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DGI-zertifizierte ImplantologinÜber 95% Erfolgsrate13+ Jahre Erfahrung

Zahnkrone München - Vollkeramik & Metallkeramik | Zahnärztin Christina Dickel

Wenn ein Zahn durch Karies oder Unfälle stark geschädigt ist, bietet eine Zahnkrone optimalen Schutz und natürliche Funktion. Modern gefertigte Kronen aus hochwertigen Materialien fügen sich harmonisch in Ihr Gebiss ein und ermöglichen normales Kauen und Sprechen. In unserer Münchener Praxis fertigen wir individuelle Kronen für langfristige Stabilität und perfekte Ästhetik.

Was ist eine Zahnkrone?

Eine Zahnkrone ist eine zahnförmige Kappe, die den gesamten sichtbaren Teil eines Zahns oberhalb des Zahnfleischrands umschließt. Sie kommt zum Einsatz, wenn die natürliche Zahnsubstanz so stark geschädigt ist, dass eine Füllung oder ein Keramik-Inlay nicht mehr ausreicht — etwa nach ausgedehnter Karies, einer Wurzelbehandlung oder einem Zahnunfall.

Die Krone wird auf den präparierten Zahnstumpf aufgesetzt und dauerhaft zementiert oder geklebt. Sie stellt Form, Funktion und Ästhetik des Zahns vollständig wieder her: Sie können wieder kraftvoll zubeißen, normal sprechen und unbeschwert lächeln. Moderne Vollkeramikkronen sind dabei von natürlichen Zähnen praktisch nicht zu unterscheiden.

Als festsitzender Zahnersatz gehört die Zahnkrone zu den am häufigsten eingesetzten prothetischen Versorgungen in der Zahnmedizin. Sie ist ein bewährtes Standardverfahren mit hoher Erfolgsrate und einer Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren und mehr. In unserer Praxis in München-Oberföhring beraten wir Sie individuell, welche Kronenart für Ihren Zahn die beste Lösung ist.

Kronenarten und Materialien im Vergleich

Nicht jede Zahnkrone ist gleich. Je nach Position des Zahns, funktionellen Anforderungen und ästhetischen Wünschen stehen verschiedene Kronenarten zur Verfügung. Hier finden Sie einen Überblick über die gängigsten Varianten:

Vollkeramikkrone (Zirkondioxid)

Die Vollkeramikkrone aus Zirkondioxid oder Presskeramik ist die ästhetisch hochwertigste Lösung. Sie enthält keinerlei Metall, lässt Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz durchscheinen und integriert sich unsichtbar in Ihre Zahnreihe. Zirkondioxid erreicht dabei eine Biegefestigkeit, die auch für den Seitenzahnbereich ausreicht. Vollkeramik ist die erste Wahl für Patienten mit hohen ästhetischen Ansprüchen und für Allergiker.

Verblendkrone (VMK — Verblend-Metall-Keramik)

Die Verblendkrone besteht aus einem stabilen Metallgerüst, das mit zahnfarbener Keramik überzogen wird. Sie bietet eine gute Kombination aus Belastbarkeit und Ästhetik und ist besonders im Seitenzahnbereich verbreitet. Ein möglicher Nachteil: Am Kronenrand kann mit der Zeit ein dunkler Metallsaum am Zahnfleisch sichtbar werden.

Vollgusskrone (Metallkrone)

Die Vollgusskrone besteht vollständig aus einer Metalllegierung — meist Nicht-Edelmetall (NEM) oder Gold. Sie bietet maximale Stabilität bei geringstem Substanzabtrag und ist die kostengünstigste Variante. Aufgrund der sichtbaren Metalloberfläche wird sie vor allem im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich eingesetzt und gilt in der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkasse als Standardlösung.

Stiftkrone (Stiftaufbau + Krone)

Ist ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung so stark zerstört, dass nicht genügend Zahnsubstanz für eine reguläre Krone verbleibt, kommt eine Stiftkrone zum Einsatz. Ein Stift wird in den Wurzelkanal eingesetzt und dient als Verankerung für den Kronenaufbau. So kann auch ein stark geschädigter Zahn langfristig erhalten werden.

Teilkrone

Die Teilkrone überdeckt nicht den gesamten Zahn, sondern nur die geschädigten Bereiche — typischerweise die Kaufläche und einen oder mehrere Höcker. Sie ist die substanzschonendste Variante und eignet sich für Zähne, deren Defekt für ein Inlay zu groß, für eine Vollkrone aber zu klein ist. Teilkronen werden meist aus Vollkeramik gefertigt.

