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Zahnärztliche Chirurgie in München-Oberföhring

Willkommen bei Ihrer Zahnarztpraxis für Zahnärztliche Chirurgie in München-Oberföhring. Als erfahrene Zahnärzte im Herzen von Oberföhring bieten wir Ihnen zahnärztliche chirurgie in münchen: weisheitszahn-op, wurzelspitzenresektion, rezessionsdeckung und zahntransplantation mit dvt 3d-planung.. Mit modernster Technologie und einfühlsamer Betreuung sorgen wir für Ihre Zahngesundheit.

30 Min. – 2 Std. (je nach Eingriff)
Preisbereich: €-€€€
U4 Arabellapark

Warum Zahnärztliche Chirurgie bei Dr. Dickel in Oberföhring?

Als etablierte Zahnarztpraxis in München-Oberföhring bieten wir Ihnen bei der Zahnärztliche Chirurgiehöchste medizinische Standards kombiniert mit persönlicher Betreuung. Unsere Praxis liegt verkehrsgünstig nahe U4 Arabellaparkund ist für Patienten aus Oberföhring und Umgebung gut erreichbar.

Modernste Behandlungsmethoden und Technologie

Erfahrenes Team mit langjähriger Expertise

Zentrale Lage in Oberföhring mit guter Verkehrsanbindung

Individuelle Beratung und Behandlungsplanung

Transparente Kostenaufklärung vor der Behandlung

Angenehme und entspannte Atmosphäre

Ablauf der Zahnärztliche Chirurgie Behandlung

Bei der Zahnärztliche Chirurgie in unserer Oberföhringer Praxis legen wir großen Wert auf eine umfassende Beratung und schonende Behandlung. Die Behandlung dauert in der Regel 30 Min. – 2 Std. (je nach Eingriff).

1. Erstuntersuchung und Beratung

In einem ausführlichen Beratungsgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und erstellen einen individuellen Behandlungsplan.

2. Behandlungsplanung

Wir erläutern Ihnen die Behandlungsschritte, Alternativen und Kosten transparent und verständlich.

3. Durchführung

Die Zahnärztliche Chirurgie führen wir mit modernsten Methoden und unter höchsten Hygienestandards durch.

4. Nachsorge

Nach der Behandlung begleiten wir Sie mit regelmäßigen Kontrollterminen für einen langfristigen Erfolg.

Kosten und Finanzierung der Zahnärztliche Chirurgie

Die Kosten für Zahnärztliche Chirurgie variieren je nach individuellem Behandlungsbedarf. Preislich liegt die Behandlung im Bereich €-€€€.In einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Oberföhringer Praxis erstellen wir Ihnen einen detaillierten Kostenplan.

Transparente Kostenaufklärung

Detaillierter Kostenvoranschlag vor Behandlungsbeginn

Krankenkassen

Abrechnung mit gesetzlichen und privaten Krankenkassen

Flexible Finanzierung

Ratenzahlung und Finanzierungsmöglichkeiten auf Anfrage

Faire Preise

Transparente Preisgestaltung ohne versteckte Kosten

Häufige Fragen zur Zahnärztliche Chirurgie in Oberföhring

Wann müssen Weisheitszähne entfernt werden?

Weisheitszähne sollten entfernt werden bei Platzmangel, Teilretention mit wiederkehrenden Entzündungen, Zystenbildung oder wenn sie Nachbarzähne gefährden. Eine DVT-Aufnahme zeigt die genaue Lage und Beziehung zum Nerv.

Ist eine Weisheitszahn-OP schmerzhaft?

Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie und ist schmerzfrei. Nach der OP können für 3–5 Tage Schwellungen und leichte Schmerzen auftreten. Auf Wunsch bieten wir Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose an.

Was kostet eine Weisheitszahn-OP?

Die GKV übernimmt die Grundkosten der Weisheitszahnentfernung. Für DVT-Diagnostik, Sedierung oder aufwändige chirurgische Techniken kann ein Eigenanteil anfallen.

Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

Bei der Wurzelspitzenresektion (WSR) wird die entzündete Wurzelspitze chirurgisch entfernt und der Wurzelkanal retrograd verschlossen. So kann ein Zahn erhalten werden, wenn eine normale Wurzelbehandlung nicht ausreicht.

Was ist eine Zahntransplantation?

Bei der Zahntransplantation wird ein eigener Zahn (z.B. ein Weisheitszahn) in eine Zahnlücke verpflanzt. Das ist die natürlichste Alternative zum Implantat — mit eigenem Zahnhalteapparat und natürlichem Knochenerhalt.

Wie erreiche ich die Praxis für Zahnärztliche Chirurgie in Oberföhring?

Unsere Praxis in der Oberföhringer Straße 183a ist optimal erreichbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U4 Arabellapark.Kostenlose Parkplätze sind direkt vor der Praxis verfügbar.

Ihre Zahnarztpraxis in München-Oberföhring

Unsere Praxis liegt in der Oberföhringer Straße 183a im Herzen von München-Oberföhring. In unmittelbarer Nähe zu Oberföhringer Straße und St. Anna-Platz sind wir für Sie gut erreichbar und bieten Ihnen moderne Zahnmedizin in angenehmer Atmosphäre.

Verkehrsanbindung

Unsere Praxis in Oberföhring erreichen Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

  • U4 Arabellapark
  • Bus 154 Oberföhringer Straße
  • Bus 184
  • Bus 189

Für Autofahrer stehen kostenlose Parkplätze direkt vor der Praxis zur Verfügung.

Umgebung

Oberföhring ist ein attraktiver Stadtteilmit vielfältiger Infrastruktur.

In der Nähe befinden sich:

  • Oberföhringer Straße
  • St. Anna-Platz
  • Feringasee

Termin für Zahnärztliche Chirurgie in Oberföhring vereinbaren

Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin für Zahnärztliche Chirurgie in unserer Oberföhringer Praxis. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Sie umfassend zu beraten.

Oberföhringer Straße 183a • 81925 München

info@zahnarzt-oberfoehring.com

Was ist zahnärztliche Chirurgie?

Die zahnärztliche Chirurgie (Oralchirurgie) umfasst alle operativen Eingriffe im Bereich der Mundhöhle, des Kiefers und der angrenzenden Weichgewebe. Sie geht weit über das einfache Zahnziehen hinaus und umfasst ein breites Spektrum an Eingriffen — von der Weisheitszahnentfernung über die Wurzelspitzenresektion und Rezessionsdeckung bis hin zur Zahntransplantation.

Chirurgische Eingriffe werden dann notwendig, wenn konservative Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen: Ein tief zerstörter Zahn, der sich nicht mehr mit einer Füllung oder Krone retten lässt, ein verlagerter Weisheitszahn, der Nachbarzähne gefährdet, eine chronische Entzündung an der Wurzelspitze, die trotz Wurzelkanalbehandlung nicht abheilt, oder zurückgehendes Zahnfleisch, das die Zahnwurzeln freilegt. In all diesen Fällen ist ein chirurgischer Eingriff häufig der einzige Weg, Schmerzen zu beseitigen, weitere Schäden zu verhindern und die langfristige Mundgesundheit zu sichern.

Die Grundlage jedes chirurgischen Eingriffs in unserer Praxis ist die DVT 3D-Diagnostik (Digitale Volumentomographie). Im Gegensatz zum herkömmlichen zweidimensionalen Röntgenbild liefert das DVT dreidimensionale Aufnahmen des Kiefers, der Zähne und der umliegenden Strukturen — mit einer Auflösung im Submillimeterbereich. So können wir vor dem Eingriff die exakte Lage von Nervenbahnen, Wurzeln und Knochenstrukturen beurteilen und den Eingriff präzise planen. Das Ergebnis: kürzere OP-Zeiten, weniger Komplikationen und eine schnellere Heilung.

