Lachgas-Sedierung München - Zahnarzt für Angstpatienten | Zahnärztin Christina Dickel
Die Lachgas-Sedierung ist die sanfteste Form der Beruhigung bei Zahnarztangst. Über eine kleine Nasenmaske atmen Sie ein Gemisch aus Lachgas und Sauerstoff ein und fühlen sich innerhalb weniger Minuten angenehm entspannt — bei vollem Bewusstsein und voller Kontrolle. Die Wirkung klingt in wenigen Minuten nach der Behandlung vollständig ab.

Inhaltsverzeichnis
Was ist Lachgas-Sedierung?
Lachgas-Sedierung — in der Fachsprache Inhalationssedierung mit Distickstoffmonoxid (N₂O) — ist ein bewährtes Verfahren zur Beruhigung und Schmerzlinderung während zahnärztlicher Behandlungen. Dabei atmet der Patient über eine komfortable Nasenmaske ein genau dosiertes Gemisch aus Lachgas und reinem Sauerstoff ein.
Die Geschichte von Lachgas in der Medizin reicht über 180 Jahre zurück: Bereits 1844 setzte der amerikanische Zahnarzt Horace Wells Lachgas erstmals bei einer Zahnextraktion ein. Seitdem wurde die Methode kontinuierlich weiterentwickelt und ist heute eine der am besten untersuchten Sedierungsformen in der Zahnmedizin weltweit.
Im Gegensatz zur Vollnarkose oder zum Dämmerschlaf handelt es sich bei der Lachgas-Sedierung um eine bewusste Sedierung (Conscious Sedation): Sie bleiben wach, ansprechbar und behalten die Kontrolle — empfinden die Behandlung aber als deutlich angenehmer, entspannter und weniger beängstigend.
In unserer Praxis in München-Oberföhring bieten wir die Lachgas-Sedierung als sanfteste Option unseres Angstpatienten-Programms an. Besonders für Patienten mit leichter bis mittlerer Zahnarztangst, Würgereiz oder Nadelphobie ist Lachgas eine hervorragende Lösung — sicher, wirksam und ohne lange Nachwirkungen.
Wie wirkt Lachgas?
Lachgas (N₂O) entfaltet seine Wirkung über mehrere Mechanismen im zentralen Nervensystem. Schon nach 2–3 Minuten Einatmung über die Nasenmaske setzt ein angenehmer Entspannungseffekt ein, der sich wie folgt äußert:
- Anxiolytisch (angstlösend): Die Anspannung und Angst vor der Behandlung werden deutlich reduziert. Viele Patienten beschreiben ein Gefühl wohliger Gelassenheit — als ob die Behandlung sie plötzlich nicht mehr stört.
- Analgetisch (schmerzlindernd): Lachgas erhöht die Schmerzschwelle spürbar. Es ersetzt zwar nicht die lokale Betäubung, ergänzt sie aber wirkungsvoll. Selbst die Spritze für die Betäubung wird deutlich weniger wahrgenommen.
- Leicht euphorisierend: Nicht umsonst heißt es „Lachgas" — viele Patienten empfinden eine angenehme Leichtigkeit, manche müssen tatsächlich schmunzeln. Das Zeitempfinden verändert sich: Eine 45-minütige Behandlung fühlt sich an wie wenige Minuten.
Ein entscheidender Vorteil: Die Wirktiefe ist jederzeit steuerbar. Durch einfache Anpassung des Mischungsverhältnisses am Gerät können wir die Sedierung vertiefen oder abschwächen — ganz nach Ihrem Bedarf. Typischerweise liegt der Lachgas-Anteil zwischen 30 % und 50 %, immer kombiniert mit einem Sauerstoffanteil, der über dem der normalen Raumluft liegt.
Besonders beruhigend für viele Patienten: Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle. Sie können sprechen, Fragen stellen, Handzeichen geben und jederzeit signalisieren, wenn Sie eine Pause brauchen. Ihre Schutzreflexe (Schlucken, Husten) bleiben vollständig erhalten.
Nach Entfernen der Nasenmaske und Zufuhr von reinem Sauerstoff klingt die Wirkung innerhalb von nur 3–5 Minuten vollständig ab. Es gibt keinen „Überhang" wie bei anderen Sedierungsformen — Sie sind nach kurzer Zeit wieder voll orientiert und reaktionsfähig.
Ablauf der Behandlung mit Lachgas
Eine Lachgas-Sedierung in unserer Praxis folgt einem standardisierten, sicheren Ablauf. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, was Sie erwartet:
- Vorgespräch und Anamnese: Beim ersten Termin besprechen wir Ihre Ängste, Erwartungen und gesundheitlichen Voraussetzungen. Wir klären mögliche Kontraindikationen ab und beantworten alle Ihre Fragen.
