Die 4 Stadien der Karies verständlich erklärt

18 Min Lesezeit

Ein "Loch im Zahn" kommt nicht über Nacht. Karies ist vielmehr ein schleichender Prozess, der oft unbemerkt im Verborgenen beginnt. Die Zerstörung startet ganz leise mit der unsichtbaren Entmineralisierung des Zahnschmelzes und kann, wenn sie ignoriert wird, mit starken Schmerzen und sogar dem Verlust des Zahnes enden. Fühlen Sie sich unsicher über den Zustand Ihrer Zähne? Lassen Sie uns gemeinsam nachsehen. Buchen Sie jetzt Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel.

Karies: Mehr als nur ein Loch im Zahn

Karies gehört zu den häufigsten Erkrankungen weltweit, aber sie ist kein unabwendbares Schicksal. Sie entsteht, wenn das biologische Gleichgewicht in unserem Mundraum aus der Balance gerät. Stellen Sie sich Ihren Zahnschmelz wie eine starke Festungsmauer vor, die Ihre Zähne schützt. Diese Mauer wird ständig von Säuren belagert, die von Bakterien im Zahnbelag (Plaque) produziert werden – immer dann, wenn wir Zucker oder Kohlenhydrate zu uns nehmen.

Das Tückische daran: Der Prozess beginnt völlig schmerzfrei. Genau hier liegt die Gefahr. Wenn erste Symptome wie eine Empfindlichkeit oder gar Schmerzen auftreten, hat die Zerstörung oft schon tiefere Schichten des Zahnes erreicht. Die gute Nachricht ist aber: Gerade in den frühen Phasen kann man Karies stoppen und den Prozess sogar wieder umkehren.

Der Weg von einem unsichtbaren Fleck zu einem echten Problem

Die Entwicklung von Karies folgt einem klaren Muster und lässt sich in verschiedene Phasen einteilen. Diese Stadien der Karies zu verstehen, ist der Schlüssel, um zu erkennen, warum Vorsorge und eine frühzeitige Behandlung so unglaublich wichtig sind.

  • Früherkennung ist alles: Je eher wir eine beginnende Karies entdecken, desto einfacher, schonender und kostengünstiger ist die Behandlung für Sie.
  • Schmerz ist ein spätes Warnsignal: Wenn ein Zahn schmerzt, ist der Schaden oft schon fortgeschritten. Warten Sie nicht auf Schmerzen, um einen Termin zu vereinbaren.
  • Vorsorge ist der beste Schutz: Mit der richtigen Mundhygiene, einer zahngesunden Ernährung und regelmäßigen Kontrollen in unserer Praxis können Sie den Kariesprozess aktiv unterbrechen.
  • Die moderne Zahnmedizin hat bei der Prävention beeindruckende Fortschritte gemacht. Laut der Sechsten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS VI) haben 12-jährige Kinder heute eine um 90 % geringere Karieslast als noch im Jahr 1989. Mehr zu diesen erfreulichen Entwicklungen können Sie hier nachlesen.

    In der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel legen wir größten Wert auf eine präzise Diagnostik, um Karies in jedem Stadium sicher zu erkennen. So können wir Ihnen immer die bestmögliche und substanzschonendste Therapie anbieten. Schützen Sie Ihre Zahngesundheit aktiv und vereinbaren Sie noch heute einen Kontrolltermin. Buchen Sie jetzt Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel.

    Die ersten Warnsignale im Zahnschmelz

    Karies beginnt nicht mit einem schmerzhaften Loch, sondern ganz leise und unscheinbar. Der Angriff zielt auf die härteste Substanz unseres Körpers: den Zahnschmelz. Die ersten Stadien der Karies spielen sich oft völlig unbemerkt und schmerzfrei ab. Genau das macht sie so tückisch.

    Stellen Sie sich Ihren Zahnschmelz wie eine glatte, dichte Schutzschicht vor. Säureangriffe, meist nach zuckerhaltigen Speisen und Getränken, wirken wie ein steter Tropfen, der den Stein höhlt. Langsam werden winzige Poren in die Oberfläche geätzt. Hier beginnt der Prozess, den wir Karies nennen.

