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Prophylaxe in München

Willkommen bei Ihrer Zahnarztpraxis für Prophylaxe in München. Als erfahrene Zahnärzte im Herzen von München bieten wir Ihnen professionelle zahnreinigung zur vorbeugung von zahnerkrankungen. individuelles prophylaxe-konzept.. Mit modernster Technologie und einfühlsamer Betreuung sorgen wir für Ihre Zahngesundheit.

45-60 Minuten
Preisbereich: €
U-Bahn München

Warum Prophylaxe bei Dr. Dickel in München?

Als etablierte Zahnarztpraxis in München bieten wir Ihnen bei der Prophylaxehöchste medizinische Standards kombiniert mit persönlicher Betreuung. Unsere Praxis liegt verkehrsgünstig nahe U-Bahn Münchenund ist für Patienten aus München und Umgebung gut erreichbar.

Modernste Behandlungsmethoden und Technologie

Erfahrenes Team mit langjähriger Expertise

Zentrale Lage in München mit guter Verkehrsanbindung

Individuelle Beratung und Behandlungsplanung

Transparente Kostenaufklärung vor der Behandlung

Angenehme und entspannte Atmosphäre

Ablauf der Prophylaxe Behandlung

Bei der Prophylaxe in unserer Münchener Praxis legen wir großen Wert auf eine umfassende Beratung und schonende Behandlung. Die Behandlung dauert in der Regel 45-60 Minuten.

1. Erstuntersuchung und Beratung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und erstellen einen individuellen Behandlungsplan.

2. Behandlungsplanung

Wir erläutern Ihnen die Behandlungsschritte, Alternativen und Kosten transparent und verständlich.

3. Durchführung

Die Prophylaxe führen wir mit modernsten Methoden und unter höchsten Hygienestandards durch.

4. Nachsorge

Nach der Behandlung begleiten wir Sie mit regelmäßigen Kontrollterminen für einen langfristigen Erfolg.

Kosten und Finanzierung der Prophylaxe

Die Kosten für Prophylaxe variieren je nach individuellem Behandlungsbedarf. Preislich liegt die Behandlung im Bereich €.In einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Münchener Praxis erstellen wir Ihnen einen detaillierten Kostenplan.

Transparente Kostenaufklärung

Detaillierter Kostenvoranschlag vor Behandlungsbeginn

Krankenkassen

Abrechnung mit gesetzlichen und privaten Krankenkassen

Flexible Finanzierung

Ratenzahlung und Finanzierungsmöglichkeiten auf Anfrage

Faire Preise

Transparente Preisgestaltung ohne versteckte Kosten

Häufige Fragen zur Prophylaxe in München

Wie oft sollte man zur Prophylaxe?

Wir empfehlen eine professionelle Zahnreinigung 2x jährlich. Bei erhöhtem Risiko auch häufiger.

Was kostet eine professionelle Zahnreinigung?

Die Kosten liegen zwischen 80€ und 120€. Viele Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten.

Wie erreiche ich die Praxis für Prophylaxe in München?

Unsere Praxis in der Oberföhringer Straße 183a ist optimal erreichbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn München.Kostenlose Parkplätze sind direkt vor der Praxis verfügbar.

Ihre Zahnarztpraxis in München

Unsere Praxis liegt in der Oberföhringer Straße 183a im Herzen von München. In unmittelbarer Nähe zu Englischer Garten und Marienplatz sind wir für Sie gut erreichbar und bieten Ihnen moderne Zahnmedizin in angenehmer Atmosphäre.

Verkehrsanbindung

Unsere Praxis in München erreichen Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • U-Bahn München
  • S-Bahn München
  • MVV
  • Mittlerer Ring

Für Autofahrer stehen kostenlose Parkplätze direkt vor der Praxis zur Verfügung.

Umgebung

München ist eine lebendige Stadtmit vielfältiger Infrastruktur.

In der Nähe befinden sich:

  • Englischer Garten
  • Marienplatz
  • Olympiapark

Weitere Behandlungen in München

Termin für Prophylaxe in München vereinbaren

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin für Prophylaxe in unserer Münchener Praxis. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie umfassend zu beraten.

Oberföhringer Straße 183a • 81925 München

info@zahnarzt-oberfoehring.com

Was ist Prophylaxe beim Zahnarzt?

