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DGI-zertifizierte ImplantologinÜber 95% Erfolgsrate13+ Jahre Erfahrung

Zahnimplantate München — Vergleich, Kosten & Beratung | Dr. Dickel

Zahnverlust muss nicht dauerhaft sein. Moderne Zahnimplantate bieten eine stabile und ästhetische Lösung, die natürlichen Zähnen in Funktion und Optik am nächsten kommt.

Zahnverlust — Was nun?

Ein Zahn ist verloren gegangen — oder er muss gezogen werden. Das ist ein Moment, der viele Patienten überfordert. Plötzlich stehen Sie vor einer Entscheidung, die Ihre Mundgesundheit und Lebensqualität für die nächsten Jahrzehnte prägen kann. Was nun?

Zunächst die wichtige Botschaft: Es gibt mehrere gute Wege nach vorne — und keine einzige Antwort, die für alle passt. Welche Lösung die richtige ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab: Wie viele Zähne fehlen? Wie ist Ihr Kieferknochen beschaffen? Was sind Ihre Erwartungen an Ästhetik, Funktion und Komfort? Und natürlich: Was ist für Sie finanziell realistisch?

Die drei Hauptwege nach einem Zahnverlust sind:

  • Zahnimplantat: Eine künstliche Titanwurzel, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und als Fundament für eine Krone, Brücke oder Prothese dient. Der biologisch stabilste und ästhetisch überzeugendstem Weg — aber auch der aufwendigste und kostenintensivste.
  • Zahnbrücke: Eine festsitzende Konstruktion, die sich auf den Nachbarzähnen abstützt. Bewährt, schneller und günstiger — aber die gesunden Nachbarzähne müssen dafür beschliffen werden.
  • Prothese (herausnehmbar): Teilprothese bei einzelnen fehlenden Zähnen oder Totalprothese bei Zahnlosigkeit. Die traditionellste und günstigste Lösung — aber mit Einschränkungen bei Kaukomfort und Ästhetik.

Es gibt noch eine vierte Möglichkeit — die Zahnlücke unbehandelt lassen. Das klingt nach einer Entscheidung, ist aber in Wirklichkeit keine: Der Kieferknochen im Bereich der Lücke baut sich ohne Belastung schrittweise ab, Nachbarzähne kippen und wandern, und die Behandlung wird mit der Zeit aufwendiger und teurer.

Diese Seite ist kein Plädoyer für Implantate um jeden Preis — sie ist ein ehrlicher Entscheidungsführer, der Ihnen hilft, die Optionen zu verstehen und das Gespräch mit uns vorbereitet anzugehen. In unserer Zahnarztpraxis in München-Oberföhring nehmen wir uns die Zeit, Ihre Situation sorgfältig zu analysieren und gemeinsam mit Ihnen den besten Weg zu finden. Rufen Sie uns an: 089 95760618.

Zahnimplantat-Anatomie — Titanschraube, Abutment und Keramikkrone auf weißem Hintergrund
Aufbau eines Zahnimplantats — künstliche Zahnwurzel, Verbindungsstück und individuelle Krone.

Implantate vs. Brücke vs. Prothese — Der ehrliche Vergleich

Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, brauchen Sie klare Fakten. Die folgende Tabelle vergleicht die drei Hauptoptionen nach den Kriterien, die unsere Patienten am häufigsten beschäftigen — ohne Schönfärberei:

Kriterium Zahnimplantat Zahnbrücke Prothese
Haltbarkeit 15–30+ Jahre 10–15 Jahre 5–10 Jahre
Knochenerhalt Ja — Implantat stimuliert den Knochen Nein — Knochenabbau in der Lücke Beschleunigt den Abbau
Nachbarzähne Unberührt Müssen beschliffen werden Klammern belasten die Ankerzähne
Ästhetik Hervorragend — wie ein natürlicher Zahn Gut Erkennbar als Zahnersatz
Kaugefühl Natürlich — volle Kaufunktion Gut Eingeschränkt
Pflege Wie eigene Zähne — Bürste + Interdentalbürste Superfloss unter der Brücke nötig Herausnehmen und separat reinigen
Behandlungsdauer 3–6 Monate (inkl. Einheilung) 2–3 Wochen 2–4 Wochen
Kosten 1.800–3.500 € 800–2.500 € 500–1.500 €

Was diese Tabelle zeigt: Das Implantat ist in nahezu allen qualitativen Kriterien führend — Haltbarkeit, Knochenerhalt, Ästhetik, Kaugefühl. Es ist der einzige Zahnersatz, der den natürlichen Zahn wirklich nachahmt, weil er die gleiche biomechanische Funktion übernimmt: Er überträgt Kaukräfte in den Kieferknochen und verhindert so den Knochenabbau.

Aber: Implantate sind nicht immer die richtige Antwort. Wer einen gesunden Nachbarzahn hat, der ohnehin behandelt werden muss, für den kann eine Brücke die sinnvollere Lösung sein. Wer aufgrund von Vorerkrankungen oder der Knochensituation kein Kandidat für Implantate ist, hat mit einer hochwertigen Prothese trotzdem sehr gute Optionen. Und wer ein überschaubares Budget hat, für den stellt eine Brücke einen sehr vernünftigen Kompromiss dar.

Die Tabelle ist ein Startpunkt — Ihre persönliche Situation entscheidet. In der Erstberatung klären wir gemeinsam, welcher Weg für Sie am sinnvollsten ist.

Vergleich Zahnersatz — Implantat, Brücke und Prothese nebeneinander
Drei Wege zum Zahnersatz — Implantat, Brücke und Prothese im direkten Vergleich.

Welche Lösung passt zu Ihrer Situation?

Jeder Zahnverlust ist anders — und die optimale Lösung hängt davon ab, wie viele Zähne fehlen, wo sich die Lücke befindet, wie Ihre Knochenstruktur aussieht und welche Erwartungen Sie haben. Hier sind die häufigsten Szenarien aus unserem Praxisalltag:

Einzelner Zahn fehlt

Bei einem einzelnen fehlenden Zahn ist das Einzelzahnimplantat die erste Wahl — es belässt die Nachbarzähne unberührt, erhält den Knochen und sieht aus wie ein natürlicher Zahn. Eine Brücke ist eine gute Alternative, wenn die Nachbarzähne ohnehin großflächige Füllungen oder Kronen haben oder wenn eine schnelle Versorgung ohne Wartezeit wichtig ist. Für einen sonst gesunden, kleinen Lückenbefund jedoch gilt: Einmal Implantat setzt — für Jahrzehnte. Mehr zur Einzelzahnversorgung: Implantologie | Zahnbrücke.

