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DGI-zertifizierte ImplantologinÜber 95% Erfolgsrate13+ Jahre Erfahrung

Teilkronen München - Gold & Keramik | Zahnärztin Christina Dickel

Wenn größere Zahnschäden vorliegen, aber noch ausreichend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist, bieten Teilkronen die ideale Lösung. Sie ersetzen nur die beschädigten Bereiche und bewahren wertvolle natürliche Zahnsubstanz. In unserer Münchener Praxis fertigen wir präzise Teilkronen aus Gold oder Keramik für langfristige Stabilität und natürliche Funktion.

Was ist eine Teilkrone?

Eine Teilkrone ist eine festsitzende Zahnrestauration, die den Zahn nur teilweise überdeckt — im Gegensatz zur Vollkrone, die den gesamten sichtbaren Zahn umschließt. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn der Defekt für ein Keramik-Inlay zu groß, für eine Vollkrone aber zu klein ist. Das Prinzip: Nur die geschädigten Bereiche werden ersetzt, gesunde Zahnsubstanz bleibt erhalten.

Je nach Ausdehnung des Defekts unterscheidet man verschiedene Formen der Teilversorgung:

  • Onlay: Überdeckt die Kaufläche und einen oder mehrere Zahnhöcker (Cusps)
  • Overlay: Umfasst zusätzlich zu den Höckern auch Teile der Zahnwände
  • Teilkrone: Bedeckt mehr als 50 % der Zahnoberfläche, lässt aber mindestens eine Zahnwand frei

In der Praxis werden diese Begriffe oft synonym verwendet. Entscheidend ist: Die Teilkrone ist die substanzschonendste Alternative zur Vollkrone und gehört zum Leistungsspektrum des modernen Zahnersatzes. Durch die adhäsive Befestigung wird der verbliebene Zahn zusätzlich stabilisiert — ein wesentlicher Vorteil gegenüber konventionell zementierten Vollkronen.

Teilkrone vs. Vollkrone: Wann welche Versorgung?

Die Wahl zwischen Teilkrone und Vollkrone hängt von mehreren Faktoren ab. Das Ziel ist immer: So viel gesunde Zahnsubstanz erhalten wie möglich, so viel Schutz bieten wie nötig.

Eine Teilkrone ist die richtige Wahl, wenn:

  • Ausreichend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist (mindestens 1–2 stabile Zahnwände)
  • Der Defekt zu groß für ein Inlay ist, aber nicht den gesamten Zahn betrifft
  • Der Zahn vital (lebend) ist und die Adhäsivtechnik angewandt werden kann
  • Maximale Substanzschonung gewünscht ist

Eine Vollkrone ist besser geeignet, wenn:

  • Weniger als 50 % der Zahnsubstanz erhalten sind
  • Der Zahn wurzelbehandelt und damit spröder ist
  • Starke Kau- oder Knirschbelastung vorliegt und ein Rundumschutz notwendig ist
  • Die verbliebenen Zahnwände zu dünn oder frakturgefährdet sind

Denken Sie an ein Spektrum: Inlay → Onlay → Teilkrone → Vollkrone. Je größer der Defekt, desto mehr Überdeckung ist nötig. In unserer Praxis wählen wir immer die minimalinvasivste Versorgung, die funktionell und langfristig sicher ist. Das bedeutet: Wo eine Teilkrone ausreicht, setzen wir keine Vollkrone.

Materialien: Keramik, Zirkon und Gold

Für Teilkronen stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in Ästhetik, Festigkeit und Befestigungsmethode unterscheiden. Die Materialwahl hängt von der Position des Zahns, den funktionellen Anforderungen und Ihren persönlichen Wünschen ab.

Vollkeramik (Presskeramik / e.max)

Presskeramik aus Lithiumdisilikat (z. B. IPS e.max) ist das am häufigsten verwendete Material für Teilkronen. Die Vorteile sind überzeugend: hervorragende Ästhetik durch natürliche Lichtdurchlässigkeit (Transluzenz), optimale Farbanpassung an die eigenen Zähne und — entscheidend — die Möglichkeit der adhäsiven Befestigung. Beim adhäsiven Kleben entsteht ein Verbund zwischen Keramik und Zahn, der den verbliebenen Zahn nachweislich stabilisiert. Presskeramik-Teilkronen sind für Front- und Seitenzähne gleichermaßen geeignet und die erste Wahl für ästhetisch anspruchsvolle Restaurationen.

Zirkondioxid

Zirkondioxid ist die härteste und festeste zahnmedizinische Keramik mit Biegefestigkeiten über 1.000 MPa. Es eignet sich besonders für Teilkronen im stark belasteten Seitenzahnbereich oder bei Patienten mit Bruxismus. Modernes transluzentes Zirkon bietet eine deutlich verbesserte Ästhetik gegenüber früheren Generationen. Die Befestigung erfolgt in der Regel konventionell (Zementierung), da Zirkondioxid schwieriger adhäsiv zu konditionieren ist. Zirkondioxid ist metallfrei und vollständig biokompatibel.