Zahnprophylaxe — oder kurz Prophylaxe — bezeichnet das gesamte Spektrum vorbeugender Maßnahmen in der Zahnmedizin. Es geht dabei um weit mehr als die regelmäßige Zahnreinigung: Prophylaxe beim Zahnarzt umfasst alle Strategien, Behandlungen und Beratungsleistungen, die darauf abzielen, Karies, Parodontitis, Zahnverlust und Munderkrankungen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Der Begriff leitet sich vom griechischen prophylassein ab — „vorher bewachen, Vorsorge treffen". Genau das beschreibt das Konzept: Wer vorsorgt, muss seltener heilen. In der modernen Zahnmedizin ist Prophylaxe längst keine Randleistung mehr, sondern das Fundament jeder gesunden Zahnarzt-Patienten-Beziehung.

Zur zahnärztlichen Prophylaxe gehören u.a.:

Der entscheidende Vorteil der Vorsorge gegenüber der Behandlung liegt auf der Hand: Eine Kariesfüllung kostet Zeit, Geld und Zahnsubstanz. Eine verhinderte Karies kostet nichts davon. Studien zeigen, dass jeder Euro, der in Prophylaxe investiert wird, langfristig drei bis fünf Euro an Behandlungskosten einspart.

In unserer Praxis in München-Oberföhring verstehen wir Prophylaxe als kontinuierliche Partnerschaft: Wir begleiten Sie und Ihre Familie über Jahre hinweg — vom ersten Milchzahn bis ins hohe Alter. Unser Recall-System sorgt dafür, dass Sie den richtigen Termin zum richtigen Zeitpunkt bekommen, abgestimmt auf Ihr persönliches Risikoprofil.

Wenn Sie in München einen Zahnarzt für Prophylaxe suchen, der mehr bietet als eine Standardreinigung, sind Sie bei uns richtig. Prophylaxe in Bogenhausen und Oberföhring — das bedeutet bei Dr. Christina Dickel: evidenzbasierte Vorsorge, moderne Techniken und echte Prävention mit Weitblick.

Unsere Prophylaxe-Leistungen

Unsere Praxis bietet das komplette Spektrum moderner Zahnprophylaxe — von der einmaligen Schutzmaßnahme bis zum langfristigen Betreuungsprogramm. Jede Leistung ist auf Ihren individuellen Bedarf abgestimmt. Im Folgenden stellen wir Ihnen alle Prophylaxe-Leistungen vor, die wir in unserer Praxis in Oberföhring anbieten.

a) Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist das Herzstück jeder Prophylaxe-Sitzung. Unsere Dentalhygienikerinnen entfernen systematisch alle Biofilmablagerungen, Zahnstein und äußere Verfärbungen — von allen Zahnflächen, den Zahnzwischenräumen und der Zahnfleischlinie. Je nach Ausgangssituation setzen wir Ultraschall, Air-Flow oder das modernste Protokoll — die Guided Biofilm Therapy (GBT) von EMS — ein. Den Abschluss bildet immer eine Fluoridierung mit hochkonzentriertem Schutzlack.

Die PZR dauert 45 bis 75 Minuten und wird mindestens einmal jährlich empfohlen, bei Risikogruppen alle drei bis sechs Monate. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Professionellen Zahnreinigung.

b) Air-Flow Behandlung

Das Air-Flow-Verfahren (EMS Pulverstrahltechnik) ist eine besonders schonende Methode zur Entfernung von Biofilm und Verfärbungen. Ein feines Gemisch aus Wasser, Luft und speziell entwickeltem Pulver — bei uns verwenden wir hautverträgliches Erythritol-Pulver — wird mit sanftem Druck auf die Zahnflächen und in die Sulci (Zahnfleischfurchen) aufgetragen. Das Ergebnis: Kaffee-, Tee- und Nikotinverfärbungen verschwinden nahezu rückstandslos, ohne den Zahnschmelz anzugreifen.

