Wie lange hält ein Implantat: Wie lange hält ein Implantat wirklich?

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Die Frage, wie lange ein Zahnimplantat hält, gehört zu den wichtigsten, die sich Patienten stellen, wenn sie über hochwertigen Zahnersatz nachdenken. Die kurze und erfreuliche Antwort lautet: Bei guter Pflege und idealen Bedingungen kann der Teil, der fest im Kiefer verankert ist – also die künstliche Zahnwurzel – ein Leben lang halten. Die sichtbare Krone hingegen ist dem alltäglichen Verschleiß ausgesetzt und muss daher in der Regel nach 10 bis 20 Jahren erneuert werden.

Was sie von der Haltbarkeit eines Zahnimplantats erwarten können

Um die Lebensdauer eines Zahnimplantats realistisch einzuschätzen, müssen wir zwei Hauptkomponenten voneinander trennen: den Implantatkörper und die darauf befestigte Suprakonstruktion, also die Krone oder Brücke.

Stellen Sie sich den Implantatkörper am besten wie einen soliden Dübel vor, der fest in der Wand verankert ist – er ist für die Ewigkeit gemacht. Die Krone ist das Bild, das an diesem Dübel hängt. Sie ist den täglichen Belastungen ausgesetzt und kann mit der Zeit verschleißen oder unansehnlich werden.

Genau diese Unterscheidung ist entscheidend. Der fest im Knochen verheilte Implantatkörper selbst ist extrem robust und biokompatibel. Deswegen kann er dauerhaft im Kiefer bleiben. Die aufgeschraubte oder zementierte Krone muss jedoch den Kaukräften standhalten, nutzt sich ab und kann sich verfärben.

Lebensdauer – kein Zufall, sondern Teamwork

Die Haltbarkeit Ihres Implantats ist kein Glücksspiel, sondern das Ergebnis mehrerer Faktoren, die perfekt zusammenspielen müssen. Eine exzellente Mundhygiene ist das A und O. Regelmäßige Kontrollen in unserer Praxis in München stellen sicher, dass wir mögliche Probleme frühzeitig erkennen, lange bevor sie ernst werden. Natürlich spielt auch die Qualität Ihres Kieferknochens eine entscheidende Rolle für die stabile und dauerhafte Verankerung.

Die folgende Darstellung zeigt sehr schön die drei Bausteine, die für den langfristigen Erfolg entscheidend sind:

Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

Man sieht hier klar, dass der Erfolg von der perfekten Integration aller drei Elemente abhängt: der festen Verankerung im Knochen, einem gesunden Zahnfleisch als Schutzbarriere und einer funktionalen, passgenauen Krone.

Wissenschaftliche Daten untermauern diese hohe Langlebigkeit eindrucksvoll. Statistiken zeigen, dass in Deutschland etwa 95 % der Zahnimplantate zehn Jahre nach dem Einsetzen noch fest verankert und voll funktionsfähig sind. Interessant ist dabei, dass die Haltbarkeit auch vom Kiefer abhängt: Im Unterkiefer sind die Erfolgsquoten wegen der dichteren Knochenstruktur tendenziell noch etwas höher als im Oberkiefer. Selbst nach 15 Jahren sind immer noch rund 92 % der Implantate intakt. Mehr dazu können Sie in diesen Studienergebnissen zur Implantathaltbarkeit nachlesen.

Ein Zahnimplantat ist eine wertvolle Investition in Ihre Lebensqualität. Der langfristige Erfolg ist dabei immer eine Partnerschaft – zwischen der präzisen Arbeit Ihres Zahnarztes und Ihrer sorgfältigen, täglichen Pflege zu Hause.

Sind Sie bereit, den ersten Schritt zu einem dauerhaften und strahlenden Lächeln zu gehen? Eine individuelle Beratung ist der beste Weg, um Ihre persönlichen Voraussetzungen zu klären und alle offenen Fragen zu besprechen.

Buchen Sie jetzt Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel, um die für Sie passende Lösung zu finden. Nutzen Sie dafür ganz einfach unseren Online-Kalender.

