Kronen für Backenzähne: Wann sie nötig sind und Kosten im Überblick

Kronen für Backenzähne: Wann sie nötig sind und Kosten im Überblick

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Eine Krone für einen Backenzahn können Sie sich wie einen maßgeschneiderten Schutzhelm für Ihren Zahn vorstellen. Notwendig wird sie immer dann, wenn ein Zahn so stark geschwächt ist, dass er dem täglichen Kaudruck einfach nicht mehr standhalten würde. Das passiert oft nach großen Füllungen, bei Rissen oder nach einer Wurzelbehandlung. Eine Krone umschließt den Zahn dann komplett, gibt ihm seine ursprüngliche Form zurück und sorgt dafür, dass er wieder voll funktionsfähig und stabil ist.

Warum Ihr Backenzahn eine Krone brauchen könnte

Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

Backenzähne sind die heimlichen Helden in unserem Mund. Tag für Tag leisten sie echte Schwerstarbeit und zerkleinern unsere Nahrung mit enormer Kraft. Doch diese Dauerbelastung kann Spuren hinterlassen. Ist die Zahnsubstanz erst einmal durch Karies, einen Unfall oder wiederholte Reparaturen geschwächt, wird der Zahn anfällig.

Stellen Sie sich Ihren Backenzahn wie eine stabile Burgmauer vor. Eine kleine Füllung ist wie das Ausbessern eines einzelnen Steins – die Statik bleibt intakt. Eine sehr große Füllung hingegen ist, als würde man einen riesigen Teil der Mauer durch einen weniger stabilen Baustoff ersetzen. Die Gesamtstabilität ist dann einfach nicht mehr gegeben.

Der Schutzhelm für Ihren Zahn

Genau hier kommt die Krone ins Spiel. Sie funktioniert wie ein passgenauer Helm, der den geschwächten Zahn komplett umschließt und zusammenhält. Dieser „Helm“ fängt die Kaukräfte ab und verteilt sie gleichmäßig. So wird der empfindliche Restzahn darunter vor dem Zerbrechen geschützt. Ohne diesen Schutz kann ein geschwächter Backenzahn plötzlich brechen, oft so unglücklich, dass er nicht mehr zu retten ist.

Eine Überkronung ist deshalb weit mehr als nur eine Reparatur. Sie ist eine kluge, vorausschauende Maßnahme, um die Funktion des Zahnes langfristig zu sichern. Die häufigsten Gründe für Kronen für Backenzähne sind:

  • Großflächige Defekte: Wenn mehr als die Hälfte des sichtbaren Zahnes aus Füllungsmaterial besteht, ist die verbleibende Zahnsubstanz oft nicht mehr stabil genug.
  • Nach einer Wurzelbehandlung: Ein wurzelbehandelter Zahn ist „tot“, er wird nicht mehr von innen versorgt. Mit der Zeit wird er spröde und das Bruchrisiko steigt massiv an.
  • Tiefe Risse im Zahn: Feine Haarrisse (Cracks) können nicht nur Schmerzen verursachen, sondern den Zahn regelrecht spalten. Eine Krone hält ihn sicher zusammen.
  • Starker Abrieb: Zähneknirschen (Bruxismus) kann die Kauflächen so stark abnutzen, dass eine Rekonstruktion mit Kronen unumgänglich wird, um den Biss wiederherzustellen.
  • Eine frühzeitige Versorgung mit einer Krone ist eine kluge Investition in Ihre Mundgesundheit. Sie bewahrt nicht nur den Zahn selbst, sondern verhindert auch aufwendigere und teurere Folgebehandlungen wie Implantate oder Brücken.

    Die moderne Zahnmedizin bietet heute hochästhetische und extrem stabile Materialien, sodass eine Krone kaum noch von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden ist. Es wird also nicht nur die Funktion, sondern auch das Aussehen perfekt wiederhergestellt. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Backenzahn eine Krone benötigt, ist eine professionelle Einschätzung der erste und wichtigste Schritt.

    Möchten Sie eine persönliche Beratung, ob eine Krone für Sie die richtige Lösung ist? Buchen Sie Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel einfach und bequem online unter diesem Link zum Doctolib-Kalender.