Besonders wertvoll ist Air-Flow bei der subgingivalen Reinigung: Mit speziellen Aufsätzen (Perio-Flow) kann das Pulver-Wassergemisch bis zu 4 mm unter den Zahnfleischrand eingebracht werden — ein Bereich, den herkömmliche Instrumente kaum erreichen. Air-Flow ist daher auch ideal für Implantatträger und Patienten mit Parodontitis-Vorgeschichte.

c) Fluoridierung und Schutzlacke

Fluorid ist der effektivste chemische Wirkstoff gegen Karies. Es lagert sich in den Zahnschmelz ein, verhärtet die Kristallstruktur des Hydroxylapatits und macht den Zahn widerstandsfähiger gegen die Säureangriffe oraler Bakterien. Während handelsübliche Zahnpasta eine Fluoridkonzentration von 1.000–1.500 ppm enthält, arbeiten professionelle Fluoridlacke mit bis zu 22.600 ppm — etwa zehnmal stärker und mit viel längerer Einwirkzeit.

Wir setzen nach jeder Prophylaxe-Sitzung standardmäßig einen professionellen Fluoridlack ein. Für Patienten mit erhöhtem Kariesrisiko bieten wir außerdem individuelle Fluoridierungsprogramme an — auch als separate Behandlung, unabhängig von der PZR.

d) Fissurenversiegelung (Kinder und Jugendliche)

Die Kauflächen der Backenzähne sind von tiefen Rillen und Grübchen (Fissuren) durchzogen — natürliche Fallen für Bakterien und Speisereste, die selbst eine gründliche Zahnbürste kaum erreicht. Bei Kindern und Jugendlichen mit neu durchgebrochenen Molaren empfehlen wir daher die Fissurenversiegelung: Ein dünnflüssiger Kunststoff wird in die Fissuren eingebracht und ausgehärtet — eine unsichtbare, physische Barriere gegen Karies.

Die Fissurenversiegelung ist schmerzfrei, dauert pro Zahn nur wenige Minuten und hält in der Regel mehrere Jahre. Studien belegen eine Kariesreduktion an den versiegelten Flächen von bis zu 80%. Gesetzliche Kassen übernehmen die Fissurenversiegelung für die ersten und zweiten bleibenden Backenzähne (6-Jahres- und 12-Jahres-Molar) bei Kindern von 6 bis 17 Jahren.

e) Individualprophylaxe (IP 1–5 für 6- bis 17-Jährige)

Das gesetzliche Individualprophylaxe-Programm (IP 1–5) ist die wichtigste Kassenleistung in der Präventivzahnmedizin für Kinder und Jugendliche. Es umfasst fünf verschiedene Leistungen:

  • IP 1: Mundhygiene-Status (Erhebung der Plaquemenge)
  • IP 2: Aufklärung über Kariesentstehung und Ernährung
  • IP 3: Mundhygiene-Übungen (Putztraining)
  • IP 4: Fluoridierung der Zähne
  • IP 5: Fissurenversiegelung (bei Indikation)

Alle IP-Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren zweimal jährlich übernommen. Sie sind ein zentrales Element unserer Kindervorsorge — mehr dazu auf unserer Seite zur Kinderzahnheilkunde.

f) Parodontitis-Nachsorge (UPT)

Nach einer abgeschlossenen Parodontitis-Behandlung (Parodontale Basistherapie) ist die Erkrankung nicht geheilt — sie ist kontrolliert. Um ein Rezidiv zu verhindern und die erreichte Taschentiefe zu stabilisieren, ist die Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT) unerlässlich. Je nach individuellem Risikoprofil empfehlen wir UPT-Sitzungen alle drei bis vier Monate.

Die UPT umfasst eine vollständige Biofilm-Entfernung, Subgingival-Reinigung der Zahnfleischtaschen, Remotivation und Überprüfung des häuslichen Pflegestatus. Seit 2021 ist die UPT eine anerkannte Kassenleistung für Patienten mit diagnostizierter Parodontitis. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Seite zur Parodontologie.

Warum Prophylaxe so wichtig ist

Zahnerkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des Menschen — und dennoch sind sie zu großem Teil vermeidbar. Karies und Parodontitis entstehen nicht zufällig: Sie sind die vorhersehbare Folge eines unbehandelten Biofilms auf den Zahnflächen. Genau hier setzt die Prophylaxe an.

Was die Epidemiologie sagt: Laut der letzten Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) haben über 40% der Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren eine mittelschwere bis schwere Parodontitis. Bei Senioren steigt dieser Anteil auf über 65%. Gleichzeitig zeigen die Daten: Wo regelmäßige professionelle Prophylaxe stattfindet, sinken Erkrankungs- und Zahnverlustraten dramatisch.

