kinderzahnheilkunde
Kinderzahnheilkunde — Ihr Kind in guten Händen
Als Familienzahnarztpraxis in München-Oberföhring behandeln wir Patienten aller Altersgruppen unter einem Dach — von Schulkindern über Teenager bis hin zu den Eltern und Großeltern. Das ist kein Kompromiss, sondern ein echtes Qualitätsmerkmal: Wenn Kinder denselben Zahnarzt kennen wie ihre Eltern, erleben sie den Zahnarztbesuch als normalen, selbstverständlichen Teil des Familienalltags — und nicht als beängstigende Ausnahmesituation. Kinderzahnheilkunde in München muss nicht heißen, eine reine Kinderzahnarztpraxis aufzusuchen; oft ist die Kontinuität einer vertrauten Praxis der größte Faktor für entspannte Kinder.
Unsere Praxis ist auf Schulkinder ab sechs Jahren und Jugendliche ausgerichtet. In diesem Alter beginnen die ersten bleibenden Zähne zu wachsen, der Zahnwechsel setzt ein — und damit auch die entscheidende Phase für eine lebenslange Mundgesundheit. Wir nehmen uns die Zeit, die Ihr Kind braucht: Kein Zeitdruck, keine Eile, kein Stress. Unser Team ist im Umgang mit Kindern erfahren und begegnet jedem kleinen Patienten mit Geduld, Humor und echtem Interesse. Wenn Ihr Kind Angst mitbringt, ist das für uns kein Problem — wir kennen bewährte Techniken, um Vertrauen aufzubauen, Schritt für Schritt.
Viele Familien fragen sich, ob sie besser eine spezialisierte Kinderzahnarztpraxis aufsuchen oder bei ihrer gewohnten Familienzahnarztpraxis bleiben sollten. Unsere Antwort: Die Vertrautheit mit dem Zahnarzt, dem Team und den Räumlichkeiten ist für Kinder oft wertvoller als ein reines Kinderspezialistenumfeld. Ihr Kind sieht, dass auch Mama und Papa hier behandelt werden — das schafft Vertrauen. Und wenn Ihr Kind irgendwann erwachsen ist, muss es die Praxis nicht wechseln. Diese Kontinuität ist ein oft unterschätzter Faktor für eine positive Einstellung zur Zahngesundheit im gesamten Leben. Wir freuen uns, Ihre Familienzahnarztpraxis in München zu sein — für alle Generationen.
Ab welchem Alter zum Zahnarzt? — Zahnentwicklung verstehen
Die Zahnentwicklung Ihres Kindes verläuft in klar definierten Phasen — und jede Phase stellt andere Anforderungen an die Zahnpflege und die zahnärztliche Betreuung. Ab etwa sechs Jahren brechen die ersten bleibenden Zähne durch: die sogenannten Sechsjahrmolaren, die großen Backenzähne, die hinter den Milchzähnen erscheinen, ohne dass vorher ein Milchzahn ausfällt. Viele Eltern bemerken diese Zähne erst spät — umso wichtiger ist ein regelmäßiger Zahnarztbesuch ab diesem Zeitpunkt.
Von sechs bis etwa zwölf Jahren befinden sich Kinder in der sogenannten Wechselgebissphase: Milchzähne und bleibende Zähne koexistieren im Mund. Diese Phase ist aus zahnmedizinischer Sicht besonders spannend — und besonders wichtig. Die neuen bleibenden Molaren haben tiefe Fissuren (Rillen) und sind noch nicht vollständig mineralisiert, wenn sie durchbrechen. Das macht sie besonders anfällig für Karies. Außerdem verändert sich die Zahnanordnung ständig, was die häusliche Mundhygiene erschwert. Eltern sollten in dieser Phase besonders darauf achten, dass die bleibenden Zähne gründlich geputzt werden — und dass das Kind dabei noch unterstützt wird.
Ab etwa zwölf Jahren sind alle bleibenden Zähne (mit Ausnahme der Weisheitszähne) vorhanden. Jetzt geht es darum, die in der Kindheit erworbenen Hygienegewohnheiten zu festigen und Teenager für die eigenverantwortliche Zahnpflege zu begeistern. Was Eltern in jeder Phase im Blick behalten sollten: Mindestens zwei Zahnarztbesuche pro Jahr sind für Kinder empfohlen — bei erhöhtem Kariesrisiko auch häufiger. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen es uns, Probleme früh zu erkennen, bevor teure oder aufwendige Behandlungen notwendig werden.