    Stadium 1: Die unsichtbare Gefahr der Initialkaries

    Das allererste Anzeichen ist die sogenannte Initialkaries. Hierbei handelt es sich um eine beginnende Entmineralisierung des Zahnschmelzes. Für das bloße Auge ist sie meist nur als matter, kreidig-weißer Fleck erkennbar, ein sogenannter „White Spot“.

    Dieser Fleck ist der sichtbare Beweis, dass dem Schmelz an dieser Stelle wichtige Mineralien wie Kalzium und Phosphat entzogen wurden. Die Oberfläche ist zwar noch intakt, aber sie ist poröser und damit verletzlicher geworden. Schmerzen? Fehlanzeige. In diesem Stadium spürt man absolut nichts.

    Das entscheidende an der Initialkaries ist: Sie ist vollständig umkehrbar! Der Zahn kann sich in dieser Phase mit der richtigen Unterstützung selbst heilen. Es ist die einzige Phase der Karies, die ohne Bohren gestoppt und rückgängig gemacht werden kann.

    Dieser natürliche Heilungsprozess, die Remineralisierung, lässt sich gezielt fördern. Dabei helfen ganz konkrete Maßnahmen:

  • Optimierte Mundhygiene: Werden Zahnbeläge (Plaque) sorgfältig entfernt, stoppt auch die Säureproduktion der Bakterien.
  • Fluoridierung: Die gezielte Anwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta, Mundspülungen oder speziellen Gelen und Lacken in unserer Praxis hilft, die verlorenen Mineralien wieder fest in den Schmelz einzulagern.
  • Ernährungsumstellung: Weniger häufige Zucker- und Säureattacken geben dem Speichel die nötige Zeit, seine natürliche Reparaturfunktion zu entfalten.
  • In der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel legen wir größten Wert auf die Früherkennung dieser weißen Flecken. So können wir Ihnen eine invasive Behandlung oft komplett ersparen. Um sicherzugehen, dass Sie dieses Stadium nicht übersehen, ist eine professionelle Kontrolle unerlässlich. Buchen Sie jetzt Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel.

    Stadium 2: Die Schmelzkaries als erstes sichtbares Zeichen

    Wird die Initialkaries nicht gestoppt, schreitet der Mineralverlust voran und erreicht das zweite Stadium: die Schmelzkaries. Die poröse Oberfläche des Zahnschmelzes kann nun beginnen, leicht einzubrechen – der erste kleine Defekt entsteht.

    Die zuvor weißen Flecken können sich jetzt durch die Einlagerung von Farbpigmenten aus der Nahrung bräunlich verfärben. Fährt man mit der Zunge darüber, fühlt sich die Stelle vielleicht schon etwas rau an. Während echte Schmerzen immer noch selten sind, bemerken manche Patienten nun eine erste, leichte Empfindlichkeit auf Süßes oder Kaltes.

    Diese Infografik visualisiert, wie sich Karies vom kleinen Riss im Zahnschmelz bis zur fortschreitenden Zerstörung des Zahns ausbreitet.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Die Darstellung macht deutlich, dass Karies ein progressiver Prozess ist. Aus einem kleinen, oft übersehenen Anfangsproblem kann ein ernsthafter Schaden für den gesamten Zahn entstehen.

    Im Stadium der Schmelzkaries reicht eine alleinige Remineralisierung meist nicht mehr aus. Der Prozess hat einen Punkt erreicht, an dem die Struktur bereits leicht geschädigt ist. Ein Eingreifen ist nun notwendig, um zu verhindern, dass die Karies die nächste, viel empfindlichere Schicht des Zahnes erreicht – das Dentin.

    Die Behandlung in unserer Praxis ist in diesem Stadium jedoch immer noch maximal substanzschonend. Oft kann der kleine Defekt mit einer minimalinvasiven Füllungstherapie oder einer speziellen Kariesinfiltration (einer Behandlung ohne Bohren) versiegelt werden. Unser Ziel ist es immer, die Ausbreitung zu stoppen und so viel gesunde Zahnsubstanz wie möglich zu erhalten.

