Keramik-Inlays München - Ästhetische Zahnfüllungen | Zahnärztin Christina Dickel
Keramik-Inlays bieten die perfekte Lösung für hochwertige, ästhetische Zahnfüllungen im Seitenzahnbereich. Als metallfreie Alternative zu herkömmlichen Füllungen überzeugen sie durch natürliche Optik, Langlebigkeit und Biokompatibilität. In unserer Münchener Praxis fertigen wir individuell angepasste Keramik-Inlays für optimale Funktion und Ästhetik.

Inhaltsverzeichnis
Was sind Keramik-Inlays? — Die Premium-Zahnfüllung
Ein Keramik-Inlay ist eine im zahntechnischen Labor gefertigte Einlagefüllung aus hochwertiger Dentalkeramik. Im Gegensatz zur klassischen direkten Füllung — bei der der Zahnarzt das Füllungsmaterial direkt im Mund verarbeitet und aushärtet — wird ein Inlay außerhalb des Mundes individuell für Ihren Zahn hergestellt und anschließend präzise eingesetzt. Das Ergebnis: eine maßgefertigte Restauration, die wie ein Puzzleteil perfekt in den präparierten Zahn passt.
Die Entscheidung zwischen einer direkten Kompositfüllung und einem Keramik-Inlay hängt vor allem von der Größe des Defekts ab. Kleine bis mittelgroße Kavitäten lassen sich oft noch gut mit Komposit versorgen. Bei mittleren bis großen Defekten im Seitenzahnbereich — also genau dort, wo hohe Kaukräfte wirken — zeigen Keramik-Inlays ihre Stärken: Sie sind druckstabiler, randgenauer und langlebiger als direkte Füllungen. Wissenschaftliche Studien belegen Standzeiten von 15 bis über 20 Jahren bei korrekter Pflege.
Keramik lässt sich mit einem modernen Farbsystem (Vita-Farbskala) exakt auf Ihren natürlichen Zahnschmelz abstimmen. Das fertige Inlay ist für das ungeübte Auge nicht von der umgebenden Zahnsubstanz zu unterscheiden — kein metallischer Glanz, keine verfärbten Ränder, kein Komposit, das sich mit der Zeit gelblich verfärbt. Es ist Ästhetik auf höchstem Niveau.
In unserer Zahnarztpraxis in München-Oberföhring bieten wir Keramik-Inlays als Standardversorgung für anspruchsvolle Restaurationen im Seitenzahnbereich an. Dr. Christina Dickel setzt dabei auf erprobte Adhäsivtechnik, hochwertige Zahntechnik aus dem Dentallabor und eine sorgfältige individuelle Beratung. Wenn Sie mehr über die Behandlung einer Kariesbehandlung erfahren möchten oder wissen wollen, wie ein Inlay in Ihr Gesamtbild passt — sprechen Sie uns an. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.

Vorteile von Keramik-Inlays — Ästhetik und Langlebigkeit
Warum entscheiden sich immer mehr Patienten für Keramik-Inlays — trotz der höheren Kosten im Vergleich zu konventionellen Füllungen? Weil die Vorteile überzeugen. Hier finden Sie die wichtigsten Pluspunkte auf einen Blick:
15–20+ Jahre Haltbarkeit: Wissenschaftliche Langzeitstudien zeigen, dass Keramik-Inlays bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen 15 bis über 20 Jahre in Funktion bleiben. Das ist deutlich länger als die durchschnittliche Lebensdauer einer Kompositfüllung (5–10 Jahre) — und bedeutet weniger Folgebehandlungen, weniger Zahnsubstanzverlust durch Erneuerungen und langfristig eine günstigere Kosten-Nutzen-Bilanz.
Unsichtbare Ästhetik: Keramik imitiert die Lichtbrechungseigenschaften von natürlichem Zahnschmelz. Mit der Vita-Farbskala wird das Inlay exakt auf Ihren Zahn abgestimmt — das Ergebnis ist nahezu unsichtbar. Kein Metallglanz, kein Amalgam-Grau, kein Verfärben wie bei Komposit.
Farb- und Formstabilität: Keramik verfärbt sich nicht — nicht durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin. Die Farbe bleibt über die gesamte Tragedauer konstant. Auch die Form ist stabil: Keramik ist druckfest und widersteht den im Seitenzahnbereich wirkenden Kaukräften zuverlässig.