Gold

Goldlegierungen haben den längsten wissenschaftlichen Nachweis in der Zahnmedizin. Gold ist extrem langlebig, hochbiokompatibel und zeigt einen der natürlichen Zahnsubstanz ähnlichen Abrieb — es schont also den gegenüberliegenden Zahn (Antagonist). Goldteilkronen werden konventionell zementiert und halten bei guter Pflege 20 Jahre und deutlich länger. Der Nachteil: die goldene Farbe ist sichtbar. Daher werden Goldteilkronen bevorzugt im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich eingesetzt — dort sind sie nach wie vor eine hervorragende Wahl.

Behandlungsablauf: Schritt für Schritt

Die Versorgung mit einer Teilkrone erfolgt in der Regel in zwei Sitzungen. Bei CEREC-Fertigung ist häufig eine Fertigstellung am selben Tag möglich.

  1. Diagnostik und Beratung: Dr. Dickel untersucht den betroffenen Zahn klinisch und röntgenologisch. Bei Bedarf wird eine DVT-3D-Aufnahme angefertigt. Gemeinsam besprechen wir den Befund, die Therapieoptionen (Teilkrone vs. Vollkrone vs. Inlay) und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan (HKP).
  2. Substanzschonende Präparation: Unter Lokalanästhesie wird der Zahn minimalinvasiv präpariert. Im Gegensatz zur Vollkrone muss nicht rundum beschliffen werden — nur die defekten und zu überdeckenden Bereiche werden vorbereitet. Gesunde Zahnwände bleiben vollständig erhalten.
  3. Abformung oder digitaler Scan: Die Präparation wird entweder mit hochpräzisem Silikonmaterial oder per Intraoralscanner digital erfasst. Gleichzeitig erfolgt die exakte Farbbestimmung.
  4. Provisorische Versorgung: Ein Provisorium schützt den präparierten Zahn, bis die definitive Teilkrone fertig ist (ca. 1–2 Wochen bei Laboranfertigung).
  5. Laborherstellung: Unser kooperierendes Meisterlabor fertigt die Teilkrone individuell an — per CAD/CAM-Technologie oder in konventioneller Handarbeit, je nach Material und Anforderung.
  6. Adhäsive Eingliederung: Bei Keramik-Teilkronen wird die Restauration unter absoluter Trockenlegung (Kofferdam) adhäsiv verklebt — nicht einfach zementiert. Dieser Schritt ist entscheidend für Langlebigkeit und Zahnstabilisierung. Anschließend wird der Biss fein eingeschliffen und poliert.

CEREC — Teilkrone am selben Tag: Als CEREC-zertifizierte Praxis können wir Keramik-Teilkronen in vielen Fällen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen — ohne Provisorium, ohne zweiten Termin.

Adhäsive Befestigung: Der Unterschied

Die adhäsive Befestigung (Adhäsivtechnik) ist der entscheidende Faktor, der Keramik-Teilkronen von konventionell zementierten Versorgungen unterscheidet — und ihnen einen einzigartigen Vorteil verschafft.

Was bedeutet adhäsive Befestigung? Beim Kleben einer Keramik-Teilkrone wird sowohl die Innenseite der Keramik (durch Flusssäure-Ätzung und Silanisierung) als auch die Zahnoberfläche (durch Phosphorsäure-Ätzung und Bonding) chemisch vorbehandelt. Ein dünnfließender Composite-Kleber verbindet beide Seiten zu einem monolithischen Verbund. Das Ergebnis: Keramik und Zahn bilden eine funktionelle Einheit.

Zahnstabilisierende Wirkung: Während eine zementierte Krone den Zahn lediglich „überdeckt", verstärkt eine adhäsiv befestigte Teilkrone den verbliebenen Zahn. Studien zeigen, dass die Frakturresistenz des restaurierten Zahns nahezu an die eines intakten Zahns heranreicht. Das ist der Grund, warum Keramik-Teilkronen trotz geringerer Materialstärke vergleichbare oder sogar bessere Überlebensraten als Vollkronen erzielen.

Konventionelle Zementierung vs. Adhäsivtechnik:

  • Zementierung: Mechanische Retention, kein chemischer Verbund, keine Zahnstabilisierung — geeignet für Gold und Zirkondioxid
  • Adhäsivtechnik: Chemischer Verbund, zahnverstärkend, dichter Randschluss — die Methode der Wahl für Presskeramik (e.max)

Die adhäsive Befestigung erfordert ein trockenes Arbeitsfeld (Kofferdam) und technische Expertise. In unserer Praxis beherrschen wir diese Technik routiniert — sie ist ein zentraler Bestandteil unserer substanzschonenden Behandlungsphilosophie.

Haltbarkeit und Pflege

Teilkronen gehören zu den langlebigsten Zahnrestaurationen — bei guter Pflege halten sie viele Jahre und oft Jahrzehnte.