- Bequeme Positionierung: Am Behandlungstag nehmen Sie entspannt auf dem Behandlungsstuhl Platz. Wir erklären Ihnen die Nasenmaske und setzen sie gemeinsam auf — sie liegt weich auf der Nase und lässt den Mund für die Behandlung frei.
- Reine Sauerstoffphase: Zunächst atmen Sie für 2–3 Minuten reinen Sauerstoff über die Maske ein. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, sich an die Nasenatmung zu gewöhnen und sich zu entspannen.
- Langsame Lachgas-Zufuhr: Wir erhöhen den Lachgas-Anteil schrittweise in 5-%-Schritten, bis Sie ein angenehmes Entspannungsniveau erreichen. Typische Anzeichen: Ein leichtes Kribbeln in Händen oder Füßen, ein Gefühl wohliger Wärme, vermindertes Schmerzempfinden.
- Zahnärztliche Behandlung: Erst wenn Sie sich wohlfühlen, beginnen wir mit der eigentlichen Behandlung. Sie können jederzeit durch Handzeichen oder Worte kommunizieren. Die lokale Betäubung wird — falls nötig — gesetzt, wenn das Lachgas bereits wirkt, sodass Sie die Spritze kaum oder gar nicht spüren.
- Sauerstoff-Ausleitung: Nach der Behandlung stellen wir das Lachgas ab und Sie atmen für etwa 5 Minuten reinen Sauerstoff. Damit wird das restliche Lachgas vollständig aus Ihrem Körper ausgespült.
- Erholung und Entlassung: Bereits wenige Minuten nach Entfernen der Maske fühlen sich die meisten Patienten wieder vollkommen normal. Im Gegensatz zu Dämmerschlaf oder Vollnarkose können Sie die Praxis selbstständig verlassen und sind in der Regel sofort wieder verkehrstüchtig.
Der gesamte Sedierungsvorgang (Ein- und Ausleitung) verlängert den Termin nur um etwa 10–15 Minuten — ein geringer Aufwand für deutlich mehr Komfort und Entspannung.
Für wen ist Lachgas geeignet?
Die Lachgas-Sedierung eignet sich für eine Vielzahl von Patienten und Situationen. Besonders profitieren:
- Patienten mit leichter bis mittlerer Zahnarztangst: Lachgas nimmt die Anspannung, ohne das Bewusstsein auszuschalten. Sie bleiben Herr bzw. Herrin der Lage — und erleben, dass Zahnarztbesuche auch angenehm sein können.
- Nadelphobiker: Die Angst vor der Spritze ist einer der häufigsten Gründe für Zahnarztangst. Unter Lachgas wird die Injektion der lokalen Betäubung kaum noch wahrgenommen.
- Patienten mit starkem Würgereiz: Lachgas unterdrückt den Würgereiz wirkungsvoll — ideal bei Abdrucknahme, Röntgenaufnahmen oder Behandlungen im hinteren Mundbereich.
- Kinder ab etwa 4 Jahren: Die Lachgas-Sedierung gilt in der Kinderzahnheilkunde als Goldstandard. Kinder gewöhnen sich schnell an die „Astronautenmaske" und können spielerisch an eine positive Zahnarzt-Erfahrung herangeführt werden.
- Kurze bis mittlere Eingriffe: Von der Füllungstherapie über Wurzelbehandlungen bis hin zu einfachen chirurgischen Eingriffen — Lachgas macht viele Behandlungen deutlich angenehmer.
- Patienten, die sofort wieder fit sein müssen: Anders als bei Dämmerschlaf oder Vollnarkose gibt es keine längere Erholungsphase. Sie können direkt im Anschluss Auto fahren, arbeiten oder Kinder betreuen.
Wann ist Lachgas nicht geeignet?
In bestimmten Situationen raten wir von einer Lachgas-Sedierung ab:
- Starke Erkältung oder chronische Nasenverstopfung: Die Wirkung setzt eine freie Nasenatmung voraus. Bei Schnupfen verschieben wir den Termin besser.
- COPD oder schwere Lungenerkrankungen: Veränderte Atemwege können die sichere Dosierung beeinträchtigen.
- Erstes Schwangerschaftsdrittel: Aus Vorsichtsgründen wird Lachgas in den ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht eingesetzt.
- Unmöglichkeit der Nasenatmung: Patienten, die dauerhaft nur durch den Mund atmen können, kommen für Lachgas nicht infrage.