Der Unterschied zwischen Implantat und Zahnkrone

Um die Frage „Wie lange hält ein Implantat?“ wirklich präzise zu beantworten, müssen wir zuerst ein häufiges Missverständnis aus dem Weg räumen. Viele Patienten sehen den neuen, sichtbaren Zahn und denken, das sei „das Implantat“. Tatsächlich besteht die gesamte Konstruktion aber aus zwei ganz unterschiedlichen Bauteilen, die auch eine völlig andere Lebenserwartung haben.

Eine einfache Analogie hilft dabei, sich das Ganze besser vorzustellen: Denken Sie bei dem Implantat an einen hochwertigen Dübel, der bombenfest in der Wand verankert ist. Dieser Dübel – also die künstliche Zahnwurzel aus Titan oder Keramik – wächst fest mit Ihrem Kieferknochen zusammen. Er ist das stabile Fundament und für eine extrem lange, oft lebenslange Haltbarkeit gebaut.

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Die Zahnkrone ist im Vergleich dazu das Bild, das an diesem Dübel hängt. Sie ist der sichtbare Teil, der die Ästhetik und Funktion Ihres natürlichen Zahnes wiederherstellt. Und genau wie ein Bild im Alltag mal einen Stoß abbekommt oder Staub ansetzt, muss die Krone den täglichen Kaukräften, Säuren im Essen und Temperaturschwankungen standhalten.

Warum die Komponenten unterschiedlich altern

Diese funktionale Trennung ist der Schlüssel, um die unterschiedliche Haltbarkeit zu verstehen. Während der Implantatkörper geschützt im Kieferknochen liegt, ist die sogenannte Suprakonstruktion (also die Krone, Brücke oder Prothese) dem alltäglichen Verschleiß direkt ausgesetzt.

  • Der Implantatkörper: Ist er einmal erfolgreich eingeheilt, ist er vor mechanischer Abnutzung so gut wie sicher. Sein langfristiger Erfolg hängt vor allem von einem gesunden Knochen und der Vermeidung von Entzündungen ab.
  • Die Krone/Suprakonstruktion: Auch wenn sie aus extrem robuster Hochleistungskeramik gefertigt wird, unterliegt sie einem natürlichen Alterungsprozess. Über die Jahre kann sie sich abnutzen, leichte Verfärbungen bekommen oder bei einem unglücklichen Biss auf etwas Hartes auch mal Schaden nehmen.
  • Ein Austausch der Krone nach 10 bis 20 Jahren ist also kein Versagen des Implantats. Es ist vielmehr ein normaler und planbarer Wartungsschritt – ganz so, als würden Sie an einem Auto mit perfektem Motor die abgefahrenen Reifen erneuern.

    Wissenschaftliche Langzeitstudien bestätigen diese Zweiteilung eindrucksvoll. Eine Untersuchung zeigte, dass die Implantatkörper der Studienteilnehmer selbst nach fast 40 Jahren noch stabil im Kiefer verankert waren. Von den ursprünglichen Kronen waren nach dieser langen Zeit jedoch nur noch rund 60 % im Mund, da viele aus ästhetischen oder funktionellen Gründen ersetzt wurden. Mehr über diese faszinierenden Langzeitergebnisse von Zahnimplantaten können Sie hier nachlesen.

    Mit diesem Wissen können Sie realistische Erwartungen entwickeln: Ein Implantat ist die dauerhafte Basis, während der darauf befestigte Zahnersatz ein hochbelastbares, aber eben austauschbares Bauteil ist.

    Möchten Sie erfahren, wie eine solch langlebige Lösung für Ihre persönliche Situation aussehen könnte? In unserer Praxis in München beraten wir Sie transparent und verständlich. Vereinbaren Sie gerne einen Termin bei Dr. Christina Dickel über unseren bequemen Online-Buchungskalender.

    Was die Wissenschaft über die Haltbarkeit sagt

    Wenn man über eine so wichtige Investition wie ein Zahnimplantat nachdenkt, möchte man sich natürlich auf Fakten verlassen, nicht nur auf Versprechen. Die gute Nachricht ist: Die moderne Zahnmedizin stützt sich auf jahrzehntelange Forschung und absolut belastbare Daten. Diese zeigen eindrucksvoll, wie zuverlässig und langlebig Zahnimplantate wirklich sind.