Metallfrei und biokompatibel: Keramik-Inlays enthalten kein Metall — kein Amalgam, kein Gold, keine Basislegierungen. Das bedeutet: keine galvanischen Reaktionen im Mund, keine Allergierisiken durch Metallionen, keine Verfärbungen der Zahnhartsubstanz. Besonders für Patienten mit Metallempfindlichkeit oder dem Wunsch nach vollständig metallfreier Versorgung ist Keramik die ideale Wahl.
Präziser Randschluss durch Laborfertigung: Da das Inlay im Labor unter optimalen Bedingungen hergestellt wird, ist der Randschluss präziser als bei direkten Füllungen. Ein guter Randschluss schützt vor Sekundärkaries — einer der häufigsten Ursachen für das Versagen von Zahnrestaurationen.
Schonung der verbleibenden Zahnsubstanz: Durch die adhäsive Befestigung des Inlays wird die verbleibende Zahnhartsubstanz stabilisiert und vor Frakturen geschützt. Für Patienten, die ihre Prophylaxe ernst nehmen, sind Keramik-Inlays die konsequente Ergänzung.

Keramik vs. Komposit vs. Gold vs. Amalgam — Ein Vergleich
Welches Füllungsmaterial ist das richtige für Sie? Die Antwort hängt von Ihren persönlichen Prioritäten ab: Ästhetik, Haltbarkeit, Biokompatibilität oder Kosten. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen einen sachlichen Vergleich der vier gängigen Materialien — ohne Werbebotschaften, dafür mit klarer Orientierung.
| Kriterium | Keramik-Inlay | Komposit-Füllung | Gold-Inlay | Amalgam |
|---|---|---|---|---|
| Ästhetik | Hervorragend — zahnfarben, unsichtbar | Gut — zahnfarben, kann sich mit der Zeit verfärben | Gering — goldfarben, im Mund sichtbar | Gering — silber-grau, fällt im Mund auf |
| Haltbarkeit | 15–20+ Jahre | 5–10 Jahre | 20+ Jahre | 10–15 Jahre |
| Biokompatibilität | Hervorragend — vollständig metallfrei | Gut — kein Metall, BPA-Gehalt je nach Produkt | Gut — selten Goldallergien möglich | Umstritten — enthält Quecksilber (EU-Einschränkungen ab 2026) |
| Zahnsubstanzschonung | Gut — adhäsive Befestigung stabilisiert den Zahn | Sehr gut — minimalinvasive direkte Technik möglich | Mäßig — mehr Präparation für Retention nötig | Mäßig — Unterschnitte für mechanischen Halt erforderlich |
| Randschluss | Sehr präzise — Laborherstellung unter optimalen Bedingungen | Gut — techniksensitiv, abhängig von Lege-Erfahrung | Sehr präzise — Laborherstellung wie Keramik | Ausreichend — korrodiert mit der Zeit |
| Verfärbungsresistenz | Hervorragend — Keramik verfärbt sich nicht | Mäßig — verfärbt sich durch Kaffee, Tee, Nikotin | Hervorragend — Gold oxidiert nicht | Korrosion und Verfärbung der Zahnhartsubstanz möglich |
| Kosten | Hoch — Eigenanteil nach GKV-Festzuschuss | Gering bis mittel — bei kleinen Defekten Kassenleistung | Hoch — vergleichbar mit Keramik | Gering — GKV-Kassenleistung (in DE zunehmend eingeschränkt) |
Unser Fazit: Gold-Inlays sind zweifellos langlebig — aber ästhetisch nicht zeitgemäß. Amalgam verliert regulatorisch und klinisch an Bedeutung. Komposit ist für kleinere Defekte eine gute Wahl, zeigt aber bei großen Kavitäten Grenzen in Haltbarkeit und Farbstabilität. Keramik-Inlays vereinen das Beste: Die Präzision und Langlebigkeit eines Laborinlays mit der Unsichtbarkeit einer zahnfarbenen Restauration. Für Patienten, die bei ästhetischen Restaurationen keine Kompromisse eingehen wollen, ist Keramik die erste Wahl.