Mehrere Zähne fehlen

Fehlen mehrere benachbarte Zähne, kommen implantatgetragene Brücken (2–3 Implantate tragen 4–6 Ersatzzähne) oder eine Teilprothese in Frage. Die implantatgetragene Brücke bietet festen Sitz und vollständigen Knochenerhalt. Die Teilprothese ist günstiger und schneller, hat aber die bekannten Einschränkungen in Stabilität und Kaukomfort. Hier lohnt sich ein detailliertes Beratungsgespräch mit 3D-Diagnostik, um die optimale Implantatanzahl und -position zu planen. Mehr: Zahnersatz.

Zahnlosigkeit — alle Zähne fehlen

Bei vollständiger Zahnlosigkeit gibt es heute hervorragende Optionen, die weit über die klassische Totalprothese hinausgehen:

  • All-on-4/All-on-6: 4 oder 6 strategisch gesetzte Implantate tragen eine festsitzende Vollversorgung. Der Patient verlässt die Praxis mit festen Zähnen — das Ergebnis ist ästhetisch und funktionell herausragend.
  • Implantatgestützte Prothese: 2–4 Implantate verankern eine herausnehmbare Prothese (per Steg oder Locator). Deutlich besserer Halt als eine konventionelle Prothese, günstiger als All-on-4.
  • Konventionelle Totalprothese: Die traditionelle Lösung — keine Implantate nötig, aber Abstriche bei Stabilität, Knochen- und Kaukomfort.

Mehr zu den Möglichkeiten: Implantologie | Zahnersatz.

Lockere oder schlecht sitzende Prothese

Eine der häufigsten Anfragen in unserer Praxis: Die vorhandene Prothese hält nicht mehr — sie sitzt locker, drückt oder rutscht beim Essen. Die Lösung: 2–4 Implantate zur Prothesenverankerung (Steg oder Locator-System). Die vorhandene Prothese kann oft weiterverwendet werden, wird aber mit den Implantaten verankert. Das Ergebnis ist eine stabile, komfortable Versorgung — ohne komplette Neuanfertigung. Mehr dazu: Implantologie.

Digitale 3D-Implantatplanung auf Bildschirm — DVT-Aufnahme des Kiefers
Präzise 3D-Planung — so finden wir die optimale Lösung für Ihre Situation.

Was kostet ein Zahnimplantat wirklich?

Kosten sind für viele Patienten das entscheidende Argument gegen Implantate — verständlicherweise. Aber die richtige Frage lautet nicht: „Was kostet ein Implantat?" sondern: „Was kostet mich die richtige Entscheidung über die nächsten 20 Jahre?"

Kostenübersicht nach Versorgungstyp

  • Einzelzahnimplantat (inkl. Krone): 1.800–3.500 € — je nach Implantatsystem, Kronenart und ggf. notwendigem Knochenaufbau
  • Implantatgetragene Brücke (2 Implantate + Brücke): 3.500–7.000 €
  • All-on-4 Festsitzend (pro Kiefer): 12.000–25.000 € — Komplettversorgung mit 4–6 Implantaten
  • Knochenaufbau (falls nötig): 500–1.500 € zusätzlich, je nach Umfang

Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Implantattyp, Material und Leistungsumfang finden Sie auf unserer Implantologie-Seite.

Der GKV-Festzuschuss — was zahlt die Kasse?

Gesetzlich Versicherte erhalten einen Festzuschuss, der sich nach dem zahnärztlichen Befund richtet — also danach, wie viele Zähne fehlen und wo. Entscheidend: Der Zuschuss ist unabhängig davon, ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese entscheiden. Die Kasse zahlt den gleichen Betrag, den sie für die Regelversorgung (in der Regel eine Brücke oder Prothese) zahlen würde. Mit einem lückenlosen Bonusheft — fünf Jahre konsequent geführt — erhalten Sie 20–30 % mehr Zuschuss. Das Bonusheft lohnt sich immer, und wir helfen Ihnen dabei, es aktuell zu halten.

Der Lebenszyklus-Vergleich — die ehrliche Rechnung

Ein Implantat kostet heute vielleicht 2.500 €. Eine Brücke kostet 1.200 €. Auf den ersten Blick ist die Brücke günstiger. Aber rechnen wir weiter: Die Brücke hält 10–15 Jahre, dann muss sie erneuert werden — erneut 1.200 €. Dazu kommen möglicherweise Folgekosten für die beschliffenen Nachbarzähne, die geschwächt wurden und früher oder später Behandlung benötigen. Das Implantat hingegen hält — bei guter Pflege — 25–30+ Jahre ohne Erneuerung. Über 25 Jahre gerechnet ist das Implantat häufig die günstigere Option. Und den Knochenerhalt, den es bietet, kann man mit Geld kaum aufwiegen: Ohne Implantat baut sich der Kieferknochen in der Lücke ab, was langfristig das Gesicht verändert und zukünftige Implantate erschwert.

Privat versichert? PKV übernimmt oft mehr

Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif bis zu 100 % der Implantatkosten inklusive Knochenaufbau und prothetischer Versorgung. Wir erstellen Ihnen gerne einen detaillierten Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Finanzierung möglich

Implantate sind eine Investition — und wir wissen, dass nicht jeder die Kosten auf einmal stemmen kann. Auf Wunsch bieten wir Ratenzahlung und individuelle Finanzierungslösungen an. Sprechen Sie uns offen an — wir finden gemeinsam eine Lösung.

Der Weg zum Implantat — 5 Schritte

Viele Patienten schieben die Entscheidung für ein Implantat hinaus, weil sie sich den Eingriff komplizierter vorstellen, als er ist. Die Wahrheit: Der Ablauf ist überschaubar und gut planbar — und an jedem Schritt sind wir an Ihrer Seite.

  1. Erstberatung & 3D-Planung
    Kostenloser erster Termin: Wir untersuchen Ihren Kiefer, erstellen bei Bedarf ein digitales Volumentomogramm (DVT) und besprechen gemeinsam alle Optionen. Am Ende wissen Sie genau, was möglich ist, was es kostet und wie der Zeitplan aussieht. Keine Verpflichtung.
  2. Ggf. Vorbereitung
    Manchmal ist vor der Implantation eine Vorbereitung nötig: Knochenaufbau bei zu wenig Kiefervolumen, Behandlung einer bestehenden Parodontitis, Zahnentfernung. Diese Schritte sind kein Hindernis — sie sind Teil eines durchdachten Plans.
  3. Implantation
    Der eigentliche Eingriff dauert je nach Komplexität 30–60 Minuten und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die meisten Patienten berichten, dass der Eingriff angenehmer war als erwartet — vergleichbar mit einer Zahnentfernung, oft sogar weniger belastend.
  4. Einheilung
    Das Implantat wächst in 3–6 Monaten fest mit dem Kieferknochen zusammen (Osseointegration). In dieser Zeit tragen Sie ein Provisorium, damit die Lücke optisch und funktionell versorgt ist. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass alles planmäßig verläuft.
  5. Finale Krone
    Nach erfolgreicher Einheilung wird die individuelle Keramikkrone angefertigt und auf dem Implantat befestigt. Das Ergebnis: ein Zahn, der von echten nicht zu unterscheiden ist — und der ein Leben lang halten kann.

