Sinuslift: Zugang über das Implantatbett, Anheben der Membran mit Osteotomen, Einbringen des Knochenaufbaumaterials, simultane Implantation. Dauer: ca. 30–45 Minuten.
Externer Sinuslift: Präparation eines seitlichen Knochenfensters, Ablösen der Schneider'schen Membran unter Sicht, Auffüllung mit Knochenaufbaumaterial, Verschluss des Fensters, Naht. Dauer: ca. 60–90 Minuten.
4. Einheilphase
Das eingebrachte Knochenaufbaumaterial benötigt Zeit, um sich in stabilen, eigenen Knochen umzubauen. Die Einheilzeit beträgt beim internen Sinuslift 4–6 Monate, beim externen Sinuslift 6–9 Monate. In dieser Phase führen wir regelmäßige Kontrolltermine durch.
5. Implantation (bei zweizeitigem Vorgehen)
Nach erfolgreicher Knocheneinheilung — dokumentiert durch eine DVT-Kontrollaufnahme — wird das Implantat in den neu aufgebauten Knochen eingesetzt. Nach einer weiteren Einheilzeit von 3–6 Monaten kann die prothetische Versorgung erfolgen.
6. Prothetische Versorgung
Sobald das Implantat fest eingeheilt ist, wird der endgültige Zahnersatz angefertigt und eingesetzt — in unserer Praxis dank CEREC-Technologie oft in nur einer Sitzung. Das Ergebnis: ein stabiles Implantat mit natürlich aussehender Krone.
Materialien: Eigenknochen und Knochenersatz
Für den Sinuslift stehen verschiedene Knochenaufbaumaterialien zur Verfügung. Die Wahl des Materials hängt von der Defektgröße, der individuellen Knochensituation und den persönlichen Präferenzen ab. Häufig verwenden wir eine Kombination aus verschiedenen Materialien, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Eigenknochen (autologes Transplantat)
Eigenknochen gilt als Goldstandard in der Knochenaugmentation. Er wird dem Patienten selbst entnommen — meist aus dem Kieferwinkel, dem Kinn oder bei größerem Bedarf aus dem Beckenkamm. Eigenknochen hat einen entscheidenden Vorteil: Er enthält lebende Knochenzellen und Wachstumsfaktoren und ist damit osteoinduktiv — er regt aktiv die Neubildung von Knochen an.
Nachteil: Es ist eine zweite Entnahmestelle (Donorstelle) nötig, was die OP etwas umfangreicher macht und zu zusätzlichen Beschwerden an der Entnahmestelle führen kann.
Xenogenes Material (biologisches Knochenersatzmaterial)
Xenogene Knochenersatzmaterialien werden aus tierischem Knochen (meist boviner, also Rinderknochen) gewonnen und aufbereitet, sodass nur die mineralische Knochenstruktur übrig bleibt. Bekannte Produkte wie Bio-Oss sind seit Jahrzehnten klinisch erprobt und hervorragend dokumentiert. Sie dienen als osteokonduktives Leitgerüst — der körpereigene Knochen wächst in die Struktur ein und ersetzt das Material schrittweise.
Vorteil: Keine zweite OP-Stelle, sehr gut erforscht, langsame Resorption bietet langfristige Volumenstabilität.
Synthetisches Knochenersatzmaterial (alloplastisch)
Synthetische Materialien wie Trikalziumphosphat (TCP) oder Hydroxylapatit werden im Labor hergestellt und sind vollständig biokompatibel. Sie sind vollständig resorbierbar — der Körper baut sie im Laufe der Zeit ab und ersetzt sie durch eigenen Knochen.
Vorteil: Keine Entnahmestelle, kein tierisches Material, vollständig synthetisch und resorbierbar.
Unser Vorgehen in der Praxis
In unserer Praxis verwenden wir sowohl Eigenknochen als auch Knochenersatzmaterialien — häufig in Kombination. Eigenknochen liefert die biologischen Wachstumsfaktoren, während Knochenersatzmaterial als stabiles Gerüst dient und das Volumen langfristig sichert. Welche Materialien für Sie am besten geeignet sind, besprechen wir individuell im Beratungsgespräch. Mehr zum Thema: Knochenaufbau für Implantate.
Heilung und Nachsorge
Die richtige Nachsorge ist entscheidend für den Erfolg eines Sinuslifts. Der Eingriff betrifft die Kieferhöhle — ein Hohlraum, der mit den Atemwegen verbunden ist. Deshalb gelten einige besondere Verhaltensregeln, die sich von anderen zahnchirurgischen Eingriffen unterscheiden.
Heilungsverlauf
Erste 1–2 Wochen: Die initiale Wundheilung umfasst das Abschwellen, die Nahtentfernung (nach ca. 10 Tagen) und das Abklingen eventueller Beschwerden. Leichte Schwellungen und blaue Flecken (Hämatome) sind normal und kein Grund zur Sorge.