    Haben Sie weiße oder bräunliche Flecken auf Ihren Zähnen entdeckt oder verspüren eine leichte Empfindlichkeit? Warten Sie nicht, bis Schmerzen einsetzen. Nutzen Sie die Chance, Karies in einem frühen Stadium einfach und schonend zu behandeln. Buchen Sie jetzt Ihren Kontrolltermin bei Dr. Christina Dickel und lassen Sie uns gemeinsam Ihre Zähne schützen.

    Wenn Karies das weiche Dentin erreicht

    Hat sich die Karies erst einmal durch die harte Schutzschicht des Zahnschmelzes gefressen, erreicht sie eine neue, viel empfindlichere Zone: das darunterliegende Dentin, auch Zahnbein genannt. Das ist das dritte der Kariesstadien, die sogenannte Dentinkaries. Ab jetzt ändert sich das Spiel grundlegend, denn der Zerstörungsprozess nimmt deutlich an Fahrt auf.

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    Man darf sich das Dentin nicht wie den kristallharten Zahnschmelz vorstellen. Es ähnelt eher einem porösen Schwamm, durchzogen von unzähligen winzigen Kanälchen, den Tubuli. Diese Kanälchen stehen in direkter Verbindung zum Innersten des Zahnes, dem Zahnnerv (Pulpa). Seine weiche Struktur macht das Dentin nicht nur anfälliger, sondern bietet Bakterien auch eine perfekte Autobahn, um schnell und ungestört in die Tiefe vorzudringen.

    Spürbare Symptome – jetzt wird es ernst

    Während die ersten Kariesstadien im Schmelz oft still und leise ablaufen, meldet sich die Dentinkaries meist mit unüberhörbaren Warnsignalen. Die offene Verbindung zum Nerv führt jetzt zu den klassischen Symptomen, die viele sofort mit einem „Loch im Zahn“ verbinden.

    Typische Anzeichen einer fortgeschrittenen Dentinkaries sind:

  • Zuckende Schmerzen bei Reizen: Plötzlich zieht es im Zahn, wenn er mit heißen, kalten, süßen oder sauren Lebensmitteln in Kontakt kommt. Der Schmerz ist oft kurz, aber stechend und intensiv.
  • Sichtbare Veränderungen: Oft ist jetzt ein kleines, bräunlich oder sogar schwarz verfärbtes Loch auf der Zahnoberfläche zu erkennen.
  • Fühlbare Defekte: Manchmal spürt man die Unebenheit oder das Loch bereits mit der Zunge.
  • Diese Symptome sind ein dringender Appell Ihres Körpers. Ignorieren Sie sie nicht, denn das Problem wird von allein nur größer und schmerzhafter.

    Eine Füllung ist jetzt unvermeidbar

    Im Stadium der Dentinkaries gibt es kein Zurück mehr. Eine Selbstheilung oder Remineralisierung ist ausgeschlossen. Der Substanzverlust ist real, und der Zahn braucht dringend professionelle Hilfe, um seine Funktion und Stabilität wiederzuerlangen. Die Behandlung der Wahl ist eine Füllungstherapie.

    In unserer Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel ist es unser Ziel, den Zahn nicht nur zu flicken, sondern ihn ästhetisch und funktionell perfekt zu rekonstruieren. Am Ende sollen Sie selbst vergessen können, welcher Zahn jemals ein Problem hatte.

    Der Ablauf ist präzise und zielt auf maximalen Zahnerhalt ab. Unter lokaler Betäubung entfernen wir schonend die gesamte kariöse, aufgeweichte Zahnsubstanz. Anschließend wird der Hohlraum sorgfältig vorbereitet und schichtweise mit einem hochwertigen, zahnfarbenen Kompositmaterial aufgefüllt. Jede einzelne Schicht wird mit einem Speziallicht ausgehärtet, um eine dichte und dauerhafte Verbindung mit dem Zahn zu garantieren.