Behandlungsablauf: Von der Diagnose zur fertigen Krone

Die Versorgung mit einer Zahnkrone erfolgt in der Regel in zwei bis drei Sitzungen über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Bei CEREC-Versorgung ist in vielen Fällen eine Fertigstellung am selben Tag möglich. Hier der detaillierte Ablauf:

  1. Diagnostik und Beratung: Dr. Dickel untersucht den betroffenen Zahn klinisch und röntgenologisch. Bei komplexeren Fällen setzen wir unsere DVT-3D-Diagnostik ein. Gemeinsam besprechen wir den Befund, die Therapieoptionen und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan.
  2. Präparation des Zahns: Unter Lokalanästhesie wird der Zahn schonend beschliffen, sodass ein gleichmäßiger Stumpf für die Aufnahme der Krone entsteht. Dabei achten wir auf maximale Schonung der gesunden Zahnsubstanz. Der Eingriff ist vollständig schmerzfrei.
  3. Abformung oder digitaler Scan: Wir nehmen eine präzise Abformung des präparierten Zahns — entweder mit hochwertigem Silikonmaterial oder mittels Intraoralscanner. Gleichzeitig wird die Zahnfarbe exakt bestimmt.
  4. Provisorische Versorgung: Während das Dentallabor Ihre definitive Krone anfertigt (ca. 1–2 Wochen), schützen wir den beschliffenen Zahn mit einem Provisorium. Sie können damit normal essen und sprechen.
  5. Laborherstellung: Unser kooperierendes Meisterlabor fertigt Ihre Krone individuell an — passgenau, funktionell und ästhetisch perfekt auf Ihre Zahnreihe abgestimmt.
  6. Einprobe und Eingliederung: Im abschließenden Termin wird das Provisorium entfernt, die fertige Krone aufprobiert, der Sitz und Biss kontrolliert und die Krone schließlich dauerhaft befestigt.

CEREC — Krone am selben Tag: Als CEREC-zertifizierte Praxis können wir Vollkeramikkronen in vielen Fällen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen. So erhalten Sie Ihre definitive Krone innerhalb einer einzigen Sitzung — ohne Provisorium und ohne zweiten Termin.

Vollkeramik: Ästhetik und Biokompatibilität

Vollkeramische Zahnkronen aus Zirkondioxid oder Lithiumdisilikat setzen den Standard in der modernen ästhetischen Zahnmedizin. Was macht sie so überlegen?

Natürliche Lichtdurchlässigkeit: Keramik lässt Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz durchscheinen (Transluzenz). Das Ergebnis ist ein lebendiges, natürliches Erscheinungsbild — kein opakes, „totes" Weiß wie bei manchen Metallgerüstkronen. Selbst bei naher Betrachtung ist eine gut gemachte Vollkeramikkrone von Ihren eigenen Zähnen kaum zu unterscheiden.

Kein dunkler Kronenrand: Bei metallbasierten Kronen kann sich am Zahnfleischrand ein grau-bläulicher Saum zeigen — besonders wenn das Zahnfleisch im Laufe der Jahre etwas zurückweicht. Bei Vollkeramik gibt es dieses Problem nicht: Der Kronenrand bleibt auch nach Jahren ästhetisch einwandfrei.

Zirkondioxid-Festigkeit: Modernes Zirkondioxid erreicht Biegefestigkeiten von über 1.000 MPa — das übertrifft viele Metalllegierungen. Damit ist Vollkeramik nicht nur für Frontzähne, sondern auch für den belasteten Seitenzahnbereich geeignet. Die Zeiten, in denen Keramik als „zu bruchgefährdet" galt, sind dank moderner Materialwissenschaft vorbei.

Biokompatibilität: Vollkeramik ist vollständig metallfrei und damit ideal für Patienten mit Metallallergien oder -unverträglichkeiten. Es treten keine galvanischen Reaktionen im Mund auf, keine Metallionenfreisetzung und keine Geschmacksveränderungen. Für gesundheitsbewusste Patienten ist Vollkeramik die konsequenteste Wahl.

Haltbarkeit und Pflege Ihrer Zahnkrone

Eine gut gefertigte und gut gepflegte Zahnkrone hält im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre — viele Kronen deutlich länger. Die tatsächliche Lebensdauer hängt wesentlich von Ihrer Mitarbeit ab. Hier erfahren Sie, wie Sie das Maximum aus Ihrer Krone herausholen:

Tägliche Mundhygiene: Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta. Die Krone selbst kann nicht von Karies befallen werden — aber der Kronenrand, an dem Krone und Zahn aufeinandertreffen, ist eine kritische Zone. Bakterielle Beläge können hier zu Randkaries führen, die den Zahn unter der Krone zerstört.

Zahnzwischenraumpflege: Reinigen Sie die Zwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders der Übergang zwischen Krone und Nachbarzahn erfordert sorgfältige Pflege. Ihr Prophylaxe-Team zeigt Ihnen gerne die richtige Technik.

Regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung: Kommen Sie mindestens zweimal jährlich zur Kontrolluntersuchung. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung entfernt Beläge, die häusliche Pflege nicht erreicht, und verlängert die Lebensdauer Ihrer Krone nachweislich.

Knirscherschiene bei Bruxismus: Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen oder pressen, kann die übermäßige Belastung zu Chipping oder Dezementierung der Krone führen. Eine individuell angepasste Knirscherschiene schützt Ihre Krone und Ihre natürlichen Zähne. Erfahren Sie mehr auf unserer Seite zum Thema Zähneknirschen.

Zahnkrone vs. Alternativen: Wann ist welche Versorgung richtig?

Nicht jeder beschädigte Zahn braucht automatisch eine Krone. Umgekehrt ist eine Krone manchmal die bessere Wahl als eine vermeintlich „einfachere" Lösung. Hier die wichtigsten Abgrenzungen:

Krone vs. Inlay/Onlay: Ein Keramik-Inlay oder -Onlay genügt, wenn der Defekt auf die Kaufläche und maximal die Höcker beschränkt ist und genügend stabile Zahnwand verbleibt. Sobald der Defekt so ausgedehnt ist, dass die verbleibende Zahnsubstanz frakturgefährdet ist, bietet eine Vollkrone den nötigen Rundumschutz.