4–9 Monate: In dieser Phase baut der Körper das eingebrachte Knochenaufbaumaterial in eigenen, belastbaren Knochen um. Die Dauer hängt von der verwendeten Technik ab: 4–6 Monate beim internen Sinuslift, 6–9 Monate beim externen Sinuslift. Während dieser Zeit können Sie ganz normal Ihrem Alltag nachgehen.
DVT-Kontrollaufnahme: Vor der Implantation überprüfen wir mit einer DVT-Aufnahme, ob ausreichend neuer Knochen entstanden ist und das Implantat sicher gesetzt werden kann.
Wichtige Verhaltensregeln nach dem Sinuslift
Die Schneider'sche Membran muss in Ruhe heilen. Druckveränderungen in der Kieferhöhle können die Heilung stören. Bitte beachten Sie daher:
- Nase nicht schnäuzen (2–3 Wochen): Dies ist die wichtigste Regel. Beim Naseputzen entsteht Überdruck in der Kieferhöhle, der das eingebrachte Material verschieben oder die heilende Membran beschädigen kann. Lassen Sie die Nase einfach laufen oder tupfen Sie vorsichtig ab.
- Niesen mit offenem Mund: Falls Sie niesen müssen, tun Sie dies mit offenem Mund, um keinen Druckaufbau in der Kieferhöhle zu erzeugen.
- Nicht fliegen (2 Wochen): Die Druckveränderungen beim Fliegen (Start und Landung) können sich negativ auf die Heilung auswirken.
- Kein Strohhalm, nicht durch einen Schnorchel atmen: Das Saugen erzeugt Unterdruck, der die Heilung stören kann.
- Weiche Kost (1–2 Wochen): Vermeiden Sie hartes Kauen auf der operierten Seite.
- Kopf hochlagern beim Schlafen: Ein zusätzliches Kissen reduziert Schwellungen.
- Nicht rauchen: Rauchen verschlechtert die Wundheilung erheblich und erhöht das Komplikationsrisiko deutlich.
- Kein Sport für 1 Woche: Körperliche Anstrengung kann Nachblutungen begünstigen.
Kontrolltermine
Nach dem Sinuslift sehen wir Sie zu regelmäßigen Kontrollterminen: in der ersten Woche zur Wundkontrolle, nach 10 Tagen zur Nahtentfernung und in den folgenden Monaten zur Überwachung der Knochenheilung. Vor der Implantation erfolgt eine abschließende DVT-Kontrolle.
Kosten und Kassenleistung
Die Kosten für einen Sinuslift hängen von der verwendeten Technik, dem Aufwand und dem Knochenaufbaumaterial ab. Hier ein Überblick über die Erstattungssituation:
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Der Sinuslift ist keine Kassenleistung. Da Implantate nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, werden auch vorbereitende Maßnahmen wie der Knochenaufbau nicht von der GKV übernommen.
Die GKV beteiligt sich jedoch am endgültigen Zahnersatz (Krone auf dem Implantat) mit einem Festzuschuss. Dieser Festzuschuss deckt 60 % der Kosten der Regelversorgung. Mit lückenlos geführtem Bonusheft erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 75 % (5 Jahre: 70 %, 10 Jahre: 75 %).
Private Krankenversicherung (PKV)
Private Krankenversicherungen übernehmen den Sinuslift häufig teilweise oder vollständig — abhängig von Ihrem individuellen Tarif. Wir erstellen gerne einen detaillierten Heil- und Kostenplan, den Sie vor der Behandlung bei Ihrer PKV einreichen können.
Ratenzahlung
Für die Eigenanteile bieten wir die Möglichkeit einer Ratenzahlung, um die Kosten auf mehrere Monate zu verteilen. Die finanzielle Situation soll kein Hindernis für die optimale Versorgung Ihrer Zähne sein. Sprechen Sie uns gerne an — wir finden eine Lösung.
Warum Dr. Dickel für Ihren Sinuslift?
Ein Sinuslift erfordert chirurgische Erfahrung, präzise Planung und modernste Technik. In unserer Praxis vereinen wir all das:
- DVT 3D-Diagnostik in der Praxis: Millimetergenaue dreidimensionale Planung mit unserem eigenen DVT-Gerät — keine Überweisungen für die Bildgebung nötig.
- DGI-Mitglied: Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie bringen wir fundierte Expertise in der implantologischen Chirurgie mit.
- Weitere Fachgesellschaften: Mitglied der DGZMK (Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) und DGÄZ (Ästhetische Zahnmedizin).
- Beide Sinuslift-Techniken: Wir beherrschen sowohl den internen als auch den externen Sinuslift und wählen die für Sie optimale Methode.
- Erfahrung mit allen Materialien: Eigenknochen, xenogene und synthetische Knochenersatzmaterialien — wir setzen das Material ein, das für Ihren Fall am besten geeignet ist.