    Wann ist eine Krone für den Backenzahn wirklich nötig?

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Die Empfehlung für eine Krone ist selten eine Überraschung. Meistens ist sie das Ergebnis einer klaren Diagnose, die zeigt, dass ein Zahn eine stabile Hülle braucht, um langfristig seine Funktion zu behalten. Wenn man versteht, warum eine Krone für Backenzähne die beste Lösung ist, fällt die Entscheidung leichter.

    In unserer Praxis legt Dr. Christina Dickel größten Wert darauf, dass Sie genau wissen, warum eine bestimmte Therapie für Sie sinnvoll ist. Wir möchten, dass Sie sich gut aufgeklärt und sicher fühlen.

    Wenn Füllungen an ihre Grenzen stoßen

    Einer der häufigsten Gründe für eine Krone sind Zähne, die bereits sehr große Füllungen haben. Ist ein Großteil der natürlichen Zahnsubstanz durch Karies verloren gegangen und durch Füllmaterial ersetzt worden, ist der Zahn einfach nicht mehr stabil. Die verbliebenen, oft dünnen Zahnwände können dem enormen Kaudruck, der gerade auf die Backenzähne wirkt, auf Dauer nicht standhalten.

    Man kann sich die Krone hier wie ein maßgeschneidertes Korsett vorstellen. Sie umschließt den gesamten Zahn, hält ihn zusammen und macht ihn wieder belastbar. Ohne diesen Schutz ist das Risiko hoch, dass eine der geschwächten Wände wegbricht – oft so tief unter dem Zahnfleisch, dass der Zahn dann leider nicht mehr zu retten ist.

    Schutz für wurzelbehandelte Zähne

    Ein wurzelbehandelter Zahn ist nicht mehr „lebendig“, da seine Blut- und Nervenversorgung gekappt wurde. Mit der Zeit wird er dadurch spröde und bruchgefährdet, ganz ähnlich wie ein trockener Ast im Vergleich zu einem frischen. Eine einfache Füllung genügt dann nicht mehr, um ihm die nötige Stabilität zurückzugeben.

    Ein wurzelbehandelter Backenzahn ohne Krone hat ein signifikant höheres Risiko, zu brechen. Die Überkronung ist hier keine Option, sondern ein zwingend notwendiger Schritt, um den Zahn dauerhaft zu erhalten.

    Die Krone schützt den spröden Zahn vor den täglichen Kräften beim Kauen und verhindert so eine Fraktur, die fast immer den Verlust des Zahnes bedeuten würde.

    Das Cracked-Tooth-Syndrom und die Folgen von Zähneknirschen

    Manchmal sind die Ursachen für Zahnschmerzen nicht auf den ersten Blick sichtbar. Beim Cracked-Tooth-Syndrom ziehen sich winzige, oft unsichtbare Risse durch den Zahn. Typisch dafür ist ein kurzer, stechender Schmerz, wenn man auf etwas Hartes beißt. Eine Krone ist hier die einzige Möglichkeit, den Zahn fest zusammenzuhalten und zu verhindern, dass der Riss größer wird.

    Ähnliches gilt für starkes Zähneknirschen (Bruxismus). Die enorme und langanhaltende Belastung schleift die Kauflächen ab und kann ebenfalls feine Risse verursachen. Kronen stellen in diesem Fall nicht nur die ursprüngliche Zahnhöhe und Funktion wieder her, sondern schützen die restliche Zahnsubstanz auch vor weiterem Verschleiß.

    Weitere typische Gründe für eine Krone sind:

  • Brückenpfeiler: Soll eine Zahnlücke mit einer Brücke geschlossen werden, müssen die Nachbarzähne als stabile Pfeiler dienen und werden dafür überkront.
  • Ästhetische Korrekturen: Bei starken Verfärbungen oder unschönen Fehlstellungen können Kronen das Lächeln entscheidend verbessern.
  • In Deutschland haben sich Kronen für Backenzähne als eine der wichtigsten Versorgungen im Bereich Zahnersatz etabliert. Im Jahr 2017 wurden 47,7 Einzelkronen je 100 Versorgungsfälle abgerechnet, was einem Anstieg von 11,7 Prozent seit 2006 entspricht. Das zeigt: Immer mehr Menschen entscheiden sich für diese langlebige und komfortable Lösung, um ihre wichtige Kaufunktion zu sichern. Erfahren Sie mehr über die Bedeutung von Zahnkronen in der modernen Zahnmedizin.

    Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder Sie sich unsicher sind, ist eine sorgfältige Untersuchung der erste Schritt. Vereinbaren Sie einen Termin bei Dr. Christina Dickel für eine fundierte Diagnose und einen klaren Behandlungsplan. Ihren Termin können Sie bequem online über unseren Doctolib-Kalender buchen.

    Welches Material passt am besten zu Ihrem Backenzahn?

    Die Entscheidung für eine Krone ist gefallen – und schon steht die nächste wichtige Frage im Raum: Welches Material ist das richtige für einen Backenzahn? Diese Wahl ist entscheidend, denn sie bestimmt nicht nur, wie Ihre neue Krone aussieht, sondern auch, wie lange sie den enormen Belastungen beim Kauen standhält und wie gut Ihr Körper sie annimmt. Gerade im Backenzahnbereich, wo die größten Kaukräfte wirken, stehen Stabilität und Langlebigkeit an erster Stelle.

    Stellen Sie es sich wie beim Hausbau vor. Für das Fundament und die tragenden Wände würden Sie immer das robusteste Material wählen. Ganz ähnlich verhält es sich mit einer Krone für einen Backenzahn. Das Gute ist: Heute müssen Sie keine Kompromisse mehr zwischen Belastbarkeit und Ästhetik eingehen. Moderne zahnmedizinische Werkstoffe können beides.

    Die zwei führenden Optionen im direkten Vergleich

    Für Kronen für Backenzähne haben sich über Jahre zwei Materialklassen als absolut zuverlässig erwiesen. Jede hat ihre ganz eigenen Stärken, die wir für Sie einfach und verständlich gegenüberstellen.

  • Vollkeramikkronen (insbesondere aus Zirkonoxid): Das ist die moderne Hightech-Lösung. Zirkonoxid wird oft als „keramischer Stahl“ bezeichnet – und das aus gutem Grund. Es ist ein extrem festes, komplett metallfreies Material, das dem Kaudruck im Seitenzahnbereich mühelos und dauerhaft standhält.
  • Verblendmetallkeramikkronen (VMK): Das ist der bewährte Klassiker. Eine VMK-Krone hat einen Kern aus einer stabilen Metalllegierung. Dieses Gerüst wird anschließend mit einer zahnfarbenen Keramik verblendet, die für ein natürliches Aussehen sorgt.
  • Beide Optionen versorgen Ihren Zahn sicher und zuverlässig, doch sie unterscheiden sich in wichtigen Details, die für Ihre Entscheidung eine Rolle spielen.

    Worauf es bei der Materialwahl wirklich ankommt

    Um die beste Wahl für Ihre persönliche Situation zu treffen, schauen wir uns die Materialien anhand von drei zentralen Kriterien an: Haltbarkeit, Ästhetik und Körperverträglichkeit.

    Haltbarkeit unter Kaudruck

    Im Backenzahnbereich ist die Belastbarkeit das A und O. Hier hat vor allem die Vollkeramikkrone aus Zirkonoxid die Nase vorn.

  • Zirkonoxid: Dieses Material ist monolithisch, das heißt, die Krone wird aus einem einzigen, durchgehenden Block gefräst. Es gibt keine Verblendschicht, die abplatzen könnte (ein Problem, das man als „Chipping“ bezeichnet). Studien belegen, dass Zirkonkronen eine Überlebensrate von über 95 % nach 5 Jahren haben – das ist absolut vergleichbar mit traditionellen Gold- oder Metallkronen.
  • VMK-Kronen: Sie sind ebenfalls sehr stabil, haben aber eine potenzielle Schwachstelle. Die Verbindung zwischen dem Metallkern und der aufgetragenen Keramik kann bei sehr hoher Belastung nachgeben. Das kann im schlimmsten Fall zu Abplatzungen der Keramik führen.
  • Ästhetik und Natürlichkeit

    Auch wenn Backenzähne nicht immer direkt sichtbar sind, wünschen sich die meisten Patienten ein Ergebnis, das sich harmonisch einfügt.