Den vollständigen detaillierten Behandlungsablauf — inklusive klinischer Schritte, Materialkunde und Antworten auf alle Fachfragen — finden Sie auf unserer Implantologie-Seite.

Implantationsinstrumente — Implantat-Driver, Drehmomentschlüssel und Einheilkappen auf sterilem Tablett
Präzisionsinstrumente für eine sichere und schonende Implantation.

Häufige Bedenken — ehrlich beantwortet

Viele Patienten kommen mit Fragen und Bedenken zur Erstberatung — und das ist gut so. Hier sind die häufigsten, die uns begegnen:

„Tut das weh?"

Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die Antwort: Nein — nicht während des Eingriffs. Die Implantation erfolgt unter lokaler Betäubung, sodass Sie nichts spüren. Die meisten Patienten berichten, dass der Eingriff weniger unangenehm war als eine gewöhnliche Zahnentfernung. Nach dem Eingriff kann es zu vorübergehenden Schwellungen und leichten Schmerzen kommen, die mit gängigen Schmerzmitteln gut beherrschbar sind. Wer dennoch Angst vor dem Eingriff hat, kann bei uns auf sanfte Sedierungsoptionen zurückgreifen: Angstpatienten-Behandlung, Dämmerschlaf-Sedierung.

„Bin ich zu alt für Implantate?"

Nein. Es gibt kein oberes Alterslimit für Zahnimplantate. Entscheidend ist nicht das Lebensalter, sondern die allgemeine Gesundheit und die Qualität des Kieferknochens. Wir haben Patienten jenseits der 80 erfolgreich mit Implantaten versorgt. Solange das Herz-Kreislauf-System stabil ist und keine schwerwiegenden Kontraindikationen vorliegen, ist ein Implantat möglich — und sinnvoll, denn auch ältere Menschen profitieren von stabiler Kaufunktion und Lebensqualität.

„Ich rauche — geht das trotzdem?"

Rauchen erhöht das Risiko für eine verzögerte Einheilung und für Periimplantitis (Entzündung um das Implantat). Es ist kein absoluter Ausschlussgrund, aber ein relevanter Risikofaktor. Wir empfehlen, zumindest in der Einheilphase auf das Rauchen zu verzichten, um die Erfolgsaussichten deutlich zu verbessern. Wir beraten Sie ehrlich über Ihr individuelles Risiko.

„Ich habe Diabetes"

Gut eingestellter Diabetes ist keine Kontraindikation für Zahnimplantate. Studien belegen, dass Patienten mit kontrolliertem Diabetes vergleichbare Implantaterfolgsraten erzielen wie Nicht-Diabetiker. Wichtig ist eine enge Absprache mit dem behandelnden Internisten oder Hausarzt und eine besonders sorgfältige Nachsorge. Sprechen Sie uns an — wir planen die Behandlung gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärzten.

„Mein Knochen ist zu dünn"

Das ist eine häufige Sorge — aber kein Grund zur Resignation. Modernes Knochenaufbau-Management ermöglicht es, auch bei reduziertem Knochenangebot Implantate zu setzen. Beim Oberkiefer kommt oft ein Sinuslift zum Einsatz, der die Kieferhöhle aufbaut. Für horizontale oder vertikale Knochendefekte stehen bewährte regenerative Verfahren zur Verfügung: Knochenaufbau vor Implantaten. Die 3D-Diagnostik zeigt uns genau, was möglich ist.

„Ich habe Angst vor dem Eingriff"

Zahnangst ist weit verbreitet — und kein Grund, auf eine gute Versorgung zu verzichten. In unserer Praxis sind wir spezialisiert auf die Behandlung ängstlicher Patienten. Neben einfühlsamer Kommunikation und einem ruhigen Behandlungsklima bieten wir verschiedene Sedierungsoptionen an: Lachgas-Sedierung für leichte Entspannung, Dämmerschlaf für tiefere Entspannung, oder Vollnarkose für Patienten, die den Eingriff komplett verschlafen möchten. Kein Patient muss Angst haben — wir finden die richtige Lösung für Sie.

Lebensdauer & Pflege

Zahnimplantate gehören zu den langlebigsten Restaurationen in der Zahnmedizin — aber ihre Haltbarkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie hängt in hohem Maß davon ab, wie gut das Implantat gepflegt wird und wie regelmäßig Sie zur Nachsorge kommen.

Was sagen die Zahlen?

Wissenschaftliche Langzeitstudien belegen: Über 95 % aller Implantate sind nach 10 Jahren noch in Funktion. Bei guter Pflege und regelmäßiger professioneller Reinigung halten viele Implantate 25 bis 30 Jahre und länger — mitunter ein Leben lang. Die Krone (das sichtbare Teil) muss gelegentlich erneuert werden (alle 15–20 Jahre), das Implantat selbst bleibt dauerhaft im Knochen.

Pflege — einfacher als Sie denken

Ein Implantat pflegt sich weitgehend wie ein natürlicher Zahn — das ist einer seiner größten Vorteile. Was Sie täglich tun sollten:

  • Zweimal täglich Zähneputzen mit einer weichen Bürste — auch am Übergang zwischen Implantat und Zahnfleisch sorgfältig reinigen
  • Interdentalbürsten täglich verwenden — der wichtigste Schritt zur Verhinderung von Periimplantitis. Normale Zahnseide ist weniger geeignet, kleine Interdentalbürsten säubern die engen Bereiche rund ums Implantat besser
  • Professionelle Zahnreinigung (PZR) zweimal jährlich — speziell für Implantate, mit implantatverträglichen Instrumenten und Polierpastes. Mehr zur Professionellen Zahnreinigung

Das Risiko: Periimplantitis

Periimplantitis ist die häufigste Ursache für Implantatverlust nach der Einheilphase. Sie ist gewissermaßen das Pendant zur Parodontitis am natürlichen Zahn: eine bakterielle Entzündung des Gewebes und Knochens rund um das Implantat. Periimplantitis ist durch konsequente Pflege und regelmäßige PZR zu einem großen Teil vermeidbar. Wer regelmäßig zur Kontrolle kommt, gibt uns die Möglichkeit, erste Zeichen früh zu erkennen und gegenzusteuern, bevor sich eine Entzündung festsetzt.

