Was ist eine Fissurenversiegelung und wie sie Zähne schützt

19 Min Lesezeit

Stellen Sie sich die Kauflächen Ihrer Backenzähne einmal genauer vor. Sie sind nicht glatt, sondern von winzigen Rillen und Grübchen durchzogen – den sogenannten Fissuren. Diese Vertiefungen sind oft so schmal, dass selbst die besten Zahnbürstenborsten nicht bis ganz nach unten vordringen können.

Genau hier lauert die Gefahr: Essensreste und Bakterien sammeln sich in diesen kleinen Tälern und bilden einen perfekten Nährboden für Karies. An dieser Stelle kommt die Fissurenversiegelung ins Spiel – ein genial einfacher und zugleich hochwirksamer Schutz.

Sind Sie unsicher, ob eine Fissurenversiegelung für Sie oder Ihr Kind sinnvoll ist? Buchen Sie jetzt online einen Termin bei Dr. Christina Dickel und lassen Sie sich professionell beraten.

Wie ein Schutzschild für Ihre Zähne funktioniert

Eine Fissurenversiegelung ist im Grunde nichts anderes als ein hauchdünner, aber extrem widerstandsfähiger Schutzlack aus einem speziellen Kunststoff. Dieser wird flüssig auf die gereinigte Kaufläche aufgetragen und fließt in alle Grübchen und Rillen. Anschließend wird er mit einem speziellen Licht ausgehärtet.

Das Ergebnis ist eine glatte, leicht zu reinigende Oberfläche. Bakterien finden keinen Halt mehr, und das Kariesrisiko sinkt drastisch. Die Behandlung ist dabei völlig schmerzfrei – ganz ohne Bohren oder Betäubung.

Damit Sie sich die wichtigsten Punkte auf einen Blick merken können, habe ich hier eine kleine Übersicht für Sie zusammengestellt.

Fissurenversiegelung auf einen Blick

AspektBeschreibung
Was es istEine Schutzschicht aus Kunststoff, die Rillen (Fissuren) auf den Kauflächen versiegelt.
ZielKaries an schwer zugänglichen Stellen zu verhindern.
BehandlungVöllig schmerzfrei, kein Bohren notwendig.
DauerNur wenige Minuten pro Zahn.
Für wen?Besonders wichtig für Kinder und Jugendliche mit frisch durchgebrochenen Backenzähnen.

Diese Tabelle zeigt, wie unkompliziert und effektiv diese Vorsorgemaßnahme ist, um die Zahngesundheit langfristig zu sichern.

Die Bedeutung der Prävention

In der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel legen wir größten Wert darauf, Probleme zu verhindern, bevor sie überhaupt entstehen. Die Fissurenversiegelung ist ein Paradebeispiel für moderne, vorausschauende Zahnmedizin. Anstatt später aufwendige Füllungen legen zu müssen, sichern wir die gesunde Zahnsubstanz von Anfang an. Dieses Prinzip ist ein Grundpfeiler moderner Medizin und findet sich auch bei vielen andere präventive Maßnahmen im Gesundheitswesen wieder.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Effektiver Kariesschutz: Gerade die kariesanfälligen Fissuren werden zuverlässig geschützt.
  • Schmerzfreie Anwendung: Ein riesiger Pluspunkt, vor allem bei der Behandlung von Kindern.
  • Erhalt der Zahnsubstanz: Der gesunde Zahn bleibt unangetastet und wird für die Zukunft gestärkt.
  • Fakten zur Wirksamkeit

    Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die Fissurenversiegelung gehört zu den wirksamsten Methoden der Kariesprävention. Eine Langzeitstudie im Rahmen des Barmer-Zahnreports hat gezeigt, dass zwar nur 35,3 Prozent der Versiegelungen bei jungen Patienten länger als neun Jahre halten – was regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt so wichtig macht.

    Doch der entscheidende Punkt ist der Schutz: In diesem Zeitraum entwickelte sich nur bei 15,7 Prozent der versiegelten Zähne eine Karies, die eine Füllung notwendig machte. Das bedeutet im Umkehrschluss: In über 80 Prozent der Fälle konnte eine Kariesbehandlung erfolgreich verhindert werden.

    Die folgende Infografik fasst diese beeindruckenden Ergebnisse noch einmal zusammen.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Diese Daten belegen eindrucksvoll, dass die Versiegelung eine wertvolle Investition in die Zahngesundheit ist, auch wenn sie nicht ewig hält und regelmäßig überprüft werden muss.

    Wann eine Fissurenversiegelung wirklich sinnvoll ist

    Eine Fissurenversiegelung ist eine fantastische Vorsorgemaßnahme, aber nicht jeder Zahn braucht sie zu jeder Zeit. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den perfekten Moment und die richtige Indikation zu erkennen. Nur wenn die Umstände passen, entfaltet die Behandlung ihre volle Schutzwirkung.

    Der wichtigste Anwendungsbereich ist ganz klar die Kinder- und Jugendzahnheilkunde. Gerade im Alter zwischen 6 und 17 Jahren ist die Versiegelung der bleibenden Backenzähne (Molaren) ein entscheidender Baustein für eine gesunde Zukunft. Der Grund dafür ist biologisch und eigentlich ganz einfach.

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    Der ideale Zeitpunkt für junge Zähne

    Wenn ein bleibender Backenzahn durchbricht, ist er besonders verletzlich. Sein Zahnschmelz ist noch nicht vollständig mineralisiert und ausgehärtet. Man kann sagen, er ist noch etwas „weich“ und damit anfälliger für Säureangriffe durch Kariesbakterien. Gleichzeitig sind die Fissuren oft sehr tief und zerklüftet – ein wahres Paradies für Bakterien.