Behandlungsablauf — Von der Diagnose bis zum fertigen Inlay
Die Behandlung mit einem Keramik-Inlay umfasst zwei Sitzungen über einen Zeitraum von 1–2 Wochen. Das ist etwas mehr Aufwand als eine direkte Füllung in einer Sitzung — aber das Ergebnis rechtfertigt diesen Mehraufwand in jeder Hinsicht. Hier ist der genaue Ablauf:
- Diagnose und Behandlungsplanung: In der ersten Sitzung untersucht Dr. Dickel den betroffenen Zahn klinisch und röntgenologisch. Wir besprechen den Befund, die Therapieoptionen (Inlay oder alternative Versorgung) und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan. Sie entscheiden informiert — ohne Druck.
- Präparation unter Lokalanästhesie: Die bestehende Füllung oder erkrankte Zahnsubstanz wird unter Lokalanästhesie schonend entfernt. Die Kavität wird für die Inlay-Versorgung vorbereitet: leicht divergente Wände, scharfe Ränder, glatte Oberflächen für optimalen Randschluss. Die Behandlung ist vollständig schmerzfrei.
- Abdrucknahme und Farbbestimmung: Wir nehmen einen präzisen Abdruck des präparierten Zahns und der Nachbarzähne — entweder mit hochwertigem Silikon-Abdruckmaterial oder digital. Mit der Vita-Farbskala bestimmen wir gemeinsam die exakte Zahnfarbe, damit das fertige Inlay unsichtbar in Ihr Gebiss integriert wird.
- Provisorische Versorgung: Damit der präparierte Zahn in der Zwischenzeit (1–2 Wochen Laborphase) geschützt ist, setzen wir ein Provisorium ein. Das Provisorium ist funktionsfähig — Sie können normal essen und sprechen. Es ist nicht für die Dauer gedacht, sondern hält Ihren Zahn sicher bis zum zweiten Termin.
- Individuelle Laborherstellung: Unser kooperierendes Dentallabor fertigt Ihr Keramik-Inlay auf Basis des Abdrucks und der Farbinformation in Handarbeit an. Der Zahntechniker schleift, brennt und charakterisiert das Inlay — jedes Stück ist ein Unikat, das exakt für Ihren Zahn gemacht wird.
- Eingliederung und Einschleifen: In der zweiten Sitzung wird das provisorische Inlay entfernt, der Zahn gereinigt und das Keramik-Inlay mittels Adhäsivtechnik dauerhaft eingesetzt. Wir überprüfen den Biss, schleifen bei Bedarf nach und polieren das Inlay — am Ende verlassen Sie unsere Praxis mit Ihrer fertigen, unsichtbaren Restauration.
Haben Sie Fragen zum Ablauf? Rufen Sie uns unter 089 95760618 an oder buchen Sie Ihren unverbindlichen Beratungstermin online.

Kosten und Festzuschuss — Was übernimmt die Kasse?
Die Kosten eines Keramik-Inlays hängen von mehreren Faktoren ab. Statt pauschaler Preise, die in den meisten Fällen nicht zu Ihrer Situation passen, erläutern wir Ihnen hier die wesentlichen Kostentreiber — und was Ihre Krankenkasse übernimmt.
Kostenfaktoren im Überblick:
- Größe der Kavität: Ein einflächiges Inlay (z. B. nur die Kaufläche) ist günstiger als ein zweiflächiges Inlay (Kaufläche + Seitenfläche) oder ein Onlay, das auch die Höcker überdeckt. Je mehr Flächen das Inlay abdecken muss, desto aufwändiger ist die Laborarbeit.
- Keramiktyp: Vollkeramik, CAD/CAM-gefräste Keramik oder Hybrid-Keramik unterscheiden sich in der Herstellungsmethode und können sich im Preis unterscheiden. Dr. Dickel empfiehlt jeweils das für Ihren Fall klinisch optimale Material.
- Laborkosten: Die Qualität des zahntechnischen Labors beeinflusst das Ergebnis erheblich. Wir arbeiten mit einem hochwertigen deutschen Dentallabor — das spiegelt sich in der Qualität des Inlays wider.
- Adhäsivtechnik: Die professionelle adhäsive Befestigung nach aktuellen Leitlinien ist aufwändig — aber entscheidend für die Haltbarkeit der Restauration.