Krone vs. Veneer: Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die auf die Vorderfläche der Frontzähne geklebt werden — ideal bei ästhetischen Korrekturen wie Verfärbungen, leichten Fehlstellungen oder kleinen Defekten. Eine Krone ist dann notwendig, wenn der Frontzahn rundherum stark geschädigt ist oder nach einer Wurzelbehandlung stabilisiert werden muss.

Krone vs. Implantat: Eine Krone setzt voraus, dass die Zahnwurzel intakt und der Zahn erhaltungswürdig ist. Ist der Zahn nicht mehr zu retten, wird er extrahiert und durch ein Implantat mit aufgesetzter Krone ersetzt. Das Implantat übernimmt die Funktion der Wurzel, die Krone die des sichtbaren Zahns. Bei einer Lücke kann alternativ eine Zahnbrücke die fehlenden Zähne ersetzen.

Welche Versorgung für Ihre Situation die richtige ist, klären wir in einer ausführlichen Beratung — fundiert, transparent und ohne Zeitdruck.

Kosten und Festzuschuss für Zahnkronen

Die Kosten einer Zahnkrone hängen vom gewählten Material, der Komplexität der Versorgung und den Laborkosten ab. In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenkasse einen befundbezogenen Festzuschuss — unabhängig davon, für welches Material Sie sich entscheiden.

Regelversorgung, gleichartig, andersartig — was bedeutet das?

  • Regelversorgung: Die Standardlösung gemäß den Richtlinien der Krankenkassen. Im Seitenzahnbereich ist das z. B. eine Vollgusskrone (Metall). Hier zahlen Sie den geringsten Eigenanteil.
  • Gleichartiger Zahnersatz: Gleiche Konstruktion wie die Regelversorgung, aber mit höherwertigem Material — z. B. eine Verblendkrone statt einer Vollgusskrone. Der Festzuschuss bleibt gleich, der Eigenanteil steigt.
  • Andersartiger Zahnersatz: Eine andere Konstruktion als die Regelversorgung — z. B. ein Implantat statt einer Brücke. Der Festzuschuss der Regelversorgung wird angerechnet, die Abrechnung erfolgt nach GOZ (private Gebührenordnung).

Bonusheft — bis zu 75 % Festzuschuss: Wer sein Bonusheft lückenlos führt, erhält einen höheren Festzuschuss: Nach 5 Jahren steigt er um 20 %, nach 10 Jahren um 30 %. Das kann bei einer Kronenversorgung mehrere hundert Euro ausmachen. Lassen Sie Ihre Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig eintragen.

Heil- und Kostenplan: Vor jeder Kronenbehandlung erstellen wir einen detaillierten Heil- und Kostenplan (HKP), den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. So kennen Sie Ihren genauen Eigenanteil, bevor die Behandlung beginnt — volle Kostentransparenz ohne Überraschungen.

Zahnkronen in unserer Münchener Praxis

In unserer Zahnarztpraxis in München-Oberföhring vereinen wir modernste Technologie mit handwerklicher Präzision — für Zahnkronen, die funktionell und ästhetisch höchste Ansprüche erfüllen.

Dr. Christina Dickel ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Zahnkronen und Zahnersatz. Mit langjähriger Erfahrung in der prothetischen Zahnheilkunde und einem Schwerpunkt auf ästhetische Restaurationen begleitet sie Sie persönlich von der Diagnose bis zur Nachsorge.

DVT 3D-Diagnostik: Für komplexe Fälle setzen wir dreidimensionale Bildgebung (Digitale Volumentomographie) ein. Das ermöglicht eine präzise Beurteilung der Zahnwurzel, des Knochens und der umliegenden Strukturen — die Grundlage für eine optimale Behandlungsplanung.

CEREC — Kronen in einer Sitzung: Mit unserer CEREC-Technologie können wir Vollkeramikkronen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen. Kein Abdruck mit Silikonmasse, kein Provisorium, kein zweiter Termin — Ihre definitive Krone am selben Tag.

Enge Laborzusammenarbeit: Für Fälle, die höchste ästhetische Individualisierung erfordern — etwa Frontzahnkronen —, arbeiten wir eng mit unserem Meisterlabor zusammen. Der Zahntechniker kann bei Bedarf persönlich die Farbbestimmung vornehmen.

Behandlung für Angstpatienten: Sie haben Angst vor dem Zahnarzt? Wir bieten Lachgassedierung und Dämmerschlaf an, damit Ihre Kronenbehandlung stressfrei und entspannt verläuft. Sprechen Sie uns darauf an — wir nehmen Ihre Sorgen ernst.

Kosten im Überblick

Vollgusskrone (Regelversorgung)

150–300 € Eigenanteil

Metallkrone im Seitenzahnbereich, Festzuschuss der Kasse deckt Großteil

Verblendkrone (VMK)

300–600 € Eigenanteil

Metallkern mit Keramikverblendung, höherer Eigenanteil als Regelversorgung

Vollkeramikkrone

400–900 € Eigenanteil

Metallfreie Premiumlösung aus Zirkondioxid oder Presskeramik

Stiftkrone

500–1.200 € Eigenanteil

Krone mit Wurzelstiftaufbau bei stark zerstörten Zähnen

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss unabhängig vom gewählten Material. Mit lückenlosem Bonusheft erhöht sich der Zuschuss nach 5 Jahren um 20 %, nach 10 Jahren um 30 %.