Unser Nachsorge-Protokoll

Für alle Implantatpatienten empfehlen wir ein strukturiertes Recall-Programm: Zweimal jährlich eine Kombinationssitzung aus zahnärztlicher Kontrolle, Messung der Implantattaschen und professioneller Reinigung. Dieses Protokoll ist Ihr wichtigstes Werkzeug für ein langes Implantatsleben.

Implantatpflege — Interdentalbürsten, weiche Zahnbürste, Zahnspiegel und Implantatmodell
Langlebig mit der richtigen Pflege — Interdentalbürsten sind der Schlüssel.

Nächster Schritt — Kostenlose Erstberatung

Sie haben sich informiert — und möglicherweise das Gefühl, dass ein Implantat oder eine andere Zahnersatzlösung für Sie in Frage kommen könnte. Was jetzt?

Der nächste Schritt ist einfach: ein kostenloses Erstberatungsgespräch in unserer Praxis. Dabei erwartet Sie:

  • Gründliche Untersuchung — Wir schauen uns Ihren Befund an und beurteilen den Zustand des Kieferknochens, der Nachbarzähne und des Zahnfleisches.
  • Röntgendiagnostik — Bei Bedarf erstellen wir ein digitales Röntgenbild oder ein 3D-Volumentomogramm (DVT), das die genaue Knochensituation zeigt und die Grundlage für die Planung bildet.
  • Gemeinsames Gespräch — Wir erklären Ihnen alle Optionen, beantworten Ihre Fragen und gehen auf Ihre Bedenken ein. Kein Fachchinesisch, kein Druck.
  • Heil- und Kostenplan — Sie erhalten einen offiziellen Kostenplan, den Sie bei Ihrer Krankenkasse oder privaten Versicherung einreichen können.

Keine Verpflichtung, kein Druck. Die Entscheidung liegt bei Ihnen — wir liefern nur die Informationen, die Sie brauchen, um sie fundiert zu treffen.

Kontaktieren Sie uns:

  • Telefon: 089 95760618
  • Adresse: Oberföhringer Straße 183a, 81925 München-Oberföhring

Wir freuen uns darauf, Ihnen zu helfen.

Kosten im Überblick

Einzelzahnimplantat (inkl. Krone)

1.800–3.500 €

Je nach Implantatsystem und Kronenart

Implantatgetragene Brücke

3.500–7.000 €

2 Implantate + Brückenversorgung

All-on-4 Festsitzend (pro Kiefer)

12.000–25.000 €

Komplettversorgung mit 4-6 Implantaten

Knochenaufbau (falls nötig)

500–1.500 €

Zusätzlich, je nach Umfang

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss, der sich nach dem Befund richtet — unabhängig davon, ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese entscheiden. Mit lückenlosem Bonusheft erhalten Sie 20–30% mehr Zuschuss.

Private Versicherungen übernehmen je nach Tarif bis zu 100% der Implantatkosten inkl. Knochenaufbau und prothetischer Versorgung.

Ratenzahlung und individuelle Finanzierungslösungen möglich. Sprechen Sie uns an — wir finden eine Lösung.

Risiken und Sicherheit

Zahnimplantate gehören zu den sichersten und bestuntersuchten Verfahren in der Zahnmedizin. Die Erfolgsrate liegt bei über 95% nach 10 Jahren.

Implantatverlust (fehlende Einheilung)

Selten (2-5%)

Sorgfältige Planung, rauchfreie Einheilphase, Kontrollen

Periimplantitis (Entzündung um das Implantat)

Möglich bei unzureichender Pflege

Regelmäßige PZR, Interdentalbürsten, Nachsorge

Postoperative Schwellung und Schmerzen

Häufig, vorübergehend (wenige Tage)

Kühlung, Schmerzmittel, Schonung

Durch 3D-gestützte Planung, navigierte Implantation und ein strukturiertes Nachsorgeprogramm minimieren wir Komplikationsrisiken auf ein Minimum.

