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DGI-zertifizierte ImplantologinÜber 95% Erfolgsrate13+ Jahre Erfahrung

Sinuslift München - Knochenaufbau Implantologie | Zahnärztin Christina Dickel

Wenn im Oberkiefer-Seitenzahnbereich nicht genügend Knochenhöhe für Implantate vorhanden ist, ermöglicht ein Sinuslift den gezielten Knochenaufbau. Als erfahrene Implantologin in München führt Dr. Christina Dickel sowohl interne als auch externe Sinuslift-Verfahren durch, um optimale Voraussetzungen für langfristig stabile Zahnimplantate zu schaffen.

Was ist ein Sinuslift?

Der Sinuslift (auch Sinusbodenelevation oder Sinusbodenaugmentation) ist ein bewährtes chirurgisches Verfahren, bei dem der Boden der Kieferhöhle angehoben und der entstandene Raum mit Knochenaufbaumaterial aufgefüllt wird. Ziel ist es, ausreichend Knochenvolumen im seitlichen Oberkiefer zu schaffen, damit Zahnimplantate sicher und dauerhaft verankert werden können.

Um zu verstehen, warum ein Sinuslift notwendig sein kann, hilft ein Blick auf die Anatomie: Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) ist die größte der Nasennebenhöhlen und liegt direkt oberhalb der Seitenzahnregion des Oberkiefers. Sie ist von einer dünnen Schleimhaut ausgekleidet — der sogenannten Schneider'schen Membran (Membrana Schneideri). Der Kieferknochen zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle ist in diesem Bereich oft von Natur aus dünn — bei manchen Patienten beträgt die Knochenhöhe nur wenige Millimeter.

Nach dem Verlust von Seitenzähnen im Oberkiefer setzt ein doppelter Prozess ein: Zum einen baut sich der Kieferknochen ab, weil der Kaubelastungsreiz fehlt (Knochenatrophie). Zum anderen dehnt sich die Kieferhöhle im Laufe des Lebens natürlich aus — ein Vorgang, der als Pneumatisation bezeichnet wird. Beide Faktoren zusammen führen dazu, dass die verbleibende Knochenhöhe für ein Implantat häufig nicht ausreicht.

Für die stabile Verankerung eines Zahnimplantats sind in der Regel mindestens 8–10 mm Knochenhöhe erforderlich. Liegt die vorhandene Knochenhöhe darunter, reicht der Knochen allein nicht aus, um ein Implantat sicher aufzunehmen — und genau hier kommt der Sinuslift ins Spiel. Beim Sinuslift wird die Schneider'sche Membran vorsichtig vom Kieferhöhlenboden abgelöst und nach oben verlagert. In den so entstandenen Hohlraum wird Knochenaufbaumaterial eingebracht — Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder eine Kombination aus beidem. In den folgenden Monaten wird dieses Material vom Körper in belastbaren, eigenen Knochen umgebaut.

Der Sinuslift ist eines der am besten erforschten und erfolgreichsten Verfahren in der dentalen Implantologie. Er wird weltweit seit über 40 Jahren durchgeführt, und mit einer Erfolgsrate von über 95 % gilt er als Goldstandard für den Knochenaufbau im Oberkiefer-Seitenzahnbereich.

Anatomie der Kieferhöhle: Knochenhöhe und Sinusboden für Sinuslift
Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) und der Kieferknochen: Warum die Knochenhöhe entscheidend für Implantate ist.

Interner vs. Externer Sinuslift

Je nach Ausgangssituation — insbesondere der vorhandenen Restknochenhöhe — kommen zwei unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Beide Verfahren haben das gleiche Ziel: den Kieferhöhlenboden anzuheben und Knochenaufbaumaterial einzubringen. Sie unterscheiden sich jedoch deutlich in Zugangsweg, Invasivität und Einheilzeit.

Interner vs. Externer Sinuslift: Zwei Techniken im Vergleich
Interner und externer Sinuslift: Zwei bewährte Techniken für den Knochenaufbau im Oberkiefer.

Der interne Sinuslift (geschlossene Technik)

Beim internen Sinuslift — auch als Crestal-Approach oder Osteotom-Technik bekannt — erfolgt der Zugang über das Implantatbett selbst. Durch das Bohrloch für das Implantat wird der Kieferhöhlenboden vorsichtig mit speziellen Instrumenten (Osteotomen) angehoben und eine kleine Menge Knochenersatzmaterial eingebracht. Anschließend wird das Implantat in derselben Sitzung eingesetzt.

Vorteile: Minimalinvasiv, kürzere OP-Dauer, weniger Schwellung, schnellere Heilung, Implantat und Sinuslift in einer Sitzung.

Voraussetzung: Mindestens 5–6 mm Restknochenhöhe, da das Implantat eine gewisse Primärstabilität benötigt.

Der externe Sinuslift (offene Technik)

Beim externen Sinuslift wird ein seitliches Knochenfenster in der Kieferhöhlenwand geschaffen (lateraler Zugang). Durch dieses Fenster wird die Schneider'sche Membran sichtbar und kann unter direkter Sicht schonend vom Knochenboden abgelöst und nach oben gefaltet werden. Der so entstandene Raum wird mit Knochenaufbaumaterial gefüllt — Eigenknochen, Knochenersatzmaterial oder eine Kombination aus beidem. Abschließend wird das Knochenfenster mit einer Kollagenmembran abgedeckt und der Schleimhautlappen vernäht.

Vorteile: Großes Augmentationsvolumen möglich (auch bei sehr geringer Restknochenhöhe), gut kontrollierbar unter Sicht, bewährtes Standardverfahren.

Voraussetzung: Wird eingesetzt, wenn die Restknochenhöhe unter 5 mm liegt und ein interner Sinuslift nicht ausreicht.

Vergleich auf einen Blick

Interner SinusliftExterner Sinuslift
ZugangswegÜber das Implantatbett (crestal)Seitliches Knochenfenster (lateral)
Restknochenhöhe≥ 5–6 mm< 5 mm (auch bei 1–2 mm möglich)
Knochengewinn2–4 mmBis zu 10+ mm
OP-Dauer30–45 Minuten60–90 Minuten
ImplantationGleichzeitig (simultan)Meist verzögert (6–9 Monate)
Einheilzeit3–6 Monate6–9 Monate
InvasivitätGeringMittel bis hoch
Schwellung/BeschwerdenMild, 2–3 TageModerat, 5–7 Tage

Welches Verfahren für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer individuellen Knochensituation ab. Mithilfe der DVT-3D-Diagnostik können wir die Restknochenhöhe millimetergenau vermessen und die optimale Technik planen.

Wann ist ein Sinuslift nötig?

Nicht jeder Patient, der ein Implantat im Oberkiefer benötigt, braucht einen Sinuslift. Die Entscheidung hängt von der individuellen Knochensituation ab, die wir mit modernster 3D-Diagnostik (DVT — Digitale Volumentomographie) millimetergenau vermessen.