Private Versicherungen übernehmen je nach Tarif bis zu 100 % der Kosten. Beihilfeberechtigte erhalten anteilige Erstattung. Wir erstellen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan zur Einreichung.

Ratenzahlung über unsere Abrechnungsgesellschaft möglich. Sprechen Sie uns auf individuelle Zahlungsvereinbarungen an.

Risiken und Sicherheit

Die Versorgung mit Zahnkronen ist ein bewährtes Standardverfahren mit sehr geringem Risiko.

Überempfindlichkeit nach Präparation

Häufig (vorübergehend)

Klingt in der Regel innerhalb weniger Tage ab, desensibilisierende Maßnahmen

Verlust der Vitalität (Nervenreaktion)

Selten (2-5 %)

Minimalinvasive Präparation, ggf. Wurzelbehandlung nachträglich möglich

Kronenrandkaries

Gelegentlich

Präziser Randschluss, regelmäßige Kontrolle und gute Mundhygiene

Lockerung oder Dezementierung

Selten

Hochwertige Befestigungsmaterialien, Rezementierung möglich

Ästhetische Abweichung

Sehr selten

Sorgfältige Farbbestimmung, Anprobe vor endgültiger Befestigung

Allergische Reaktion auf Material

Sehr selten

Biokompatibilitätstest, metallfreie Alternativen verfügbar

Durch modernste Materialien, präzise digitale Planung und die enge Zusammenarbeit mit unserem Meisterlabor minimieren wir Risiken auf ein Minimum. Jede Krone wird vor der endgültigen Befestigung sorgfältig geprüft.

Häufige Fragen

Eine Zahnkrone hält im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre, viele Kronen deutlich länger. Die Haltbarkeit hängt vom gewählten Material, der Qualität der Anfertigung und vor allem von Ihrer Mundhygiene ab. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, professionelle Zahnreinigungen und sorgfältige häusliche Pflege — insbesondere am Kronenrand — verlängern die Lebensdauer erheblich. Eine Knirscherschiene schützt zusätzlich bei Bruxismus.
Nein. Die Präparation des Zahns erfolgt unter Lokalanästhesie — Sie spüren keinen Schmerz. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der Zahn für einige Tage etwas empfindlich auf Temperaturreize reagieren. Das ist eine normale Reaktion und klingt in der Regel von selbst ab. Für Angstpatienten bieten wir zusätzlich Lachgassedierung und Dämmerschlaf an.
Das hängt von der Position des Zahns, den funktionellen Anforderungen und Ihren persönlichen Wünschen ab. Für sichtbare Zähne im Frontzahnbereich empfehlen wir Vollkeramik wegen der überlegenen Ästhetik. Im Seitenzahnbereich bieten Zirkondioxidkronen eine hervorragende Kombination aus Festigkeit und Ästhetik. Bei eingeschränktem Budget ist die Vollgusskrone eine bewährte Alternative. Wir beraten Sie individuell in der Erstberatung.
Der Eigenanteil variiert je nach Material. Bei der Regelversorgung (Vollgusskrone im Seitenzahnbereich) liegt er bei etwa 150 bis 300 Euro. Eine Verblendkrone kostet ca. 300 bis 600 Euro Eigenanteil, eine Vollkeramikkrone 400 bis 900 Euro. Mit lückenlosem Bonusheft reduziert sich der Eigenanteil deutlich — nach 10 Jahren um bis zu 30 %. Wir erstellen Ihnen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
Ja, das ist sogar häufig empfehlenswert. Ein wurzelbehandelter Zahn wird mit der Zeit spröder und frakturgefährdeter. Eine Krone umschließt den Zahn und schützt ihn vor dem Auseinanderbrechen. Bei stark zerstörten Zähnen wird zunächst ein Stiftaufbau (Stiftkrone) gesetzt, der als Verankerung für die Krone dient.
Die Pflege unterscheidet sich nicht wesentlich von der normalen Zahnpflege: zweimal täglich Zähneputzen mit weicher Zahnbürste, tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders wichtig ist die sorgfältige Pflege des Kronenrands. Ergänzend empfehlen wir regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und Kontrolluntersuchungen mindestens zweimal jährlich.
Ein Veneer ist eine hauchdünne Keramikschale, die nur auf die Vorderfläche eines Frontzahns geklebt wird — ideal für ästhetische Korrekturen bei weitgehend intakten Zähnen. Eine Krone umschließt den gesamten Zahn rundum und bietet umfassenden Schutz bei stark geschädigten Zähnen. Veneers erfordern weniger Substanzabtrag, Kronen bieten mehr Stabilität.
In der Regel sind zwei bis drei Termine nötig: Beratung und Präparation, gegebenenfalls Anprobe und abschließend die Eingliederung der fertigen Krone. Der Zeitraum beträgt üblicherweise ein bis zwei Wochen. Mit unserer CEREC-Technologie können wir Vollkeramikkronen in vielen Fällen in einer einzigen Sitzung anfertigen und einsetzen — ohne Provisorium und ohne Wartezeit.
Kontaktieren Sie uns umgehend. Eine gelockerte Krone kann in vielen Fällen problemlos rezementiert werden, sofern sie unbeschädigt ist und der darunterliegende Zahn intakt ist. Vermeiden Sie es, auf der betroffenen Seite zu kauen, und bewahren Sie die Krone sicher auf. Je schneller Sie zu uns kommen, desto unkomplizierter ist die Lösung.
Moderne Dentallegierungen gelten als gesundheitlich unbedenklich und sind seit Jahrzehnten im Einsatz. Allergische Reaktionen sind sehr selten, können aber bei empfindlichen Patienten auftreten — insbesondere bei Nickelallergien. Für Patienten, die auf Nummer sicher gehen oder eine metallfreie Versorgung bevorzugen, bieten wir Vollkeramikkronen als biokompatible Alternative an.
Eine moderne Vollkeramikkrone ist von natürlichen Zähnen praktisch nicht zu unterscheiden. Die Keramik wird exakt auf Ihre individuelle Zahnfarbe, Transluzenz und Oberflächenstruktur abgestimmt. Selbst bei näherer Betrachtung erkennen Laien den Unterschied nicht. Metallkronen und Verblendkronen sind dagegen je nach Position und Zahnfleischverlauf sichtbar.
Es wird so viel Zahnsubstanz abgetragen wie nötig und so wenig wie möglich — in der Regel 1 bis 2 Millimeter rundum. Moderne Vollkeramiken erlauben oft eine minimalinvasivere Präparation als ältere Materialien. Teilkronen bieten eine noch substanzschonendere Alternative, wenn der Defekt es erlaubt. Dr. Dickel achtet stets auf maximale Schonung Ihrer natürlichen Zahnsubstanz.