Was übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)? Die GKV gewährt für Zahnfüllungen einen Festzuschuss. Dieser ist unabhängig vom Material — Sie erhalten den Festzuschuss also auch, wenn Sie sich für ein Keramik-Inlay statt einer Amalgam- oder Kompositfüllung entscheiden. Der Eigenanteil für das Keramik-Inlay ist die Differenz zwischen dem Festzuschuss und dem tatsächlichen Honorar. Mit einem lückenlosen Bonusheft erhöht sich Ihr Festzuschuss um bis zu 30% — ein guter Grund, Ihre Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrzunehmen.
Privatpatienten und Zusatzversicherungen: Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif 50–100% der Gesamtkosten. Viele Zahnzusatzversicherungen übernehmen ebenfalls einen erheblichen Teil. Wir erstellen Ihnen gern einen detaillierten Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.
Ratenzahlung: Wir bieten individuelle Finanzierungsoptionen an — sprechen Sie uns darauf an. Ein gesundes, ästhetisches Lächeln sollte keine Frage des Budgets sein. Die Erstberatung und Kostenschätzung sind kostenlos und unverbindlich.

Haltbarkeit und Pflege — So halten Ihre Inlays ein Leben lang
Keramik-Inlays gehören zu den langlebigsten zahnärztlichen Restaurationen, die derzeit verfügbar sind. Klinische Studien dokumentieren Überlebensraten von über 90% nach 10 Jahren und Standzeiten von 15 bis über 20 Jahren bei Patienten mit guter Mundhygiene. Im Vergleich dazu müssen Kompositfüllungen häufig schon nach 5–10 Jahren erneuert werden — mit jedem Mal wird etwas mehr gesunde Zahnsubstanz abgetragen.
Was beeinflusst die Haltbarkeit?
- Mundhygiene: Zweimal tägliches Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste und tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten sind die Grundlage. Bakterieller Belag an den Rändern des Inlays kann zu Sekundärkaries führen — der häufigsten Ursache für das Versagen von Füllungen.
- Professionelle Zahnreinigung (PZR): Wir empfehlen eine professionelle Zahnreinigung mindestens einmal jährlich, bei erhöhtem Risiko alle sechs Monate. Die PZR entfernt Beläge, die häusliche Pflege nicht erreicht, und poliert die Restauration — das verlängert die Lebensdauer messbar.
- Vermeidung extremer Belastung: Keramik ist druckfest, aber nicht unzerstörbar. Hartes Kauen auf Knochen, Eiswürfeln oder Nussschalen sollte vermieden werden. Wer mit den Zähnen knirscht (Bruxismus), sollte eine Knirscherschiene tragen — diese schützt sowohl die natürlichen Zähne als auch die Restaurationen.
- Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Wir überprüfen Ihre Inlays bei jedem Kontrolltermin auf Integrität, Randschluss und Zeichen von Sekundärkaries. Frühzeitig erkannte Probleme lassen sich oft einfach und ohne großen Substanzverlust beheben.
Wann muss ein Keramik-Inlay erneuert werden? Trotz langer Haltbarkeit kann es in Einzelfällen nötig werden: bei einem Chipping (kleiner Keramikabsplitterung), bei Sekundärkaries an den Rändern, bei Bissveränderungen oder auf Wunsch aus ästhetischen Gründen. Dank der Adhäsivtechnik ist die Erneuerung schonend möglich — der gesunde Zahnschmelz bleibt erhalten. Sprechen Sie uns bei Veränderungen an Ihrem Inlay sofort an.

Materialien und Technologien — Vollkeramik, CAD/CAM & Hybrid
Nicht alle Keramik-Inlays sind gleich. Je nach Herstellungsverfahren, Materialeigenschaften und klinischer Indikation unterscheiden wir drei Haupttypen — und jeder hat seine spezifischen Stärken. Hier erfahren Sie, was hinter den Begriffen steckt.
Vollkeramik-Inlays (Presskeramik)
Vollkeramik-Inlays aus Presskeramik gelten als der klassische Goldstandard für ästhetische Restaurationen. Die Keramik wird als Rohling in einen Einbrennofen eingelegt und unter Druck und Hitze in die vorbereitete Hohlform gepresst. Anschließend wird das Inlay von einem erfahrenen Zahntechniker individuell bemalt und charakterisiert — eine handwerkliche Kunst, die das höchste ästhetische Niveau ermöglicht. Presskeramik imitiert die Tiefenwirkung und Transluzenz von natürlichem Zahnschmelz außerordentlich gut. Sie ist die erste Wahl für sichtbare Seitenzähne und Patienten mit hohen ästhetischen Ansprüchen.