    Anstatt nur von „hohen Erfolgsquoten“ zu sprechen, werden wir hier konkret. Was genau bedeutet es, wenn Studien von einer Überlebensrate nach zehn Jahren berichten? Es heißt, dass das Implantat auch nach einem ganzen Jahrzehnt noch felsenfest im Knochen verankert ist und seine Aufgabe als stabile Basis für Ihren Zahnersatz tadellos erfüllt.

    Erfolgsraten in klaren Zahlen

    Langzeitstudien sind das Fundament, auf dem unser Vertrauen in die Implantologie aufbaut. Über viele Jahre hinweg wird analysiert, wie sich Implantate unter realen Bedingungen bei Tausenden von Patienten bewähren. Die Ergebnisse sind durchweg positiv und zeigen eine wirklich bemerkenswerte Beständigkeit.

    Wissenschaftliche Erhebungen in Deutschland belegen eine sehr hohe Langzeitstabilität von Zahnimplantaten. Nach 10 Jahren sind, je nach Studie und Art der Versorgung, etwa 90–95 % der gesetzten Implantate noch intakt und voll funktionsfähig. Interessanterweise gibt es kleine Unterschiede je nach Kiefer: Im dichteren Knochen des Unterkiefers liegt die Erfolgsrate mit 89,3 bis 94 % tendenziell etwas höher als im Oberkiefer mit 87,8 bis 92 %. Mehr über die detaillierten Ergebnisse zur Lebenserwartung von Implantaten erfahren Sie hier.

    Diese Zahlen sind viel mehr als nur Statistik. Sie sind der Beweis, dass ein professionell gesetztes und gut gepflegtes Zahnimplantat eine der sichersten und vorhersagbarsten Lösungen ist, die die moderne Zahnheilkunde zu bieten hat.

    Warum die Wissenschaft so optimistisch ist

    Diese konstant hohen Erfolgsraten stehen auf mehreren Säulen, die sich über die Jahre bewährt und immer weiter verbessert haben:

  • Biokompatible Materialien: Titan und Keramik sind Materialien, die der Körper extrem gut annimmt. Sie sind die Voraussetzung für die sogenannte Osseointegration – das feste Verwachsen der künstlichen Wurzel mit Ihrem Kieferknochen.
  • Verbesserte Oberflächen: Moderne Implantate haben speziell bearbeiten Oberflächen. Diese fördern das Anwachsen der Knochenzellen, beschleunigen die Einheilung und erhöhen die Stabilität noch weiter.
  • Präzise Diagnostik: Dank digitaler 3D-Planung können wir in der Praxis von Dr. Christina Dickel die Implantation exakt am Computer simulieren. So finden wir schon vor dem Eingriff den idealen Ort für maximale Stabilität und Langlebigkeit.
  • Diese wissenschaftliche Evidenz gibt Ihnen die Sicherheit, sich für eine bewährte und nachhaltige Lösung für Ihre Zahngesundheit zu entscheiden. Wenn Sie wissen möchten, was diese hervorragenden Prognosen für Ihre ganz persönliche Situation bedeuten, ist ein persönliches Gespräch der beste nächste Schritt.

    Wir laden Sie herzlich ein, all Ihre Fragen direkt mit uns zu klären. Buchen Sie Ihren Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel ganz einfach und bequem über unseren Online-Terminkalender.

    Ihre Rolle für eine lebenslange Haltbarkeit des Implantats

    Die modernste Implantat-Technologie und die präziseste Arbeit Ihres Zahnarztes bilden das Fundament für Ihren neuen Zahn. Doch der Schlüssel für eine wirklich lebenslange Haltbarkeit liegt am Ende in Ihren Händen. Sie haben den größten und direktesten Einfluss darauf, wie die Frage „Wie lange hält ein Implantat?“ für Sie persönlich beantwortet wird.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Bei einem Implantat ist eine exzellente Mundhygiene sogar noch wichtiger als bei natürlichen Zähnen. Warum? Ein natürlicher Zahn ist über Bänder und Nerven mit dem Kiefer verbunden und hat eine Art feines Warnsystem. Ein Implantat hingegen ist starr im Knochen verankert und besitzt diese Sensorik nicht, die frühzeitig auf Probleme wie Entzündungen hinweist.

    Deshalb müssen Sie sozusagen die Rolle des Wächters übernehmen.