  • Vollkeramik: Hier spielt die Vollkeramik ihre ganze Stärke aus. Da sie kein Metall enthält, lässt sie Licht durchscheinen (Transluzenz), fast wie ein echter Zahn. Die Farbe kann perfekt an Ihre Nachbarzähne angepasst werden, und es entstehen keine dunklen Ränder am Zahnfleisch – ein Problem, das bei VMK-Kronen nach Jahren durch leichten Zahnfleischrückgang auftreten kann.
  • VMK-Kronen: Das Metallgerüst im Inneren blockiert das Licht, was die Krone manchmal etwas opak und „lebloser“ wirken lässt. Bei dünnem Zahnfleisch oder wenn es sich im Laufe der Zeit etwas zurückzieht, kann der dunkle Metallrand am Zahnfleischsaum sichtbar werden und die Ästhetik stören.
  • Biokompatibilität und Verträglichkeit

    Für viele Menschen, gerade für Allergiker, ist die Körperverträglichkeit ein ganz entscheidender Punkt. Eine Vollkeramikkrone ist 100 % metallfrei und damit absolut biokompatibel. Allergische Reaktionen sind praktisch ausgeschlossen, und es gibt keine Wechselwirkungen mit anderem Zahnersatz im Mund. Bei VMK-Kronen können die verwendeten Metalllegierungen – oft Nichtedelmetalle – in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten oder Allergien führen.

    Als kleine Entscheidungshilfe haben wir die wichtigsten Punkte für Sie in einer Tabelle zusammengefasst.

    Vergleich der Materialien für Backenzahnkronen

    Diese Tabelle zeigt die Vor- und Nachteile der gängigsten Materialien für Kronen im Backenzahnbereich, um eine klare Entscheidungshilfe zu bieten.

    MaterialVorteileNachteileBesonders geeignet für
    Vollkeramik (Zirkonoxid)Extrem hohe Stabilität, exzellente Ästhetik, 100 % biokompatibel (metallfrei), keine dunklen Ränder am ZahnfleischHöhere Kosten als VMKPatienten mit höchsten Ansprüchen an Ästhetik und Biokompatibilität, Allergiker, Knirscher (aufgrund der Robustheit)
    Verblendmetallkeramik (VMK)Sehr stabil und langlebig, bewährte Technologie, kostengünstiger als VollkeramikÄsthetik kann durch Metallkern beeinträchtigt sein, Risiko von Keramik-Abplatzungen, dunkle Ränder bei Zahnfleischrückgang möglich, potenzielle AllergierisikenStandardversorgung im nicht sichtbaren Bereich, wenn Kosten im Vordergrund stehen und keine Metallunverträglichkeiten bekannt sind

    Letztendlich ist die Wahl des richtigen Materials eine sehr persönliche Entscheidung. Sie hängt von Ihren Prioritäten, Ihrem Budget und natürlich der spezifischen Situation Ihres Zahnes ab. Eine ausführliche und ehrliche Beratung ist daher das Wichtigste.

    Fühlen Sie sich unsicher, welches Material für Ihre Bedürfnisse das beste ist? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel, um alle Optionen zu besprechen und eine fundierte Entscheidung zu treffen. Buchen Sie Ihren Termin einfach online und finden Sie die perfekte Lösung für Ihr Lächeln.

    Der Weg zu Ihrer neuen Krone Schritt für Schritt

    Eine neue Krone für einen Backenzahn zu bekommen, klingt vielleicht erst einmal nach einem größeren Eingriff. Keine Sorge – in unserer Praxis begleiten wir Sie mit viel Einfühlungsvermögen und einem klaren, bewährten Ablauf durch den gesamten Prozess. Jeder Schritt ist darauf ausgelegt, für Sie so angenehm, schmerzfrei und effizient wie möglich zu sein.