Ein Sinuslift ist in der Regel indiziert, wenn:

  • Die Restknochenhöhe im Seitenzahnbereich des Oberkiefers unter 8 mm beträgt — ein Implantat benötigt mindestens 8–10 mm stabilen Knochen für eine sichere Verankerung.
  • Zähne im Oberkiefer-Seitenzahnbereich seit längerer Zeit fehlen — nach Zahnverlust baut sich der Knochen kontinuierlich ab. Je länger die Lücke besteht, desto mehr Knochen geht verloren.
  • Die Kieferhöhle stark pneumatisiert ist — bei manchen Menschen dehnt sich die Kieferhöhle natürlicherweise stark aus und verdrängt den Kieferknochen. Dies kann auch bei noch vorhandenen Zähnen der Fall sein.
  • Parodontitis zu Knochenverlust geführt hat — chronische Zahnfleischentzündung zerstört den Kieferknochen und kann auch nach erfolgreicher Behandlung eine Augmentation notwendig machen.

DVT-Diagnostik als Entscheidungsgrundlage: In unserer Praxis verfügen wir über ein eigenes DVT-Gerät, das dreidimensionale Röntgenaufnahmen des Kiefers erstellt. Im Gegensatz zum zweidimensionalen Röntgenbild können wir im DVT die exakte Knochenhöhe, -breite und -dichte vermessen sowie den Verlauf von Nervenbahnen und die Ausdehnung der Kieferhöhle beurteilen. Diese präzise Planung ist die Grundlage für einen sicheren und vorhersagbaren Sinuslift.

Als Faustregel gilt: Liegt die Restknochenhöhe zwischen 5 und 8 mm, kann häufig ein interner Sinuslift mit simultaner Implantation durchgeführt werden. Bei weniger als 5 mm ist ein externer Sinuslift das Verfahren der Wahl — gegebenenfalls mit einer verzögerten Implantation nach der Einheilphase. Wenn ausreichend Knochen vorhanden ist (über 8–10 mm), kann das Implantat direkt ohne Sinuslift gesetzt werden.

DVT 3D-Diagnostik für präzise Knochenaufbau-Planung
Digitale Volumentomographie (DVT): Millimetergenaue 3D-Planung für sicheren Knochenaufbau.

Ablauf der Behandlung

Ein Sinuslift ist ein planbarer, standardisierter Eingriff, der in unserer Praxis ambulant durchgeführt wird. Der gesamte Behandlungsweg — von der Diagnostik bis zum fertigen Zahnersatz — gliedert sich in klar definierte Schritte:

Einheilungszeit nach Knochenaufbau: Zeitlicher Ablauf bis zur Implantation
Von der OP bis zum Implantat: Die Einheilungsphase nach dem Knochenaufbau.

1. DVT-Aufnahme und 3D-Planung

Am Anfang steht eine dreidimensionale DVT-Aufnahme Ihres Oberkiefers. Anhand der hochauflösenden 3D-Daten vermessen wir die exakte Restknochenhöhe, beurteilen die Knochenqualität und überprüfen die Kieferhöhle auf etwaige Vorerkrankungen (z. B. Schleimhautzysten, chronische Sinusitis). Auf dieser Basis entscheiden wir, ob ein interner oder externer Sinuslift erforderlich ist, und planen die optimale Implantatposition.

2. Beratungsgespräch und Aufklärung

In einem ausführlichen Vorgespräch erklären wir Ihnen den geplanten Eingriff, besprechen die zu erwartende Einheilzeit, mögliche Risiken und die Kosten. Sie erhalten einen detaillierten Behandlungsplan und einen Kostenvoranschlag für Ihre Versicherung. Wir besprechen außerdem die Sedierungsoptionen: Der Eingriff kann unter Lokalanästhesie durchgeführt werden, aber auch mit Lachgas-Sedierung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose, falls Sie sich das wünschen oder der Eingriff umfangreicher ist.

3. Der Eingriff

Interner Sinuslift: Nach der Anästhesie wird das Implantatbett aufbereitet. Mit speziellen Osteotomen wird der Kieferhöhlenboden vorsichtig angehoben und Knochenersatzmaterial eingebracht. Anschließend wird das Implantat in derselben Sitzung eingesetzt. Dauer: ca. 30–45 Minuten.

Externer Sinuslift: Nach der Anästhesie wird ein kleiner Schleimhautlappen im seitlichen Oberkiefer gebildet. Mit einem piezoelektrischen Instrument (Piezochirurgie) wird ein kleines Knochenfenster präpariert — besonders schonend und ohne Hitzeentwicklung. Die Schneider'sche Membran wird unter direkter Sicht vorsichtig abgelöst und nach oben gefaltet, und der entstandene Raum wird mit Knochenaufbaumaterial gefüllt. Das Knochenfenster wird mit einer Kollagenmembran abgedeckt und der Schleimhautlappen vernäht. Dauer: ca. 60–90 Minuten.

4. Einheilphase

Das eingebrachte Material benötigt Zeit, um sich in stabilen, eigenen Knochen umzubauen (Osseointegration). Die Einheilzeit beträgt:

  • Interner Sinuslift mit simultanem Implantat: 3–6 Monate, bevor das Implantat freigelegt und mit Zahnersatz versorgt wird.
  • Externer Sinuslift (zweizeitig): 6–9 Monate für den Knochenaufbau, anschließend Implantation mit erneuter Einheilzeit von 3–4 Monaten.

Während der Einheilphase tragen Sie gegebenenfalls einen provisorischen Zahnersatz, um die Kaufunktion und Ästhetik sicherzustellen. Wir führen regelmäßige Kontrolltermine durch und erstellen vor der Implantation eine DVT-Kontrollaufnahme.

5. Implantation und prothetische Versorgung

Nach erfolgreicher Knocheneinheilung wird das Zahnimplantat gesetzt (beim zweizeitigen Vorgehen) oder freigelegt (beim simultanen Vorgehen) und mit einem hochwertigen Zahnersatz versorgt — einer Krone, Brücke oder Prothese. In unserer Praxis nutzen wir die CEREC-Technologie, um Keramikkronen digital zu designen und direkt vor Ort zu fertigen — präzise, zahnfarben und oft in nur einer Sitzung.

Materialien: Eigenknochen und Knochenersatz

Die Wahl des Aufbaumaterials ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg des Sinuslifts. In der modernen Implantologie stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in Herkunft, biologischen Eigenschaften und Einsatzbereich unterscheiden. Häufig verwenden wir eine Kombination aus verschiedenen Materialien, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Knochenaufbau-Materialien: Eigenknochen, Fremdknochen und synthetisches Material
Materialien für den Knochenaufbau: Eigenknochen, xenogenes und synthetisches Ersatzmaterial.

