Was kostet Bleaching beim Zahnarzt in München?
Die Kosten für professionelles Bleaching in München variieren je nach Verfahren: In-Office-Bleaching mit Philips Zoom kostet €350–500, Home-Bleaching mit individuellen Schienen €200–300, die Kombination beider Methoden €450–700. Eine Touch-up-Behandlung zur Auffrischung nach 1–2 Jahren liegt bei €100–200. Hinzu kommt die empfohlene professionelle Zahnreinigung als Vorbereitung (€80–120). Alle Preise sind Richtwerte — der genaue Preis wird nach der Voruntersuchung festgelegt.
Wie lange hält ein professionelles Bleaching?
Mit guter Pflege halten die Ergebnisse eines professionellen Bleachings in der Regel 1 bis 3 Jahre. Die Haltbarkeit hängt stark von Ihren Gewohnheiten ab: Häufiger Konsum von Kaffee, Tee, Rotwein und Tabak verkürzt das Ergebnis. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR) und die Verwendung von fluoridhaltige Zahnpasta verlängern es. Nach 1–2 Jahren ist eine kurze Touch-up-Behandlung mit den vorhandenen Home-Bleaching-Schienen meist ausreichend, um das Ergebnis aufzufrischen.
Ist Bleaching schädlich für die Zähne?
Professionelles Bleaching unter zahnärztlicher Aufsicht mit EU-konformen Materialien ist bei sorgfältiger Voruntersuchung sicher und nicht schädlich für den Zahnschmelz. Studien zeigen, dass Wasserstoffperoxid in therapeutischen Konzentrationen keine dauerhaften Schäden an der Zahnhartsubstanz hinterlässt. Vorübergehende Empfindlichkeiten für 1–3 Tage nach der Behandlung sind häufig, aber harmlos. Wir minimieren diese durch unser Desensibilisierungsprotokoll mit ACP-Gel und Fluoridversiegelung erheblich.
Was ist der Unterschied zwischen In-Office und Home-Bleaching?
Beim In-Office-Bleaching (z. B. Philips Zoom) findet die gesamte Behandlung in der Praxis statt: In einer Sitzung von 60–90 Minuten erzielen Sie sofort sichtbare Ergebnisse von bis zu 8 Nuancen. Beim Home-Bleaching erhalten Sie individuell angefertigte Zahnschienen und professionelles Gel für die Anwendung zu Hause. Die Aufhellung erfolgt graduell über 2 Wochen, das Ergebnis ist oft besonders gleichmäßig. Beide Methoden sind sicher und wirksam — am besten kombiniert man sie für maximale Ergebnisse.
Wie funktioniert Philips Zoom Bleaching?
Philips Zoom nutzt ein spezielles Wasserstoffperoxid-Gel (25–38% H₂O₂), das durch blaues LED-Licht aktiviert wird. Die freigesetzten Sauerstoffradikale dringen in die Zahnhartsubstanz ein und zersetzen die färbenden Moleküle (Chromogene) in farbneutrale Verbindungen. Die Behandlung läuft in drei Zyklen à 15 Minuten ab. Das integrierte Amorphous-Calcium-Phosphate (ACP)-Desensibilisierungsprotokoll remineralisiert den Schmelz und reduziert Empfindlichkeiten nach der Behandlung. Das Ergebnis ist sofort sichtbar.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Bleaching?
Nein, Bleaching ist eine rein ästhetische Leistung und wird weder von gesetzlichen noch von privaten Krankenversicherungen als Regelleistung übernommen. Einige Zahnzusatzversicherungen mit Ästhetik-Baustein bezuschussen Zahnaufhellungen jedoch mit bis zu €500 pro Jahr. Wir empfehlen, Ihren Vertrag zu prüfen oder Ihren Versicherungsanbieter direkt zu kontaktieren. Wir stellen Ihnen gern eine detaillierte Rechnung nach GOZ aus, die Sie bei Ihrer Zusatzversicherung einreichen können.
Wie weiß werden meine Zähne durch Bleaching?
Die meisten Patienten erreichen eine Aufhellung von 4 bis 8 Nuancen auf dem VITA Shade Guide — das entspricht dem Unterschied zwischen einem natürlichen Gelbton (z. B. A3) und einem hellen Naturweiß (A1 oder B1). Das genaue Ergebnis hängt von der Ausgangsfarbe, der Zahnstruktur und dem gewählten Verfahren ab. Beim Erstgespräch messen wir Ihre Ausgangsfarbe und legen gemeinsam ein realistisches Zielshade fest. Wichtig: Kronen, Veneers und Füllungen lassen sich nicht aufhellen.
Kann ich Bleaching machen, wenn ich empfindliche Zähne habe?