Der erste Zahnarztbesuch — So bereiten Sie Ihr Kind vor
Der erste Besuch in unserer Praxis legt den Grundstein für eine lebenslange positive Beziehung Ihres Kindes zur Zahnmedizin. Deshalb nehmen wir uns für diesen Termin besonders viel Zeit. Beim ersten Kennenlernen steht nicht die Behandlung im Vordergrund, sondern das Vertrautwerden: Wir zeigen Ihrem Kind die Praxisräume, erklären spielerisch, was welches Instrument macht, und geben dem Kind die Möglichkeit, in seinem eigenen Tempo neugierig zu werden — ohne Druck, ohne Eile.
Wir arbeiten mit der bewährten Tell-Show-Do-Technik: Zuerst erklären wir auf altersgerechte Weise, was wir tun werden (Tell). Dann zeigen wir es — zum Beispiel am Fingernagel oder an einem Modell (Show). Erst dann führen wir die eigentliche Maßnahme durch (Do). Diese Methode nimmt Kindern die Angst vor dem Unbekannten und gibt ihnen das Gefühl, die Situation zu verstehen und zu kontrollieren. Auch Sie als Elternteil spielen dabei eine wichtige Rolle: Bitte erzählen Sie Ihrem Kind im Vorfeld nichts Angsteinflößendes über den Zahnarzt — keine Schauergeschichten, keine Warnungen vor Spritzen. Sprechen Sie stattdessen neugierig und positiv: „Wir schauen uns mal deine Zähne an." Das reicht vollkommen.
Bringen Sie gerne das Lieblingstier oder -spielzeug Ihres Kindes mit — ein vertrauter Gegenstand kann in neuen Situationen Wunder wirken. Planen Sie ausreichend Zeit ein, und kommen Sie möglichst dann, wenn Ihr Kind ausgeschlafen und nicht hungrig ist. Falls beim ersten Besuch eine dringende Behandlung notwendig sein sollte, sprechen wir das vorab mit Ihnen ab und gehen nur so weit, wie das Kind mitgeht. Unser Ziel: Ihr Kind verlässt unsere Praxis mit einem Lächeln — und kommt beim nächsten Mal gerne wieder.
Unsere Leistungen für Kinder — Individualprophylaxe (IP 1–5)
Die Individualprophylaxe (IP) ist das Herzstück der gesetzlichen Kinderzahnvorsorge in Deutschland. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren haben Anspruch auf diese umfassende Prophylaxeleistung — zweimal jährlich, vollständig von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen. In unserer Praxis führen wir alle IP-Leistungen sorgfältig und kindgerecht durch. Erfahren Sie mehr über unsere allgemeine Prophylaxe.
IP 1: Mundhygiene-Status erheben
Beim IP 1 ermitteln wir den Mundhygiene-Status Ihres Kindes. Mit speziellen Anfärbelösungen (Plaquerevelatoren) werden Zahnbeläge sichtbar gemacht, die beim normalen Zähneputzen übrig geblieben sind. Das Ergebnis zeigt uns und Ihrem Kind ganz konkret, wo noch Verbesserungsbedarf besteht — ohne erhobenen Zeigefinger, sondern als Ausgangspunkt für eine gezielte Beratung.
IP 2: Fluoridierung mit Lack oder Gel
Beim IP 2 tragen wir einen hochdosierten Fluoridlack auf die Zahnoberflächen auf. Fluorid stärkt den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Karies. Die Anwendung dauert nur wenige Minuten und ist völlig schmerzlos. Gerade für Kinder mit neu durchgebrochenen, noch nicht vollständig mineralisierten Zähnen ist die regelmäßige professionelle Fluoridierung besonders wertvoll.
IP 3: Mundhygiene-Motivation und -Instruktion
IP 3 ist das praktische Putztraining: Unser Team zeigt Ihrem Kind — und Ihnen — die richtige Putztechnik, passend zum Alter und zur aktuellen Zahnsituation. Wir empfehlen geeignete Zahnbürsten und Zahnpasten und besprechen, wie Zahnseide oder Interdentalbürsten sinnvoll eingesetzt werden können. Kinder, die verstehen warum und wie man richtig putzt, putzen dauerhaft besser — das zeigen alle Studien zur Kinderprophylaxe.