    Der gesamte Weg zu Ihrer neuen, stabilen Krone gliedert sich im Wesentlichen in zwei Haupttermine. Wir nehmen uns bewusst Zeit, Ihnen alles genau zu erklären, damit Sie sich jederzeit sicher und bestens informiert fühlen. So nehmen wir eventuellen Bedenken von Anfang an den Wind aus den Segeln.

    Der erste Termin: Vorbereitung und Präzision

    Hier legen wir den Grundstein für ein perfektes Ergebnis. Sobald wir gemeinsam entschieden haben, dass eine Krone die beste Lösung für Ihren Backenzahn ist, vereinbaren wir den ersten Behandlungstermin.

  • Schmerzfreie Präparation: Zuerst sorgen wir mit einer lokalen Betäubung dafür, dass der gesamte Bereich um den Zahn taub ist. So spüren Sie von der Behandlung absolut nichts. Sobald die Betäubung sitzt, wird der Zahn von allen Seiten ganz behutsam beschliffen. Damit schaffen wir den nötigen Platz für die Krone, die ihn später wie eine Schutzkappe umschließen wird. Unser oberstes Gebot dabei: Wir entfernen nur so viel Zahnsubstanz wie unbedingt nötig.
  • Digitaler Abdruck statt Abformmasse: Die Zeiten, in denen man auf unangenehme Abformlöffel mit zäher Masse beißen musste, sind zum Glück vorbei. Wir arbeiten mit einem hochpräzisen Intraoralscanner. Dieses kleine, handliche Gerät tastet Ihre Zähne in wenigen Minuten ab und erstellt ein perfektes, dreidimensionales digitales Modell Ihres Kiefers. Das ist nicht nur deutlich angenehmer für Sie, sondern liefert auch eine unübertroffene Genauigkeit – die Basis für eine perfekt sitzende Krone.
  • Das schützende Provisorium: Während unser zahntechnisches Meisterlabor Ihre individuelle Krone anfertigt, darf der vorbereitete Zahn natürlich nicht ungeschützt bleiben. Sie erhalten daher direkt im Anschluss an die Präparation ein passgenaues Provisorium. Diese provisorische Krone schützt den Zahn vor äußeren Reizen und sorgt dafür, dass Sie ganz normal essen und sprechen können.
  • Diese erste Sitzung bildet das Fundament für eine Versorgung, die lange hält und perfekt passt. Der digitale Scan ist dabei der Schlüssel zu der hohen Qualität, die wir bei Kronen für Backenzähne anstreben.

    Die folgende Infografik stellt die beiden wichtigsten Materialoptionen, Vollkeramik und VMK, übersichtlich gegenüber, um Ihnen die Wahl zu erleichtern. Wie die Grafik zeigt, punkten Vollkeramikkronen vor allem durch ihre herausragende Ästhetik und Körperverträglichkeit, während VMK-Kronen als die bewährte und sehr robuste Lösung gelten.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Der zweite Termin: Einsetzen und Perfektion

    Nach etwa ein bis zwei Wochen ist es so weit: Ihre maßgefertigte Krone ist fertig und Ihr zweiter Termin bei uns steht an. Dieser ist meist kürzer und dreht sich ganz um das Einsetzen Ihres neuen Zahns.

  • Entfernung des Provisoriums: Als Erstes wird die provisorische Krone ganz vorsichtig abgenommen und der Zahn darunter gründlich gereinigt.
  • Anprobe und Feinabstimmung: Jetzt kommt der entscheidende Moment – die Anprobe Ihrer neuen Krone. Wir prüfen mit größter Sorgfalt die Passform, den Kontakt zu den Nachbarzähnen und natürlich den Biss. Nichts darf stören oder sich fremd anfühlen. Auch die Farbe wird noch einmal genau mit den Nachbarzähnen abgeglichen, damit sich die Krone am Ende nahtlos einfügt.
  • Definitives Einsetzen: Wenn alles perfekt ist, befestigen wir die Krone mit einem speziellen, hochfesten Zement dauerhaft auf Ihrem Zahn. Überschüssiges Material wird sorgfältig entfernt und die Ränder werden glatt poliert.
  • Damit ist die Behandlung auch schon abgeschlossen. Sie verlassen unsere Praxis mit einer stabilen, voll funktionstüchtigen und schönen Krone, die sich anfühlt wie Ihr eigener Zahn.