- CEREC-Technologie: Nach erfolgreicher Implantation fertigen wir Ihren Zahnersatz digital und oft in einer einzigen Sitzung.
- Alle Sedierungsoptionen: Ob Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose — wir bieten für jeden Patienten und jedes Angstlevel die passende Lösung. Ideal für Angstpatienten.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin — wir prüfen Ihre Knochensituation mit einer DVT-Aufnahme und beraten Sie individuell zu den Möglichkeiten.

Kosten im Überblick
| Leistung | Preisrahmen | Hinweis |
|---|---|---|
| Interner Sinuslift | Individuell nach Aufwand | Minimal-invasives Verfahren durch das Implantatbett. Kosten abhängig vom verwendeten Knochenaufbaumaterial. |
| Externer Sinuslift | Individuell nach Aufwand | Umfangreicheres Verfahren mit seitlichem Knochenfenster. Höhere Kosten durch längere OP-Dauer und größere Materialmengen. |
| Sinuslift + simultane Implantation | Individuell nach Aufwand | Kombination aus Sinuslift und gleichzeitiger Implantatsetzung in einer Sitzung. Gesamtkosten können günstiger sein als zwei getrennte Eingriffe. |
Interner Sinuslift
Individuell nach Aufwand
Minimal-invasives Verfahren durch das Implantatbett. Kosten abhängig vom verwendeten Knochenaufbaumaterial.
Externer Sinuslift
Individuell nach Aufwand
Umfangreicheres Verfahren mit seitlichem Knochenfenster. Höhere Kosten durch längere OP-Dauer und größere Materialmengen.
Sinuslift + simultane Implantation
Individuell nach Aufwand
Kombination aus Sinuslift und gleichzeitiger Implantatsetzung in einer Sitzung. Gesamtkosten können günstiger sein als zwei getrennte Eingriffe.
Private Krankenversicherungen übernehmen den Sinuslift häufig teilweise oder vollständig — abhängig vom Tarif. Wir erstellen gerne einen detaillierten Heil- und Kostenplan zur Vorlage bei Ihrer PKV.
Für die Eigenanteile bieten wir Ratenzahlung an, um die Kosten auf mehrere Monate zu verteilen. Die finanzielle Situation soll kein Hindernis für Ihre optimale Versorgung sein.
Risiken und Sicherheit
Der Sinuslift gehört zu den am besten erforschten und sichersten Verfahren der dentalen Chirurgie. Die Erfolgsrate liegt bei über 95 %. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können Komplikationen auftreten, die jedoch in der Regel gut beherrschbar sind.
Perforation der Schneider'schen Membran
Häufigste Komplikation (5–20 %)
Kleine Perforationen werden intraoperativ mit Kollagenmembranen repariert. Bei größeren Rissen Abbruch und Wiederholung nach 3–6 Monaten. Ultraschall-Instrumente (Piezochirurgie) reduzieren das Risiko.
Schwellung und Hämatom
Häufig (normale Heilungsreaktion)
Kühlen in den ersten 48 Stunden, Kopf hochlagern, abschwellende Medikation. Klingt in der Regel innerhalb von 5–7 Tagen ab.
Nachblutung
Gelegentlich
Leichte Nachblutungen am OP-Tag sind normal. Auf Aufbissttupfer beißen, körperliche Schonung, kein Sport. Bei anhaltender Blutung Praxis kontaktieren.
Infektion / Transplantatverlust
Selten (< 2 %)
Prophylaktische Antibiotikagabe, sterile OP-Bedingungen, Rauchverzicht. Bei Infektionszeichen (Fieber, starke Schmerzen, eitriger Ausfluss) sofortige Behandlung.
Sinusitis (Kieferhöhlenentzündung)
Selten
Abschwellende Nasentropfen, ggf. Antibiotika. Gute Nachsorge und Einhaltung der Verhaltensregeln (kein Naseputzen) minimieren das Risiko erheblich.
Taubheitsgefühl
Sehr selten, vorübergehend
Kann durch Schwellung im OP-Bereich auftreten und bildet sich in der Regel innerhalb weniger Wochen vollständig zurück. Dauerhafte Nervschäden sind extrem selten.
In unserer Praxis minimieren wir Risiken durch präzise DVT-gestützte 3D-Planung, den Einsatz moderner Instrumente, sterile OP-Bedingungen und eine engmaschige Nachsorge mit regelmäßigen Kontrollterminen.
Qualifikationen und Zertifikate
DGI — Deutsche Gesellschaft für Implantologie
Mitgliedschaft
DGZMK — Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Mitgliedschaft
DGÄZ — Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin
Mitgliedschaft
CEREC-Zertifizierung — Digitale CAD/CAM-Zahnersatzfertigung
Zertifiziert
DVT 3D-Diagnostik — Digitale Volumentomographie
In-Praxis-Ausstattung
2012
Staatsexamen Zahnmedizin
Universität
Häufige Fragen
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