- Schwere psychiatrische Erkrankungen oder Drogenabhängigkeit: Hier ist eine individuelle Einschätzung erforderlich.
Bei schwerer Zahnarztphobie, die über normale Angst hinausgeht, kann Lachgas allein unter Umständen nicht ausreichen. In solchen Fällen empfehlen wir die Sedierung (Dämmerschlaf) oder bei sehr umfangreichen Eingriffen die Vollnarkose. Gerne beraten wir Sie, welche Option für Sie die richtige ist.
Lachgas vs. Dämmerschlaf vs. Vollnarkose
Welche Sedierungsform ist die richtige für Sie? Das hängt von der Stärke Ihrer Angst, der Art und Dauer der Behandlung sowie Ihren persönlichen Wünschen ab. Hier ein Vergleich der drei Optionen, die wir in unserer Praxis in München-Oberföhring anbieten:
| Merkmal | Lachgas | Dämmerschlaf | Vollnarkose |
|---|---|---|---|
| Bewusstsein | Wach und ansprechbar | Dämmerzustand, kaum Erinnerung | Vollständig ausgeschaltet |
| Angstreduktion | Leicht bis mittel | Stark | Vollständig |
| Eignung | Leichte bis mittlere Angst | Mittlere bis starke Angst | Schwere Phobie, umfangreiche Eingriffe |
| Verabreichung | Nasenmaske (Inhalation) | Venöser Zugang (Infusion) | Venöser Zugang + Intubation |
| Wirkungseintritt | 2–3 Minuten | Wenige Minuten | Sofort |
| Erholungszeit | 3–5 Minuten | 1–2 Stunden | Mehrere Stunden |
| Autofahren danach | Sofort möglich | Erst am nächsten Tag | Erst am nächsten Tag |
| Begleitperson nötig | Nein | Ja | Ja |
| Nüchternheit erforderlich | Nein (leichte Mahlzeit OK) | Ja (6 Stunden) | Ja (6 Stunden) |
| Kosten | Am günstigsten | Mittel | Am höchsten |
Unser Tipp: Beginnen Sie mit Lachgas. Es ist die mildeste, unkomplizierteste und günstigste Option — und für die meisten Patienten mit Zahnarztangst absolut ausreichend. Wenn Sie feststellen, dass Sie eine intensivere Sedierung benötigen, stehen Ihnen in unserer Praxis alle weiteren Optionen offen.
Eine ausführliche Übersicht über alle unsere Sedierungsmöglichkeiten finden Sie auf unserer Angstpatienten-Seite.
Kosten und Kassenleistung
Die Lachgas-Sedierung ist eine Selbstzahlerleistung, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) enthalten ist. Die Kosten werden daher nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Für privat Versicherte (PKV) und Beihilfeberechtigte sieht es anders aus: Viele private Krankenversicherungen erstatten die Lachgas-Sedierung teilweise oder vollständig, insbesondere wenn eine medizinische Indikation (z. B. diagnostizierte Zahnarztangst, starker Würgereiz) vorliegt. Wir empfehlen, vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung nachzufragen.
Im Vergleich zu anderen Sedierungsformen ist Lachgas die kostengünstigste Option:
- Keine Anästhesisten-Kosten (im Gegensatz zu Vollnarkose und oft auch Dämmerschlaf)
- Kein Aufwachraum erforderlich
- Keine Laboruntersuchungen vorab notwendig
- Kein zusätzlicher Zeitaufwand für lange Erholungsphasen
Im Beratungsgespräch informieren wir Sie transparent über die anfallenden Kosten. Sie erhalten vor der Behandlung einen detaillierten Kostenplan, sodass Sie genau wissen, was auf Sie zukommt — ohne Überraschungen.
Warum Dr. Dickel für Ihre Lachgas-Sedierung?
Wenn Sie einen einfühlsamen und erfahrenen Zahnarzt für Lachgas-Sedierung in München suchen, sind Sie in unserer Praxis in Oberföhring in guten Händen:
- Breite Fachkompetenz: Mitglied der DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie), DGZMK (Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) und DGÄZ (Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin) — drei führende Fachgesellschaften, die unsere Behandlungsqualität auf höchstem Niveau sichern.
- Moderne Lachgas-Technologie: Wir arbeiten mit einem modernen Lachgas-Sedierungsgerät mit automatischer Sauerstoff-Überwachung und Lachgas-Begrenzung für maximale Sicherheit.
- CEREC-zertifiziert: Viele Behandlungen können dank digitaler Technologie in einer Sitzung abgeschlossen werden — das bedeutet weniger Termine und weniger Stress für Sie.