In unserer Praxis decken wir das gesamte Spektrum der zahnärztlichen Chirurgie ab — von der Routineextraktion bis zum komplexen rekonstruktiven Eingriff. Dabei legen wir besonderen Wert auf minimalinvasive Techniken, die das Gewebe schonen, und auf umfassende Sedierungsoptionen für Angstpatienten: Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose — damit auch umfangreiche Eingriffe stressfrei und schmerzfrei ablaufen.

Weisheitszahnentfernung

Die Weisheitszahnentfernung ist der häufigste oralchirurgische Eingriff überhaupt. Weisheitszähne (dritte Molaren) brechen in der Regel zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durch — doch bei den meisten Menschen ist im Kiefer nicht genug Platz dafür. Die Folge: Die Zähne bleiben ganz oder teilweise im Knochen stecken (Retention bzw. Impaktierung), wachsen schief oder verlagert und können erhebliche Probleme verursachen.

Wann müssen Weisheitszähne entfernt werden?

Nicht jeder Weisheitszahn muss entfernt werden. Eine Entfernung ist jedoch angezeigt, wenn:

  • Platzmangel (Retention/Impaktierung): Der Weisheitszahn hat nicht genug Platz, um vollständig durchzubrechen. Er bleibt im Knochen oder unter dem Zahnfleisch stecken und kann Druck auf die Nachbarzähne ausüben, was zu Zahnverschiebungen und Engstand führt.
  • Wiederkehrende Entzündungen (Perikoronitis): Bei teilweise durchgebrochenen Weisheitszähnen bildet sich häufig eine Zahnfleischtasche über der Kaufläche, in der sich Bakterien ansammeln. Die Folge sind schmerzhafte, wiederkehrende Entzündungen des umliegenden Weichgewebes.
  • Karies und Schädigung der Nachbarzähne: Verlagerte Weisheitszähne sind schwer zu reinigen und entwickeln häufig Karies. Besonders problematisch: Durch den Kontaktdruck kann auch der benachbarte zweite Molar geschädigt werden — bis hin zur Wurzelresorption.
  • Zystenbildung: Um den Zahnkeim eines nicht durchgebrochenen Weisheitszahns kann sich eine follikuläre Zyste bilden, die den Kieferknochen abbaut.
  • Kieferorthopädische Indikation: Vor oder nach einer kieferorthopädischen Behandlung, um ein erneutes Engstehen der Zähne zu verhindern.

Teilretiniert vs. vollständig impaktiert

Die Komplexität der Weisheitszahnentfernung hängt maßgeblich von der Lage des Zahns ab:

Teilretinierte Weisheitszähne sind bereits teilweise durch das Zahnfleisch durchgebrochen. Sie sind chirurgisch meist einfacher zu entfernen, verursachen aber häufiger Entzündungen, da die Zahnfleischtasche eine Eintrittspforte für Bakterien darstellt.

Vollständig impaktierte Weisheitszähne liegen komplett im Kieferknochen verborgen und erfordern einen aufwendigeren chirurgischen Zugang. Dabei wird das Zahnfleisch aufgeklappt, gegebenenfalls Knochen abgetragen (Osteotomie) und der Zahn in manchen Fällen geteilt (Zahnteilung/Odontosektomie), um ihn schonend und stückweise zu entfernen.

DVT-Planung ist entscheidend: Besonders bei Unterkiefer-Weisheitszähnen liegt häufig der Nervus alveolaris inferior in unmittelbarer Nähe der Wurzelspitzen. Dieser Nerv versorgt die Unterlippe und das Kinn mit Gefühl. Mithilfe der DVT 3D-Diagnostik können wir den exakten Verlauf des Nervs in Relation zu den Wurzeln bestimmen und den Eingriff so planen, dass das Risiko einer Nervschädigung minimiert wird.

Alle vier Weisheitszähne auf einmal?