Qualifikationen und Zertifikate

Mitglied der DGZMK

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

CEREC-zertifiziert

Digitale Chairside-Fertigung

Mitglied der DGÄZ

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin

DVT 3D-Diagnostik

Dreidimensionale Bildgebung für präzise Planung

Eigenes Meisterlabor

Enge Zusammenarbeit für höchste Passgenauigkeit

Sedierungsoptionen

Lachgas und orale Sedierung für Angstpatienten

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Behandlungsübersicht:

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Kontakt & Anfahrt

Zahnarztpraxis Christina Dickel
Oberföhringer Straße 183a, 81925 München

Sprechzeiten

Mo:08:00-19:00
Di:08:00-19:00
Mi:08:00-19:00
Do:08:00-19:00
Fr:08:00-13:00
13+
Jahre Erfahrung
4.9
★★★★★ Bewertung
100%
Zufriedenheit

Kronenarten und Materialien im Vergleich

Nicht jede Zahnkrone ist gleich. Je nach Position des Zahns, funktionellen Anforderungen und ästhetischen Wünschen stehen verschiedene Kronenarten zur Verfügung. Hier finden Sie einen Überblick über die gängigsten Varianten:

Vollkeramikkrone (Zirkondioxid)

Die Vollkeramikkrone aus Zirkondioxid oder Presskeramik ist die ästhetisch hochwertigste Lösung. Sie enthält keinerlei Metall, lässt Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz durchscheinen und integriert sich unsichtbar in Ihre Zahnreihe. Zirkondioxid erreicht dabei eine Biegefestigkeit, die auch für den Seitenzahnbereich ausreicht. Vollkeramik ist die erste Wahl für Patienten mit hohen ästhetischen Ansprüchen und für Allergiker.

Verblendkrone (VMK — Verblend-Metall-Keramik)

Die Verblendkrone besteht aus einem stabilen Metallgerüst, das mit zahnfarbener Keramik überzogen wird. Sie bietet eine gute Kombination aus Belastbarkeit und Ästhetik und ist besonders im Seitenzahnbereich verbreitet. Ein möglicher Nachteil: Am Kronenrand kann mit der Zeit ein dunkler Metallsaum am Zahnfleisch sichtbar werden.

Vollgusskrone (Metallkrone)

Die Vollgusskrone besteht vollständig aus einer Metalllegierung — meist Nicht-Edelmetall (NEM) oder Gold. Sie bietet maximale Stabilität bei geringstem Substanzabtrag und ist die kostengünstigste Variante. Aufgrund der sichtbaren Metalloberfläche wird sie vor allem im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich eingesetzt und gilt in der Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkasse als Standardlösung.

Stiftkrone (Stiftaufbau + Krone)

Ist ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung so stark zerstört, dass nicht genügend Zahnsubstanz für eine reguläre Krone verbleibt, kommt eine Stiftkrone zum Einsatz. Ein Stift wird in den Wurzelkanal eingesetzt und dient als Verankerung für den Kronenaufbau. So kann auch ein stark geschädigter Zahn langfristig erhalten werden.

Teilkrone

Die Teilkrone überdeckt nicht den gesamten Zahn, sondern nur die geschädigten Bereiche — typischerweise die Kaufläche und einen oder mehrere Höcker. Sie ist die substanzschonendste Variante und eignet sich für Zähne, deren Defekt für ein Inlay zu groß, für eine Vollkrone aber zu klein ist. Teilkronen werden meist aus Vollkeramik gefertigt.