Erwartbare Haltbarkeit nach Material:

  • Gold-Teilkrone: 15–20 Jahre und deutlich länger — Gold hat den längsten wissenschaftlichen Nachweis
  • Keramik-Teilkrone (Presskeramik/e.max): 10–15 Jahre und mehr — durch die adhäsive Befestigung sind hervorragende Langzeitergebnisse belegt
  • Zirkondioxid-Teilkrone: 10–15 Jahre und mehr — robusteste keramische Option

Pflege im Alltag: Die Pflege einer Teilkrone unterscheidet sich nicht von der normalen Zahnpflege. Putzen Sie zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta und reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders der Übergangsbereich zwischen Teilkrone und Zahn erfordert sorgfältige Reinigung.

Regelmäßige Kontrolle: Kommen Sie mindestens zweimal jährlich zur Kontrolluntersuchung und professionellen Zahnreinigung. Dabei überprüfen wir den Sitz der Teilkrone, den Randschluss und den Zustand des darunter liegenden Zahns.

Knirscherschiene: Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen (Bruxismus), kann die Belastung zu Chipping oder Absplitterungen an Keramik-Teilkronen führen. Eine individuell angepasste Knirscherschiene schützt Ihre Restauration. Erfahren Sie mehr auf unserer Seite zum Thema Zähneknirschen.

Kosten und Kassenleistung

Die Kosten einer Teilkrone hängen vom gewählten Material, der Größe der Restauration und den Laborkosten ab. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss — der gleiche Festzuschuss wie für eine Vollkrone, da der zahnmedizinische Befund entscheidend ist, nicht die gewählte Therapieform.

Abrechnungsform nach Material:

  • Keramik-Teilkrone: Gilt als andersartiger Zahnersatz, da die Regelversorgung für den Seitenzahnbereich eine Vollgusskrone vorsieht. Die Abrechnung erfolgt nach GOZ (private Gebührenordnung), der Festzuschuss wird angerechnet.
  • Gold-Teilkrone: Gilt als gleichartiger Zahnersatz (Metallversorgung wie Regelversorgung, aber höherwertiges Material). Abrechnung teilweise nach BEMA, Mehrkosten nach GOZ.

Bonusheft: Wer sein Bonusheft lückenlos führt, erhält einen höheren Festzuschuss — nach 5 Jahren um 20 %, nach 10 Jahren um 30 %. Das kann mehrere hundert Euro ausmachen. Lassen Sie Ihre Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig eintragen.

Volle Kostentransparenz: Vor jeder Behandlung erstellen wir einen detaillierten Heil- und Kostenplan (HKP), den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. So kennen Sie Ihren genauen Eigenanteil, bevor die Behandlung beginnt — keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

Teilkronen in unserer Münchener Praxis

In unserer Zahnarztpraxis in München-Oberföhring vereinen wir modernste Technologie mit substanzschonender Behandlungsphilosophie — für Teilkronen, die funktionell und ästhetisch höchste Ansprüche erfüllen.

CEREC — Keramik-Teilkrone am selben Tag: Mit unserer CEREC-Technologie können wir Keramik-Teilkronen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen. Kein Abdruck mit Silikonmasse, kein Provisorium, kein zweiter Termin — Ihre definitive Teilkrone in einer einzigen Sitzung.

DVT 3D-Diagnostik: Für komplexe Fälle setzen wir dreidimensionale Bildgebung (Digitale Volumentomographie) ein. Das ermöglicht eine präzise Beurteilung der Zahnsubstanz, der Wurzeln und der umliegenden Strukturen — die Grundlage für die richtige Entscheidung zwischen Teilkrone, Vollkrone oder alternativer Versorgung.

Adhäsivtechnik auf höchstem Niveau: Die adhäsive Befestigung von Keramik-Teilkronen gehört zu unseren Kernkompetenzen. Wir arbeiten routiniert mit Kofferdam, schichtweiser Klebetechnik und modernsten Adhäsivsystemen — für einen dauerhaften, zahnverstärkenden Verbund.

Meisterlabor für komplexe Fälle: Für ästhetisch besonders anspruchsvolle Situationen oder großflächige Teilkronen arbeiten wir eng mit unserem Meisterlabor zusammen. Der Zahntechniker kann bei Bedarf persönlich die Farbbestimmung vornehmen — für ein Ergebnis, das sich nahtlos in Ihre Zahnreihe einfügt.

Behandlung für Angstpatienten: Sie haben Angst vor dem Zahnarzt? Wir bieten Lachgassedierung und Dämmerschlaf an, damit Ihre Behandlung stressfrei und entspannt verläuft.