    Warum präzise Diagnostik so wichtig ist

    Um das genaue Ausmaß der Dentinkaries zu bestimmen, reicht der Blick mit bloßem Auge oft nicht aus. Gerade in den Zahnzwischenräumen verbirgt sich die wahre Tiefe des Schadens. Deshalb setzen wir in unserer Münchner Praxis auf moderne diagnostische Verfahren.

    Digitale Röntgenaufnahmen, insbesondere die sogenannten Bissflügelaufnahmen, sind hier unerlässlich. Sie zeigen uns gestochen scharf, wie tief die Karies bereits vorgedrungen ist und ob sie sich dem Zahnnerv gefährlich nähert. Diese genaue Analyse ist die Basis für jede erfolgreiche und nachhaltige Behandlung.

    Karies im Erwachsenenalter ist übrigens keine Seltenheit. Im Alter zwischen 35 und 44 Jahren haben Erwachsene in Deutschland im Schnitt rund elf Zähne mit Karieserfahrung. Obwohl die Tendenz rückläufig ist, zeigt diese Zahl, wie entscheidend regelmäßige Kontrollen sind, um die Kariesstadien früh zu stoppen. Mehr Hintergründe dazu finden Sie hier im DocCheck Flexikon.

    Zögern Sie also nicht, wenn Sie Empfindlichkeiten oder sichtbare Veränderungen an Ihren Zähnen feststellen. Eine frühzeitige Behandlung der Dentinkaries ist der Schlüssel, um eine schmerzhafte Entzündung des Zahnnervs und eine aufwendige Wurzelkanalbehandlung zu vermeiden. Schützen Sie Ihre Zähne und Ihre Gesundheit. Buchen Sie jetzt unkompliziert Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel.

    Das letzte Stadium: Wenn Karies unerträglich wird

    Wenn die früheren Warnsignale der Karies ignoriert wurden, erreicht der Zerstörungsprozess seinen schmerzhaften Höhepunkt. Das ist die vierte und letzte Phase: die tiefe Karies, in der Fachsprache Caries profunda genannt. Hier haben es die Bakterien durch alle Schutzschichten geschafft und sind am empfindlichsten Punkt des Zahnes angekommen – dem Zahnmark, auch Pulpa genannt.

    In der Pulpa verlaufen die Nervenfasern und Blutgefäße, die den Zahn versorgen und am Leben erhalten. Man kann sie sich als die sensible Kommandozentrale des Zahnes vorstellen. Sobald Bakterien in diesen Bereich vordringen, lösen sie eine massive Abwehrreaktion aus: eine schmerzhafte Entzündung des Nervengewebes, die sogenannte Pulpitis.

    Ein Alarmsignal, das man nicht überhören kann

    Die Symptome in diesem Stadium sind unmissverständlich und oft dramatisch. Der Schmerz ist jetzt keine bloße Reaktion mehr auf Kaltes oder Süßes, sondern entwickelt ein Eigenleben.

    Typische Anzeichen einer Pulpitis sind:

  • Starke, pochende Schmerzen: Der Schmerz fühlt sich oft pulsierend an, fast so, als würde er im Takt des Herzschlags pochen.
  • Anhaltender Schmerz: Anders als bei der Dentinkaries verschwindet der Schmerz nicht sofort, sondern quält einen minuten- oder sogar stundenlang.
  • Spontane Schmerzattacken: Die Schmerzen treten plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf. Besonders häufig nachts, wenn der Körper zur Ruhe kommt.
  • Ausstrahlender Schmerz: Manchmal ist es schwer, den Übeltäter genau zu lokalisieren, weil der Schmerz in den Kiefer, das Ohr oder den gesamten Kopf ausstrahlt.
  • Diese Schmerzen sind ein klares Notsignal. Ihr Körper signalisiert Ihnen, dass der Zahnnerv in akuter Gefahr ist und dringend Hilfe braucht.

    Die nächste Eskalation: der Abszess

    Wird die Pulpitis nicht behandelt, stirbt das Nervengewebe im Zahninneren langsam ab. Paradoxerweise können die starken Schmerzen in dieser Phase plötzlich nachlassen. Das ist aber kein gutes Zeichen, sondern die trügerische Ruhe vor dem nächsten Sturm. Die Infektion breitet sich nun ungehindert über die Wurzelspitze hinaus in den Kieferknochen aus.