Die Axelsson-Studie — das stärkste Argument für Prophylaxe: Der schwedische Zahnarzt und Forscher Per Axelsson begleitete in einer Langzeitstudie über 30 Jahre mehr als 500 Patienten, die an einem intensiven professionellen Prophylaxe-Programm teilnahmen, und verglich sie mit einer Kontrollgruppe ohne Prophylaxe. Das Ergebnis war beeindruckend: Die Prophylaxe-Gruppe zeigte eine Kariesreduktion von bis zu 70%, nahezu keinen parodontitisbedingten Zahnverlust und deutlich geringere Behandlungskosten über den gesamten Beobachtungszeitraum. Diese Daten, erstmals 1991 publiziert und mehrfach bestätigt, gelten bis heute als wissenschaftlicher Grundpfeiler der modernen Präventivzahnmedizin.

Kosten-Nutzen-Rechnung: Eine einzelne Prophylaxe-Sitzung kostet 80–160 EUR. Eine einzelne Zahnfüllung kostet 80–200 EUR — pro Zahn, und beseitigt die Ursache nicht. Ein Implantat nach Zahnverlust kostet 2.000–4.000 EUR. Die Rechnung ist eindeutig: Prophylaxe ist die günstigste Investition in die eigene Zahngesundheit, die es gibt.

Weitere Informationen zu Prophylaxe und Mundgesundheit finden Sie bei der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO).

Prophylaxe in jedem Lebensalter

Zahngesundheit ist ein lebenslanges Projekt — und Prophylaxe ist in jeder Lebensphase anders. Was ein Kleinkind braucht, unterscheidet sich grundlegend von den Bedürfnissen einer Schwangeren, eines Implantatträgers oder eines Senioren mit nachlassender Feinmotorik. Unser Prophylaxe-Konzept ist deshalb konsequent individualisiert — abgestimmt auf Ihr Alter, Ihre Risikofaktoren und Ihre persönliche Lebenssituation.

a) Kinder (ab 3 Jahren): Früh anfangen, lebenslang profitieren

Zahnpflege beginnt nicht mit dem ersten Schuljahr — sie beginnt mit dem ersten Zahn. Ab dem dritten Lebensjahr empfehlen wir die ersten Prophylaxe-Besuche beim Zahnarzt: Hier lernen Kinder spielerisch, wie Zähneputzen richtig geht (Putzschule), ihre Zähne werden fluoridiert und der Kariesstatus erhoben. So entsteht von klein auf ein positives Verhältnis zur Zahnmedizin — keine Angst, keine Dramen.

Ab dem sechsten Lebensjahr, wenn die ersten bleibenden Molaren durchbrechen, empfehlen wir die Fissurenversiegelung und die vollständige Individualprophylaxe (IP 1–5) — auf Kassenkosten, zweimal jährlich. Kinder mit erhöhtem Kariesrisiko (zuckerreiche Ernährung, sauerstoffarme Sauerstoffzufuhr, Mundatmung, Behinderungen) sollten häufiger kommen. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite zur Kinderzahnheilkunde.

b) Jugendliche: Motivation und KFO-Prophylaxe

Pubertät und Zahngesundheit passen nicht immer gut zusammen: Hormonelle Veränderungen erhöhen die Entzündungsbereitschaft des Zahnfleisches, Ernährungsgewohnheiten verlagern sich zu zuckerhaltigen Snacks und Getränken, und die Motivation zur täglichen Zahnpflege lässt oft nach. Gleichzeitig tragen viele Jugendliche eine feste Zahnspange (Bracket-Apparatur) — die die Reinigung erheblich erschwert und das Kariesrisiko an den Bracketrändern deutlich erhöht.

Für Jugendliche mit Brackets empfehlen wir PZR-Termine im Zwei- bis Dreimonats-Rhythmus sowie regelmäßige Remotivation durch unser Prophylaxe-Team. Die IP-Leistungen laufen bis zum 17. Geburtstag als Kassenleistung weiter. Wir arbeiten eng mit kieferorthopädischen Kollegen zusammen und stimmen Prophylaxe und KFO-Behandlung aufeinander ab.

c) Erwachsene: Der Zwei-Jahres-Rhythmus als Minimum

Für gesunde Erwachsene ohne erhöhtes Risiko gilt: mindestens einmal jährlich zur Prophylaxe, idealerweise zweimal. Wer Risikofaktoren hat — Raucher, Diabetiker, Patienten mit Herzerkrankungen, trockener Mund durch Medikamente, hoher Kaffee- oder Weinkonsum — sollte alle drei bis vier Monate kommen.