Kosten im Überblick

Keramik-Teilkrone (Presskeramik)

400–800 € Eigenanteil

Ästhetische Vollkeramik, adhäsiv befestigt, natürliche Transluzenz

Zirkondioxid-Teilkrone

500–900 € Eigenanteil

Höchste Festigkeit unter den Keramiken, ideal für stark belastete Seitenzähne

Gold-Teilkrone

500–1.000 € Eigenanteil

Längste Haltbarkeit, höchste Biokompatibilität, schont den Gegenzahn

CEREC-Teilkrone (Chairside)

450–850 € Eigenanteil

Keramik-Teilkrone in einer Sitzung — digital konstruiert und in der Praxis gefräst

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss — denselben wie für eine Vollkrone. Mit lückenlosem Bonusheft erhöht sich der Zuschuss nach 5 Jahren um 20 %, nach 10 Jahren um 30 %.

Private Versicherungen übernehmen je nach Tarif bis zu 100 % der Kosten. Beihilfeberechtigte erhalten anteilige Erstattung. Wir erstellen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan zur Einreichung bei Ihrer Versicherung.

Ratenzahlung über unsere Abrechnungsgesellschaft möglich. Sprechen Sie uns auf individuelle Zahlungsvereinbarungen an.

Risiken und Sicherheit

Die Versorgung mit Teilkronen ist ein bewährtes Verfahren mit hoher Erfolgsrate. Wie bei jeder zahnmedizinischen Behandlung bestehen geringe Risiken, über die wir Sie transparent aufklären.

Überempfindlichkeit nach Präparation

Häufig (vorübergehend)

Klingt in der Regel innerhalb weniger Tage ab. Desensibilisierende Maßnahmen und schonende Präparationstechnik minimieren das Risiko.

Fraktur der Keramik (Chipping)

Selten (1–3 %)

Hochfeste Materialien (e.max, Zirkondioxid), korrekte Schichtstärke und Knirscherschiene bei Bruxismus.

Ablösung (Debonding)

Selten

Sorgfältige adhäsive Befestigung unter Kofferdam, Verwendung moderner Adhäsivsysteme. Rezementierung bzw. erneutes Kleben ist möglich.

Verlust der Vitalität (Nervenreaktion)

Selten (2–5 %)

Substanzschonende Präparation reduziert das Risiko gegenüber einer Vollkrone. Nachträgliche Wurzelbehandlung bleibt möglich.

Farbliche Abweichung

Sehr selten

Sorgfältige Farbbestimmung, individuelle Schichtung im Meisterlabor, Anprobe vor endgültiger Befestigung.

Sekundärkaries am Restaurationsrand

Gelegentlich (langfristig)

Präziser Randschluss, regelmäßige Kontrollen und konsequente Mundhygiene. Adhäsive Befestigung bietet einen dichteren Randschluss als Zementierung.

Durch substanzschonende Präparation, modernste Adhäsivtechnik, präzise digitale Planung und die enge Zusammenarbeit mit unserem Meisterlabor minimieren wir Risiken auf ein Minimum. Jede Teilkrone wird vor der endgültigen Befestigung sorgfältig auf Passung, Okklusion und Ästhetik geprüft.