IP 4: Fissurenversiegelung der kariesfreien Molaren
Beim IP 4 versiegeln wir die Kauflächen der kariesfreien bleibenden Backenzähne mit einem dünnfließenden Kunststoff. Die tiefen Fissuren (Rillen und Grübchen) auf den Kauflächen sind eine bevorzugte Stelle für Kariesbakterien, weil die Zahnbürste dort kaum hineinkommt. Die Versiegelung verschließt diese Nischen, bevor Karies entstehen kann. Die GKV übernimmt die Kosten für Molaren 6 und 7. Mehr dazu unter Zahnversiegelung.
IP 5: Kontrollbefund nach Prophylaxemaßnahmen
Beim IP 5 überprüfen wir den Erfolg der durchgeführten Prophylaxemaßnahmen. Hat sich die Mundhygiene verbessert? Halten die Versiegelungen? Gibt es neue Problemstellen? Dieser Abschlussbefund ist der Startpunkt für den nächsten Prophylaxezyklus und ermöglicht uns eine kontinuierliche, individuell angepasste Betreuung Ihres Kindes.
Fissurenversiegelung — Schutz für neue Backenzähne
Die Fissurenversiegelung ist eine der wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Kinderzahnheilkunde. Neue bleibende Backenzähne sind direkt nach dem Durchbruch besonders gefährdet: Ihr Schmelz ist noch nicht vollständig mineralisiert, und ihre tiefen Kauflächenrillen — die sogenannten Fissuren — lassen sich mit der Zahnbürste kaum vollständig reinigen. Studien belegen, dass über 80 Prozent aller Karies bei Kindern und Jugendlichen genau an diesen Kauflächen entsteht.
Die Anwendung ist einfach und völlig schmerzlos: Zunächst wird die Kaufläche gründlich gereinigt und getrocknet. Anschließend wird sie kurz mit einem speziellen Gel angeraut (Ätzung), um eine optimale Haftung zu gewährleisten. Dann tragen wir den dünnfließenden Versiegelungskunststoff auf, der in alle Fissuren fließt, und härten ihn mit einer Blaulichtlampe aus. Der gesamte Vorgang dauert pro Zahn nur wenige Minuten und erfordert weder Bohrer noch Betäubung.
Eine gut applizierte Fissurenversiegelung hält 5 bis 10 Jahre — oft länger. Wir kontrollieren die Versiegelungen bei jedem Routinebesuch und erneuern sie bei Bedarf. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die Versiegelung der bleibenden Molaren 6 und 7 vollständig. Für die kleinen Backenzähne (Prämolaren) empfehlen wir die Versiegelung bei erhöhtem Kariesrisiko ebenfalls — hier fällt ein geringer Eigenanteil an. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Zahnversiegelung.
Karies bei Kindern — Erkennen, Behandeln, Vorbeugen
Karies ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter — und dennoch ist sie zu fast 100 Prozent vermeidbar. Frühe Anzeichen, die Eltern kennen sollten: weiße, kreidige Flecken auf den Zähnen (Entkalkungen), braune oder schwarze Verfärbungen, und Klagen über Zahnschmerzen beim Essen von Süßem oder beim Trinken von Kaltem. Je früher wir Karies erkennen, desto weniger invasiv kann behandelt werden — manchmal reicht bei einem Anfangsbefund eine intensive Fluoridierung aus, ohne dass gebohrt werden muss.
Kinder sind aus mehreren Gründen anfälliger für Karies als Erwachsene: Ihr Zahnschmelz ist dünner und weniger widerstandsfähig, die Fissuren der Kauflächen sind tiefer, und die Mundhygiene ist — verständlicherweise — noch nicht so zuverlässig wie bei Erwachsenen. Dazu kommen häufige Zwischenmahlzeiten und zuckerhaltige Getränke, die den Kariesbakterien kontinuierlich Nahrung liefern. Wir beraten Sie und Ihr Kind gerne zu individuellen Risikofaktoren und helfen dabei, einen kariesarmen Alltag zu gestalten.
