Parodontologie in München-Bogenhausen — Parodontitis-Behandlung

Moderne Parodontitis-Behandlung in unserer Praxis an der Oberföhringer Straße für Patienten aus Bogenhausen. Seit der Reform 2021 ist die systematische Parodontitis-Therapie Kassenleistung — wir begleiten Sie durch alle Stufen der PAR-Richtlinie.

  • 13+ Jahre Erfahrung in der Parodontologie
  • 4.9★ bei Google (312 Bewertungen)
  • Kassen- & Privatpatienten
  • UPT-Nachsorge-Programm

Anfahrt & Lage

Oberföhringer Straße 183a, 81925 München-Bogenhausen

ÖPNV

  • U4 Station Arabellapark (5 Min. Fußweg)
  • Bus 154 direkt vor der Praxis
  • Bus 184 Oberföhringer Straße

Parken: Kostenlose Parkplätze direkt vor der Praxis

Was ist Parodontitis?

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates — jener Strukturen, die den Zahn im Kieferknochen verankern. Unbehandelt führt sie zu Rückgang des Zahnfleisches, Abbau des Kieferknochens und schließlich Zahnverlust. Laut WHO sind in Deutschland über 11 Millionen Menschen von einer mittelschweren bis schweren Form betroffen — oft ohne es zu bemerken.

Gingivitis oder Parodontitis?

  • Gingivitis: reversible Zahnfleischentzündung. Rotes, geschwollenes, blutendes Zahnfleisch. Heilbar durch gründliche Mundhygiene + PZR.
  • Parodontitis: die Entzündung hat den Knochen erreicht. Der Abbau ist nicht mehr rückgängig zu machen — aber der Fortschritt lässt sich stoppen.

Wie erkenne ich Parodontitis?

Klassische Warnzeichen: Zahnfleischbluten beim Putzen, dauerhaft rotes/geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, freiliegende Zahnhälse, Eiter aus Zahnfleischtaschen, lockerer Zahnhalt. Oft verläuft Parodontitis jahrelang schmerzfrei — der Schaden tritt spät zutage.

Warum ist die Behandlung so wichtig?

Parodontitis ist nicht nur ein Mundgesundheitsproblem. Studien zeigen klare Zusammenhänge zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Frühgeburten und Alzheimer. Wer Parodontitis behandelt, tut mehr als nur Zähne retten.

Wie läuft die Behandlung ab?

In Deutschland folgt die PAR-Richtlinie 2021 der Kassen: strukturierte Diagnostik, Hygienephase mit professioneller Reinigung, geschlossene subgingivale Reinigung (antiinfektiös) und über Jahre begleitende Unterstützende Parodontitis-Therapie (UPT). Bei 70–80 % der Patient:innen lässt sich der Zustand so stabilisieren.

Alles über Parodontologie erfahren

Ablauf der Parodontitis-Behandlung

Nach den Vorgaben der PAR-Richtlinie 2021 in klar definierten Stufen. Gesamtdauer je nach Befund 4–12 Monate.

  1. 1

    Befund (PSI + PAR-Status)

    45 Min.

    Vermessung der Zahnfleischtaschen, Bestimmung des Stadiums, Dokumentation für die Krankenkasse.

  2. 2

    Vorbehandlung & Patientengespräch

    60 Min.

    Professionelle Reinigung, Aufklärung über Mundhygiene-Technik, Risikofaktoren besprechen.

  3. 3

    Geschlossene PAR-Behandlung

    2 Termine à 60 Min.

    Reinigung der Zahnfleischtaschen (Scaling + Root Planing) unter lokaler Betäubung.

  4. 4

    Reevaluation

    30 Min.

    Kontrolle nach 3–6 Monaten. Bei Resttaschen ggf. chirurgische Phase (privat).

  5. 5

    UPT — Unterstützende Parodontitis-Therapie

    alle 3–6 Monate

    Langfristige Nachsorge alle 3–6 Monate. Verhindert erneutes Fortschreiten der Erkrankung.