Häufige Fragen

Ein Inlay füllt einen Defekt innerhalb der Zahnhöcker aus, ohne diese zu überdecken. Eine Teilkrone überdeckt dagegen einen oder mehrere Höcker und bietet damit mehr Schutz und Stabilisierung. Die Teilkrone kommt zum Einsatz, wenn der Defekt für ein Inlay zu groß ist, aber noch genügend gesunde Zahnsubstanz für eine substanzschonende Versorgung vorhanden ist.
Eine Teilkrone ist dann besser, wenn ausreichend gesunde Zahnsubstanz erhalten ist (mindestens 1–2 stabile Zahnwände). Sie erfordert weniger Substanzabtrag und stabilisiert den Zahn durch die adhäsive Befestigung. Eine Vollkrone ist nötig, wenn weniger als 50 % der Zahnsubstanz erhalten sind, der Zahn wurzelbehandelt ist oder ein Rundumschutz benötigt wird.
Beide Materialien sind hervorragend. Gold hält am längsten (20+ Jahre), ist extrem biokompatibel und schont den Gegenzahn. Keramik bietet überlegene Ästhetik (unsichtbar) und verstärkt den Zahn durch adhäsive Befestigung. Im sichtbaren Bereich empfehlen wir Keramik, im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich ist Gold nach wie vor eine ausgezeichnete Wahl. Wir beraten Sie individuell.
Der Eigenanteil liegt je nach Material zwischen 400 und 1.000 Euro. Eine Keramik-Teilkrone (Presskeramik) kostet ca. 400–800 €, eine Gold-Teilkrone 500–1.000 € Eigenanteil. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss, der sich mit lückenlosem Bonusheft um bis zu 30 % erhöht. Wir erstellen Ihnen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
Gold-Teilkronen halten 15–20 Jahre und deutlich länger. Keramik-Teilkronen erreichen 10–15 Jahre und mehr. Die Haltbarkeit hängt wesentlich von der Mundhygiene, der Qualität der Anfertigung und regelmäßigen Kontrollen ab. Bei Bruxismus empfehlen wir eine Knirscherschiene zum Schutz der Restauration.
Nein. Die Präparation erfolgt unter Lokalanästhesie — Sie spüren keinen Schmerz. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der Zahn für einige Tage leicht temperaturempfindlich sein. Das ist normal und klingt von selbst ab. Für Angstpatienten bieten wir zusätzlich Lachgassedierung und Dämmerschlaf an.
In der Regel zwei Termine: Im ersten Termin wird der Zahn präpariert und abgeformt, im zweiten wird die fertige Teilkrone eingesetzt. Der Zeitraum beträgt ca. 1–2 Wochen. Mit unserer CEREC-Technologie können wir Keramik-Teilkronen in vielen Fällen in einer einzigen Sitzung anfertigen und einsetzen.
Bei der adhäsiven Befestigung wird die Keramik-Teilkrone mit einem speziellen Composite-Kleber dauerhaft mit dem Zahn verklebt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zementierung entsteht ein chemischer Verbund, der den verbliebenen Zahn nachweislich stabilisiert. Die Frakturresistenz des Zahns erreicht nahezu das Niveau eines intakten Zahns — ein wesentlicher Vorteil der Keramik-Teilkrone.
Ja. Als CEREC-zertifizierte Praxis können wir Keramik-Teilkronen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen — häufig innerhalb einer einzigen Sitzung. Kein Provisorium, kein Abdruck mit Silikonmasse, kein zweiter Termin. CEREC eignet sich besonders gut für Teilkronen aus Presskeramik und bestimmte Zirkondioxid-Varianten.
Die Pflege unterscheidet sich nicht von der normalen Zahnpflege: zweimal täglich Zähneputzen, tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders wichtig ist die sorgfältige Pflege des Übergangsbereichs zwischen Teilkrone und natürlichem Zahn. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und Kontrolluntersuchungen mindestens zweimal jährlich sind empfehlenswert.
Eine Teilkrone ist nicht geeignet, wenn weniger als 50 % der Zahnsubstanz erhalten sind, der Zahn wurzelbehandelt und stark geschwächt ist, oder keine ausreichende Trockenlegung für die adhäsive Befestigung möglich ist (z. B. bei subgingivalen Defekten). In diesen Fällen ist eine Vollkrone die sicherere Lösung. Auch bei extremem Bruxismus ohne Schienentragung kann eine Vollkrone vorzuziehen sein.
Ja, das ist möglich. Sollte eine Teilkrone nach Jahren erneuert werden müssen und sich der Defekt inzwischen vergrößert haben, kann der Zahn für eine Vollkrone nachpräpariert werden. Der Übergang ist unkompliziert, da die vorhandene Präparation als Grundlage dient. Dies zeigt den Vorteil des substanzschonenden Ansatzes: Man hält sich Optionen für die Zukunft offen.

Qualifikationen und Zertifikate

Mitglied der DGZMK

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

CEREC-zertifiziert

Digitale Chairside-Fertigung von Keramik-Teilkronen

Mitglied der DGÄZ

Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin

DVT 3D-Diagnostik

Dreidimensionale Bildgebung für präzise Behandlungsplanung

Meisterlabor-Kooperation

Enge Zusammenarbeit für höchste Passgenauigkeit und Ästhetik

Sedierungsoptionen

Lachgas und orale Sedierung für Angstpatienten

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Kontakt & Anfahrt

Zahnarztpraxis Christina Dickel
Oberföhringer Straße 183a, 81925 München

Sprechzeiten

Mo:08:00-19:00
Di:08:00-19:00
Mi:08:00-19:00
Do:08:00-19:00
Fr:08:00-13:00
13+
Jahre Erfahrung
4.9
★★★★★ Bewertung
100%
Zufriedenheit

Teilkrone vs. Vollkrone: Wann welche Versorgung?

Die Wahl zwischen Teilkrone und Vollkrone hängt von mehreren Faktoren ab. Das Ziel ist immer: So viel gesunde Zahnsubstanz erhalten wie möglich, so viel Schutz bieten wie nötig.

Eine Teilkrone ist die richtige Wahl, wenn:

Eine Vollkrone ist besser geeignet, wenn:

Denken Sie an ein Spektrum: Inlay → Onlay → Teilkrone → Vollkrone. Je größer der Defekt, desto mehr Überdeckung ist nötig. In unserer Praxis wählen wir immer die minimalinvasivste Versorgung, die funktionell und langfristig sicher ist. Das bedeutet: Wo eine Teilkrone ausreicht, setzen wir keine Vollkrone.

Materialien: Keramik, Zirkon und Gold

Für Teilkronen stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in Ästhetik, Festigkeit und Befestigungsmethode unterscheiden. Die Materialwahl hängt von der Position des Zahns, den funktionellen Anforderungen und Ihren persönlichen Wünschen ab.

