Zahnarztangst (Dentalphobie) hat viele Gesichter und viele Ursachen. Sie zu verstehen ist der erste Schritt, sie zu überwinden:
- Traumatische Erfahrungen: Ein schmerzhafter Eingriff in der Kindheit, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, oder eine Behandlung, die „überfahren" hat — solche Erlebnisse prägen sich tief ein.
- Kontrollverlust: Im Behandlungsstuhl liegen, den Mund öffnen, sich einer anderen Person ausliefern — das Gefühl, keine Kontrolle zu haben, ist für viele Menschen der Kernauslöser der Angst.
- Spritzenphobie: Die Angst vor der Betäubungsspritze ist einer der häufigsten Gründe für Zahnarztangst. Moderne Techniken wie computergesteuerte Anästhesie machen die Injektion heute deutlich sanfter.
- Scham: Wer lange nicht beim Zahnarzt war, schämt sich oft für den Zustand der Zähne — und meidet deshalb den Besuch weiter. Ein Teufelskreis, den wir gemeinsam durchbrechen können.
- Geräusche und Gerüche: Der Klang des Bohrers, der typische „Zahnarztgeruch" — sensorische Reize können Angstreaktionen auslösen, die schwer zu kontrollieren sind.
Unser Ansatz: Wir nehmen jede Angst ernst — ob leichtes Unbehagen oder ausgewachsene Phobie. Es gibt kein „zu empfindlich" in unserer Praxis.