    Die größte Gefahr: Periimplantitis aktiv vermeiden

    Die größte Bedrohung für Ihr Implantat ist die sogenannte Periimplantitis. Das ist eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat, ausgelöst durch bakterielle Beläge (Plaque) am Implantathals. Unbehandelt frisst sich diese Entzündung tiefer und führt zum Abbau des Kieferknochens. Das Implantat verliert seinen Halt und muss im schlimmsten Fall entfernt werden.

    Die gute Nachricht ist: Sie können dieser Gefahr sehr effektiv vorbeugen. Eine konsequente und gründliche Pflege ist der beste Schutzschild gegen Periimplantitis. Es geht schlicht darum, die Anlagerung von Bakterien von vornherein zu verhindern.

    Denken Sie an Ihr Implantat wie an ein wertvolles Bauwerk. Die tägliche Reinigung ist die unerlässliche Wartung, die das Fundament vor Erosion schützt und seine Stabilität für Jahrzehnte sichert. Ohne diese Pflege können selbst die besten Materialien Schaden nehmen.

    Ihre tägliche Pflegeroutine – Schritt für Schritt

    Die Pflege eines Implantats unterscheidet sich in einigen Details von der natürlicher Zähne. Es gibt spezielle Nischen und Übergänge, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Ihre tägliche Routine sollte daher folgende Schritte umfassen:

  • Sorgfältiges Zähneputzen: Nutzen Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten oder eine elektrische Zahnbürste. Konzentrieren Sie sich besonders auf den Übergang vom Zahnfleisch zur Krone – hier sammelt sich Plaque besonders gern an.
  • Reinigung der Zwischenräume: Dies ist der entscheidende Schritt. Normale Zahnseide ist oft nicht ideal für Implantate. Besser geeignet sind spezielle Implantat-Zahnseide (flauschig und dick), Interdentalbürsten (kleine Bürstchen für die Zwischenräume) oder eine Munddusche.
  • Pflege des Implantathalses: Reinigen Sie den Bereich um das Implantat herum ganz bewusst und gründlich, um sicherzustellen, dass alle Oberflächen von Plaque befreit sind.
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen in unserer Praxis sind die perfekte Ergänzung zu Ihrer häuslichen Pflege. Dabei können wir auch schwer erreichbare Stellen professionell reinigen und den Zustand Ihres Implantats kontrollieren.

    Ihre aktive Mitarbeit ist der Garant für den langfristigen Erfolg. Wenn Sie Fragen zur richtigen Pflegetechnik haben oder eine professionelle Reinigung wünschen, sind wir Ihr Partner. Buchen Sie jetzt Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel über unseren einfachen Online-Kalender und lassen Sie uns gemeinsam die Langlebigkeit Ihrer Implantate sichern.

    Welche risikofaktoren die lebensdauer beeinflussen können

    Ein professionell gesetztes Implantat ist auf maximale Langlebigkeit ausgelegt, doch seine Reise im Kiefer ist keine Einbahnstraße. Verschiedene persönliche Gesundheits- und Lebensstilfaktoren spielen eine entscheidende Rolle dabei, ob die Frage „Wie lange hält ein Implantat?“ mit „ein Leben lang“ beantwortet werden kann.

    Diese Risikofaktoren zu kennen, ist der erste Schritt, um sie aktiv in den Griff zu bekommen. Jeder Patient bringt schließlich seine eigene Geschichte mit. Deshalb ist eine ehrliche Auseinandersetzung damit ein zentraler Bestandteil unserer Beratung in der Praxis von Dr. Christina Dickel. So stellen wir von Anfang an die Weichen für den langfristigen Erfolg.

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    Rauchen als größter gegenspieler

    Rauchen ist der wohl bekannteste und hartnäckigste Gegenspieler für ein langes Implantatleben. Das Nikotin verengt die feinen Blutgefäße, was die Durchblutung des Zahnfleisches und des Kieferknochens empfindlich stört. Das behindert nicht nur die wichtige Einheilung nach der Operation, sondern schwächt auch auf Dauer die Abwehrkräfte des Gewebes gegen Bakterien.

    Das Risiko für eine Periimplantitis – die entzündliche Zerstörung des Knochens rund um das Implantat – ist bei Rauchern um ein Vielfaches höher. Der beste Schritt ist daher ein konsequenter Rauchstopp, am besten schon mehrere Wochen vor dem Eingriff.