Vollkeramik (Presskeramik / e.max)

Presskeramik aus Lithiumdisilikat (z. B. IPS e.max) ist das am häufigsten verwendete Material für Teilkronen. Die Vorteile sind überzeugend: hervorragende Ästhetik durch natürliche Lichtdurchlässigkeit (Transluzenz), optimale Farbanpassung an die eigenen Zähne und — entscheidend — die Möglichkeit der adhäsiven Befestigung. Beim adhäsiven Kleben entsteht ein Verbund zwischen Keramik und Zahn, der den verbliebenen Zahn nachweislich stabilisiert. Presskeramik-Teilkronen sind für Front- und Seitenzähne gleichermaßen geeignet und die erste Wahl für ästhetisch anspruchsvolle Restaurationen.

Zirkondioxid

Zirkondioxid ist die härteste und festeste zahnmedizinische Keramik mit Biegefestigkeiten über 1.000 MPa. Es eignet sich besonders für Teilkronen im stark belasteten Seitenzahnbereich oder bei Patienten mit Bruxismus. Modernes transluzentes Zirkon bietet eine deutlich verbesserte Ästhetik gegenüber früheren Generationen. Die Befestigung erfolgt in der Regel konventionell (Zementierung), da Zirkondioxid schwieriger adhäsiv zu konditionieren ist. Zirkondioxid ist metallfrei und vollständig biokompatibel.

Gold

Goldlegierungen haben den längsten wissenschaftlichen Nachweis in der Zahnmedizin. Gold ist extrem langlebig, hochbiokompatibel und zeigt einen der natürlichen Zahnsubstanz ähnlichen Abrieb — es schont also den gegenüberliegenden Zahn (Antagonist). Goldteilkronen werden konventionell zementiert und halten bei guter Pflege 20 Jahre und deutlich länger. Der Nachteil: die goldene Farbe ist sichtbar. Daher werden Goldteilkronen bevorzugt im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich eingesetzt — dort sind sie nach wie vor eine hervorragende Wahl.

Behandlungsablauf: Schritt für Schritt

Die Versorgung mit einer Teilkrone erfolgt in der Regel in zwei Sitzungen. Bei CEREC-Fertigung ist häufig eine Fertigstellung am selben Tag möglich.

  1. Diagnostik und Beratung: Dr. Dickel untersucht den betroffenen Zahn klinisch und röntgenologisch. Bei Bedarf wird eine DVT-3D-Aufnahme angefertigt. Gemeinsam besprechen wir den Befund, die Therapieoptionen (Teilkrone vs. Vollkrone vs. Inlay) und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan (HKP).
  2. Substanzschonende Präparation: Unter Lokalanästhesie wird der Zahn minimalinvasiv präpariert. Im Gegensatz zur Vollkrone muss nicht rundum beschliffen werden — nur die defekten und zu überdeckenden Bereiche werden vorbereitet. Gesunde Zahnwände bleiben vollständig erhalten.
  3. Abformung oder digitaler Scan: Die Präparation wird entweder mit hochpräzisem Silikonmaterial oder per Intraoralscanner digital erfasst. Gleichzeitig erfolgt die exakte Farbbestimmung.
  4. Provisorische Versorgung: Ein Provisorium schützt den präparierten Zahn, bis die definitive Teilkrone fertig ist (ca. 1–2 Wochen bei Laboranfertigung).
  5. Laborherstellung: Unser kooperierendes Meisterlabor fertigt die Teilkrone individuell an — per CAD/CAM-Technologie oder in konventioneller Handarbeit, je nach Material und Anforderung.
  6. Adhäsive Eingliederung: Bei Keramik-Teilkronen wird die Restauration unter absoluter Trockenlegung (Kofferdam) adhäsiv verklebt — nicht einfach zementiert. Dieser Schritt ist entscheidend für Langlebigkeit und Zahnstabilisierung. Anschließend wird der Biss fein eingeschliffen und poliert.

CEREC — Teilkrone am selben Tag: Als CEREC-zertifizierte Praxis können wir Keramik-Teilkronen in vielen Fällen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen — ohne Provisorium, ohne zweiten Termin.

Adhäsive Befestigung: Der Unterschied

Die adhäsive Befestigung (Adhäsivtechnik) ist der entscheidende Faktor, der Keramik-Teilkronen von konventionell zementierten Versorgungen unterscheidet — und ihnen einen einzigartigen Vorteil verschafft.

Was bedeutet adhäsive Befestigung? Beim Kleben einer Keramik-Teilkrone wird sowohl die Innenseite der Keramik (durch Flusssäure-Ätzung und Silanisierung) als auch die Zahnoberfläche (durch Phosphorsäure-Ätzung und Bonding) chemisch vorbehandelt. Ein dünnfließender Composite-Kleber verbindet beide Seiten zu einem monolithischen Verbund. Das Ergebnis: Keramik und Zahn bilden eine funktionelle Einheit.

Zahnstabilisierende Wirkung: Während eine zementierte Krone den Zahn lediglich „überdeckt", verstärkt eine adhäsiv befestigte Teilkrone den verbliebenen Zahn. Studien zeigen, dass die Frakturresistenz des restaurierten Zahns nahezu an die eines intakten Zahns heranreicht. Das ist der Grund, warum Keramik-Teilkronen trotz geringerer Materialstärke vergleichbare oder sogar bessere Überlebensraten als Vollkronen erzielen.