Ja, in vielen Fällen ist Bleaching auch bei empfindlichen Zähnen möglich. Wir prüfen in der Voruntersuchung die Ursache der Empfindlichkeit: Liegt sie an freiliegenden Zahnhälsen, Dentinhyperästhesie oder Schmelzdefekten, wählen wir ggf. das Home-Bleaching mit niedrigerer Konzentration (10% Carbamidperoxid) — das ist sanfter und gleichzeitig sehr wirksam. Unser Desensibilisierungsprotokoll mit ACP-Gel vor und nach der Behandlung sowie die fluoridhaltige Versiegelung minimieren Empfindlichkeiten erheblich.
Wie oft kann man Bleaching wiederholen?
Es gibt keine starre Regel, wie oft Bleaching wiederholt werden darf. Als Richtwert empfehlen wir, zwischen den Behandlungen mindestens 12–18 Monate zu warten, damit sich der Zahnschmelz vollständig erholen kann. Für die regelmäßige Auffrischung ist das Home-Bleaching mit bestehenden Schienen ideal: Eine kurze Touch-up-Anwendung von 3–5 Tagen nach 1–2 Jahren ist schonend und ausreichend, um das Ergebnis dauerhaft zu erhalten. Bei übermäßig häufigem Bleaching riskiert man Schmelzschäden.
Hilft Bleaching bei Verfärbungen durch Kaffee und Tee?
Ja, extrinsische (äußerliche) Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak sprechen hervorragend auf Bleaching an. Das Wasserstoffperoxid-Gel zersetzt die eingelagerten Chromogene effektiv. Allerdings sollten zunächst bei einer professionellen Zahnreinigung alle oberflächlichen Beläge und Verfärbungen entfernt werden — erst dann kann das Bleaching-Gel gleichmäßig in den Schmelz eindringen. Nach dem Bleaching ist es ratsam, den Konsum der färbenden Substanzen zu reduzieren, um das Ergebnis zu verlängern.
Warum ist professionelles Bleaching besser als Drogerie-Produkte?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Wirkstoffkonzentration: EU-Recht erlaubt Drogerie-Produkten maximal 0,1% Wasserstoffperoxid — weit zu wenig für eine spürbare Aufhellung. Professionelle Systeme arbeiten mit 6–38% H₂O₂ (nur für Zahnärzte zugelassen). Dazu kommt die Individualität: Wir passen die Behandlung auf Ihre Zahnstruktur, Ausgangsfarbe und Empfindlichkeit an. Drogerie-Strips passen nicht exakt, führen zu ungleichmäßigen Ergebnissen und können das Zahnfleisch reizen. Professionelles Bleaching ist sicherer, schneller und deutlich effektiver.
Darf man in der Schwangerschaft Bleaching machen?
Wir empfehlen, Bleaching während der Schwangerschaft und Stillzeit zu verschieben. Es gibt keine konkreten Studien, die ein Risiko belegen — aber aus Vorsichtsgründen raten wir davon ab, da Wasserstoffperoxid theoretisch in den Blutkreislauf aufgenommen werden kann. Nach der Schwangerschaft und dem Abstillen steht einem Bleaching nichts im Weg. In der Zwischenzeit kann eine professionelle Zahnreinigung extrinsische Verfärbungen reduzieren und die natürliche Zahnfarbe wieder zum Vorschein bringen.
Was muss ich nach dem Bleaching beachten?
Die ersten 48 Stunden nach dem Bleaching sind entscheidend: Meiden Sie Kaffee, Tee, Rotwein, Cola, Curry, Kurkuma, Tomatensoße und alle stark färbenden Speisen und Getränke — der Zahnschmelz ist in dieser Phase besonders porös und aufnahmefähig. Verzichten Sie auch auf Tabak. Verwenden Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta und eine weiche Zahnbürste. Leichte Zahnempfindlichkeit in den ersten 1–3 Tagen ist normal. Bei anhaltenden Beschwerden kontaktieren Sie uns bitte.
Können Kronen und Füllungen aufgehellt werden?
Nein — Zahnersatz wie Kronen, Veneers, Inlays, Brücken und Kompositfüllungen reagieren nicht auf Bleaching-Gel. Diese Materialien (Keramik, Komposit, Metall) enthalten keine Chromogene, die durch Wasserstoffperoxid zersetzt werden könnten. Wenn Sie Zahnersatz im Frontzahnbereich haben und trotzdem aufhellen möchten, besprechen wir gemeinsam die Möglichkeiten: z. B. zuerst die natürlichen Zähne bleachen und dann den Zahnersatz auf die neue Farbe anpassen. Das erfordert eine sorgfältige Planung.
Brauche ich vor dem Bleaching eine Zahnreinigung?
Ja, eine professionelle Zahnreinigung (PZR) vor dem Bleaching ist keine Option, sondern eine wichtige Voraussetzung für optimale Ergebnisse. Biofilm, Beläge und Zahnstein auf den Zahnoberflächen verhindern, dass das Bleaching-Gel gleichmäßig eindringt. Auf sauberen, belagfreien Zähnen kann Philips Zoom seine volle Wirkung entfalten. In der Regel planen wir PZR und Bleaching-Behandlung am selben Termin — so sparen Sie Zeit und erhalten das bestmögliche Ergebnis.