Häufige Fragen

Aus rein medizinischer Sicht ist das Implantat die bessere Lösung: Es erhält den Kieferknochen, belässt die Nachbarzähne unberührt und bietet eine Haltbarkeit von 25–30+ Jahren. Eine Brücke ist jedoch sinnvoll, wenn die Nachbarzähne ohnehin sanierungsbedürftig sind oder wenn eine schnelle, kostengünstigere Versorgung Priorität hat. Die richtige Antwort hängt von Ihrer individuellen Situation ab — wir beraten Sie gerne im persönlichen Gespräch.
Ein Einzelzahnimplantat inklusive Krone kostet in unserer Praxis in München-Oberföhring zwischen 1.800 und 3.500 €, je nach Implantatsystem, Kronenart und ob ein Knochenaufbau notwendig ist. Bei größeren Versorgungen (implantatgetragene Brücken, All-on-4) liegen die Kosten höher. Wir erstellen Ihnen gerne einen transparenten Heil- und Kostenplan vor der Behandlung.
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss, der sich nach dem zahnärztlichen Befund richtet — unabhängig davon, ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese entscheiden. Der Zuschuss entspricht dem Betrag für die Regelversorgung (meist eine Brücke oder Prothese). Mit lückenlosem Bonusheft erhalten Sie 20–30 % mehr Zuschuss. Private Krankenversicherungen übernehmen je nach Tarif bis zu 100 % der Implantatkosten.
Studien belegen eine Erfolgsrate von über 95 % nach 10 Jahren. Bei guter Pflege und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung halten viele Implantate 25 bis 30 Jahre oder länger — mitunter ein Leben lang. Die Krone kann nach 15–20 Jahren erneuerungsbedürftig sein, das Titan-Implantat selbst bleibt dauerhaft im Knochen. Entscheidend sind konsequente Mundpflege und das zweimal jährliche Recall-Programm.
Es gibt kein oberes Alterslimit für Zahnimplantate. Entscheidend ist nicht das Lebensalter, sondern der allgemeine Gesundheitszustand und die Qualität des Kieferknochens. Wir haben Patienten jenseits der 80 erfolgreich implantiert. Solange keine schwerwiegenden medizinischen Kontraindikationen vorliegen, ist ein Implantat möglich — und für ältere Patienten besonders wertvoll, da es die Kaufunktion und damit die Lebensqualität langfristig erhält.
Ja — aber erst nach erfolgreicher Parodontitis-Behandlung. Aktive Parodontitis ist eine Kontraindikation für Implantate, da die gleichen Bakterien, die den natürlichen Zahnhalteapparat angreifen, auch Implantate gefährden (Periimplantitis). Wir behandeln zuerst die Parodontitis, stellen eine stabile Situation her und planen dann die Implantatversorgung. Das Ergebnis ist dann langfristig genauso gut wie bei parodontal gesunden Patienten.
Eine unversorgte Zahnlücke ist keine neutrale Option: Ohne die Druckstimulation durch einen Zahn oder ein Implantat baut sich der Kieferknochen in der Lücke innerhalb von Monaten ab — dieser Prozess ist irreversibel und kann spätere Implantate erschweren oder unmöglich machen. Zusätzlich kippen die Nachbarzähne in die Lücke, der Gegenzahn elongiert (wächst nach unten), und der Biss kann sich verschieben. Je länger eine Lücke besteht, desto aufwendiger wird die spätere Versorgung.
Das hängt davon ab, wie viele Zähne fehlen und welche Versorgung geplant ist. Ein einzelner fehlender Zahn benötigt in der Regel ein Implantat. Für eine Brücke aus drei Gliedern genügen zwei Implantate. Eine vollständige Kieferversorgung (All-on-4 oder All-on-6) ist mit vier bis sechs strategisch platzierten Implantaten möglich. Die 3D-Planung mit DVT zeigt uns die Knochensituation und ermöglicht eine präzise Planung der optimalen Implantatanzahl und -position.
Zahnimplantate gehören zu den sichersten Verfahren in der Zahnmedizin — die Erfolgsrate liegt bei über 95 % nach 10 Jahren. Das häufigste Risiko ist die Periimplantitis (Entzündung um das Implantat), die durch konsequente Pflege und regelmäßige PZR weitgehend vermeidbar ist. Ein Implantatverlust durch fehlgeschlagene Einheilung tritt in 2–5 % der Fälle auf. Durch 3D-gestützte Planung und navigierte Implantation minimieren wir Risiken auf ein Minimum.
Ein Sofortimplantat wird direkt nach der Zahnentfernung in die frische Alveole (Knochenhöhle) gesetzt — das spart Zeit und schont den Knochen. Das klassische Verfahren wartet auf die Ausheilung der Extraktionsstelle (ca. 6–8 Wochen). Welches Verfahren geeignet ist, hängt von der Knochenqualität, der Ausgangssituation und möglichen Infektionen ab. Nicht jede Situation eignet sich für ein Sofortimplantat — wir klären das bei der 3D-Diagnostik.
Ja — Keramikimplantate (Zirkonoxid) sind eine metallfreie Alternative für Patienten mit Titanunverträglichkeit oder dem Wunsch nach einer vollständig metallfreien Versorgung. Sie sind biokompatibel, ästhetisch überzeugend und haben in Langzeitstudien vergleichbare Erfolgsraten wie Titanimplantate — allerdings ist die Datenlage noch kürzer. Titanimplantate gelten weiterhin als Gold-Standard; wir bieten aber beide Optionen an und beraten Sie individuell.
In den ersten Tagen nach der Implantation empfehlen wir weiche Kost und Schonung der Implantationsregion. Sie erhalten ein Provisorium (Krone oder Prothese), damit die Lücke versorgt ist. Nach Abklingen der Heilungsphase (ca. 1–2 Wochen) können Sie wieder normal essen — nur direkt auf dem Implantat sollten Sie in den ersten Monaten der Einheilung keine harten Speisen kauen. Nach vollständiger Einheilung und Versorgung mit der finalen Krone gibt es keinerlei Einschränkungen.

Qualifikationen und Zertifikate

2012

Staatsexamen Zahnmedizin

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

2014

Curriculum Implantologie

Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI)

2018

Zertifizierung 3D-Implantatplanung

Straumann

2014

Mitglied Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI)

DGI

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Behandlungsübersicht:

Behandlungsdauer:
Sitzungen:
Investition:
Spezialistin: Zahnärztin Dickel

Kontakt & Anfahrt

Zahnarztpraxis Christina Dickel
Oberföhringer Straße 183a, 81925 München

Sprechzeiten

Mo:08:00-19:00
Di:08:00-19:00
Mi:08:00-19:00
Do:08:00-19:00
Fr:08:00-13:00
13+
Jahre Erfahrung
4.9
★★★★★ Bewertung
100%
Zufriedenheit

Implantate vs. Brücke vs. Prothese — Der ehrliche Vergleich

Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, brauchen Sie klare Fakten. Die folgende Tabelle vergleicht die drei Hauptoptionen nach den Kriterien, die unsere Patienten am häufigsten beschäftigen — ohne Schönfärberei:

Kriterium Zahnimplantat Zahnbrücke Prothese
Haltbarkeit 15–30+ Jahre 10–15 Jahre 5–10 Jahre
Knochenerhalt Ja — Implantat stimuliert den Knochen Nein — Knochenabbau in der Lücke Beschleunigt den Abbau
Nachbarzähne Unberührt Müssen beschliffen werden Klammern belasten die Ankerzähne
Ästhetik Hervorragend — wie ein natürlicher Zahn Gut Erkennbar als Zahnersatz
Kaugefühl Natürlich — volle Kaufunktion Gut Eingeschränkt
Pflege Wie eigene Zähne — Bürste + Interdentalbürste Superfloss unter der Brücke nötig Herausnehmen und separat reinigen
Behandlungsdauer 3–6 Monate (inkl. Einheilung) 2–3 Wochen 2–4 Wochen
Kosten 1.800–3.500 € 800–2.500 € 500–1.500 €

Was diese Tabelle zeigt: Das Implantat ist in nahezu allen qualitativen Kriterien führend — Haltbarkeit, Knochenerhalt, Ästhetik, Kaugefühl. Es ist der einzige Zahnersatz, der den natürlichen Zahn wirklich nachahmt, weil er die gleiche biomechanische Funktion übernimmt: Er überträgt Kaukräfte in den Kieferknochen und verhindert so den Knochenabbau.

Aber: Implantate sind nicht immer die richtige Antwort. Wer einen gesunden Nachbarzahn hat, der ohnehin behandelt werden muss, für den kann eine Brücke die sinnvollere Lösung sein. Wer aufgrund von Vorerkrankungen oder der Knochensituation kein Kandidat für Implantate ist, hat mit einer hochwertigen Prothese trotzdem sehr gute Optionen. Und wer ein überschaubares Budget hat, für den stellt eine Brücke einen sehr vernünftigen Kompromiss dar.

Die Tabelle ist ein Startpunkt — Ihre persönliche Situation entscheidet. In der Erstberatung klären wir gemeinsam, welcher Weg für Sie am sinnvollsten ist.

Welche Lösung passt zu Ihrer Situation?