- Erfahrenes Team: Unser gesamtes Praxisteam ist im Umgang mit ängstlichen Patienten geschult. Wir nehmen uns Zeit, hören zu und arbeiten in Ihrem Tempo.
- Alle Sedierungsstufen unter einem Dach: Von Lachgas über Dämmerschlaf bis zur Vollnarkose — bei uns finden Sie die passende Lösung, ohne die Praxis wechseln zu müssen.
- Zentrale Lage in München-Oberföhring: Gut erreichbar aus Bogenhausen, Johanneskirchen, Daglfing und ganz München-Ost. Kostenlose Parkplätze direkt vor der Praxis.
Zahnarztangst ist häufiger als Sie denken — und absolut kein Grund, sich zu schämen. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch, und wir finden gemeinsam heraus, ob Lachgas der richtige Weg für Sie ist.

Häufige Fragen zur Lachgas-Sedierung
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Lachgas-Sedierung beim Zahnarzt. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie uns gerne an — wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen.
Ist Lachgas sicher?
Ja. Lachgas gehört zu den am besten untersuchten Sedierungsmitteln in der Zahnmedizin. Es wird seit über 180 Jahren eingesetzt und hat ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil. Moderne Geräte verfügen über automatische Sicherheitsmechanismen, die einen zu hohen Lachgas-Anteil verhindern und stets eine ausreichende Sauerstoffversorgung gewährleisten. Schwere Komplikationen sind extrem selten.
Darf ich nach der Lachgas-Behandlung Auto fahren?
Ja, in aller Regel schon. Lachgas wird innerhalb weniger Minuten vollständig über die Lunge abgeatmet. Nach der obligatorischen Sauerstoff-Ausleitungsphase (ca. 5 Minuten) sind die meisten Patienten wieder voll reaktionsfähig. Eine Begleitperson ist — anders als bei Dämmerschlaf oder Vollnarkose — nicht erforderlich.
Wirkt Lachgas auch bei Kindern?
Besonders gut sogar. Die Lachgas-Sedierung ist in der Kinderzahnheilkunde weltweit etabliert und gilt als Goldstandard für ängstliche Kinder ab ca. 4 Jahren. Kinder sprechen oft sogar besser auf Lachgas an als Erwachsene, da sie weniger Vorbehalte haben und sich schnell an die Nasenmaske gewöhnen.
Werde ich Schmerzen spüren?
Lachgas wirkt schmerzlindernd, ersetzt aber nicht die lokale Betäubung. Bei Behandlungen, die eine Betäubungsspritze erfordern, wird diese gesetzt, während das Lachgas bereits wirkt — der Einstich wird dadurch kaum oder gar nicht wahrgenommen. Die Kombination aus Lachgas und lokaler Betäubung sorgt für eine weitgehend schmerzfreie Behandlung.
Wie lange hält die Wirkung von Lachgas an?
Die Wirkung hält exakt so lange an, wie Sie über die Nasenmaske das Gas-Sauerstoff-Gemisch einatmen — und klingt innerhalb von 3–5 Minuten nach Entfernen der Maske vollständig ab. Es gibt keinen Nachwirkungszeitraum wie bei Beruhigungstabletten, Dämmerschlaf oder Vollnarkose.
Welche Nebenwirkungen kann Lachgas haben?
Nebenwirkungen sind selten und in der Regel mild: Gelegentlich kommt es zu leichter Übelkeit (meist bei zu schneller Dosierungserhöhung oder wenn der Patient nicht nüchtern ist), Kopfschmerzen oder Schwindelgefühlen. Diese Symptome klingen nach Absetzen des Lachgases rasch ab. Allergische Reaktionen auf Lachgas sind nicht bekannt.
Kann jeder Patient Lachgas erhalten?
Die meisten Patienten kommen für eine Lachgas-Sedierung infrage. Ausnahmen bestehen bei schwerer Nasenverstopfung, COPD oder schweren Lungenerkrankungen, im ersten Schwangerschaftsdrittel sowie bei Unfähigkeit zur Nasenatmung. Beim Beratungsgespräch prüfen wir sorgfältig, ob Lachgas für Sie geeignet ist.
Was kostet die Lachgas-Sedierung?
Lachgas ist eine Selbstzahlerleistung und wird von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet. Private Versicherungen übernehmen die Kosten häufig teilweise oder ganz. Im Vergleich zu Dämmerschlaf und Vollnarkose ist Lachgas die günstigste Sedierungsoption. Die genauen Kosten besprechen wir transparent im Beratungsgespräch.