Autologer Knochen (Eigenknochen)

Eigenknochen gilt nach wie vor als Goldstandard im Knochenaufbau. Er wird dem Patienten selbst entnommen — meist aus dem Kieferwinkel, dem Kinnbereich oder aus der Bohrung des Implantatbetts. Eigenknochen hat einen entscheidenden Vorteil: Er enthält lebende Knochenzellen und Wachstumsfaktoren und vereint alle drei gewünschten Eigenschaften — er ist osteogen (enthält lebende Knochenzellen), osteoinduktiv (regt aktiv die Neubildung von Knochen an) und osteokonduktiv (dient als Leitstruktur für einwachsenden Knochen).

Nachteil: Es ist eine zweite Entnahmestelle (Donorstelle) nötig, was den Eingriff etwas umfangreicher macht und zu zusätzlichen Beschwerden an der Entnahmestelle führen kann.

Xenogenes Knochenersatzmaterial (Fremdknochen)

Xenogene Materialien — meist bovinen (Rind) oder porcinen (Schwein) Ursprungs — werden durch aufwendige Aufbereitungsverfahren von allen organischen Bestandteilen befreit. Übrig bleibt die mineralische Knochenstruktur, die als osteokonduktives Leitgerüst dient — der körpereigene Knochen wächst in die Struktur ein und ersetzt das Material schrittweise.

Bekannte Produkte wie Bio-Oss (bovines Hydroxylapatit) und NatOss (porcines Material) sind seit Jahrzehnten klinisch erprobt. Xenogene Materialien werden in der Sinuslift-Chirurgie am häufigsten eingesetzt, da sie ein gutes Ergebnis bei geringerer OP-Belastung liefern — kein Zweiteingriff zur Knochenentnahme nötig, und die langsame Resorption bietet langfristige Volumenstabilität.

Synthetisches Knochenersatzmaterial (alloplastisch)

Synthetische Materialien wie Beta-Tricalciumphosphat (β-TCP) oder Hydroxylapatit werden im Labor hergestellt und sind zu 100 % biokompatibel. Sie dienen als Leitstruktur für die Knochenneubildung und werden im Laufe der Zeit teilweise oder vollständig durch körpereigenen Knochen ersetzt (resorbierbar).

Vorteil: Keine Entnahmestelle, kein tierisches oder menschliches Material — für Patienten mit ethischen oder religiösen Bedenken gegenüber Fremdmaterial eine gute Alternative. Vollständig synthetisch und biokompatibel.

Unser Vorgehen in der Praxis

In unserer Praxis setzen wir je nach individueller Situation unterschiedliche Materialien ein — oft als Mischung aus Eigenknochen und xenogenem Ersatzmaterial. Diese Kombination vereint die biologische Aktivität des Eigenknochens mit dem Volumenerhalt des Ersatzmaterials. Welche Materialien für Sie am besten geeignet sind, besprechen wir individuell im Beratungsgespräch. Mehr zum Thema: Knochenaufbau für Implantate.

Heilung und Nachsorge

Die richtige Nachsorge ist entscheidend für den Erfolg des Sinuslifts. Der Eingriff betrifft die Kieferhöhle — ein Hohlraum, der mit den Atemwegen verbunden ist. Deshalb gelten einige besondere Verhaltensregeln, die sich von anderen zahnchirurgischen Eingriffen unterscheiden.

Heilungsverlauf im Überblick

Erste 24–48 Stunden: Kühlen Sie die betroffene Gesichtshälfte von außen mit Kühlpacks (10 Minuten kühlen, 10 Minuten Pause). Nehmen Sie die verordneten Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) nach Anweisung ein — idealerweise bevor die Betäubung nachlässt. Vermeiden Sie körperliche Anstrengung und halten Sie den Oberkörper beim Schlafen leicht erhöht.

Erste 1–2 Wochen: Die initiale Wundheilung umfasst das Abschwellen, die Nahtentfernung (nach ca. 10 Tagen) und das Abklingen eventueller Beschwerden. Leichte Schwellungen und blaue Flecken (Hämatome) sind normal und kein Grund zur Sorge. Die Schwellung erreicht ihren Höhepunkt typischerweise am 2.–3. Tag und klingt danach schrittweise ab.

4–9 Monate: In dieser Phase baut der Körper das eingebrachte Knochenaufbaumaterial in eigenen, belastbaren Knochen um. Die Dauer hängt von der verwendeten Technik ab: 3–6 Monate beim internen Sinuslift, 6–9 Monate beim externen Sinuslift. Während dieser Zeit können Sie ganz normal Ihrem Alltag nachgehen.

Wichtige Verhaltensregeln (erste 2–4 Wochen)

  • Nase nicht schnäuzen (2–3 Wochen): Dies ist die wichtigste Regel. Beim Naseputzen entsteht Überdruck in der Kieferhöhle, der das eingebrachte Material verschieben oder die heilende Schneider'sche Membran beschädigen kann. Lassen Sie die Nase einfach laufen oder tupfen Sie vorsichtig ab.
  • Niesen mit offenem Mund: Falls Sie niesen müssen, tun Sie dies mit offenem Mund, um keinen Druckaufbau in der Kieferhöhle zu erzeugen.
  • Nicht fliegen (mindestens 2 Wochen): Die Druckveränderungen beim Fliegen (Start und Landung) können sich negativ auf die Heilung auswirken und die empfindliche Membran belasten.
  • Nicht tauchen (4–6 Wochen): Tauchen und Schwimmen sind für 4–6 Wochen nach dem Eingriff tabu.
  • Nicht rauchen: Rauchen verschlechtert die Wundheilung und Knochenneubildung erheblich. Idealerweise sollten Sie mindestens 2 Wochen vor und 8 Wochen nach dem Eingriff nicht rauchen.
  • Kein Strohhalm: Das Saugen erzeugt Unterdruck im Mundraum, der die Wundheilung stören kann.
  • Weiche Kost (1–2 Wochen): Essen Sie nur weiche, lauwarme Speisen. Vermeiden Sie hartes Kauen auf der operierten Seite sowie scharfe und krümelige Nahrungsmittel.
  • Vorsichtige Mundpflege: Putzen Sie die Zähne normal, aber meiden Sie den OP-Bereich für 1–2 Wochen. Verwenden Sie die verordnete antibakterielle Mundspülung (z. B. Chlorhexidin).
  • Kein Sport für 1 Woche: Körperliche Anstrengung kann Nachblutungen begünstigen und die Schwellung verstärken.

Wann sollten Sie uns kontaktieren?

Leichte Blutungen aus der Nase auf der operierten Seite sowie mäßige Schmerzen sind in den ersten 1–2 Tagen normal. Kontaktieren Sie uns jedoch umgehend bei: starken, zunehmenden Schmerzen, die auf Schmerzmittel nicht ansprechen; Fieber über 38,5 °C; eitrigem Ausfluss aus Nase oder Wunde; anhaltender starker Blutung; oder wenn Sie das Gefühl haben, dass Luft durch die Wunde in den Mund strömt.