Jeder Zahnverlust ist anders — und die optimale Lösung hängt davon ab, wie viele Zähne fehlen, wo sich die Lücke befindet, wie Ihre Knochenstruktur aussieht und welche Erwartungen Sie haben. Hier sind die häufigsten Szenarien aus unserem Praxisalltag:

Einzelner Zahn fehlt

Bei einem einzelnen fehlenden Zahn ist das Einzelzahnimplantat die erste Wahl — es belässt die Nachbarzähne unberührt, erhält den Knochen und sieht aus wie ein natürlicher Zahn. Eine Brücke ist eine gute Alternative, wenn die Nachbarzähne ohnehin großflächige Füllungen oder Kronen haben oder wenn eine schnelle Versorgung ohne Wartezeit wichtig ist. Für einen sonst gesunden, kleinen Lückenbefund jedoch gilt: Einmal Implantat setzt — für Jahrzehnte. Mehr zur Einzelzahnversorgung: Implantologie | Zahnbrücke.

Mehrere Zähne fehlen

Fehlen mehrere benachbarte Zähne, kommen implantatgetragene Brücken (2–3 Implantate tragen 4–6 Ersatzzähne) oder eine Teilprothese in Frage. Die implantatgetragene Brücke bietet festen Sitz und vollständigen Knochenerhalt. Die Teilprothese ist günstiger und schneller, hat aber die bekannten Einschränkungen in Stabilität und Kaukomfort. Hier lohnt sich ein detailliertes Beratungsgespräch mit 3D-Diagnostik, um die optimale Implantatanzahl und -position zu planen. Mehr: Zahnersatz.

Zahnlosigkeit — alle Zähne fehlen

Bei vollständiger Zahnlosigkeit gibt es heute hervorragende Optionen, die weit über die klassische Totalprothese hinausgehen:

Mehr zu den Möglichkeiten: Implantologie | Zahnersatz.

Lockere oder schlecht sitzende Prothese

Eine der häufigsten Anfragen in unserer Praxis: Die vorhandene Prothese hält nicht mehr — sie sitzt locker, drückt oder rutscht beim Essen. Die Lösung: 2–4 Implantate zur Prothesenverankerung (Steg oder Locator-System). Die vorhandene Prothese kann oft weiterverwendet werden, wird aber mit den Implantaten verankert. Das Ergebnis ist eine stabile, komfortable Versorgung — ohne komplette Neuanfertigung. Mehr dazu: Implantologie.

Was kostet ein Zahnimplantat wirklich?

Kosten sind für viele Patienten das entscheidende Argument gegen Implantate — verständlicherweise. Aber die richtige Frage lautet nicht: „Was kostet ein Implantat?" sondern: „Was kostet mich die richtige Entscheidung über die nächsten 20 Jahre?"

Kostenübersicht nach Versorgungstyp

Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Implantattyp, Material und Leistungsumfang finden Sie auf unserer Implantologie-Seite.

Der GKV-Festzuschuss — was zahlt die Kasse?

Gesetzlich Versicherte erhalten einen Festzuschuss, der sich nach dem zahnärztlichen Befund richtet — also danach, wie viele Zähne fehlen und wo. Entscheidend: Der Zuschuss ist unabhängig davon, ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese entscheiden. Die Kasse zahlt den gleichen Betrag, den sie für die Regelversorgung (in der Regel eine Brücke oder Prothese) zahlen würde. Mit einem lückenlosen Bonusheft — fünf Jahre konsequent geführt — erhalten Sie 20–30 % mehr Zuschuss. Das Bonusheft lohnt sich immer, und wir helfen Ihnen dabei, es aktuell zu halten.

Der Lebenszyklus-Vergleich — die ehrliche Rechnung

Ein Implantat kostet heute vielleicht 2.500 €. Eine Brücke kostet 1.200 €. Auf den ersten Blick ist die Brücke günstiger. Aber rechnen wir weiter: Die Brücke hält 10–15 Jahre, dann muss sie erneuert werden — erneut 1.200 €. Dazu kommen möglicherweise Folgekosten für die beschliffenen Nachbarzähne, die geschwächt wurden und früher oder später Behandlung benötigen. Das Implantat hingegen hält — bei guter Pflege — 25–30+ Jahre ohne Erneuerung. Über 25 Jahre gerechnet ist das Implantat häufig die günstigere Option. Und den Knochenerhalt, den es bietet, kann man mit Geld kaum aufwiegen: Ohne Implantat baut sich der Kieferknochen in der Lücke ab, was langfristig das Gesicht verändert und zukünftige Implantate erschwert.

Privat versichert? PKV übernimmt oft mehr

Private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif bis zu 100 % der Implantatkosten inklusive Knochenaufbau und prothetischer Versorgung. Wir erstellen Ihnen gerne einen detaillierten Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Finanzierung möglich

Implantate sind eine Investition — und wir wissen, dass nicht jeder die Kosten auf einmal stemmen kann. Auf Wunsch bieten wir Ratenzahlung und individuelle Finanzierungslösungen an. Sprechen Sie uns offen an — wir finden gemeinsam eine Lösung.

Der Weg zum Implantat — 5 Schritte

Viele Patienten schieben die Entscheidung für ein Implantat hinaus, weil sie sich den Eingriff komplizierter vorstellen, als er ist. Die Wahrheit: Der Ablauf ist überschaubar und gut planbar — und an jedem Schritt sind wir an Ihrer Seite.

  1. Erstberatung & 3D-Planung
    Kostenloser erster Termin: Wir untersuchen Ihren Kiefer, erstellen bei Bedarf ein digitales Volumentomogramm (DVT) und besprechen gemeinsam alle Optionen. Am Ende wissen Sie genau, was möglich ist, was es kostet und wie der Zeitplan aussieht. Keine Verpflichtung.
  2. Ggf. Vorbereitung
    Manchmal ist vor der Implantation eine Vorbereitung nötig: Knochenaufbau bei zu wenig Kiefervolumen, Behandlung einer bestehenden Parodontitis, Zahnentfernung. Diese Schritte sind kein Hindernis — sie sind Teil eines durchdachten Plans.
  3. Implantation
    Der eigentliche Eingriff dauert je nach Komplexität 30–60 Minuten und wird unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die meisten Patienten berichten, dass der Eingriff angenehmer war als erwartet — vergleichbar mit einer Zahnentfernung, oft sogar weniger belastend.
  4. Einheilung
    Das Implantat wächst in 3–6 Monaten fest mit dem Kieferknochen zusammen (Osseointegration). In dieser Zeit tragen Sie ein Provisorium, damit die Lücke optisch und funktionell versorgt ist. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass alles planmäßig verläuft.
  5. Finale Krone
    Nach erfolgreicher Einheilung wird die individuelle Keramikkrone angefertigt und auf dem Implantat befestigt. Das Ergebnis: ein Zahn, der von echten nicht zu unterscheiden ist — und der ein Leben lang halten kann.