Kosten im Überblick
| Leistung | Preisrahmen | Hinweis |
|---|---|---|
| Lachgas-Sedierung (pro Sitzung) | Selbstzahlerleistung | Die Kosten richten sich nach der Dauer der Sedierung. Lachgas ist die günstigste aller Sedierungsoptionen und erfordert keine zusätzlichen Anästhesisten-Kosten. |
| Lachgas-Sedierung + zahnärztliche Behandlung | Selbstzahlerleistung + Behandlungskosten | Die Sedierungskosten kommen zu den regulären Behandlungskosten hinzu. Kassenpatienten tragen die Lachgas-Kosten selbst, die zahnärztliche Behandlung wird normal abgerechnet. |
| Lachgas bei Kindern | Selbstzahlerleistung | Die Kosten für die Lachgas-Sedierung bei Kindern sind vergleichbar mit denen bei Erwachsenen. Die eigentliche Zahnbehandlung wird bei gesetzlich versicherten Kindern regulär über die Kasse abgerechnet. |
Lachgas-Sedierung (pro Sitzung)
Selbstzahlerleistung
Die Kosten richten sich nach der Dauer der Sedierung. Lachgas ist die günstigste aller Sedierungsoptionen und erfordert keine zusätzlichen Anästhesisten-Kosten.
Lachgas-Sedierung + zahnärztliche Behandlung
Selbstzahlerleistung + Behandlungskosten
Die Sedierungskosten kommen zu den regulären Behandlungskosten hinzu. Kassenpatienten tragen die Lachgas-Kosten selbst, die zahnärztliche Behandlung wird normal abgerechnet.
Lachgas bei Kindern
Selbstzahlerleistung
Die Kosten für die Lachgas-Sedierung bei Kindern sind vergleichbar mit denen bei Erwachsenen. Die eigentliche Zahnbehandlung wird bei gesetzlich versicherten Kindern regulär über die Kasse abgerechnet.
Gesetzliche Krankenkassen (GKV) übernehmen die Kosten für Lachgas-Sedierung nicht. Private Krankenversicherungen (PKV) erstatten häufig teilweise oder vollständig, insbesondere bei medizinischer Indikation wie diagnostizierter Zahnarztangst oder starkem Würgereiz. Wir empfehlen, vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung nachzufragen.
Die Lachgas-Sedierung ist im Vergleich zu Dämmerschlaf und Vollnarkose die kostengünstigste Sedierungsoption, da keine Anästhesisten-Kosten, Aufwachraum-Nutzung oder Laboruntersuchungen anfallen. Im Beratungsgespräch informieren wir Sie transparent über die genauen Kosten.
Risiken und Sicherheit
Die Lachgas-Sedierung hat ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil und wird seit über 180 Jahren in der Zahnmedizin eingesetzt. Nebenwirkungen sind selten und in der Regel mild und vorübergehend.
Leichte Übelkeit
Selten (ca. 1–2 % der Fälle)
Durch langsame, schrittweise Dosierungserhöhung und Vermeidung schwerer Mahlzeiten vor der Behandlung minimierbar. Klingt nach Absetzen des Lachgases rasch ab.
Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl
Gelegentlich
Meist durch die Sauerstoff-Ausleitungsphase am Ende der Behandlung vermeidbar. Falls auftretend, klingen die Symptome innerhalb weniger Minuten ab.
Ungeeignet bei schwerer Nasenverstopfung
Situationsabhängig
Vor der Behandlung klären wir ab, ob eine freie Nasenatmung gewährleistet ist. Bei akutem Schnupfen wird der Termin verschoben.
Kontraindiziert bei COPD / schweren Lungenerkrankungen
Patientenabhängig
Gründliche Anamnese vor der Erstbehandlung. Bei Lungenerkrankungen empfehlen wir alternative Sedierungsverfahren.
Nicht empfohlen im ersten Schwangerschaftsdrittel
Situationsabhängig
Aus Vorsichtsgründen wird Lachgas in den ersten 12 Schwangerschaftswochen nicht eingesetzt. Im zweiten und dritten Trimester kann es nach individueller Abwägung angewendet werden.
In unserer Praxis minimieren wir Risiken durch modernste Lachgas-Geräte mit automatischer Sauerstoff-Überwachung, schrittweise Dosierung, sorgfältige Anamnese und geschultes Personal. Während der gesamten Sedierung werden Sie kontinuierlich betreut und überwacht.
Qualifikationen und Zertifikate
DGI — Deutsche Gesellschaft für Implantologie
Mitgliedschaft
DGZMK — Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Mitgliedschaft
DGÄZ — Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin
Mitgliedschaft
CEREC-Zertifizierung — Digitale CAD/CAM-Zahnersatzfertigung
Zertifiziert
2012
Staatsexamen Zahnmedizin
Universität
Häufige Fragen
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