CAD/CAM-Inlays (gefräste Keramik)
CAD/CAM-Inlays (Computer-Aided Design / Computer-Aided Manufacturing) werden mit einer Fräsmaschine aus einem industriell vorgefertigten Keramikblock herausgefräst. Basis ist ein digitaler Intraoralscan oder ein konventioneller Abdruck, der digitalisiert wird. Der Vorteil: Die Herstellung ist schnell und äußerst präzise — in manchen Praxen sogar in einer einzigen Sitzung möglich (Chairside-Fertigung). Die Qualität moderner CAD/CAM-Keramiken (z. B. Vita Enamic, IPS e.max CAD) ist hervorragend. CAD/CAM-Inlays bieten eine maximale Randpräzision und sind ideal für Patienten, die wenige Termine bevorzugen.
Hybrid-Keramik-Inlays
Hybrid-Keramik (auch Polymer-Infiltrated Ceramic Network, PICN) ist ein relativ neues Material, das Keramik- und Kunststoffanteile auf Nanoebene miteinander verbindet. Das Ergebnis ist ein Material, das etwas flexibler als reine Keramik ist — was das Risiko eines Chippings reduziert — aber gleichzeitig die Vorteile der Keramik in puncto Ästhetik und Verfärbungsresistenz behält. Hybrid-Keramik ist besonders geeignet für Patienten mit erhöhtem Kaudruck oder Bruxismus und für Zähne im posterioren Bereich, wo Schlagresistenz wichtiger ist als maximale Transluzenz. Sie schont zudem den gegenüberliegenden Antagonistenzahn besser als härtere Vollkeramiken.
In der persönlichen Beratung besprechen wir mit Ihnen, welcher Keramiktyp für Ihre individuelle Situation — Defektgröße, Position des Zahns, Kaugewohnheiten, ästhetische Prioritäten — die optimale Wahl ist. Besuchen Sie auch unsere Seite zu Veneers, wenn Sie über ästhetische Korrekturen an den Frontzähnen nachdenken.
Häufige Fragen und Bedenken
Tut das Einsetzen eines Keramik-Inlays weh?
Nein. Die gesamte Behandlung — sowohl die Präparation als auch das Einsetzen — erfolgt unter Lokalanästhesie. Sie spüren dabei keinen Schmerz. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der Zahn für 1–3 Tage etwas empfindlicher sein als gewohnt — das ist vollkommen normal und klingt ohne Behandlung ab. Bei anhaltenden Beschwerden kontaktieren Sie uns bitte.
Wie lange hält ein Keramik-Inlay?
Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollterminen sind Standzeiten von 15 bis über 20 Jahren realistisch und klinisch belegt. Das hängt davon ab, wie konsequent Sie die Empfehlungen zur Pflege einhalten, ob Sie knirschen (dann empfehlen wir eine Knirscherschiene), und wie groß der versorgte Defekt war.
Wie lange dauert die Behandlung — brauche ich zwei Termine?
Ja, die klassische Inlay-Behandlung umfasst zwei Sitzungen: Im ersten Termin werden Präparation, Abdrucknahme und provisorische Versorgung durchgeführt. Im zweiten Termin — üblicherweise 1–2 Wochen später — wird das fertige Keramik-Inlay eingesetzt und eingeschliffen. Beide Termine dauern jeweils 30–60 Minuten. Bei CAD/CAM-Fertigung ist in manchen Fällen ein Ein-Termin-Inlay möglich.
Ist ein Keramik-Inlay besser als eine Kompositfüllung?
Für mittlere bis große Kavitäten im Seitenzahnbereich bieten Keramik-Inlays klare Vorteile: längere Haltbarkeit, bessere Farbstabilität, präziserer Randschluss und höhere Druckbelastbarkeit. Für kleine Defekte kann eine Kompositfüllung jedoch eine ebenso gute und kostengünstigere Lösung sein. Wir beraten Sie individuell — es gibt keine pauschale Antwort, die für jeden Zahn gilt.
Kann ein Keramik-Inlay brechen?