Den vollständigen detaillierten Behandlungsablauf — inklusive klinischer Schritte, Materialkunde und Antworten auf alle Fachfragen — finden Sie auf unserer Implantologie-Seite.

Häufige Bedenken — ehrlich beantwortet

Viele Patienten kommen mit Fragen und Bedenken zur Erstberatung — und das ist gut so. Hier sind die häufigsten, die uns begegnen:

„Tut das weh?"

Das ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die Antwort: Nein — nicht während des Eingriffs. Die Implantation erfolgt unter lokaler Betäubung, sodass Sie nichts spüren. Die meisten Patienten berichten, dass der Eingriff weniger unangenehm war als eine gewöhnliche Zahnentfernung. Nach dem Eingriff kann es zu vorübergehenden Schwellungen und leichten Schmerzen kommen, die mit gängigen Schmerzmitteln gut beherrschbar sind. Wer dennoch Angst vor dem Eingriff hat, kann bei uns auf sanfte Sedierungsoptionen zurückgreifen: Angstpatienten-Behandlung, Dämmerschlaf-Sedierung.

„Bin ich zu alt für Implantate?"

Nein. Es gibt kein oberes Alterslimit für Zahnimplantate. Entscheidend ist nicht das Lebensalter, sondern die allgemeine Gesundheit und die Qualität des Kieferknochens. Wir haben Patienten jenseits der 80 erfolgreich mit Implantaten versorgt. Solange das Herz-Kreislauf-System stabil ist und keine schwerwiegenden Kontraindikationen vorliegen, ist ein Implantat möglich — und sinnvoll, denn auch ältere Menschen profitieren von stabiler Kaufunktion und Lebensqualität.

„Ich rauche — geht das trotzdem?"

Rauchen erhöht das Risiko für eine verzögerte Einheilung und für Periimplantitis (Entzündung um das Implantat). Es ist kein absoluter Ausschlussgrund, aber ein relevanter Risikofaktor. Wir empfehlen, zumindest in der Einheilphase auf das Rauchen zu verzichten, um die Erfolgsaussichten deutlich zu verbessern. Wir beraten Sie ehrlich über Ihr individuelles Risiko.

„Ich habe Diabetes"

Gut eingestellter Diabetes ist keine Kontraindikation für Zahnimplantate. Studien belegen, dass Patienten mit kontrolliertem Diabetes vergleichbare Implantaterfolgsraten erzielen wie Nicht-Diabetiker. Wichtig ist eine enge Absprache mit dem behandelnden Internisten oder Hausarzt und eine besonders sorgfältige Nachsorge. Sprechen Sie uns an — wir planen die Behandlung gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärzten.

„Mein Knochen ist zu dünn"

Das ist eine häufige Sorge — aber kein Grund zur Resignation. Modernes Knochenaufbau-Management ermöglicht es, auch bei reduziertem Knochenangebot Implantate zu setzen. Beim Oberkiefer kommt oft ein Sinuslift zum Einsatz, der die Kieferhöhle aufbaut. Für horizontale oder vertikale Knochendefekte stehen bewährte regenerative Verfahren zur Verfügung: Knochenaufbau vor Implantaten. Die 3D-Diagnostik zeigt uns genau, was möglich ist.

„Ich habe Angst vor dem Eingriff"

Zahnangst ist weit verbreitet — und kein Grund, auf eine gute Versorgung zu verzichten. In unserer Praxis sind wir spezialisiert auf die Behandlung ängstlicher Patienten. Neben einfühlsamer Kommunikation und einem ruhigen Behandlungsklima bieten wir verschiedene Sedierungsoptionen an: Lachgas-Sedierung für leichte Entspannung, Dämmerschlaf für tiefere Entspannung, oder Vollnarkose für Patienten, die den Eingriff komplett verschlafen möchten. Kein Patient muss Angst haben — wir finden die richtige Lösung für Sie.

Lebensdauer & Pflege

Zahnimplantate gehören zu den langlebigsten Restaurationen in der Zahnmedizin — aber ihre Haltbarkeit ist keine Selbstverständlichkeit. Sie hängt in hohem Maß davon ab, wie gut das Implantat gepflegt wird und wie regelmäßig Sie zur Nachsorge kommen.

Was sagen die Zahlen?

Wissenschaftliche Langzeitstudien belegen: Über 95 % aller Implantate sind nach 10 Jahren noch in Funktion. Bei guter Pflege und regelmäßiger professioneller Reinigung halten viele Implantate 25 bis 30 Jahre und länger — mitunter ein Leben lang. Die Krone (das sichtbare Teil) muss gelegentlich erneuert werden (alle 15–20 Jahre), das Implantat selbst bleibt dauerhaft im Knochen.

Pflege — einfacher als Sie denken

Ein Implantat pflegt sich weitgehend wie ein natürlicher Zahn — das ist einer seiner größten Vorteile. Was Sie täglich tun sollten:

Das Risiko: Periimplantitis

Periimplantitis ist die häufigste Ursache für Implantatverlust nach der Einheilphase. Sie ist gewissermaßen das Pendant zur Parodontitis am natürlichen Zahn: eine bakterielle Entzündung des Gewebes und Knochens rund um das Implantat. Periimplantitis ist durch konsequente Pflege und regelmäßige PZR zu einem großen Teil vermeidbar. Wer regelmäßig zur Kontrolle kommt, gibt uns die Möglichkeit, erste Zeichen früh zu erkennen und gegenzusteuern, bevor sich eine Entzündung festsetzt.

Unser Nachsorge-Protokoll

Für alle Implantatpatienten empfehlen wir ein strukturiertes Recall-Programm: Zweimal jährlich eine Kombinationssitzung aus zahnärztlicher Kontrolle, Messung der Implantattaschen und professioneller Reinigung. Dieses Protokoll ist Ihr wichtigstes Werkzeug für ein langes Implantatsleben.

Nächster Schritt — Kostenlose Erstberatung

Sie haben sich informiert — und möglicherweise das Gefühl, dass ein Implantat oder eine andere Zahnersatzlösung für Sie in Frage kommen könnte. Was jetzt?

Der nächste Schritt ist einfach: ein kostenloses Erstberatungsgespräch in unserer Praxis. Dabei erwartet Sie:

Keine Verpflichtung, kein Druck. Die Entscheidung liegt bei Ihnen — wir liefern nur die Informationen, die Sie brauchen, um sie fundiert zu treffen.

Kontaktieren Sie uns:

Wir freuen uns darauf, Ihnen zu helfen.