Kontrolltermine

Nach dem Sinuslift sehen wir Sie zu regelmäßigen Kontrollterminen: in der ersten Woche zur Wundkontrolle, nach 10 Tagen zur Nahtentfernung und in den folgenden Monaten zur Überwachung der Knochenheilung. Vor der Implantation erfolgt eine abschließende DVT-Kontrollaufnahme, um das neu gebildete Knochenvolumen zu beurteilen und die Implantatposition zu bestätigen.

Kosten und Kassenleistung

Der Sinuslift ist eine chirurgische Privatleistung, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht übernommen wird. Die Kosten hängen von der verwendeten Technik, dem Aufwand und dem Knochenaufbaumaterial ab. Hier ein Überblick über die Kostensituation:

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die GKV übernimmt keine Kosten für den Sinuslift selbst, da Zahnimplantate und die dafür notwendigen Vorbereitungseingriffe nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen gehören. Was die GKV leistet, ist der Festzuschuss für den Zahnersatz (Krone, Brücke), der auf das Implantat gesetzt wird — unabhängig davon, ob der Zahnersatz auf einem Implantat oder einer konventionellen Konstruktion sitzt.

Der Festzuschuss deckt ca. 60 % der Kosten einer Regelversorgung (Standardbehandlung). Bei regelmäßig geführtem Bonusheft erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 75 % (5 Jahre: 70 %, 10 Jahre: 75 %).

Private Krankenversicherung (PKV)

Private Versicherungen erstatten die Kosten für einen Sinuslift häufig — teilweise oder vollständig, abhängig vom jeweiligen Tarif und den Vertragskonditionen. In vielen PKV-Tarifen sind implantologische Leistungen inklusive Knochenaufbau enthalten. Wir empfehlen, vor dem Eingriff einen Heil- und Kostenplan bei Ihrer Versicherung einzureichen. Diesen erstellen wir selbstverständlich für Sie.

Ratenzahlung und Finanzierung

Wir wissen, dass die Kosten für Sinuslift und Implantation eine erhebliche Investition darstellen. Deshalb bieten wir flexible Ratenzahlungsmodelle an, damit die Behandlung für Sie finanziell planbar bleibt. Die finanzielle Situation soll kein Hindernis für die optimale Versorgung Ihrer Zähne sein. Sprechen Sie uns beim Beratungsgespräch darauf an — wir finden eine Lösung, die zu Ihrem Budget passt.

Warum Dr. Dickel für Ihren Sinuslift?

Ein Sinuslift erfordert chirurgische Erfahrung, präzise Planung und modernste Ausstattung. In unserer Praxis in München-Oberföhring vereinen wir alle Voraussetzungen für einen sicheren und erfolgreichen Sinuslift:

  • DVT 3D-Diagnostik in der Praxis: Millimetergenaue dreidimensionale Planung jedes Eingriffs mit unserem eigenen DVT-Gerät — keine Überweisungen für die Bildgebung nötig, keine Schätzungen, keine Überraschungen.
  • DGI-Mitglied: Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) bringen wir fundierte und regelmäßig aktualisierte Expertise in der implantologischen Chirurgie und dem Knochenaufbau mit.
  • Weitere Fachgesellschaften: Mitglied der DGZMK (Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) und DGÄZ (Ästhetische Zahnmedizin) — höchste Standards in Funktion und Ästhetik.
  • Beide Sinuslift-Techniken: Wir beherrschen sowohl den internen als auch den externen Sinuslift und wählen die für Ihre Situation optimale Methode.
  • CEREC-Technologie: Nach erfolgreicher Einheilung fertigen wir Ihren Zahnersatz digital und oft in einer einzigen Sitzung — präzise, zahnfarben und langlebig.
  • Sedierungsoptionen für Angstpatienten: Ob Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose an Narkosetagen mit Fachanästhesist — wir bieten für jeden Patienten und jedes Angstlevel die passende Lösung. Kein Patient muss Angst vor dem Eingriff haben.
  • Alles unter einem Dach: Diagnostik (DVT), Sinuslift, Implantation und Zahnersatz (CEREC) — Sie erhalten alle Behandlungsschritte bei uns, ohne Überweisungen an externe Praxen.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin. Wir analysieren Ihre individuelle Knochensituation mit einer DVT-Aufnahme, erklären Ihnen die Optionen und erstellen einen transparenten Kostenvoranschlag.

OP-Bereich der Zahnarztpraxis Dr. Dickel für chirurgische Eingriffe
Unser chirurgischer Behandlungsraum: Modernste Ausstattung für sichere Knochenaufbau-Eingriffe.

Kosten im Überblick

Interner Sinuslift

800–1.500 €

Minimalinvasiver Knochenaufbau über das Implantatbett. Oft mit simultaner Implantation in einer Sitzung möglich.

Externer Sinuslift

1.500–3.000 €

Knochenaufbau über seitlichen Zugang bei geringer Restknochenhöhe. Implantation meist nach 6–9 Monaten Einheilphase.

Sinuslift mit simultanem Implantat

2.500–5.000 €

Kombinierter Eingriff: Knochenaufbau und Implantatsetzung in einer Sitzung (bei ausreichender Primärstabilität).

Der Sinuslift ist keine Kassenleistung der GKV. Ein Festzuschuss wird nur für den Zahnersatz (Krone, Brücke) gewährt — nicht für den chirurgischen Knochenaufbau oder das Implantat selbst. Der Festzuschuss beträgt 60–75 % der Regelversorgung, abhängig vom Bonusheft.

Private Krankenversicherungen erstatten Sinuslift und Implantation häufig — teilweise oder vollständig, abhängig vom Tarif. Wir erstellen Ihnen einen detaillierten Heil- und Kostenplan zur Einreichung bei Ihrer PKV.

Für die Gesamtbehandlung (Sinuslift + Implantat + Zahnersatz) bieten wir flexible Ratenzahlungsmodelle an. Die Investition in Ihre Zahngesundheit soll nicht an der Finanzierung scheitern.

Risiken und Sicherheit

Der Sinuslift gehört zu den am besten erforschten und sichersten Verfahren der dentalen Chirurgie mit einer Erfolgsrate von 95–98 %. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können Komplikationen auftreten, die jedoch in der Regel gut beherrschbar und vorübergehend sind.

Sinusperforation (Riss der Schneider'schen Membran)

Häufigste Komplikation (10–20 %)

Kleine Perforationen werden intraoperativ mit resorbierbarer Kollagenmembran repariert und heilen in der Regel folgenlos aus. Bei größeren Rissen wird der Eingriff abgebrochen und nach 3–6 Monaten wiederholt. Piezochirurgie reduziert das Perforationsrisiko erheblich.

Schwellung und Hämatom

Häufig (normale Heilungsreaktion)

Konsequentes Kühlen in den ersten 48 Stunden, Kopf hochlagern beim Schlafen, abschwellende Medikation. Erreicht Höhepunkt am 2.–3. Tag und klingt innerhalb von 5–7 Tagen ab.