Konventionelle Zementierung vs. Adhäsivtechnik:

Die adhäsive Befestigung erfordert ein trockenes Arbeitsfeld (Kofferdam) und technische Expertise. In unserer Praxis beherrschen wir diese Technik routiniert — sie ist ein zentraler Bestandteil unserer substanzschonenden Behandlungsphilosophie.

Haltbarkeit und Pflege

Teilkronen gehören zu den langlebigsten Zahnrestaurationen — bei guter Pflege halten sie viele Jahre und oft Jahrzehnte.

Erwartbare Haltbarkeit nach Material:

Pflege im Alltag: Die Pflege einer Teilkrone unterscheidet sich nicht von der normalen Zahnpflege. Putzen Sie zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta und reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders der Übergangsbereich zwischen Teilkrone und Zahn erfordert sorgfältige Reinigung.

Regelmäßige Kontrolle: Kommen Sie mindestens zweimal jährlich zur Kontrolluntersuchung und professionellen Zahnreinigung. Dabei überprüfen wir den Sitz der Teilkrone, den Randschluss und den Zustand des darunter liegenden Zahns.

Knirscherschiene: Wenn Sie nachts mit den Zähnen knirschen (Bruxismus), kann die Belastung zu Chipping oder Absplitterungen an Keramik-Teilkronen führen. Eine individuell angepasste Knirscherschiene schützt Ihre Restauration. Erfahren Sie mehr auf unserer Seite zum Thema Zähneknirschen.

Kosten und Kassenleistung

Die Kosten einer Teilkrone hängen vom gewählten Material, der Größe der Restauration und den Laborkosten ab. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss — der gleiche Festzuschuss wie für eine Vollkrone, da der zahnmedizinische Befund entscheidend ist, nicht die gewählte Therapieform.

Abrechnungsform nach Material:

Bonusheft: Wer sein Bonusheft lückenlos führt, erhält einen höheren Festzuschuss — nach 5 Jahren um 20 %, nach 10 Jahren um 30 %. Das kann mehrere hundert Euro ausmachen. Lassen Sie Ihre Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig eintragen.

Volle Kostentransparenz: Vor jeder Behandlung erstellen wir einen detaillierten Heil- und Kostenplan (HKP), den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. So kennen Sie Ihren genauen Eigenanteil, bevor die Behandlung beginnt — keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.

Teilkronen in unserer Münchener Praxis

In unserer Zahnarztpraxis in München-Oberföhring vereinen wir modernste Technologie mit substanzschonender Behandlungsphilosophie — für Teilkronen, die funktionell und ästhetisch höchste Ansprüche erfüllen.

CEREC — Keramik-Teilkrone am selben Tag: Mit unserer CEREC-Technologie können wir Keramik-Teilkronen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen. Kein Abdruck mit Silikonmasse, kein Provisorium, kein zweiter Termin — Ihre definitive Teilkrone in einer einzigen Sitzung.

DVT 3D-Diagnostik: Für komplexe Fälle setzen wir dreidimensionale Bildgebung (Digitale Volumentomographie) ein. Das ermöglicht eine präzise Beurteilung der Zahnsubstanz, der Wurzeln und der umliegenden Strukturen — die Grundlage für die richtige Entscheidung zwischen Teilkrone, Vollkrone oder alternativer Versorgung.

Adhäsivtechnik auf höchstem Niveau: Die adhäsive Befestigung von Keramik-Teilkronen gehört zu unseren Kernkompetenzen. Wir arbeiten routiniert mit Kofferdam, schichtweiser Klebetechnik und modernsten Adhäsivsystemen — für einen dauerhaften, zahnverstärkenden Verbund.

Meisterlabor für komplexe Fälle: Für ästhetisch besonders anspruchsvolle Situationen oder großflächige Teilkronen arbeiten wir eng mit unserem Meisterlabor zusammen. Der Zahntechniker kann bei Bedarf persönlich die Farbbestimmung vornehmen — für ein Ergebnis, das sich nahtlos in Ihre Zahnreihe einfügt.

Behandlung für Angstpatienten: Sie haben Angst vor dem Zahnarzt? Wir bieten Lachgassedierung und Dämmerschlaf an, damit Ihre Behandlung stressfrei und entspannt verläuft.