    Systemische erkrankungen im blick behalten

    Einige chronische Erkrankungen können den Stoffwechsel des Knochens und die Immunabwehr durcheinanderbringen, was sich direkt auf die Haltbarkeit von Implantaten auswirkt.

  • Diabetes mellitus: Ein schlecht eingestellter Blutzuckerspiegel beeinträchtigt die Wundheilung spürbar und macht den Körper anfälliger für Infektionen. Die gute Nachricht: Gut eingestellte Diabetiker haben kaum ein höheres Risiko als gesunde Patienten.
  • Osteoporose: Diese Erkrankung beeinflusst die Knochendichte. Eine Implantation ist oft trotzdem möglich, erfordert aber eine besonders sorgfältige Planung und manchmal knochenaufbauende Maßnahmen im Vorfeld.
  • Immunschwäche: Erkrankungen oder Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, können die Abwehr gegen Bakterien herabsetzen. Das steigert leider auch das Periimplantitis-Risiko.
  • Eine enge Abstimmung zwischen uns als Ihrer Zahnarztpraxis und Ihrem behandelnden Facharzt ist in diesen Fällen das A und O, um die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen.

    Die gute Nachricht ist: Ein Risikofaktor bedeutet nicht automatisch das Aus für ein Implantat. Es bedeutet, dass wir gemeinsam eine Strategie entwickeln müssen, um dieses Risiko zu kontrollieren und den Erfolg zu sichern.

    Mechanische überlastung durch zähneknirschen

    Bruxismus, das unbewusste Pressen und Knirschen mit den Zähnen, erzeugt enorme Kräfte. Diese gehen weit über die normale Kaubelastung hinaus und können sowohl die Krone als auch das Implantat selbst überfordern.

    Die Lösung ist hier oft erstaunlich einfach und sehr wirksam: Eine individuell für Sie angefertigte Knirscherschiene. Nachts getragen, schützt sie das Implantat und den wertvollen Zahnersatz vor den schädlichen Kräften. Sie wirkt wie ein Stoßdämpfer und verteilt den Druck gleichmäßig.

    Viele Risiken lassen sich gut managen, wenn man sie kennt. Hier ist eine Übersicht, wie wir gemeinsam die häufigsten Herausforderungen angehen können:

    Umgang mit den häufigsten risikofaktorem

    Diese Tabelle zeigt die größten Risiken und wie Patienten proaktiv darauf reagieren können, um die Implantat-Haltbarkeit zu sichern.

    RisikofaktorAuswirkung auf das ImplantatManagement & Lösungsstrategie
    RauchenSchlechte Durchblutung, verzögerte Heilung, hohes Periimplantitis-Risiko.Idealerweise Rauchstopp vor der Behandlung. Zumindest eine deutliche Reduktion und intensive Mundhygiene sind unerlässlich.
    Schlechte MundhygieneBakterielle Beläge (Plaque) führen zu Zahnfleischentzündungen und Periimplantitis.Tägliche, gründliche Reinigung mit speziellen Hilfsmitteln (z.B. Interdentalbürsten) und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen.
    Diabetes (schlecht eingestellt)Erhöhte Infektionsanfälligkeit und gestörte Wundheilung können die Einheilung gefährden.Enge Zusammenarbeit mit dem Diabetologen, um einen stabilen Blutzuckerspiegel (HbA1c-Wert) zu erreichen.
    Zähneknirschen (Bruxismus)Mechanische Überlastung kann zu Materialermüdung, Lockerung der Krone oder sogar Implantatverlust führen.Anfertigung und konsequentes Tragen einer individuell angepassten Knirscherschiene in der Nacht.

    Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, diese Faktoren nicht zu ignorieren, sondern sie aktiv anzugehen. Eine offene Kommunikation und gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen und uns sind dabei entscheidend.

    Sind Sie sich unsicher, ob einer dieser Risikofaktoren auf Sie zutrifft oder möchten Sie proaktiv die Weichen für ein langlebiges Implantat stellen? Eine persönliche Beratung ist der beste Weg, um Ihre individuelle Situation zu bewerten. Buchen Sie Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel und lassen Sie uns gemeinsam einen sicheren Plan für Ihr strahlendes Lächeln entwickeln.