Patientenstimmen

4.9★★★★★(312 Bewertungen)

★★★★★

Die Parodontitis-Behandlung war sehr gründlich erklärt und professionell durchgeführt. Mein Zahnfleisch ist deutlich besser.

Petra H., 2025-07-28
★★★★★

Regelmäßige UPT-Termine haben mein Zahnfleisch stabilisiert. Empfehlenswert.

Christian B., 2025-06-10

Parodontologie für Patienten aus

  • Altbogenhausen
  • Herzogpark
  • Steinhausen
  • Parkstadt Bogenhausen
  • Priel

Häufige Fragen zur Parodontologie in Bogenhausen

Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?
Gingivitis ist eine reversible Zahnfleischentzündung, die durch gute Mundhygiene und professionelle Zahnreinigung vollständig ausheilen kann. Parodontitis ist eine fortgeschrittene, irreversible Erkrankung, bei der auch der Kieferknochen betroffen ist. Ohne Behandlung führt Parodontitis zu Zahnverlust.
Übernimmt die Krankenkasse die Parodontitis-Behandlung?
Ja, seit der PAR-Richtlinie 2021 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die systematische Parodontitistherapie einschließlich der Nachsorge (UPT) für 2 Jahre. Voraussetzung ist ein genehmigter Behandlungsplan (AIT-Antrag). Regenerative Verfahren wie Emdogain® sind Privatleistungen.
Ist Parodontitis heilbar?
Parodontitis kann gestoppt und kontrolliert werden, aber bereits verlorener Knochen regeneriert sich nur begrenzt. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser die Prognose. Mit regelmäßiger Nachsorge (UPT) können über 95% der Zähne langfristig erhalten werden.
Wie erkenne ich Parodontitis?
Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang und im fortgeschrittenen Stadium Zahnlockerung. Da Parodontitis oft schmerzfrei verläuft, ist die regelmäßige zahnärztliche Kontrolle besonders wichtig.
Ist die Parodontitis-Behandlung schmerzhaft?
Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung und ist in der Regel schmerzarm. Nach der Therapie können für 1-3 Tage leichte Empfindlichkeiten auftreten. Dank moderner Ultraschall- und Lasertechnik ist die Behandlung deutlich schonender als frühere Methoden.
Ist Parodontitis heilbar?
Parodontitis ist nicht im klassischen Sinne heilbar, aber durch systematische Behandlung und regelmäßige UPT-Nachsorge gut zu kontrollieren. Ziel ist der Stopp des Knochenabbaus und der Erhalt der Zähne.
Zahlt die Krankenkasse die Parodontitis-Behandlung?
Ja — seit der PAR-Reform 2021 ist die systematische Parodontitis-Behandlung Kassenleistung. Voraussetzung ist ein positiver Befund (PSI ≥ 3). Wir stellen den Antrag für Sie.
Wie oft UPT nach der PAR-Behandlung?
Je nach Risikoprofil alle 3–6 Monate. Die UPT ist entscheidend, um ein erneutes Fortschreiten zu verhindern. Eine Auszeit führt in vielen Fällen zum Rückfall.
Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?
Gingivitis ist eine Zahnfleischentzündung ohne Knochenabbau — reversibel durch bessere Mundhygiene. Parodontitis umfasst bereits den Rückgang des Kieferknochens und erfordert systematische Behandlung.
Was passiert ohne Parodontitis-Behandlung?
Unbehandelt führt Parodontitis zum fortschreitenden Knochenabbau, Zahnlockerung und schließlich Zahnverlust. Auch systemische Folgen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes) sind wissenschaftlich belegt.

Ihr Behandlerin-Team

Dr. Christina Dickel

  • Studium Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Staatsexamen 2012)
  • Curriculum Implantologie DGI (2014)
  • Curriculum Ästhetische Zahnheilkunde DGÄZ (2015)
  • PAR-Richtlinie 2021 zertifiziert
  • Eigene Praxis in München-Oberföhring seit 2025
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Parodontologie-Schwerpunkt mit langjähriger Erfahrung in systematischer PAR-Therapie nach der PAR-Richtlinie 2021. Wir bilden uns regelmäßig in modernen Behandlungsmethoden fort.

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