Infektion des Augmentats

Selten (< 2 %)

Prophylaktische Antibiotikagabe, sterile OP-Bedingungen, Rauchverzicht, sorgfältige Nachsorge. Bei Infektionszeichen (Fieber, starke Schmerzen, eitriger Ausfluss) sofortige Behandlung.

Nachblutung

Gelegentlich

Leichte Nachblutungen aus Nase oder Wunde in den ersten 24–48 Stunden sind normal. Auf Aufbisstupfer beißen, körperliche Schonung, kein Sport. Bei anhaltender starker Blutung Praxis kontaktieren.

Vorübergehendes Taubheitsgefühl

Selten, vorübergehend

Kann durch Schwellung im OP-Bereich auftreten und bildet sich in der Regel innerhalb weniger Wochen vollständig zurück. Dauerhafte Nervschäden sind extrem selten.

In unserer Praxis minimieren wir Risiken durch präzise DVT-gestützte 3D-Planung, den Einsatz von Piezochirurgie (ultraschallbasierte Knochenpräparation, besonders schonend für Weichgewebe), sterile OP-Protokolle und engmaschige Nachsorgekontrollen. Für Angstpatienten stehen Lachgas, Dämmerschlaf und Vollnarkose für einen stressfreien Eingriff zur Verfügung.

Häufige Fragen

Nein. Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie durchgeführt — Sie spüren während der OP keine Schmerzen. Nach dem Eingriff können leichte bis mäßige Beschwerden auftreten, die mit Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gut kontrollierbar sind. Die meisten Patienten berichten von deutlich weniger Schmerzen als erwartet. Auf Wunsch bieten wir zusätzlich Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose an.
Ein interner Sinuslift dauert ca. 30–45 Minuten, ein externer Sinuslift ca. 60–90 Minuten. Die genaue Dauer hängt von der individuellen Anatomie, dem Umfang des Knochenaufbaus und davon ab, ob gleichzeitig ein Implantat gesetzt wird.
Beim internen Sinuslift: Ja, das Implantat wird in der Regel in derselben Sitzung gesetzt (simultanes Vorgehen), wenn mindestens 5–6 mm Restknochenhöhe für die Primärstabilität vorhanden sind. Beim externen Sinuslift ist meist ein zweizeitiges Vorgehen notwendig — erst der Knochenaufbau, nach 6–9 Monaten Einheilzeit dann die Implantation. Bei mindestens 3–4 mm Restknochen kann auch beim externen Sinuslift simultan implantiert werden.
Der Sinuslift ist ein gut erforschtes und sicheres Verfahren mit einer Erfolgsrate von über 95 %. Die häufigste Komplikation ist eine Perforation der Schneider'schen Membran (in 10–20 % der Fälle), die in der Regel während des Eingriffs repariert werden kann. Weitere mögliche Komplikationen sind Schwellung, Nachblutung, Infektion oder vorübergehendes Taubheitsgefühl. Schwerwiegende Komplikationen sind sehr selten. Wir klären Sie im Vorgespräch ausführlich über alle Risiken auf.
Die Einheilzeit variiert je nach Verfahren: Beim internen Sinuslift mit simultanem Implantat beträgt sie 3–6 Monate. Beim externen Sinuslift dauert allein die Knocheneinheilung 6–9 Monate, bevor das Implantat gesetzt werden kann. Die initiale Wundheilung (Schwellung, Nahtentfernung) dauert ca. 1–2 Wochen. Die erste Woche nach dem Eingriff ist die intensivste Phase — Schwellung und Beschwerden klingen danach deutlich ab.
Die Kosten hängen vom Verfahren und Umfang ab: Ein interner Sinuslift kostet in der Regel zwischen 800 und 1.500 €, ein externer Sinuslift zwischen 1.500 und 3.000 €. Bei Kombinationseingriffen (Sinuslift mit simultanem Implantat) liegen die Kosten bei 2.500 bis 5.000 €. Hinzu kommen die Kosten für den Zahnersatz. Die GKV übernimmt den Sinuslift nicht, leistet aber einen Festzuschuss für den Zahnersatz. Private Versicherungen erstatten häufig. Wir erstellen Ihnen vorab einen detaillierten Kostenvoranschlag.
In den ersten 2 Wochen nach einem Sinuslift sollten Sie nicht fliegen. Druckveränderungen in der Flugzeugkabine (beim Start und bei der Landung) können die Kieferhöhle belasten und die Heilung beeinträchtigen. Planen Sie Flugreisen daher entsprechend ein und informieren Sie uns bei der Terminplanung über anstehende Reisen.
In bestimmten Fällen gibt es Alternativen: Kurze Implantate (Short Implants, 6–8 mm) können bei leicht reduzierter Knochenhöhe eine Option sein. Schräg gesetzte (angulierte) Implantate oder das All-on-4-Konzept können den Sinuslift umgehen, indem sie vorhandenen Knochen in anderen Bereichen nutzen. Zygoma-Implantate verankern sich im Jochbein und umgehen den Kieferknochen vollständig. In manchen Fällen ist auch eine konventionelle Brücke oder herausnehmbare Prothese möglich. Ob eine Alternative für Sie infrage kommt, klären wir in der DVT-gestützten Diagnostik.
Die Erfolgsrate des Sinuslifts liegt in der wissenschaftlichen Literatur bei 95–98 %. Die Überlebensrate der anschließend gesetzten Implantate ist mit der von Implantaten in nativem (nicht augmentiertem) Knochen vergleichbar. Der Sinuslift gehört zu den am besten dokumentierten und zuverlässigsten Verfahren in der Implantologie.
Eine aktive chronische Sinusitis (Kieferhöhlenentzündung) ist eine Kontraindikation für den Sinuslift. Vor dem Eingriff muss die Entzündung vollständig ausgeheilt sein — gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit einem HNO-Arzt. Im DVT können wir Kieferhöhlenerkrankungen und Schleimhautveränderungen frühzeitig erkennen und die Behandlung entsprechend planen.
Standardmäßig wird der Sinuslift unter lokaler Betäubung durchgeführt — das reicht für eine schmerzfreie Behandlung vollständig aus. Für Angstpatienten oder umfangreiche Eingriffe (z. B. beidseitiger Sinuslift kombiniert mit Implantation) bieten wir zusätzlich Lachgas-Sedierung, Dämmerschlaf und Vollnarkose an unseren Narkosetagen an. Bei der Vollnarkose ist ein erfahrener Fachanästhesist in der Praxis vor Ort.
Starkes Schnäuzen erzeugt einen erhöhten Druck in der Kieferhöhle, der die heilende Schneider'sche Membran und das eingebrachte Aufbaumaterial belasten oder verschieben kann. In den ersten 2–3 Wochen nach dem Eingriff sollten Sie die Nase nur vorsichtig abtupfen und bei Niesreiz mit offenem Mund niesen, um den Druck abzuleiten. Diese Regel ist entscheidend für den Behandlungserfolg.