    Ihr Weg zu einem langlebigen Implantat

    Ein Zahnimplantat, das über Jahrzehnte fest und gesund bleibt, ist kein Zufall. Es ist vielmehr das Ergebnis einer echten Partnerschaft zwischen Ihnen als Patient und uns als Ihrer behandelnden Praxis. Man kann sich den Erfolg wie ein stabiles Haus vorstellen, das auf vier soliden Säulen ruht.

    Alles beginnt mit einer sorgfältigen Planung und Diagnostik. Hier nehmen wir uns die Zeit, Ihre individuelle Situation ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Darauf aufbauend folgt die professionelle, präzise Implantation durch einen erfahrenen Behandler – das Fundament für die spätere Stabilität.

    Der langfristige Erfolg ist ein gemeinsames Projekt. Die beste zahnärztliche Arbeit kann nur dann dauerhaft Bestand haben, wenn sie durch Ihre aktive Mitarbeit unterstützt wird.

    Nach dem Eingriff übernehmen Sie eine entscheidende Rolle. Eine exzellente tägliche Mundhygiene ist Ihr wichtigster Beitrag, um das Implantat vor Entzündungen zu schützen. Abgerundet wird das Ganze durch die vierte Säule: die regelmäßigen professionellen Nachsorgetermine bei uns in der Praxis, bei denen wir alles kontrollieren und professionell reinigen.

    Sind Sie bereit, den ersten Schritt auf diesem gemeinsamen Weg zu einem gesunden und dauerhaften Lächeln zu gehen? Wir laden Sie herzlich ein, Ihre persönliche Situation mit uns zu besprechen.

    Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel ganz bequem über unseren Online-Buchungskalender und lassen Sie uns gemeinsam den besten Weg für Sie finden.

    Häufig gestellte Fragen zur Haltbarkeit von Zahnimplantaten

    Hier beantworten wir kurz und prägnant die Fragen, die uns Patienten in der Praxis am häufigsten stellen. So bekommen Sie schnell und unkompliziert Klarheit darüber, was Sie von Ihrem Zahnimplantat erwarten können.

    Kann ein Zahnimplantat wirklich ein Leben lang halten?

    Ja, das ist absolut möglich! Der Implantatkörper – also die künstliche Wurzel, die wir im Kiefer verankern – ist darauf ausgelegt, bei guter Gesundheit und optimaler Pflege ein Leben lang zu halten. Er verwächst fest mit dem Knochen und ist extrem robust.

    Die Krone, also der sichtbare Teil des Zahnersatzes, unterliegt natürlich dem alltäglichen Verschleiß beim Kauen. Sie muss daher in der Regel nach 10 bis 20 Jahren ausgetauscht werden. Regelmäßige Kontrollen bei uns in der Praxis sind der Schlüssel, um diesen langfristigen Erfolg zu sichern.

    Was ist die größte Gefahr für mein Implantat?

    Die mit Abstand größte Gefahr ist die Periimplantitis. Das ist eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat, die durch bakterielle Beläge ausgelöst wird – ganz ähnlich wie eine Parodontitis am natürlichen Zahn.

    Bleibt eine Periimplantitis unbehandelt, führt sie schleichend zum Knochenabbau. Im schlimmsten Fall lockert sich das Implantat und muss entfernt werden. Eine tadellose tägliche Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen sind deshalb der beste und wirksamste Schutz, den es gibt.

    Wie oft muss ich zur Kontrolle kommen?

    In unserer Praxis empfehlen wir normalerweise ein bis zwei Kontrolltermine pro Jahr. Diese Nachsorgetermine sind entscheidend, denn hier prüfen wir den festen Sitz des Implantats, den Zustand des umliegenden Zahnfleisches und die Knochenstabilität.

    Zusätzlich führen wir eine professionelle Implantatreinigung durch, bei der wir auch die Stellen säubern, die Sie zu Hause nur schwer erreichen. Diese engmaschige Nachsorge ist der wichtigste Baustein, um Probleme frühzeitig zu erkennen und die Haltbarkeit Ihres Implantats über viele Jahre zu gewährleisten.

    Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie Ihre persönliche Situation besprechen, um die bestmögliche Basis für ein langlebiges Implantat zu schaffen? Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel berät Sie gerne persönlich.

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