Behandlungsablauf: Von der Diagnose zur fertigen Krone

Die Versorgung mit einer Zahnkrone erfolgt in der Regel in zwei bis drei Sitzungen über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Bei CEREC-Versorgung ist in vielen Fällen eine Fertigstellung am selben Tag möglich. Hier der detaillierte Ablauf:

  1. Diagnostik und Beratung: Dr. Dickel untersucht den betroffenen Zahn klinisch und röntgenologisch. Bei komplexeren Fällen setzen wir unsere DVT-3D-Diagnostik ein. Gemeinsam besprechen wir den Befund, die Therapieoptionen und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan.
  2. Präparation des Zahns: Unter Lokalanästhesie wird der Zahn schonend beschliffen, sodass ein gleichmäßiger Stumpf für die Aufnahme der Krone entsteht. Dabei achten wir auf maximale Schonung der gesunden Zahnsubstanz. Der Eingriff ist vollständig schmerzfrei.
  3. Abformung oder digitaler Scan: Wir nehmen eine präzise Abformung des präparierten Zahns — entweder mit hochwertigem Silikonmaterial oder mittels Intraoralscanner. Gleichzeitig wird die Zahnfarbe exakt bestimmt.
  4. Provisorische Versorgung: Während das Dentallabor Ihre definitive Krone anfertigt (ca. 1–2 Wochen), schützen wir den beschliffenen Zahn mit einem Provisorium. Sie können damit normal essen und sprechen.
  5. Laborherstellung: Unser kooperierendes Meisterlabor fertigt Ihre Krone individuell an — passgenau, funktionell und ästhetisch perfekt auf Ihre Zahnreihe abgestimmt.
  6. Einprobe und Eingliederung: Im abschließenden Termin wird das Provisorium entfernt, die fertige Krone aufprobiert, der Sitz und Biss kontrolliert und die Krone schließlich dauerhaft befestigt.

CEREC — Krone am selben Tag: Als CEREC-zertifizierte Praxis können wir Vollkeramikkronen in vielen Fällen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen. So erhalten Sie Ihre definitive Krone innerhalb einer einzigen Sitzung — ohne Provisorium und ohne zweiten Termin.

Vollkeramik: Ästhetik und Biokompatibilität

Vollkeramische Zahnkronen aus Zirkondioxid oder Lithiumdisilikat setzen den Standard in der modernen ästhetischen Zahnmedizin. Was macht sie so überlegen?

Natürliche Lichtdurchlässigkeit: Keramik lässt Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz durchscheinen (Transluzenz). Das Ergebnis ist ein lebendiges, natürliches Erscheinungsbild — kein opakes, „totes" Weiß wie bei manchen Metallgerüstkronen. Selbst bei naher Betrachtung ist eine gut gemachte Vollkeramikkrone von Ihren eigenen Zähnen kaum zu unterscheiden.

Kein dunkler Kronenrand: Bei metallbasierten Kronen kann sich am Zahnfleischrand ein grau-bläulicher Saum zeigen — besonders wenn das Zahnfleisch im Laufe der Jahre etwas zurückweicht. Bei Vollkeramik gibt es dieses Problem nicht: Der Kronenrand bleibt auch nach Jahren ästhetisch einwandfrei.

Zirkondioxid-Festigkeit: Modernes Zirkondioxid erreicht Biegefestigkeiten von über 1.000 MPa — das übertrifft viele Metalllegierungen. Damit ist Vollkeramik nicht nur für Frontzähne, sondern auch für den belasteten Seitenzahnbereich geeignet. Die Zeiten, in denen Keramik als „zu bruchgefährdet" galt, sind dank moderner Materialwissenschaft vorbei.

Biokompatibilität: Vollkeramik ist vollständig metallfrei und damit ideal für Patienten mit Metallallergien oder -unverträglichkeiten. Es treten keine galvanischen Reaktionen im Mund auf, keine Metallionenfreisetzung und keine Geschmacksveränderungen. Für gesundheitsbewusste Patienten ist Vollkeramik die konsequenteste Wahl.

Haltbarkeit und Pflege Ihrer Zahnkrone

Eine gut gefertigte und gut gepflegte Zahnkrone hält im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre — viele Kronen deutlich länger. Die tatsächliche Lebensdauer hängt wesentlich von Ihrer Mitarbeit ab. Hier erfahren Sie, wie Sie das Maximum aus Ihrer Krone herausholen:

Tägliche Mundhygiene: Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste und fluoridhaltiger Zahnpasta. Die Krone selbst kann nicht von Karies befallen werden — aber der Kronenrand, an dem Krone und Zahn aufeinandertreffen, ist eine kritische Zone. Bakterielle Beläge können hier zu Randkaries führen, die den Zahn unter der Krone zerstört.

Zahnzwischenraumpflege: Reinigen Sie die Zwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders der Übergang zwischen Krone und Nachbarzahn erfordert sorgfältige Pflege. Ihr Prophylaxe-Team zeigt Ihnen gerne die richtige Technik.

Regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung: Kommen Sie mindestens zweimal jährlich zur Kontrolluntersuchung. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung entfernt Beläge, die häusliche Pflege nicht erreicht, und verlängert die Lebensdauer Ihrer Krone nachweislich.