Im Erwachsenenalter ist Prophylaxe vor allem Parodontitis-Prävention: Die Erkrankung beginnt schleichend, oft ohne Schmerzen, und ist erst im fortgeschrittenen Stadium leicht zu erkennen. Wer regelmäßig zur Prophylaxe kommt, erlaubt uns, frühzeitig einzugreifen — bevor Knochen verloren geht. Gleichzeitig profitieren Erwachsene von der ästhetischen Wirkung: Verfärbungen verschwinden, das Lächeln wirkt frischer.

d) Schwangere: Schutz für Mutter und Kind

Schwangerschaft verändert den hormonellen Haushalt grundlegend — und das Zahnfleisch reagiert darauf mit erhöhter Entzündungsbereitschaft. Schwangerschaftsgingivitis tritt bei bis zu 70% aller Schwangeren auf: Das Zahnfleisch rötet sich, blutet leicht und schwillt an, auch wenn die Mundhygiene unverändert gut ist. Ohne professionelle Prophylaxe kann sich diese Gingivitis zur Parodontitis entwickeln.

Wichtig zu wissen: Studien belegen einen statistischen Zusammenhang zwischen unbehandelter Parodontitis in der Schwangerschaft und einem erhöhten Risiko für Frühgeburt und niedrigem Geburtsgewicht. Eine Prophylaxe-Sitzung während der Schwangerschaft ist daher nicht nur für die Mundgesundheit der Mutter wichtig, sondern möglicherweise auch für die Gesundheit des Kindes.

Der optimale Zeitpunkt liegt im zweiten Trimester (12.–32. Schwangerschaftswoche): Das erste Trimester ist die empfindlichste Phase der Organentwicklung, das dritte Trimester ist für langes Liegen im Behandlungsstuhl oft unbequem. Im zweiten Trimester ist die PZR vollständig sicher, schonend und ausdrücklich empfohlen — auch von der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe). Röntgenaufnahmen werden selbstverständlich vermieden.

e) Senioren: Wurzelkaries und nachlassende Motorik

Mit zunehmendem Alter zieht sich das Zahnfleisch zurück — ein physiologischer Prozess, der aber gefährliche Konsequenzen hat: Die freigelegten Zahnwurzeln bestehen nicht aus Schmelz, sondern aus Wurzelzement, der deutlich weicher und damit kariesanfälliger ist. Wurzelkaries ist die häufigste Kariesform im Alter und schwer zu behandeln, da sie oft unter dem Zahnfleischrand beginnt und lange unsichtbar bleibt.

Hinzu kommen: nachlassende Feinmotorik (Zähneputzen wird schwieriger), Mundtrockenheit als Nebenwirkung vieler Medikamente (Speichel ist der natürliche Zahnschutz), Zungenschlundplatten und Teilprothesen, die besondere Reinigung erfordern, und ein erhöhtes Parodontitis-Risiko bei systemischen Erkrankungen wie Diabetes.

Für unsere Senioren-Patienten bieten wir engmaschige Prophylaxe-Termine (alle drei bis vier Monate), intensive Fluoridierung freiliegender Wurzelflächen, Prothesenreinigung und -kontrolle sowie individuelle Hilfsmittelberatung (elektrische Zahnbürsten, Interdentalräume, Mundspülungen). Auf Wunsch kommen wir im Rahmen unseres Hausbesuchangebots auch zu Ihnen.

f) Implantatträger: Periimplantitis-Prävention

Zahnimplantate sind modern, langlebig und natürlich wirkend — aber sie sind nicht unverwundbar. Das größte Risiko für Implantatträger ist die Periimplantitis: eine Entzündung des Knochens und des Weichgewebes rund um das Implantat, die strukturell der Parodontitis ähnelt, aber schneller fortschreitet und schwerer behandelbar ist. Einmal eingetreten, kann Periimplantitis zum Verlust des Implantats führen.

Regelmäßige professionelle Prophylaxe ist daher für Implantatträger nicht optional, sondern essenziell. Wir empfehlen Prophylaxe-Sitzungen alle drei bis vier Monate, bei denen wir spezielle Carbon- und Kunststoffinstrumente sowie Air-Flow mit Erythritol-Pulver einsetzen — metallische Instrumente würden die Titan- oder Keramikoberfläche des Implantats beschädigen. Mehr zum Thema finden Sie auf unserer Seite zur Implantologie.