    Dort kann sich Eiter ansammeln und einen Abszess bilden. Die Folge ist eine schmerzhafte Schwellung der Wange – die bekannte „dicke Backe“ –, begleitet von starkem Druckgefühl und erneut heftigen, klopfenden Schmerzen. Ein Abszess ist eine ernste Infektion, die das Allgemeinbefinden stark beeinträchtigen kann und im schlimmsten Fall zu einer Ausbreitung der Bakterien im Körper führt.

    Die Rettung des Zahnes: eine Wurzelkanalbehandlung

    In diesem fortgeschrittenen Stadium reicht eine Füllung längst nicht mehr aus. Die einzige Möglichkeit, den Zahn noch zu erhalten, ist eine Wurzelkanalbehandlung (Endodontie). Diese Behandlung hat oft einen schlechten Ruf, ist aber dank moderner Anästhesie und präziser Technik heute absolut schmerzfrei durchführbar – und die beste Alternative zur Zange.

    Das Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist es, den natürlichen Zahn zu retten. Dabei wird das entzündete oder bereits abgestorbene Gewebe aus dem Zahninneren und den Wurzelkanälen vollständig entfernt, das Kanalsystem desinfiziert und anschließend dicht versiegelt.

    In unserer Praxis in München ist Dr. Christina Dickel auf solche zahnerhaltenden endodontischen Maßnahmen spezialisiert. Mit größter Sorgfalt und modernen Instrumenten reinigen wir das komplexe Kanalsystem, um die Infektion vollständig zu stoppen und den Zahn für viele weitere Jahre zu stabilisieren.

    Bei starken Zahnschmerzen oder einer Schwellung ist sofortiges Handeln gefragt. Zögern Sie keine Sekunde. Versuchen Sie nicht, die Schmerzen über Tage mit Medikamenten zu unterdrücken, sondern suchen Sie umgehend zahnärztliche Hilfe auf. Nur so kann die Infektion gestoppt und Ihr Zahn gerettet werden.

    Hier sehen Sie, wie einfach Sie online einen Termin in unserer Praxis vereinbaren können.

    Ignorieren Sie niemals starke Zahnschmerzen. Sie sind das letzte und dringendste Warnsignal Ihres Körpers. Schützen Sie Ihre Gesundheit und bewahren Sie Ihr Lächeln. Vereinbaren Sie jetzt umgehend einen Termin bei Dr. Christina Dickel, damit wir Ihnen schnell und professionell helfen können.

    So beugen Sie Karies wirksam vor

    Die beste Behandlung gegen Karies ist immer noch die, die man gar nicht erst braucht. Die gute Nachricht: Sie können den Teufelskreis aus Bakterien, Zucker und Säureangriffen aktiv durchbrechen. Eine wirksame Prophylaxe funktioniert wie ein unsichtbares Schutzschild für Ihre Zähne und stützt sich auf drei starke Säulen, die Sie ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Nehmen Sie Ihre Zahngesundheit selbst in die Hand. Schon kleine, aber konsequente Gewohnheiten machen einen gewaltigen Unterschied und können Sie vor schmerzhaften und aufwendigen Behandlungen bewahren.

    Die Basis schaffen: eine exzellente Mundhygiene

    Die wichtigste Maßnahme überhaupt ist die gründliche mechanische Entfernung des bakteriellen Biofilms, auch Plaque genannt. Ohne diesen klebrigen Belag fehlt den Bakterien schlicht die Grundlage, um schädliche Säuren zu produzieren.

    Eine lückenlose Mundhygiene besteht aus mehreren Schritten:

  • Sorgfältiges Zähneputzen: Reinigen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich für zwei bis drei Minuten mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Eine feste Putzsystematik ist entscheidend, um wirklich jede einzelne Zahnfläche zu erwischen.
  • Die unverzichtbare Zahnzwischenraumpflege: Die Zahnbürste allein reinigt nur etwa 70 % der Zahnoberflächen. Die restlichen 30 % liegen in den Zahnzwischenräumen – den Hotspots für Karies. Nutzen Sie daher täglich Zahnseide oder Interdentalbürstchen.
  • Ergänzende Mundspülungen: Fluoridhaltige Mundspülungen können den Zahnschmelz zusätzlich härten und das Schutzschild Ihrer Zähne stärken. Aber Achtung: Sie ersetzen niemals die mechanische Reinigung durch Bürste und Zahnseide.
  • Diese tägliche Routine ist das A und O, um den Bakterien ihre Lebensgrundlage zu entziehen.