Knirscherschiene bei Bruxismus: Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen oder pressen, kann die übermäßige Belastung zu Chipping oder Dezementierung der Krone führen. Eine individuell angepasste Knirscherschiene schützt Ihre Krone und Ihre natürlichen Zähne. Erfahren Sie mehr auf unserer Seite zum Thema Zähneknirschen.

Zahnkrone vs. Alternativen: Wann ist welche Versorgung richtig?

Nicht jeder beschädigte Zahn braucht automatisch eine Krone. Umgekehrt ist eine Krone manchmal die bessere Wahl als eine vermeintlich „einfachere" Lösung. Hier die wichtigsten Abgrenzungen:

Krone vs. Inlay/Onlay: Ein Keramik-Inlay oder -Onlay genügt, wenn der Defekt auf die Kaufläche und maximal die Höcker beschränkt ist und genügend stabile Zahnwand verbleibt. Sobald der Defekt so ausgedehnt ist, dass die verbleibende Zahnsubstanz frakturgefährdet ist, bietet eine Vollkrone den nötigen Rundumschutz.

Krone vs. Veneer: Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die auf die Vorderfläche der Frontzähne geklebt werden — ideal bei ästhetischen Korrekturen wie Verfärbungen, leichten Fehlstellungen oder kleinen Defekten. Eine Krone ist dann notwendig, wenn der Frontzahn rundherum stark geschädigt ist oder nach einer Wurzelbehandlung stabilisiert werden muss.

Krone vs. Implantat: Eine Krone setzt voraus, dass die Zahnwurzel intakt und der Zahn erhaltungswürdig ist. Ist der Zahn nicht mehr zu retten, wird er extrahiert und durch ein Implantat mit aufgesetzter Krone ersetzt. Das Implantat übernimmt die Funktion der Wurzel, die Krone die des sichtbaren Zahns. Bei einer Lücke kann alternativ eine Zahnbrücke die fehlenden Zähne ersetzen.

Welche Versorgung für Ihre Situation die richtige ist, klären wir in einer ausführlichen Beratung — fundiert, transparent und ohne Zeitdruck.

Kosten und Festzuschuss für Zahnkronen

Die Kosten einer Zahnkrone hängen vom gewählten Material, der Komplexität der Versorgung und den Laborkosten ab. In Deutschland übernimmt die gesetzliche Krankenkasse einen befundbezogenen Festzuschuss — unabhängig davon, für welches Material Sie sich entscheiden.

Regelversorgung, gleichartig, andersartig — was bedeutet das?

Bonusheft — bis zu 75 % Festzuschuss: Wer sein Bonusheft lückenlos führt, erhält einen höheren Festzuschuss: Nach 5 Jahren steigt er um 20 %, nach 10 Jahren um 30 %. Das kann bei einer Kronenversorgung mehrere hundert Euro ausmachen. Lassen Sie Ihre Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig eintragen.

Heil- und Kostenplan: Vor jeder Kronenbehandlung erstellen wir einen detaillierten Heil- und Kostenplan (HKP), den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. So kennen Sie Ihren genauen Eigenanteil, bevor die Behandlung beginnt — volle Kostentransparenz ohne Überraschungen.

Zahnkronen in unserer Münchener Praxis

In unserer Zahnarztpraxis in München-Oberföhring vereinen wir modernste Technologie mit handwerklicher Präzision — für Zahnkronen, die funktionell und ästhetisch höchste Ansprüche erfüllen.

Dr. Christina Dickel ist Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Zahnkronen und Zahnersatz. Mit langjähriger Erfahrung in der prothetischen Zahnheilkunde und einem Schwerpunkt auf ästhetische Restaurationen begleitet sie Sie persönlich von der Diagnose bis zur Nachsorge.

DVT 3D-Diagnostik: Für komplexe Fälle setzen wir dreidimensionale Bildgebung (Digitale Volumentomographie) ein. Das ermöglicht eine präzise Beurteilung der Zahnwurzel, des Knochens und der umliegenden Strukturen — die Grundlage für eine optimale Behandlungsplanung.

CEREC — Kronen in einer Sitzung: Mit unserer CEREC-Technologie können wir Vollkeramikkronen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen. Kein Abdruck mit Silikonmasse, kein Provisorium, kein zweiter Termin — Ihre definitive Krone am selben Tag.

Enge Laborzusammenarbeit: Für Fälle, die höchste ästhetische Individualisierung erfordern — etwa Frontzahnkronen —, arbeiten wir eng mit unserem Meisterlabor zusammen. Der Zahntechniker kann bei Bedarf persönlich die Farbbestimmung vornehmen.

Behandlung für Angstpatienten: Sie haben Angst vor dem Zahnarzt? Wir bieten Lachgassedierung und Dämmerschlaf an, damit Ihre Kronenbehandlung stressfrei und entspannt verläuft. Sprechen Sie uns darauf an — wir nehmen Ihre Sorgen ernst.