Was ist der Unterschied zwischen Teilkrone und Inlay?
Ein Inlay füllt einen Defekt innerhalb der Zahnhöcker aus, ohne diese zu überdecken. Eine Teilkrone überdeckt dagegen einen oder mehrere Höcker und bietet damit mehr Schutz und Stabilisierung. Die Teilkrone kommt zum Einsatz, wenn der Defekt für ein Inlay zu groß ist, aber noch genügend gesunde Zahnsubstanz für eine substanzschonende Versorgung vorhanden ist.
Wann ist eine Teilkrone besser als eine Vollkrone?
Eine Teilkrone ist dann besser, wenn ausreichend gesunde Zahnsubstanz erhalten ist (mindestens 1–2 stabile Zahnwände). Sie erfordert weniger Substanzabtrag und stabilisiert den Zahn durch die adhäsive Befestigung. Eine Vollkrone ist nötig, wenn weniger als 50 % der Zahnsubstanz erhalten sind, der Zahn wurzelbehandelt ist oder ein Rundumschutz benötigt wird.
Gold oder Keramik — welches Material ist besser für eine Teilkrone?
Beide Materialien sind hervorragend. Gold hält am längsten (20+ Jahre), ist extrem biokompatibel und schont den Gegenzahn. Keramik bietet überlegene Ästhetik (unsichtbar) und verstärkt den Zahn durch adhäsive Befestigung. Im sichtbaren Bereich empfehlen wir Keramik, im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich ist Gold nach wie vor eine ausgezeichnete Wahl. Wir beraten Sie individuell.
Was kostet eine Teilkrone?
Der Eigenanteil liegt je nach Material zwischen 400 und 1.000 Euro. Eine Keramik-Teilkrone (Presskeramik) kostet ca. 400–800 €, eine Gold-Teilkrone 500–1.000 € Eigenanteil. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss, der sich mit lückenlosem Bonusheft um bis zu 30 % erhöht. Wir erstellen Ihnen vorab einen detaillierten Heil- und Kostenplan.
Wie lange hält eine Teilkrone?
Gold-Teilkronen halten 15–20 Jahre und deutlich länger. Keramik-Teilkronen erreichen 10–15 Jahre und mehr. Die Haltbarkeit hängt wesentlich von der Mundhygiene, der Qualität der Anfertigung und regelmäßigen Kontrollen ab. Bei Bruxismus empfehlen wir eine Knirscherschiene zum Schutz der Restauration.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Nein. Die Präparation erfolgt unter Lokalanästhesie — Sie spüren keinen Schmerz. Nach dem Abklingen der Betäubung kann der Zahn für einige Tage leicht temperaturempfindlich sein. Das ist normal und klingt von selbst ab. Für Angstpatienten bieten wir zusätzlich Lachgassedierung und Dämmerschlaf an.
Wie viele Termine brauche ich für eine Teilkrone?
In der Regel zwei Termine: Im ersten Termin wird der Zahn präpariert und abgeformt, im zweiten wird die fertige Teilkrone eingesetzt. Der Zeitraum beträgt ca. 1–2 Wochen. Mit unserer CEREC-Technologie können wir Keramik-Teilkronen in vielen Fällen in einer einzigen Sitzung anfertigen und einsetzen.
Was bedeutet adhäsive Befestigung?
Bei der adhäsiven Befestigung wird die Keramik-Teilkrone mit einem speziellen Composite-Kleber dauerhaft mit dem Zahn verklebt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zementierung entsteht ein chemischer Verbund, der den verbliebenen Zahn nachweislich stabilisiert. Die Frakturresistenz des Zahns erreicht nahezu das Niveau eines intakten Zahns — ein wesentlicher Vorteil der Keramik-Teilkrone.
Kann eine Teilkrone mit CEREC hergestellt werden?
Ja. Als CEREC-zertifizierte Praxis können wir Keramik-Teilkronen digital konstruieren und direkt in der Praxis fräsen — häufig innerhalb einer einzigen Sitzung. Kein Provisorium, kein Abdruck mit Silikonmasse, kein zweiter Termin. CEREC eignet sich besonders gut für Teilkronen aus Presskeramik und bestimmte Zirkondioxid-Varianten.
Wie pflege ich meine Teilkrone?
Die Pflege unterscheidet sich nicht von der normalen Zahnpflege: zweimal täglich Zähneputzen, tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten. Besonders wichtig ist die sorgfältige Pflege des Übergangsbereichs zwischen Teilkrone und natürlichem Zahn. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und Kontrolluntersuchungen mindestens zweimal jährlich sind empfehlenswert.
Wann ist eine Teilkrone nicht geeignet?
Eine Teilkrone ist nicht geeignet, wenn weniger als 50 % der Zahnsubstanz erhalten sind, der Zahn wurzelbehandelt und stark geschwächt ist, oder keine ausreichende Trockenlegung für die adhäsive Befestigung möglich ist (z. B. bei subgingivalen Defekten). In diesen Fällen ist eine Vollkrone die sicherere Lösung. Auch bei extremem Bruxismus ohne Schienentragung kann eine Vollkrone vorzuziehen sein.
Kann eine Teilkrone später zu einer Vollkrone umgebaut werden?
Ja, das ist möglich. Sollte eine Teilkrone nach Jahren erneuert werden müssen und sich der Defekt inzwischen vergrößert haben, kann der Zahn für eine Vollkrone nachpräpariert werden. Der Übergang ist unkompliziert, da die vorhandene Präparation als Grundlage dient. Dies zeigt den Vorteil des substanzschonenden Ansatzes: Man hält sich Optionen für die Zukunft offen.