Ein Chipping — das Absplittern eines kleinen Keramikstücks — ist sehr selten, aber möglich, wenn extreme Kräfte auf das Inlay wirken (z. B. Kauen auf hartem Knochen oder Eis, unkontrolliertes Zähneknirschen). Moderne Keramiken sind sehr bruchresistent. Mit einer Knirscherschiene bei Bruxismus und dem Vermeiden extremer Belastungen ist das Risiko minimal.
Sind Keramik-Inlays für Allergiker geeignet?
Ja. Dentalkeramik ist vollständig metallfrei und eine der biokompatiblesten Optionen in der Zahnheilkunde. Allergische Reaktionen auf Keramik sind in der Literatur nicht beschrieben. Für Patienten mit Metallallergien, Nickelunverträglichkeit oder dem Wunsch nach vollständig metallfreier Mundversorgung ist Keramik die optimale Wahl.
Merkt man den Unterschied zu echten Zähnen?
Im Alltag ist ein gut integriertes Keramik-Inlay für das ungeübte Auge nicht von natürlichem Zahnschmelz zu unterscheiden. Keramik imitiert die Lichtdurchlässigkeit (Transluzenz) und die Farbtiefe des Zahnschmelzes hervorragend. Selbst beim Zahnarzt ist das Inlay nur bei genauer Inspektion als Restauration zu identifizieren.
Kosten im Überblick
| Leistung | Preisrahmen | Hinweis |
|---|---|---|
| Kleines Keramik-Inlay (einflächig) | Auf Anfrage | Einflächiges Inlay für kleinere Defekte im Seitenzahnbereich |
| Mittleres Keramik-Inlay (zweiflächig) | Auf Anfrage | Zweiflächiges Inlay, häufigste Variante für mittlere Defekte |
| Großes Keramik-Inlay/Onlay (dreiflächig+) | Auf Anfrage | Drei- oder mehrflächiges Inlay/Onlay für größere Restaurationen |
| Amalgam-Austausch gegen Keramik | Auf Anfrage | Entfernung der alten Amalgam-Füllung und Ersatz durch Keramik-Inlay |
Kleines Keramik-Inlay (einflächig)
Auf Anfrage
Einflächiges Inlay für kleinere Defekte im Seitenzahnbereich
Mittleres Keramik-Inlay (zweiflächig)
Auf Anfrage
Zweiflächiges Inlay, häufigste Variante für mittlere Defekte
Großes Keramik-Inlay/Onlay (dreiflächig+)
Auf Anfrage
Drei- oder mehrflächiges Inlay/Onlay für größere Restaurationen
Amalgam-Austausch gegen Keramik
Auf Anfrage
Entfernung der alten Amalgam-Füllung und Ersatz durch Keramik-Inlay
Der Festzuschuss der GKV deckt einen Teil der Kosten. Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif 50–100% der Gesamtkosten. Mit einem lückenlosen Bonusheft erhöht sich der Festzuschuss um bis zu 30%.
Ratenzahlung und individuelle Finanzierungslösungen möglich — wir beraten Sie gerne zu den Optionen.
Risiken und Sicherheit
Keramik-Inlays sind eine bewährte und risikoarme Versorgung. Die häufigsten Begleiterscheinungen sind vorübergehend und klingen schnell ab.
Vorübergehende Empfindlichkeit nach dem Einsetzen
Häufig (1–3 Tage)
Normal — der Zahn gewöhnt sich an die neue Restauration. Klingt schnell ab.
Spannungsgefühl bei der Eingewöhnung
Gelegentlich (wenige Tage)
Feinjustierung der Bisshöhe beim Kontrolltermin möglich
Seltenes Chipping bei extremer Belastung
Sehr selten
Kein hartes Kauen auf Knochen/Eis, Knirscherschiene bei Bruxismus empfohlen
Präzise Laborherstellung für optimalen Randschluss, hochwertige Adhäsivtechnik, individuelle Farbabstimmung, Nachkontrolle mit Bissjustierung.
Qualifikationen und Zertifikate
2012
Staatsexamen Zahnmedizin
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
2016
Schwerpunkt Ästhetische Zahnheilkunde
Fortbildungsinstitut der Bayerischen Landeszahnärztekammer
2018
Zertifizierung Adhäsive Zahnheilkunde & Keramikrestaurationen
Deutsche Gesellschaft für Restaurative und Regenerative Zahnheilkunde (DGR²Z)
2019
Praxisgründung in München-Oberföhring
Oberföhringer Straße 183a
Häufige Fragen
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