Was ist besser — Implantat oder Brücke?
Aus rein medizinischer Sicht ist das Implantat die bessere Lösung: Es erhält den Kieferknochen, belässt die Nachbarzähne unberührt und bietet eine Haltbarkeit von 25–30+ Jahren. Eine Brücke ist jedoch sinnvoll, wenn die Nachbarzähne ohnehin sanierungsbedürftig sind oder wenn eine schnelle, kostengünstigere Versorgung Priorität hat. Die richtige Antwort hängt von Ihrer individuellen Situation ab — wir beraten Sie gerne im persönlichen Gespräch.
Wie viel kostet ein Zahnimplantat in München?
Ein Einzelzahnimplantat inklusive Krone kostet in unserer Praxis in München-Oberföhring zwischen 1.800 und 3.500 €, je nach Implantatsystem, Kronenart und ob ein Knochenaufbau notwendig ist. Bei größeren Versorgungen (implantatgetragene Brücken, All-on-4) liegen die Kosten höher. Wir erstellen Ihnen gerne einen transparenten Heil- und Kostenplan vor der Behandlung.
Zahlt die Krankenkasse für Zahnimplantate?
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss, der sich nach dem zahnärztlichen Befund richtet — unabhängig davon, ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese entscheiden. Der Zuschuss entspricht dem Betrag für die Regelversorgung (meist eine Brücke oder Prothese). Mit lückenlosem Bonusheft erhalten Sie 20–30 % mehr Zuschuss. Private Krankenversicherungen übernehmen je nach Tarif bis zu 100 % der Implantatkosten.
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Studien belegen eine Erfolgsrate von über 95 % nach 10 Jahren. Bei guter Pflege und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung halten viele Implantate 25 bis 30 Jahre oder länger — mitunter ein Leben lang. Die Krone kann nach 15–20 Jahren erneuerungsbedürftig sein, das Titan-Implantat selbst bleibt dauerhaft im Knochen. Entscheidend sind konsequente Mundpflege und das zweimal jährliche Recall-Programm.
Bin ich zu alt für ein Zahnimplantat?
Es gibt kein oberes Alterslimit für Zahnimplantate. Entscheidend ist nicht das Lebensalter, sondern der allgemeine Gesundheitszustand und die Qualität des Kieferknochens. Wir haben Patienten jenseits der 80 erfolgreich implantiert. Solange keine schwerwiegenden medizinischen Kontraindikationen vorliegen, ist ein Implantat möglich — und für ältere Patienten besonders wertvoll, da es die Kaufunktion und damit die Lebensqualität langfristig erhält.
Kann man Implantate bei Parodontitis bekommen?
Ja — aber erst nach erfolgreicher Parodontitis-Behandlung. Aktive Parodontitis ist eine Kontraindikation für Implantate, da die gleichen Bakterien, die den natürlichen Zahnhalteapparat angreifen, auch Implantate gefährden (Periimplantitis). Wir behandeln zuerst die Parodontitis, stellen eine stabile Situation her und planen dann die Implantatversorgung. Das Ergebnis ist dann langfristig genauso gut wie bei parodontal gesunden Patienten.
Was passiert, wenn man eine Zahnlücke nicht versorgt?
Eine unversorgte Zahnlücke ist keine neutrale Option: Ohne die Druckstimulation durch einen Zahn oder ein Implantat baut sich der Kieferknochen in der Lücke innerhalb von Monaten ab — dieser Prozess ist irreversibel und kann spätere Implantate erschweren oder unmöglich machen. Zusätzlich kippen die Nachbarzähne in die Lücke, der Gegenzahn elongiert (wächst nach unten), und der Biss kann sich verschieben. Je länger eine Lücke besteht, desto aufwendiger wird die spätere Versorgung.
Wie viele Implantate brauche ich?
Das hängt davon ab, wie viele Zähne fehlen und welche Versorgung geplant ist. Ein einzelner fehlender Zahn benötigt in der Regel ein Implantat. Für eine Brücke aus drei Gliedern genügen zwei Implantate. Eine vollständige Kieferversorgung (All-on-4 oder All-on-6) ist mit vier bis sechs strategisch platzierten Implantaten möglich. Die 3D-Planung mit DVT zeigt uns die Knochensituation und ermöglicht eine präzise Planung der optimalen Implantatanzahl und -position.
Was sind die Risiken von Zahnimplantaten?
Zahnimplantate gehören zu den sichersten Verfahren in der Zahnmedizin — die Erfolgsrate liegt bei über 95 % nach 10 Jahren. Das häufigste Risiko ist die Periimplantitis (Entzündung um das Implantat), die durch konsequente Pflege und regelmäßige PZR weitgehend vermeidbar ist. Ein Implantatverlust durch fehlgeschlagene Einheilung tritt in 2–5 % der Fälle auf. Durch 3D-gestützte Planung und navigierte Implantation minimieren wir Risiken auf ein Minimum.
Sofortimplantat oder klassisch — was ist besser?
Ein Sofortimplantat wird direkt nach der Zahnentfernung in die frische Alveole (Knochenhöhle) gesetzt — das spart Zeit und schont den Knochen. Das klassische Verfahren wartet auf die Ausheilung der Extraktionsstelle (ca. 6–8 Wochen). Welches Verfahren geeignet ist, hängt von der Knochenqualität, der Ausgangssituation und möglichen Infektionen ab. Nicht jede Situation eignet sich für ein Sofortimplantat — wir klären das bei der 3D-Diagnostik.
Gibt es eine metallfreie Alternative (Keramikimplantat)?
Ja — Keramikimplantate (Zirkonoxid) sind eine metallfreie Alternative für Patienten mit Titanunverträglichkeit oder dem Wunsch nach einer vollständig metallfreien Versorgung. Sie sind biokompatibel, ästhetisch überzeugend und haben in Langzeitstudien vergleichbare Erfolgsraten wie Titanimplantate — allerdings ist die Datenlage noch kürzer. Titanimplantate gelten weiterhin als Gold-Standard; wir bieten aber beide Optionen an und beraten Sie individuell.
Kann ich während der Einheilphase normal essen?
In den ersten Tagen nach der Implantation empfehlen wir weiche Kost und Schonung der Implantationsregion. Sie erhalten ein Provisorium (Krone oder Prothese), damit die Lücke versorgt ist. Nach Abklingen der Heilungsphase (ca. 1–2 Wochen) können Sie wieder normal essen — nur direkt auf dem Implantat sollten Sie in den ersten Monaten der Einheilung keine harten Speisen kauen. Nach vollständiger Einheilung und Versorgung mit der finalen Krone gibt es keinerlei Einschränkungen.