    Der Trend zu festsitzenden Versorgungen wie Kronen für Backenzähne in Deutschland ist ungebrochen. Zwischen 2006 und 2017 stieg die Häufigkeit von Einzelkronen um 11,7 Prozent, während herausnehmbarer Zahnersatz immer seltener wurde. Das unterstreicht das wachsende Bewusstsein für langlebige und komfortable Lösungen, wie wir sie in unserer Praxis anbieten. Mehr über diese statistischen Entwicklungen bei Zahnersatz in Deutschland können Sie hier nachlesen.

    Haben Sie Fragen zum Behandlungsablauf oder wünschen Sie eine persönliche Beratung? Das Team der Praxis Dr. Christina Dickel ist für Sie da. Buchen Sie Ihren Termin bequem online, um den ersten Schritt zu machen.

    Kosten, Zuschüsse und was es sonst noch für Möglichkeiten gibt

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Wenn ein Backenzahn eine Krone braucht, ist eine der ersten und wichtigsten Fragen natürlich die nach den Kosten. Wir legen größten Wert darauf, Ihnen von Anfang an völlige Transparenz zu bieten, damit Sie finanziell sicher planen können. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass Sie auch die Alternativen kennen, denn nicht immer ist eine Vollkrone sofort der einzig richtige Weg.

    Die Kosten für eine Krone setzen sich immer aus zwei Teilen zusammen: dem zahnärztlichen Honorar für unsere Arbeit und den Laborkosten für die präzise Anfertigung Ihrer individuellen Krone. Je nachdem, für welches Material Sie sich entscheiden – ob für eine bewährte Metallkeramik-Krone oder eine hochästhetische Vollkeramik-Variante aus Zirkon – variieren diese Kosten. Als grobe Orientierung können Sie für eine hochwertige Krone am Backenzahn mit Kosten zwischen ca. 800 € und 1.200 € rechnen.

    Wie die Krankenkasse Sie unterstützt

    Als gesetzlich versicherter Patient erhalten Sie in Deutschland einen sogenannten Festzuschuss, wenn eine Krone medizinisch notwendig ist. Dieser Zuschuss orientiert sich an der Standardtherapie und deckt ungefähr 60 % der Kosten für diese Regelversorgung ab.

    Gut zu wissen: Dieser Zuschuss bleibt immer gleich hoch, auch wenn Sie sich für eine hochwertigere Versorgung wie eine zahnfarbene Vollkeramikkrone entscheiden. Die Differenz zu den Gesamtkosten ist dann Ihr Eigenanteil.

    Tipp: Mit Ihrem Bonusheft können Sie den Zuschuss spürbar erhöhen! Ein lückenlos geführtes Heft steigert den Festzuschuss nach 5 Jahren auf 70 % und nach 10 Jahren sogar auf 75 % der Regelversorgungskosten.

    Vor jeder Behandlung erstellen wir einen detaillierten Heil- und Kostenplan. Darin schlüsseln wir alle Posten für Sie auf, sodass Sie ganz genau sehen, welcher Eigenanteil auf Sie zukommt.

    Die folgende Tabelle zeigt Ihnen beispielhaft, wie sich die Zuschüsse auf Ihren Eigenanteil auswirken können.

    Zuschüsse und Eigenanteil für eine Backenzahnkrone (Beispiel)

    Diese Tabelle verdeutlicht beispielhaft, wie sich der Festzuschuss der Krankenkasse und das Bonusheft auf den Eigenanteil bei einer Zahnkrone auswirken.

    Gesamtkosten (Beispiel)Festzuschuss (ca. 60%)Zuschuss mit Bonusheft (70%)Zuschuss mit Bonusheft (75%)Ihr Eigenanteil
    950 €ca. 300 €ca. 350 €ca. 375 €Je nach Zuschusshöhe zwischen 575 € und 650 €

    Bitte beachten Sie, dass dies nur eine Beispielrechnung ist. Ihr persönlicher Heil- und Kostenplan gibt Ihnen exakte Auskunft.