Wie lange hält eine Zahnkrone?
Eine Zahnkrone hält im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre, viele Kronen deutlich länger. Die Haltbarkeit hängt vom gewählten Material, der Qualität der Anfertigung und vor allem von Ihrer Mundhygiene ab. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, professionelle Zahnreinigungen und sorgfältige häusliche Pflege — insbesondere am Kronenrand — verlängern die Lebensdauer erheblich. Eine Knirscherschiene schützt zusätzlich bei Bruxismus.
Ist die Kronenbehandlung schmerzhaft?
Nein. Die Präparation des Zahns erfolgt unter Lokalanästhesie — Sie spüren keinen Schmerz. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der Zahn für einige Tage etwas empfindlich auf Temperaturreize reagieren. Das ist eine normale Reaktion und klingt in der Regel von selbst ab. Für Angstpatienten bieten wir zusätzlich Lachgassedierung und Dämmerschlaf an.
Welches Material ist das beste für mich?
Das hängt von der Position des Zahns, den funktionellen Anforderungen und Ihren persönlichen Wünschen ab. Für sichtbare Zähne im Frontzahnbereich empfehlen wir Vollkeramik wegen der überlegenen Ästhetik. Im Seitenzahnbereich bieten Zirkondioxidkronen eine hervorragende Kombination aus Festigkeit und Ästhetik. Bei eingeschränktem Budget ist die Vollgusskrone eine bewährte Alternative. Wir beraten Sie individuell in der Erstberatung.
Was kostet eine Zahnkrone mit Festzuschuss?
Der Eigenanteil variiert je nach Material. Bei der Regelversorgung (Vollgusskrone im Seitenzahnbereich) liegt er bei etwa 150 bis 300 Euro. Eine Verblendkrone kostet ca. 300 bis 600 Euro Eigenanteil, eine Vollkeramikkrone 400 bis 900 Euro. Mit lückenlosem Bonusheft reduziert sich der Eigenanteil deutlich — nach 10 Jahren um bis zu 30 %. Wir erstellen Ihnen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
Kann man eine Krone auf einen wurzelbehandelten Zahn setzen?
Ja, das ist sogar häufig empfehlenswert. Ein wurzelbehandelter Zahn wird mit der Zeit spröder und frakturgefährdeter. Eine Krone umschließt den Zahn und schützt ihn vor dem Auseinanderbrechen. Bei stark zerstörten Zähnen wird zunächst ein Stiftaufbau (Stiftkrone) gesetzt, der als Verankerung für die Krone dient.
Wie pflege ich meine Zahnkrone?
Die Pflege unterscheidet sich nicht wesentlich von der normalen Zahnpflege: zweimal täglich Zähneputzen mit weicher Zahnbürste, tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders wichtig ist die sorgfältige Pflege des Kronenrands. Ergänzend empfehlen wir regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und Kontrolluntersuchungen mindestens zweimal jährlich.
Was ist der Unterschied zwischen Krone und Veneer?
Ein Veneer ist eine hauchdünne Keramikschale, die nur auf die Vorderfläche eines Frontzahns geklebt wird — ideal für ästhetische Korrekturen bei weitgehend intakten Zähnen. Eine Krone umschließt den gesamten Zahn rundum und bietet umfassenden Schutz bei stark geschädigten Zähnen. Veneers erfordern weniger Substanzabtrag, Kronen bieten mehr Stabilität.
Wie viele Termine sind nötig?
In der Regel sind zwei bis drei Termine nötig: Beratung und Präparation, gegebenenfalls Anprobe und abschließend die Eingliederung der fertigen Krone. Der Zeitraum beträgt üblicherweise ein bis zwei Wochen. Mit unserer CEREC-Technologie können wir Vollkeramikkronen in vielen Fällen in einer einzigen Sitzung anfertigen und einsetzen — ohne Provisorium und ohne Wartezeit.
Was passiert wenn eine Krone locker wird?
Kontaktieren Sie uns umgehend. Eine gelockerte Krone kann in vielen Fällen problemlos rezementiert werden, sofern sie unbeschädigt ist und der darunterliegende Zahn intakt ist. Vermeiden Sie es, auf der betroffenen Seite zu kauen, und bewahren Sie die Krone sicher auf. Je schneller Sie zu uns kommen, desto unkomplizierter ist die Lösung.
Sind Metallkronen gesundheitlich bedenklich?
Moderne Dentallegierungen gelten als gesundheitlich unbedenklich und sind seit Jahrzehnten im Einsatz. Allergische Reaktionen sind sehr selten, können aber bei empfindlichen Patienten auftreten — insbesondere bei Nickelallergien. Für Patienten, die auf Nummer sicher gehen oder eine metallfreie Versorgung bevorzugen, bieten wir Vollkeramikkronen als biokompatible Alternative an.
Wie sieht eine Zahnkrone aus?
Eine moderne Vollkeramikkrone ist von natürlichen Zähnen praktisch nicht zu unterscheiden. Die Keramik wird exakt auf Ihre individuelle Zahnfarbe, Transluzenz und Oberflächenstruktur abgestimmt. Selbst bei näherer Betrachtung erkennen Laien den Unterschied nicht. Metallkronen und Verblendkronen sind dagegen je nach Position und Zahnfleischverlauf sichtbar.
Wird mein Zahn für die Krone stark abgeschliffen?
Es wird so viel Zahnsubstanz abgetragen wie nötig und so wenig wie möglich — in der Regel 1 bis 2 Millimeter rundum. Moderne Vollkeramiken erlauben oft eine minimalinvasivere Präparation als ältere Materialien. Teilkronen bieten eine noch substanzschonendere Alternative, wenn der Defekt es erlaubt. Dr. Dickel achtet stets auf maximale Schonung Ihrer natürlichen Zahnsubstanz.