Wenn eine Kariesbehandlung notwendig ist, verwenden wir bei Kindern ausschließlich zahnfarbene Komposit-Füllungen — kein Amalgam. Komposit ist ästhetisch, zahnschonend und biokompatibel. Wir arbeiten so schonend und kindgerecht wie möglich: kleine Mengen Lokalanästhesie, kurze Sitzungen, viele Pausen. Mehr über unsere Herangehensweise an Kariesbehandlung erfahren Sie auf der entsprechenden Seite.
Angst vor dem Zahnarzt? — So helfen wir Ihrem Kind
Zahnarztangst bei Kindern ist weit verbreitet — und absolut verständlich. Neue Geräusche, fremde Gerüche, unbekannte Menschen, die sich dem eigenen Mund nähern: Das kann für Kinder überwältigend sein. In unserer Praxis begegnen wir dieser Angst ausschließlich mit bewährten verhaltenstherapeutischen Methoden — ohne Sedierung, ohne Lachgas. Unser Ziel ist nicht, die Angst zu umgehen, sondern gemeinsam mit Ihrem Kind echtes Vertrauen aufzubauen.
Unser wichtigstes Werkzeug ist die Tell-Show-Do-Technik: Wir erklären jeden Schritt vorab in kindgerechter Sprache, zeigen ihn dann auf harmlose Weise (zum Beispiel am Modell oder am eigenen Fingernagel), und führen ihn erst dann durch. So weiß Ihr Kind immer, was als nächstes kommt — das Unbekannte, das die Angst nährt, wird Schritt für Schritt abgebaut. Wir halten unsere Termine bei ängstlichen Kindern bewusst kurz: Lieber mehrere kleine Sitzungen als eine lange, die das Kind überfordert. Zwischendurch werden Pausen gemacht — auf Wunsch des Kindes, jederzeit.
Positive Verstärkung ist ein weiterer wichtiger Baustein: Wir loben konsequent, was das Kind gut gemacht hat, und betonen den Fortschritt. Nach dem Termin gibt es ein kleines Aufmerksamkeit als Symbol des Mutes — kein Bonbon natürlich, aber ein Sticker oder ein kleines Spielzeug aus unserer Trophäenkiste. Auch Sie als Elternteil sind ein entscheidender Faktor: Bleiben Sie ruhig, positiv und gelassen — Kinder spüren die Stimmung ihrer Eltern sehr genau. Bleiben Sie gerne während der Behandlung dabei, wenn das Ihr Kind beruhigt. Gemeinsam finden wir den richtigen Weg für Ihr Kind.
Zahngesunde Ernährung für Kinder
Zucker ist der Hauptfeind gesunder Kinderzähne — aber nicht nur der offensichtliche Zucker in Gummibärchen oder Schokolade. Versteckter Zucker ist das eigentliche Problem im Kinderalltag: Fruchtsäfte und Smoothies enthalten pro Glas oft mehr Zucker als eine Cola. Getrocknete Früchte — von Eltern häufig als gesunder Snack geschätzt — kleben an den Zähnen und liefern konzentrierten Zucker für Stunden. Ketchup, Frühstückscerealien, Fruchtjoghurts und Fertigsaucen sind weitere Zuckerquellen, die viele Familien unterschätzen. Wir empfehlen: Etiketten lesen, und wenn möglich, auf Produkte ohne Zuckerzusatz umsteigen.
Noch wichtiger als die Zuckermenge ist jedoch die Häufigkeit der Zufuhr. Kariesbakterien produzieren jedes Mal, wenn sie Zucker erhalten, Säure — die dann den Zahnschmelz angreift. Der Mund braucht nach jeder Mahlzeit etwa 30–45 Minuten, um den pH-Wert zu neutralisieren. Wer also alle zwei Stunden etwas Süßes nascht, hält seinen Zahn dauerhaft unter Säureangriff. Die Empfehlung: Drei Hauptmahlzeiten, maximal ein bis zwei kleine Snacks — und dazwischen nur Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
Zahnfreundliche Alternativen für den Kinderalltag: rohes Gemüse (Möhren, Gurken, Paprika), Käse (erhöht den pH-Wert im Mund), Nüsse, und natürlich Wasser als Hauptgetränk. Besonders für Teenager sind Sportgetränke und Energy Drinks ein großes Thema: Diese Produkte enthalten nicht nur viel Zucker, sondern auch Säuren (Phosphorsäure, Zitronensäure), die den Zahnschmelz direkt angreifen — auch wenn sie als „zuckerfrei" beworben werden. Wir beraten Ihre Kinder und Teenager gerne altersgerecht zu diesem Thema — ohne Verbote, aber mit klaren Informationen.