    Wann Alternativen zur Krone sinnvoller sind

    Nicht jeder angeschlagene Backenzahn muss sofort komplett überkront werden. Je nachdem, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist, gibt es hervorragende Alternativen, die wir immer zuerst prüfen.

  • Inlay oder Onlay (Teilkrone): Das ist oft die perfekte Lösung, wenn der Defekt für eine einfache Füllung zu groß, aber noch genug gesunder Zahn da ist. Diese Einlagefüllungen werden im Labor aus Keramik gefertigt, sind extrem haltbar und schonen den Zahn, da er nicht so stark beschliffen werden muss wie für eine Vollkrone.
  • Große Füllung: Bei mittleren Defekten kann eine hochwertige Kompositfüllung eine gute Option sein. Sie ist allerdings nicht so stabil wie eine Krone oder ein Inlay und muss bei sehr großen Defekten gut im Auge behalten werden.
  • Implantat: Wenn ein Zahn so stark zerstört ist, dass er leider nicht mehr gerettet werden kann, ist ein Implantat die modernste Alternative. Hier wird eine künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen gesetzt, auf der später eine Krone verankert wird. Der riesige Vorteil: Die gesunden Nachbarzähne bleiben unberührt.
  • Die Entscheidung für die richtige Versorgung hängt also immer vom individuellen Zustand Ihres Zahnes ab. In einem persönlichen Gespräch wägen wir gemeinsam alle Optionen ab und finden die Lösung, die für Sie am besten passt.

    Eine gründliche Diagnose ist der Schlüssel für eine langlebige und passende Behandlung. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel, um einen auf Sie zugeschnittenen Heil- und Kostenplan zu erhalten. Buchen Sie Ihren Termin einfach und bequem online.

    Häufig gestellte Fragen zu Backenzahnkronen

    Eine neue Krone für einen Backenzahn wirft bei vielen Patienten Fragen auf. Das ist ganz normal. Wir möchten Ihnen hier die wichtigsten Antworten geben, damit Sie sich sicher und gut informiert fühlen. Im Folgenden haben wir die häufigsten Anliegen zusammengefasst, die uns in der Praxis in Oberföhring täglich begegnen.

    Ist die Behandlung für eine Krone schmerzhaft?

    Diese Sorge können wir Ihnen nehmen: Dank einer wirksamen lokalen Betäubung spüren Sie vom Beschleifen des Zahnes absolut nichts. Wir stellen sicher, dass die Betäubung während der gesamten Vorbereitung hält, auch wenn es mal etwas länger dauert.

    Für Patienten mit Zahnarztangst bieten wir zusätzlich die Möglichkeit einer leichten Sedierung an. So können Sie die Behandlung ganz entspannt erleben. Sprechen Sie uns einfach darauf an – wir finden gemeinsam den besten Weg für Sie.

    Wie lange hält das Provisorium und was muss ich beachten?

    Nachdem Ihr Zahn für die Krone vorbereitet wurde, schützt ein Provisorium den beschliffenen Zahn für etwa ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit fertigt unser Zahntechniker Ihre endgültige Krone an.

    Das Provisorium ist eine temporäre Lösung und nicht so stabil wie die endgültige Versorgung. Vermeiden Sie daher in dieser Zeit am besten klebrige Speisen wie Karamell oder sehr harte Nahrungsmittel wie Nüsse, um es nicht zu beschädigen oder zu lösen.

  • Reinigen Sie den Bereich um das Provisorium sanft mit einer weichen Zahnbürste.
  • Bei der Verwendung von Zahnseide sollten Sie diese an der provisorischen Krone seitlich herausziehen und nicht nach oben, um ein Abziehen zu vermeiden.
  • Sollte das Provisorium locker werden oder herausfallen, bewahren Sie es bitte auf und rufen Sie uns umgehend an. Versuchen Sie nicht, es selbst wieder einzusetzen.
  • Was mache ich, wenn meine Krone locker wird?