Ob alle vier Weisheitszähne in einer Sitzung oder in zwei getrennten Eingriffen entfernt werden, hängt von der Komplexität und Ihren Wünschen ab. Bei unkomplizierten Befunden und unter Dämmerschlaf oder Vollnarkose ist die Entfernung aller vier Zähne in einer Sitzung möglich und sinnvoll — Sie haben nur eine Heilungsphase statt zwei. Bei komplizierten Lagerungen oder wenn Sie den Eingriff unter Lokalanästhesie bevorzugen, empfehlen wir häufig ein seitengetrenntes Vorgehen (erst rechts, dann links oder umgekehrt), damit Sie während der Heilung zumindest auf einer Seite kauen können.

Chirurgische Zahnentfernung & Wurzelspitzenresektion

Nicht jeder Zahn lässt sich einfach mit einer Zange ziehen. Wenn Zähne tief zerstört, frakturiert oder mit dem Knochen verwachsen sind, ist eine chirurgische Zahnentfernung (Osteotomie) erforderlich. Dabei wird das Zahnfleisch aufgeklappt, gegebenenfalls Knochen abgetragen und der Zahn unter Sicht entfernt — schonend und kontrolliert.

Chirurgische Zahnentfernung

Typische Indikationen für eine chirurgische Zahnentfernung sind:

  • Tief frakturierte Zähne: Wenn die Zahnkrone abgebrochen ist und die Wurzel im Knochen verblieben ist, kann eine einfache Extraktion nicht mehr durchgeführt werden.
  • Wurzelreste nach missglückter Extraktion: Abgebrochene Wurzelspitzen, die im Knochen verbleiben, müssen chirurgisch entfernt werden.
  • Ankylotische (verwachsene) Zähne: Zähne, die mit dem Kieferknochen verwachsen sind und sich nicht lockern lassen.
  • Überzählige Zähne: Zusätzlich angelegte Zähne, die im Knochen stecken und andere Zähne behindern.

Bei der chirurgischen Zahnentfernung nutzen wir nach Möglichkeit die Piezochirurgie — eine ultraschallbasierte Technik, die Knochen präzise schneidet, aber Weichgewebe (Nerven, Zahnfleisch, Schleimhaut) schont. Das Ergebnis: weniger Schwellung, weniger Schmerzen und schnellere Heilung.

Nach der Extraktion ist häufig ein Knochenaufbau (Socket Preservation) sinnvoll, um den Kieferknochen für eine spätere Implantation zu erhalten und einen Knochenabbau nach der Entfernung zu minimieren.

Wurzelspitzenresektion (WSR / Apikoektomie)

Die Wurzelspitzenresektion ist ein zahnerhaltender chirurgischer Eingriff, bei dem die entzündete Wurzelspitze und das umliegende erkrankte Gewebe entfernt werden. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine chronische Entzündung an der Wurzelspitze (apikale Parodontitis) trotz einer Wurzelkanalbehandlung nicht ausheilt oder eine Revision der Wurzelkanalbehandlung nicht möglich ist.

Indikationen für eine WSR:

  • Persistierende periapikale Läsion (Granulom oder Zyste an der Wurzelspitze) trotz adäquater Wurzelkanalbehandlung
  • Wurzelkanalinstrument, das im Kanal frakturiert ist und eine Revision unmöglich macht
  • Anatomisch komplexe Wurzelkanalverhältnisse (starke Krümmung, Kanalverzweigungen), die eine vollständige Aufbereitung verhindern
  • Stiftversorgte Zähne, bei denen eine Revision den Stift und damit die Krone zerstören würde

Ablauf der WSR: Nach lokaler Betäubung wird das Zahnfleisch über der betroffenen Wurzelspitze aufgeklappt. Die entzündete Wurzelspitze wird zusammen mit dem erkrankten Gewebe entfernt (ca. 3 mm). Anschließend wird der Wurzelkanal von der Spitze her mit einem biokompatiblen Material (z. B. MTA — Mineral Trioxide Aggregate) dicht verschlossen (retrograde Füllung). Der Schleimhautlappen wird vernäht, und der Knochen regeneriert sich in den folgenden Monaten. Der Eingriff dauert in der Regel 30–60 Minuten pro Zahn.