Qualifikationen und Zertifikate

DGI — Deutsche Gesellschaft für Implantologie

Mitgliedschaft

DGZMK — Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Mitgliedschaft

DGÄZ — Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin

Mitgliedschaft

CEREC-Zertifizierung — Digitale CAD/CAM-Zahnersatzfertigung

Zertifiziert

DVT 3D-Diagnostik — Digitale Volumentomographie

Praxisausstattung

Sedierungsoptionen — Lachgas, Dämmerschlaf, Vollnarkose

Narkosetage mit Fachanästhesist

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Behandlungsübersicht:

Behandlungsdauer:
Sitzungen:
Investition:
Spezialistin: Zahnärztin Dickel

Kontakt & Anfahrt

Zahnarztpraxis Christina Dickel
Oberföhringer Straße 183a, 81925 München

Sprechzeiten

Mo:08:00-19:00
Di:08:00-19:00
Mi:08:00-19:00
Do:08:00-19:00
Fr:08:00-13:00
13+
Jahre Erfahrung
4.9
★★★★★ Bewertung
100%
Zufriedenheit

Interner vs. Externer Sinuslift

Es gibt zwei bewährte Techniken für den Sinuslift, die sich in Zugangsweg, Knochengewinn und Invasivität unterscheiden. Welche Methode für Sie infrage kommt, hängt vor allem von der vorhandenen Restknochenhöhe ab.

Interner SinusliftExterner Sinuslift
ZugangDurch das Implantatbett (von unten)Seitliches Knochenfenster (lateral)
Knochengewinn2–4 mmBis zu 10+ mm
IndikationRestknochenhöhe 5–8 mmRestknochenhöhe < 5 mm
Implantation gleichzeitigJa, in der RegelOft zweizeitig (nach 6–9 Monaten)
OP-Dauer30–45 Minuten60–90 Minuten
Einheilzeit4–6 Monate6–9 Monate
InvasivitätMinimal-invasivUmfangreicher

Interner Sinuslift (geschlossene Technik)

Beim internen Sinuslift erfolgt der Zugang durch das Implantatbett selbst — es wird kein zusätzlicher Schnitt benötigt. Mit speziellen Instrumenten (Osteotomen) wird der Kieferhöhlenboden vorsichtig angehoben und die Schneider'sche Membran nach oben verlagert. Knochenaufbaumaterial wird durch die gleiche Öffnung eingebracht. Da noch ausreichend Restknochen vorhanden ist (5–8 mm), kann das Implantat in derselben Sitzung gesetzt werden.

Vorteile: minimal-invasiv, kürzere OP-Dauer, weniger Schwellung, schnellere Heilung, Implantation in einer Sitzung möglich.

Externer Sinuslift (offene Technik / lateraler Zugang)

Bei stark reduzierter Knochenhöhe (unter 5 mm) ist der externe Sinuslift die Methode der Wahl. Dabei wird ein kleines Knochenfenster in der seitlichen Kieferhöhlenwand präpariert. Durch dieses Fenster wird die Schneider'sche Membran sichtbar und kann unter direkter Sicht schonend angehoben werden. Der entstehende Raum wird mit Knochenaufbaumaterial aufgefüllt, das Knochenfenster verschlossen und die Schleimhaut vernäht.

Der externe Sinuslift ermöglicht einen deutlich größeren Knochengewinn (bis zu 10 mm und mehr) und ist auch bei sehr geringer Restknochenhöhe durchführbar. In der Regel wird das Implantat erst nach einer Einheilzeit von 6–9 Monaten in einem zweiten Eingriff gesetzt.

Beide Techniken in unserer Praxis

In unserer Praxis führen wir beide Sinuslift-Techniken routinemäßig durch. Welches Verfahren für Sie optimal ist, entscheiden wir auf Basis der dreidimensionalen DVT-Diagnostik, die eine millimetergenaue Vermessung der vorhandenen Knochenhöhe ermöglicht.

Wann ist ein Sinuslift nötig?

Nicht jeder Patient, der ein Implantat im Oberkiefer benötigt, braucht einen Sinuslift. Die Entscheidung hängt von der individuellen Knochensituation ab, die wir mit modernster 3D-Diagnostik (DVT — Digitale Volumentomographie) millimetergenau vermessen.

Ein Sinuslift ist in der Regel indiziert, wenn:

DVT-Diagnostik als Entscheidungsgrundlage: In unserer Praxis verfügen wir über ein eigenes DVT-Gerät, das dreidimensionale Röntgenaufnahmen des Kiefers erstellt. Im Gegensatz zum zweidimensionalen Röntgenbild können wir im DVT die exakte Knochenhöhe, -breite und -dichte vermessen sowie den Verlauf von Nervenbahnen und die Ausdehnung der Kieferhöhle beurteilen. Diese präzise Planung ist die Grundlage für einen sicheren und vorhersagbaren Sinuslift.

Wenn ausreichend Knochen vorhanden ist (über 8–10 mm), kann das Implantat direkt ohne Sinuslift gesetzt werden — der Eingriff wird nur durchgeführt, wenn er tatsächlich notwendig ist.

Ablauf der Behandlung

Ein Sinuslift ist ein planbarer Eingriff, der in unserer Praxis ambulant durchgeführt wird. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie die Behandlung abläuft:

1. DVT-Aufnahme und 3D-Planung

Am Anfang steht eine dreidimensionale DVT-Aufnahme Ihres Oberkiefers. Anhand der 3D-Daten vermessen wir die exakte Restknochenhöhe, beurteilen die Kieferhöhle und planen die optimale Implantatposition. Auf dieser Basis entscheiden wir, ob ein interner oder externer Sinuslift erforderlich ist.

2. Beratungsgespräch und Aufklärung

In einem ausführlichen Vorgespräch erklären wir Ihnen den geplanten Eingriff, besprechen Alternativen und beantworten alle Ihre Fragen. Sie erhalten einen detaillierten Behandlungsplan und einen Kostenvoranschlag für Ihre Versicherung.

3. Der Eingriff

Der Sinuslift wird in der Regel unter Lokalanästhesie durchgeführt. Auf Wunsch bieten wir zusätzlich Lachgas-Sedierung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose an — ideal für Angstpatienten oder bei längeren Eingriffen.

Interner Sinuslift: Zugang über das Implantatbett, Anheben der Membran mit Osteotomen, Einbringen des Knochenaufbaumaterials, simultane Implantation. Dauer: ca. 30–45 Minuten.

Externer Sinuslift: Präparation eines seitlichen Knochenfensters, Ablösen der Schneider'schen Membran unter Sicht, Auffüllung mit Knochenaufbaumaterial, Verschluss des Fensters, Naht. Dauer: ca. 60–90 Minuten.

4. Einheilphase

Das eingebrachte Knochenaufbaumaterial benötigt Zeit, um sich in stabilen, eigenen Knochen umzubauen. Die Einheilzeit beträgt beim internen Sinuslift 4–6 Monate, beim externen Sinuslift 6–9 Monate. In dieser Phase führen wir regelmäßige Kontrolltermine durch.