    Sollte sich Ihre endgültige Krone einmal lockern, ist es wichtig, schnell zu handeln. Bewahren Sie die Krone sicher auf, damit sie nicht verloren geht oder beschädigt wird.

    Vereinbaren Sie so schnell wie möglich einen Termin in unserer Praxis. Wir überprüfen den Zahn und die Krone und befestigen sie wieder fachgerecht. Eigenmächtige Klebeversuche mit Hausmitteln können sowohl den Zahn als auch die Krone nachhaltig schädigen.

    Kann unter einer Krone Karies entstehen?

    Die Krone selbst, egal ob aus Keramik oder Zirkon, kann keine Karies bekommen. Ein Risiko besteht jedoch immer am Übergang zwischen Krone und natürlichem Zahn – dem sogenannten Kronenrand.

    Hier können sich bei unzureichender Pflege bakterielle Beläge (Plaque) ansammeln und eine neue Karies, eine sogenannte Sekundärkaries, verursachen. Eine sorgfältige Mundhygiene ist daher das A und O für die Langlebigkeit Ihrer Krone.

    Unser Tipp aus der Praxis: Regelmäßige Kontrolltermine alle sechs Monate sind entscheidend. So können wir den Sitz der Krone und den Zustand des Kronenrandes überprüfen und Probleme frühzeitig erkennen, bevor sie zu einem echten Schaden werden.

    So sorgen Sie nach dem Einsetzen richtig vor

    Nachdem Ihre neue Krone eingesetzt wurde, ist sie sofort belastbar. Ihr Kaukomfort und Ihre gewohnte Funktion sind direkt wiederhergestellt. Um den Zahn und das Zahnfleisch anfangs zu schonen, haben sich ein paar einfache Verhaltensregeln bewährt:

  • Starten Sie sanft: Beginnen Sie am ersten Tag mit weicherer Kost wie Suppen, Joghurt oder gut gekochten Nudeln.
  • Langsam steigern: In den folgenden Tagen können Sie schrittweise zu Ihrer normalen Ernährung übergehen.
  • Pflege ist alles: Reinigen Sie den Kronenrand besonders gründlich. Interdentalbürsten oder Zahnseide sind hier unverzichtbar, um den Zwischenraum sauber zu halten.
  • Fluorid nutzen: Eine fluoridhaltige Zahnpasta stärkt den Zahnschmelz am Kronenrand und schützt ihn zusätzlich vor Karies.
  • Knirscher-Schutz: Falls Sie zum Zähneknirschen (Bruxismus) neigen, ist das Tragen einer Aufbissschiene in der Nacht essenziell, um die Keramik vor übermäßiger Belastung zu schützen.
  • Eine gute Nachsorge ist der Schlüssel dafür, dass Ihre Krone viele Jahre oder sogar Jahrzehnte perfekt funktioniert und Sie unbeschwert zubeißen können.

    Haben Sie weitere Fragen zu Kronen für Backenzähne oder möchten Sie Ihre individuelle Situation besprechen? Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel. Buchen Sie Ihren Termin ganz bequem online über unseren Doctolib-Kalender.

    Ihr persönlicher Beratungstermin bei Dr. Dickel

    Sie haben noch Fragen oder sind sich unsicher, ob eine Krone für Ihren Backenzahn die richtige Lösung ist? Genau dafür ist ein persönliches Gespräch da. Wir nehmen uns die Zeit, Ihre individuelle Situation in Ruhe zu besprechen, Ihre Zähne genau zu untersuchen und gemeinsam die beste Vorgehensweise zu finden.

    Anschließend erhalten Sie von uns einen transparenten Behandlungs- und Kostenplan, damit Sie genau wissen, was auf Sie zukommt. Das gesamte Team der Praxis Dr. Christina Dickel in München freut sich darauf, Sie auf dem Weg zu einem gesunden und strahlenden Lächeln zu begleiten. Ihren Termin können Sie ganz einfach und bequem online buchen.

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    Über den Autor

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    Dr. Christina Dickel

    Zahnärztin mit über 15 Jahren Erfahrung in moderner Zahnmedizin

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