    Den Bakterien die Nahrung entziehen

    Ihre Ernährung spielt eine absolute Schlüsselrolle bei der Kariesentstehung. Denn Kariesbakterien lieben Zucker und leicht verdauliche Kohlenhydrate. Jedes Mal, wenn Sie etwas Süßes essen oder trinken, startet ein Säureangriff auf Ihren Zahnschmelz, der bis zu 30 Minuten andauern kann.

    Es ist nicht allein die Menge an Zucker, die schadet, sondern vor allem die Häufigkeit der Angriffe. Ständiges Nippen an zuckerhaltigen Getränken über den Tag verteilt ist weitaus schädlicher als ein Dessert direkt nach einer Hauptmahlzeit.

    Gönnen Sie Ihren Zähnen daher lange Pausen zwischen den Mahlzeiten. In diesen Phasen kann Ihr Speichel seine natürliche Reparaturfunktion entfalten, die Säuren neutralisieren und wertvolle Mineralien zurück in den Zahnschmelz einlagern. Der beste Durstlöscher ist und bleibt Wasser – es spült den Mund und belastet die Zähne nicht.

    Professionelle Unterstützung in unserer Praxis

    Selbst die beste Pflege zu Hause hat ihre Grenzen. Hartnäckige Beläge und Zahnstein können sich an schwer zugänglichen Stellen festsetzen. Genau hier kommt die professionelle Vorsorge ins Spiel, die den Schutz Ihrer Zähne komplettiert.

    Regelmäßige Kontrolluntersuchungen in der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel ermöglichen es uns, Probleme wie eine beginnende Karies zu erkennen, lange bevor sie Schmerzen verursacht. Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist dabei eine der wirksamsten Waffen in der Kariesprävention.

    Dabei werden nicht nur alle harten und weichen Beläge restlos entfernt, sondern Ihre Zähne auch poliert und mit einem hochkonzentrierten Fluoridlack versiegelt. Dieser professionelle Schutz macht Ihren Zahnschmelz deutlich widerstandsfähiger gegen zukünftige Säureattacken.

    Besonders wichtig ist die Prävention von Anfang an, also schon bei den Kleinsten. Studien zeigen, dass etwa 54 % der Zehnjährigen in Deutschland bereits Karieserfahrung im Milchgebiss haben. Diese Zahlen unterstreichen, wie entscheidend frühzeitige Prophylaxemaßnahmen sind, um die Zähne von klein auf gesund zu halten. Mehr zu den Hintergründen können Sie im Zahnreport der BARMER nachlesen.

    Überlassen Sie Ihre Zahngesundheit nicht dem Zufall. Ein individuell auf Sie abgestimmtes Prophylaxe-Konzept in unserer Praxis minimiert Ihr persönliches Kariesrisiko nachhaltig.

    Buchen Sie jetzt Ihren Prophylaxe-Termin bei Dr. Christina Dickel und lassen Sie uns gemeinsam für die Gesundheit Ihres Lächelns sorgen.

    Karies – die häufigsten Fragen aus unserer Praxis

    Das Thema Karies ist fast so alt wie die Menschheit selbst, aber die Fragen dazu sind immer aktuell. In unserer Praxis in München hören wir täglich ganz ähnliche Sorgen und Unsicherheiten von unseren Patienten. Um Ihnen schon vorab ein wenig Klarheit zu verschaffen, haben wir hier die Antworten auf die brennendsten Fragen rund um die Stadien der Karies und ihre Behandlung für Sie zusammengefasst.

    Kann man Karies im Anfangsstadium wirklich stoppen?