5. Implantation (bei zweizeitigem Vorgehen)

Nach erfolgreicher Knocheneinheilung — dokumentiert durch eine DVT-Kontrollaufnahme — wird das Implantat in den neu aufgebauten Knochen eingesetzt. Nach einer weiteren Einheilzeit von 3–6 Monaten kann die prothetische Versorgung erfolgen.

6. Prothetische Versorgung

Sobald das Implantat fest eingeheilt ist, wird der endgültige Zahnersatz angefertigt und eingesetzt — in unserer Praxis dank CEREC-Technologie oft in nur einer Sitzung. Das Ergebnis: ein stabiles Implantat mit natürlich aussehender Krone.

Materialien: Eigenknochen und Knochenersatz

Für den Sinuslift stehen verschiedene Knochenaufbaumaterialien zur Verfügung. Die Wahl des Materials hängt von der Defektgröße, der individuellen Knochensituation und den persönlichen Präferenzen ab. Häufig verwenden wir eine Kombination aus verschiedenen Materialien, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Eigenknochen (autologes Transplantat)

Eigenknochen gilt als Goldstandard in der Knochenaugmentation. Er wird dem Patienten selbst entnommen — meist aus dem Kieferwinkel, dem Kinn oder bei größerem Bedarf aus dem Beckenkamm. Eigenknochen hat einen entscheidenden Vorteil: Er enthält lebende Knochenzellen und Wachstumsfaktoren und ist damit osteoinduktiv — er regt aktiv die Neubildung von Knochen an.

Nachteil: Es ist eine zweite Entnahmestelle (Donorstelle) nötig, was die OP etwas umfangreicher macht und zu zusätzlichen Beschwerden an der Entnahmestelle führen kann.

Xenogenes Material (biologisches Knochenersatzmaterial)

Xenogene Knochenersatzmaterialien werden aus tierischem Knochen (meist boviner, also Rinderknochen) gewonnen und aufbereitet, sodass nur die mineralische Knochenstruktur übrig bleibt. Bekannte Produkte wie Bio-Oss sind seit Jahrzehnten klinisch erprobt und hervorragend dokumentiert. Sie dienen als osteokonduktives Leitgerüst — der körpereigene Knochen wächst in die Struktur ein und ersetzt das Material schrittweise.

Vorteil: Keine zweite OP-Stelle, sehr gut erforscht, langsame Resorption bietet langfristige Volumenstabilität.

Synthetisches Knochenersatzmaterial (alloplastisch)

Synthetische Materialien wie Trikalziumphosphat (TCP) oder Hydroxylapatit werden im Labor hergestellt und sind vollständig biokompatibel. Sie sind vollständig resorbierbar — der Körper baut sie im Laufe der Zeit ab und ersetzt sie durch eigenen Knochen.

Vorteil: Keine Entnahmestelle, kein tierisches Material, vollständig synthetisch und resorbierbar.

Unser Vorgehen in der Praxis

In unserer Praxis verwenden wir sowohl Eigenknochen als auch Knochenersatzmaterialien — häufig in Kombination. Eigenknochen liefert die biologischen Wachstumsfaktoren, während Knochenersatzmaterial als stabiles Gerüst dient und das Volumen langfristig sichert. Welche Materialien für Sie am besten geeignet sind, besprechen wir individuell im Beratungsgespräch. Mehr zum Thema: Knochenaufbau für Implantate.

Heilung und Nachsorge

Die richtige Nachsorge ist entscheidend für den Erfolg eines Sinuslifts. Der Eingriff betrifft die Kieferhöhle — ein Hohlraum, der mit den Atemwegen verbunden ist. Deshalb gelten einige besondere Verhaltensregeln, die sich von anderen zahnchirurgischen Eingriffen unterscheiden.

Heilungsverlauf

Erste 1–2 Wochen: Die initiale Wundheilung umfasst das Abschwellen, die Nahtentfernung (nach ca. 10 Tagen) und das Abklingen eventueller Beschwerden. Leichte Schwellungen und blaue Flecken (Hämatome) sind normal und kein Grund zur Sorge.

4–9 Monate: In dieser Phase baut der Körper das eingebrachte Knochenaufbaumaterial in eigenen, belastbaren Knochen um. Die Dauer hängt von der verwendeten Technik ab: 4–6 Monate beim internen Sinuslift, 6–9 Monate beim externen Sinuslift. Während dieser Zeit können Sie ganz normal Ihrem Alltag nachgehen.

DVT-Kontrollaufnahme: Vor der Implantation überprüfen wir mit einer DVT-Aufnahme, ob ausreichend neuer Knochen entstanden ist und das Implantat sicher gesetzt werden kann.

Wichtige Verhaltensregeln nach dem Sinuslift

Die Schneider'sche Membran muss in Ruhe heilen. Druckveränderungen in der Kieferhöhle können die Heilung stören. Bitte beachten Sie daher:

  • Nase nicht schnäuzen (2–3 Wochen): Dies ist die wichtigste Regel. Beim Naseputzen entsteht Überdruck in der Kieferhöhle, der das eingebrachte Material verschieben oder die heilende Membran beschädigen kann. Lassen Sie die Nase einfach laufen oder tupfen Sie vorsichtig ab.
  • Niesen mit offenem Mund: Falls Sie niesen müssen, tun Sie dies mit offenem Mund, um keinen Druckaufbau in der Kieferhöhle zu erzeugen.
  • Nicht fliegen (2 Wochen): Die Druckveränderungen beim Fliegen (Start und Landung) können sich negativ auf die Heilung auswirken.
  • Kein Strohhalm, nicht durch einen Schnorchel atmen: Das Saugen erzeugt Unterdruck, der die Heilung stören kann.
  • Weiche Kost (1–2 Wochen): Vermeiden Sie hartes Kauen auf der operierten Seite.
  • Kopf hochlagern beim Schlafen: Ein zusätzliches Kissen reduziert Schwellungen.
  • Nicht rauchen: Rauchen verschlechtert die Wundheilung erheblich und erhöht das Komplikationsrisiko deutlich.
  • Kein Sport für 1 Woche: Körperliche Anstrengung kann Nachblutungen begünstigen.

Kontrolltermine

Nach dem Sinuslift sehen wir Sie zu regelmäßigen Kontrollterminen: in der ersten Woche zur Wundkontrolle, nach 10 Tagen zur Nahtentfernung und in den folgenden Monaten zur Überwachung der Knochenheilung. Vor der Implantation erfolgt eine abschließende DVT-Kontrolle.

Kosten und Kassenleistung

Die Kosten für einen Sinuslift hängen von der verwendeten Technik, dem Aufwand und dem Knochenaufbaumaterial ab. Hier ein Überblick über die Erstattungssituation:

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Der Sinuslift ist keine Kassenleistung. Da Implantate nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören, werden auch vorbereitende Maßnahmen wie der Knochenaufbau nicht von der GKV übernommen.