Die WSR hat eine Erfolgsrate von ca. 85–95 % und ist häufig die letzte Möglichkeit, einen Zahn zu erhalten, bevor eine Extraktion und ein Zahnimplantat notwendig werden.

Rezessionsdeckung

Zahnfleischrückgang (Gingivarezession) ist ein weit verbreitetes Problem, das nicht nur ästhetisch stört, sondern auch zu Empfindlichkeiten, Wurzelkaries und weiterem Gewebeverlust führen kann. Bei der Rezessionsdeckung wird das zurückgewichene Zahnfleisch durch mikrochirurgische Techniken wieder aufgebaut und über die freiliegende Zahnwurzel geführt.

Ursachen des Zahnfleischrückgangs

Die Ursachen für Zahnfleischrückgang sind vielfältig:

  • Zu aggressives Zähneputzen: Harte Zahnbürsten und horizontale Schrubbbewegungen mit zu viel Druck sind die häufigste Ursache für Rezessionen — vor allem an den Außenflächen der Eckzähne und Prämolaren.
  • Parodontitis: Chronische bakterielle Zahnfleischentzündung zerstört das Zahnfleisch und den darunter liegenden Kieferknochen, was zu ausgeprägtem Zahnfleischrückgang führt.
  • Dünner Biotyp: Manche Menschen haben von Natur aus ein sehr dünnes, zartes Zahnfleisch, das anfälliger für Rezessionen ist als dickeres, robusteres Gewebe.
  • Fehlbelastung und Fehlstellung: Zähne, die außerhalb der Zahnreihe stehen, haben häufig eine dünne knöcherne Wand auf der Außenseite, was Rezessionen begünstigt.
  • Piercing: Lippen- oder Zungenpiercings können durch mechanische Reibung am Zahnfleisch Rezessionen verursachen.

Behandlungstechniken

Für die Rezessionsdeckung stehen verschiedene bewährte mikrochirurgische Techniken zur Verfügung:

Tunneltechnik: Eine besonders schonende und minimalinvasive Methode, bei der das Zahnfleisch nicht aufgeschnitten, sondern tunnelförmig unterminiert wird. Durch diesen Tunnel wird ein Bindegewebstransplantat (vom Gaumen entnommen) oder eine Kollagenmatrix eingeführt und über der freiliegenden Wurzel positioniert. Vorteil: keine sichtbaren Schnitte, schnellere Heilung, hervorragendes ästhetisches Ergebnis.

Bindegewebstransplantat (Connective Tissue Graft — CTG): Gilt als Goldstandard der Rezessionsdeckung. Ein Stück Bindegewebe wird vom Gaumen entnommen und unter das vorhandene Zahnfleisch über der freiliegenden Wurzel transplantiert. Das Transplantat wächst ein und verdickt das Zahnfleisch dauerhaft — sowohl in der Höhe als auch in der Dicke.

Gesteuerte Geweberegeneration (GTR): Bei ausgeprägten Rezessionen mit Knochenverlust kann eine Kollagenmembran und/oder Schmelzmatrixproteine (Emdogain) eingesetzt werden, um die Regeneration von Zahnfleisch, Knochen und Wurzelzement gezielt zu steuern.

Wann sollte eine Rezessionsdeckung durchgeführt werden?

Grundsätzlich gilt: Je früher eine Rezession behandelt wird, desto besser sind die Ergebnisse. Eine Rezessionsdeckung ist sinnvoll bei:

  • Ästhetischen Beeinträchtigungen: Sichtbare lange Zahnhälse im Frontzahnbereich stören viele Patienten erheblich.
  • Überempfindlichkeit: Freiliegende Zahnhälse reagieren oft schmerzhaft auf Kälte, Wärme und süße Speisen.
  • Wurzelkaries-Risiko: Die freiliegende Wurzeloberfläche ist weicher als Zahnschmelz und deutlich kariesanfälliger.
  • Fortschreitender Gewebeverlust: Ohne Behandlung kann die Rezession weiter voranschreiten und langfristig die Zahnstabilität gefährden.