Wo finde ich einen guten Zahnarzt für Prophylaxe in München?
Unsere Praxis liegt in München-Oberföhring an der Oberföhringer Straße 183a. Als zertifizierte Prophylaxe-Praxis (BZÄK 2020) bieten wir PZR, Air-Flow, GBT, Fluoridierung, Fissurenversiegelung und Parodontitis-Nachsorge (UPT). Gut erreichbar mit U4 Arabellapark oder Bus 154/184/189. Terminvereinbarung: 089 95760618.
Was kostet Zahnprophylaxe in München?
Eine vollständige Prophylaxe-Sitzung inkl. PZR kostet in München je nach Umfang 80–160 EUR. Für Kinder und Jugendliche 6–17 J. sind IP 1–5 (inkl. Fluoridierung und Fissurenversiegelung) vollständige Kassenleistungen. Viele Krankenkassen bezuschussen die PZR für Erwachsene mit 30–60 EUR/Jahr.
Was wird bei einer Prophylaxe gemacht?
Eine Prophylaxe-Sitzung umfasst typischerweise: Erhebung des Mundhygienestatus, Anfärben und Entfernen von Biofilm (Plaque), professionelle Zahnsteinentfernung mit Ultraschall, Reinigung mit Air-Flow-Pulverstrahltechnik, Politur der Zahnflächen, abschließende Fluoridierung mit hochkonzentriertem Schutzlack sowie individuelle Mundhygieneberatung. Je nach Indikation kommen weitere Leistungen wie Fissurenversiegelung, Parodontitis-Nachsorge (UPT) oder Implantatreinigung hinzu.
Wie oft sollte man zur Prophylaxe?
Für gesunde Erwachsene ohne erhöhtes Risiko empfehlen wir mindestens einmal jährlich, idealerweise zweimal. Bei erhöhtem Risiko — Raucher, Diabetiker, Parodontitis-Patienten, Implantatträger, Patienten mit trockenen Mund — alle drei bis vier Monate. Kinder im Rahmen der gesetzlichen IP-Leistungen zweimal jährlich (ab 6 Jahren). Die optimale Frequenz besprechen wir individuell nach dem Befund.
Was kostet Prophylaxe beim Zahnarzt in München?
Die Kosten variieren je nach Leistung: Eine vollständige Prophylaxe-Sitzung inkl. PZR kostet 80–160 EUR. Fluoridierung zusätzlich 15–30 EUR. Fissurenversiegelung pro Zahn 20–50 EUR (für Kinder 6–17 J. Kassenleistung). Parodontitis-Nachsorge UPT 80–150 EUR. Viele Krankenkassen bezuschussen die PZR mit 30–60 EUR/Jahr. IP 1–5 für Kinder und Jugendliche 6–17 J. ist vollständig kassenfinanziert.
Ist Prophylaxe das gleiche wie Zahnreinigung?
Nein. Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist ein Teil der Prophylaxe — aber Prophylaxe ist der Oberbegriff für das gesamte Spektrum vorbeugender zahnmedizinischer Maßnahmen. Dazu gehören neben der PZR auch Fluoridierung, Fissurenversiegelung, Individualprophylaxe für Kinder, Parodontitis-Nachsorge (UPT), Implantat-Prophylaxe und die individuelle Mundhygieneberatung.
Übernimmt die Krankenkasse die Prophylaxe-Kosten?
Teilweise. Vollständig kassenbezahlt sind: IP 1–5 für Kinder und Jugendliche 6–17 J. (zweimal jährlich), Fissurenversiegelung der ersten und zweiten bleibenden Molaren, Zahnsteinentfernung (einmal jährlich), sowie UPT für diagnostizierte Parodontitis-Patienten. Die vollständige PZR mit Air-Flow und Politur ist eine IGeL-Leistung, wird aber von vielen Kassen mit 30–60 EUR bezuschusst. Private Krankenversicherungen erstatten Prophylaxe meist vollständig.

Oberföhringer Straße 183a, 81925 München. U4 Arabellapark (8 Min.), Bus 154/184/189. Kostenlose Parkplätze direkt vor der Praxis.

Schwabing, Bogenhausen, Haidhausen, Au, Berg am Laim, Trudering, Riem