    Ja, und das ist die vielleicht beste Nachricht überhaupt! Die allererste Phase, die sogenannte Initialkaries, ist tatsächlich vollständig umkehrbar. Sie zeigt sich oft nur als unscheinbarer, matter und kreidig-weißer Fleck auf dem Zahnschmelz und tut überhaupt nicht weh.

    In diesem Stadium ist die Oberfläche des Zahns noch intakt, es fehlen ihm lediglich Mineralien. Mit einer gezielten, professionellen Fluoridierung bei uns in der Praxis und einer optimierten Zahnpflege zu Hause kann der Zahnschmelz genau diese Mineralien wieder einlagern. Diesen Prozess nennt man Remineralisierung. Der Zahn heilt sich sozusagen selbst – ganz ohne Bohrer.

    Warum tut ein Loch im Zahn manchmal gar nicht weh?

    Schmerz ist leider ein sehr spätes und absolut unzuverlässiges Warnsignal bei Karies. Solange die Zerstörung nur den äußeren Zahnschmelz betrifft, werden Sie in der Regel rein gar nichts spüren. Der Grund dafür ist einfach: Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz im menschlichen Körper, enthält aber keinerlei Nervenfasern.

    Schmerzen treten meist erst dann auf, wenn die Karies das darunterliegende, weichere Dentin erreicht hat. Diese Schicht ist von winzigen Kanälchen durchzogen, die eine direkte Verbindung zum Zahnnerv haben. Erst jetzt können äußere Reize wie Kälte, Hitze oder etwas Süßes bis zum Nerv vordringen und diesen bekannten, ziehenden Schmerz auslösen. Warten Sie also niemals auf Schmerzen, um einen Kontrolltermin zu vereinbaren!

    Ein schmerzfreier Zahn ist noch lange kein Garant für einen gesunden Zahn. Nur durch regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt können wir Karies in einem frühen, schmerzfreien Stadium entdecken und behandeln, bevor sie größere Schäden anrichtet.

    Ist Karies ansteckend?

    Diese Frage muss man etwas differenzierter betrachten. Die Bakterien, die Karies verursachen – allen voran das Streptococcus mutans –, sind tatsächlich übertragbar. Das geschieht ganz einfach über den Speichel, zum Beispiel beim Küssen, beim Teilen von Besteck oder wenn Eltern den Schnuller ihres Kindes kurz in den eigenen Mund nehmen.

    Die Krankheit Karies selbst ist jedoch nicht ansteckend wie eine Grippe. Denn die bloße Anwesenheit der Bakterien im Mund führt nicht automatisch zu einem Loch im Zahn. Erst wenn weitere Faktoren dazukommen, wie eine zuckerreiche Ernährung und eine lückenhafte Mundhygiene, kann die Krankheit ausbrechen. Eine gute eigene Zahnpflege reduziert also nicht nur die eigene Anfälligkeit, sondern auch das Risiko, die Bakterien weiterzugeben.

    Wie oft sollte ich zur zahnärztlichen Kontrolle gehen?

    Um die verschiedenen Stadien der Karies so früh wie möglich zu erkennen, ist eine regelmäßige professionelle Kontrolle das A und O. Für die meisten Erwachsenen ohne besondere Risikofaktoren hat sich ein Rhythmus von sechs Monaten bewährt.

    Dieser Abstand ist ideal, um kleine Veränderungen rechtzeitig zu entdecken und gegenzusteuern. Bei einer Untersuchung können wir nicht nur sichtbare Defekte erkennen, sondern mithilfe von kleinen Röntgenbildern auch versteckte Karies in den Zahnzwischenräumen aufspüren. So stellen wir sicher, dass aus einem kleinen, heilbaren Problem kein großes, schmerzhaftes wird.

    Haben Sie noch weitere Fragen oder möchten Sie einfach mal wissen, wie es um Ihre Zähne steht? Zögern Sie nicht, aktiv für Ihre Zahngesundheit zu sorgen. Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel berät Sie gerne ausführlich und ganz persönlich. Buchen Sie jetzt unkompliziert Ihren nächsten Termin über unseren Online-Kalender.