Wichtig: Vor der Rezessionsdeckung muss die Ursache beseitigt werden. Bei aggressivem Zähneputzen werden Putztechniken umgestellt, bei Parodontitis muss die Entzündung zunächst unter Kontrolle gebracht werden.

Wo kann ich Weisheitszähne in Oberföhring entfernen lassen?
Die Zahnarztpraxis Dr. Dickel in der Cosimastraße in München-Oberföhring bietet die Weisheitszahnentfernung mit DVT-3D-Planung an — auch unter Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose. Wir decken das gesamte Spektrum der zahnärztlichen Chirurgie ab.
Bieten Sie Weisheitszahn-OP unter Vollnarkose in Oberföhring an?
Ja, an unseren Narkosetagen führen wir Weisheitszahnentfernungen und andere chirurgische Eingriffe unter Vollnarkose durch — betreut von einem erfahrenen Fachanästhesisten direkt in unserer Praxis in Oberföhring. Auch Lachgas und Dämmerschlaf stehen zur Verfügung.
Wie schmerzhaft ist eine Weisheitszahnentfernung?
Während des Eingriffs spüren Sie dank der lokalen Betäubung keinerlei Schmerzen — lediglich Druckgefühle sind möglich. Nach dem Eingriff können für 2–5 Tage Schmerzen auftreten, die mit Schmerzmitteln (Ibuprofen 400–600 mg) gut kontrollierbar sind. Die meisten Patienten berichten von deutlich weniger Schmerzen als erwartet. Auf Wunsch führen wir den Eingriff unter Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose durch.
Wie lange bin ich nach einer Weisheitszahn-OP arbeitsunfähig?
Bei einer unkomplizierten Weisheitszahnentfernung sollten Sie 2–3 Tage einplanen, bei der Entfernung aller vier Weisheitszähne oder komplizierten Befunden eher 4–7 Tage. Körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten Sie für mindestens eine Woche vermeiden. Wir stellen Ihnen selbstverständlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus.
Was hilft gegen die Schwellung nach einer Weisheitszahn-OP?
Konsequentes Kühlen von außen ist am wirksamsten: Kühlpack oder in ein Tuch gewickeltes Eis für jeweils 10 Minuten auflegen, dann 10 Minuten Pause — besonders in den ersten 24–48 Stunden. Zusätzlich: Oberkörper hochlagern beim Schlafen, körperliche Schonung, weiche Kost. Ibuprofen wirkt gleichzeitig schmerzlindernd und abschwellend. Die Schwellung erreicht ihren Höhepunkt am 2.–3. Tag und klingt dann deutlich ab.
Was kostet eine Weisheitszahnentfernung?
Die chirurgische Entfernung von Weisheitszähnen ist grundsätzlich eine Kassenleistung der GKV, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Eigenkosten entstehen nur für Zusatzleistungen wie DVT-Diagnostik (bei komplexen Befunden), Sedierung (Lachgas, Dämmerschlaf, Vollnarkose) oder Knochenaufbaumaterial. Der Eigenanteil liegt je nach Aufwand bei ca. 150–400 € pro Zahn. Privatversicherte erhalten die Kosten in der Regel vollständig erstattet.
Was ist eine Wurzelspitzenresektion und wann ist sie nötig?
Bei einer Wurzelspitzenresektion (WSR) wird die entzündete Wurzelspitze eines Zahns chirurgisch entfernt und der Kanal von der Spitze her dicht verschlossen. Sie ist nötig, wenn eine chronische Entzündung (Granulom oder Zyste) an der Wurzelspitze trotz Wurzelkanalbehandlung nicht ausheilt, oder wenn eine Revision der Wurzelkanalbehandlung technisch nicht möglich ist. Die WSR ist häufig die letzte Chance, den Zahn zu erhalten.

Unsere Praxis in der Cosimastraße erreichen Sie bequem mit dem Auto (Parkplätze direkt vor der Tür) oder der Buslinie. Haltestelle Oberföhring in wenigen Gehminuten.

Oberföhring, Bogenhausen, Johanneskirchen, Daglfing, Englschalking