Die GKV beteiligt sich jedoch am endgültigen Zahnersatz (Krone auf dem Implantat) mit einem Festzuschuss. Dieser Festzuschuss deckt 60 % der Kosten der Regelversorgung. Mit lückenlos geführtem Bonusheft erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 75 % (5 Jahre: 70 %, 10 Jahre: 75 %).

Private Krankenversicherung (PKV)

Private Krankenversicherungen übernehmen den Sinuslift häufig teilweise oder vollständig — abhängig von Ihrem individuellen Tarif. Wir erstellen gerne einen detaillierten Heil- und Kostenplan, den Sie vor der Behandlung bei Ihrer PKV einreichen können.

Ratenzahlung

Für die Eigenanteile bieten wir die Möglichkeit einer Ratenzahlung, um die Kosten auf mehrere Monate zu verteilen. Die finanzielle Situation soll kein Hindernis für die optimale Versorgung Ihrer Zähne sein. Sprechen Sie uns gerne an — wir finden eine Lösung.

Warum Dr. Dickel für Ihren Sinuslift?

Ein Sinuslift erfordert chirurgische Erfahrung, präzise Planung und modernste Technik. In unserer Praxis vereinen wir all das:

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin — wir prüfen Ihre Knochensituation mit einer DVT-Aufnahme und beraten Sie individuell zu den Möglichkeiten.

Ist ein Sinuslift schmerzhaft?
Nein. Der Eingriff wird unter Lokalanästhesie durchgeführt — Sie spüren während der OP keine Schmerzen. Nach dem Eingriff können leichte bis mäßige Beschwerden auftreten, die mit Schmerzmitteln (z. B. Ibuprofen) gut kontrollierbar sind. Auf Wunsch bieten wir zusätzlich Lachgas, Dämmerschlaf oder Vollnarkose an.
Wie lange dauert die Heilung nach einem Sinuslift?
Die Einheilzeit hängt von der Technik ab: Beim internen Sinuslift rechnen wir mit 4–6 Monaten, beim externen Sinuslift mit 6–9 Monaten, bis der Knochen ausreichend stabil für die Implantation ist. Die initiale Wundheilung (Schwellung, Nahtentfernung) dauert ca. 1–2 Wochen.
Kann das Implantat gleichzeitig mit dem Sinuslift gesetzt werden?
Beim internen Sinuslift: Ja, in der Regel wird das Implantat in derselben Sitzung gesetzt, da noch ausreichend Restknochen für die Primärstabilität vorhanden ist. Beim externen Sinuslift: Nur wenn mindestens 3–4 mm Restknochen vorhanden sind. Andernfalls wird das Implantat nach 6–9 Monaten Einheilung in einem zweiten Eingriff gesetzt.
Was kostet ein Sinuslift?
Die Kosten variieren je nach Technik (intern/extern), Materialien und Umfang. Da jeder Fall individuell ist, erstellen wir nach der DVT-Diagnostik einen detaillierten Heil- und Kostenplan. Ratenzahlung ist möglich. Private Versicherungen übernehmen die Kosten häufig teilweise oder vollständig.
Übernimmt die Krankenkasse den Sinuslift?
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) übernimmt den Sinuslift nicht, da er als implantologische Leistung nicht im Kassenleistungskatalog enthalten ist. Die GKV zahlt lediglich einen Festzuschuss für den Zahnersatz auf dem Implantat (60–75 % der Regelversorgung je nach Bonusheft). Private Versicherungen erstatten den Sinuslift häufig — je nach Tarif.
Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Sinuslift?
Der interne Sinuslift erfolgt durch das Implantatbett (von unten), ist minimal-invasiv und ermöglicht einen Knochengewinn von 2–4 mm. Er eignet sich bei einer Restknochenhöhe von 5–8 mm. Der externe Sinuslift nutzt ein seitliches Knochenfenster, ist umfangreicher, ermöglicht aber einen Knochengewinn von bis zu 10+ mm und wird bei Restknochenhöhe unter 5 mm eingesetzt.
Welche Risiken hat ein Sinuslift?
Der Sinuslift ist ein gut erforschtes und sicheres Verfahren. Die häufigste Komplikation ist eine Perforation der Schneider'schen Membran (5–20 % der Fälle), die in der Regel während des Eingriffs repariert werden kann. Schwellung und Hämatom nach der OP sind normal. Seltene Komplikationen umfassen Nachblutung, Infektion oder Sinusitis. Wir klären Sie im Vorgespräch ausführlich auf.
Darf ich nach dem Sinuslift fliegen?
Nein, in den ersten 2 Wochen nach dem Sinuslift sollten Sie nicht fliegen. Die Druckveränderungen in der Flugzeugkabine (beim Start und bei der Landung) können sich negativ auf die Heilung auswirken und die empfindliche Schneider'sche Membran belasten. Planen Sie Flugreisen entsprechend ein.
Was passiert, wenn die Kieferhöhlenschleimhaut reißt?
Eine Perforation der Schneider'schen Membran tritt in 5–20 % der Fälle auf und ist die häufigste intraoperative Komplikation. Kleine Perforationen können in der Regel sofort mit einer resorbierbaren Kollagenmembran repariert werden. Bei größeren Rissen wird der Eingriff abgebrochen und nach vollständiger Ausheilung (ca. 3–6 Monate) wiederholt.
Wie lange darf ich nach dem Sinuslift nicht die Nase putzen?
Mindestens 2–3 Wochen sollten Sie die Nase nicht schnäuzen. Das Naseputzen erzeugt Überdruck in der Kieferhöhle, der das Knochenaufbaumaterial verschieben oder die heilende Membran beschädigen kann. Lassen Sie die Nase laufen oder tupfen Sie vorsichtig ab. Beim Niesen öffnen Sie den Mund, um den Druck abzuleiten.
Gibt es Alternativen zum Sinuslift?
In bestimmten Fällen gibt es Alternativen: Kurze Implantate (6–8 mm) können bei leicht reduzierter Knochenhöhe eine Option sein. Zygoma-Implantate verankern sich im Jochbein und umgehen den Kieferknochen vollständig. In manchen Fällen ist auch eine herausnehmbare Prothese oder festsitzende Brücke auf Nachbarzähnen möglich. Ob eine Alternative für Sie infrage kommt, klären wir im Beratungsgespräch.
Kann ein Sinuslift unter Vollnarkose gemacht werden?
Ja, ein Sinuslift kann auf Wunsch unter Vollnarkose durchgeführt werden. An unseren Narkosetagen ist ein erfahrener Fachanästhesist in der Praxis vor Ort. Die Vollnarkose eignet sich besonders für Angstpatienten oder bei umfangreichen Eingriffen (z. B. beidseitiger Sinuslift kombiniert mit Implantation). Alternativ bieten wir Lachgas und Dämmerschlaf an.