Sportmundschutz für aktive Kinder
Sportbedingte Zahnverletzungen sind unter Kindern und Teenagern erschreckend häufig — und die meisten wären durch einen einfachen Mundschutz vermeidbar. Kontaktsportarten wie Kampfsport, Ringen, Hockey oder Rugby erfordern einen Mundschutz in vielen Vereinen bereits obligatorisch. Aber auch bei Sportarten ohne direkten Körperkontakt — Radfahren, Inline-Skating, Skateboarden, Reiten, Klettern und selbst Fußball — schützt ein Mundschutz effektiv vor Zahnverletzungen durch Stürze oder unvorhergesehene Kollisionen. Ein verlorener bleibender Zahn durch einen Sportunfall ist ein Schaden, der für das restliche Leben Konsequenzen hat.
Wir fertigen in unserer Praxis individuell angepasste Sportmundschutze an. Dabei nehmen wir einen Abdruck von den Zähnen Ihres Kindes und lassen einen Mundschutz im Labor maßanfertigen. Ein individuell angepasster Mundschutz sitzt perfekt, beeinträchtigt die Atmung kaum und wird deshalb auch wirklich getragen — das ist sein entscheidender Vorteil gegenüber den günstigen Boil-and-Bite-Produkten aus dem Sportgeschäft, die Kinder oft schon nach kurzer Zeit ablegen, weil sie drücken, sich verformen oder das Sprechen zu stark einschränken. Für wachsende Kinder empfehlen wir eine Überprüfung und ggf. Erneuerung alle ein bis zwei Jahre.
Die Kosten für einen individuell angefertigten Sportmundschutz liegen in der Regel bei 50 bis 100 Euro. Diese Leistung ist keine Kassenleistung und wird von der GKV üblicherweise nicht erstattet — manche privaten Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten jedoch anteilig. Sprechen Sie uns an: Wir beraten Sie zu den Möglichkeiten und erstellen gerne ein individuelles Angebot für Ihr Kind.
Kosten & Kassenleistungen für Kinderzahnheilkunde
Ein großer Vorteil der Kinderzahnheilkunde in Deutschland: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren ein breites Spektrum an Vorsorge- und Behandlungsleistungen vollständig. Es gibt keinen Eigenanteil für die wichtigsten Maßnahmen — vorausgesetzt, die Behandlung erfolgt bei einem Vertragszahnarzt (Kassenzahnarzt). Hier eine Übersicht:
| Leistung | Kassenleistung (GKV)? | Eigenanteil |
|---|---|---|
| Kontrolluntersuchung (halbjährlich) | Ja — vollständig | 0 EUR |
| IP 1–5 Individualprophylaxe | Ja — vollständig (6–17 J., 2× jährlich) | 0 EUR |
| Fissurenversiegelung Molaren 6 und 7 | Ja — vollständig | 0 EUR |
| Röntgenaufnahmen (bei medizinischer Notwendigkeit) | Ja — vollständig | 0 EUR |
| Füllungstherapie (Basisversorgung) | Ja (Komposit für Frontzähne, Amalgam-Ersatz für Kinder) | 0 EUR (GKV-Material) |
| Fissurenversiegelung Prämolaren | Nein — privat | 25–50 EUR pro Zahn |
| Sportmundschutz (individuell) | Nein — privat | 50–100 EUR |
| Erweiterte Prophylaxe (z. B. Air-Flow, PZR) | Nein — privat | 40–80 EUR |
Ein wichtiger Tipp: Führen Sie für Ihr Kind das Bonusheft (Zahnvorsorgeheft). Wenn die halbjährlichen Kontrolltermine regelmäßig dokumentiert werden, erhalten Kinder als Erwachsene bei Zahnersatz höhere Zuschüsse von der Krankenkasse. Das Bonusheft lohnt sich — und wir erinnern Sie gerne daran, es mitzubringen.
- 2013 Approbation als Zahnärztin — LMU München
- 2018 Curriculum Implantologie — Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI)
- 2020 Fortbildung Kinderzahnheilkunde — Bayerische Landeszahnärztekammer
- 2019 Praxisgründung in München-Oberföhring — Oberföhringer Straße 183a