    Der optimale Zeitpunkt für eine Fissurenversiegelung ist daher kurz nach dem vollständigen Durchbruch des Zahnes in die Mundhöhle. In dieser Phase ist der Zahn noch kariesfrei, aber dem höchsten Risiko ausgesetzt. Eine frühzeitige Versiegelung schützt den Zahn also genau in seiner kritischsten Lebensphase.

    Eine individuelle Risikobewertung durch den Zahnarzt ist unerlässlich. In der Praxis von Dr. Christina Dickel analysieren wir die Zahnform, die Mundhygiene und die Ernährungsgewohnheiten, um eine fundierte Empfehlung auszusprechen.

    Die Versiegelung wirkt wie ein Schutzhelm für den jungen Zahn. Sie gibt dem Schmelz darunter die nötige Zeit, um in Ruhe auszureifen und widerstandsfähiger zu werden.

    Hauptzielgruppe: Kinder und Jugendliche

    In Deutschland ist die Fissurenversiegelung ein etablierter Eckpfeiler der zahnmedizinischen Prophylaxe für junge Menschen. Die offiziellen S3-Leitlinien empfehlen die Maßnahme klar für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren, wenn ein hohes Kariesrisiko besteht und die Fissuren tief und schwer zu reinigen sind. Die hohe Akzeptanz zeigt sich auch in den Zahlen: Bereits rund 80 Prozent der 12-Jährigen profitieren von versiegelten Backenzähnen, was die Wirksamkeit eindrucksvoll unterstreicht. Mehr über die wissenschaftlichen Grundlagen der S3-Leitlinie zur Fissurenversiegelung können Sie bei Interesse nachlesen.

    Zusammengefasst sind das die Hauptgründe für die Versiegelung bei Kindern:

  • Frisch durchgebrochene Molaren: Der Zahnschmelz ist noch nicht vollständig gehärtet.
  • Tiefe, komplexe Fissuren: Diese sind mit der Zahnbürste kaum oder gar nicht zu reinigen.
  • Entwickelnde Mundhygiene: Kinder sind oft noch nicht in der Lage, ihre Zähne perfekt zu putzen.
  • Häufig zuckerhaltige Ernährung: Snacks und Süßigkeiten erhöhen das Kariesrisiko zusätzlich.
  • Fissurenversiegelung bei Erwachsenen und Milchzähnen

    Obwohl Kinder die Hauptzielgruppe sind, kann eine Versiegelung auch in anderen Fällen eine gute Idee sein. Eine pauschale Empfehlung gibt es hier jedoch nicht; die Entscheidung muss immer individuell getroffen werden.

    Für Erwachsene: Eine Versiegelung kann für Erwachsene eine Option sein, wenn ein erhöhtes Kariesrisiko vorliegt. Das kann durch bestimmte Medikamente, eine eingeschränkte Mundhygiene aufgrund von Krankheiten oder eine sehr ungünstige Zahnform bedingt sein. Wichtigste Voraussetzung ist immer, dass die Fissuren noch vollständig intakt und kariesfrei sind.

    Für Milchzähne: Auch die Versiegelung von Milchbackenzähnen ist in bestimmten Fällen denkbar. Wenn ein Kind ein sehr hohes Kariesrisiko hat und die Milchmolaren tiefe Grübchen aufweisen, kann eine Versiegelung helfen. So bleiben diese wichtigen Zähne gesund, bis sie auf natürliche Weise ausfallen – schließlich sind sie entscheidend für die Sprachentwicklung, die Kaufunktion und als Platzhalter für die nachfolgenden bleibenden Zähne.

    Ob bei Ihrem Kind oder bei Ihnen selbst – der erste Schritt ist immer eine sorgfältige Untersuchung und Beratung. Zögern Sie nicht, sich professionellen Rat einzuholen, um die bestmögliche Vorsorge für Ihre Zähne zu treffen.

    Schützen Sie Ihr Lächeln oder das Ihres Kindes proaktiv. Buchen Sie jetzt einen Beratungstermin in unserer Praxis, um Ihre individuelle Situation zu besprechen. Vereinbaren Sie Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel einfach online.

    So läuft die Behandlung Schritt für Schritt ab

    Der Gedanke an eine Zahnbehandlung kann Unbehagen auslösen, besonders wenn man nicht genau weiß, was einen erwartet. Deshalb ist es uns in der Praxis von Dr. Christina Dickel besonders wichtig, jeden Schritt ganz offen und verständlich zu erklären. Sie werden sehen: Eine Fissurenversiegelung ist ein sanfter, schneller und absolut schmerzfreier Vorgang – eher eine kleine Wellness-Behandlung für den Zahn als ein klassischer Eingriff.

    Wir führen Sie jetzt durch den gesamten Prozess. So können Sie und Ihr Kind genau nachvollziehen, wie einfach es ist, die Zähne wirksam vor Karies zu schützen.

    Schritt 1: Die professionelle Zahnreinigung

    Alles beginnt mit einer makellosen Oberfläche. Bevor der Schutzlack aufgetragen werden kann, muss der Zahn perfekt sauber sein. Dafür nutzen wir spezielle, rotierende Bürstchen und eine sanfte Polierpaste.

    Dieser Schritt stellt sicher, dass keinerlei Plaque, Bakterien oder winzige Speisereste in den Fissuren zurückbleiben. Man kann es sich wie das Grundieren einer Wand vor dem Streichen vorstellen: Nur auf einem absolut sauberen Untergrund kann der Schutzlack optimal haften und seine volle Wirkung entfalten.

    Schritt 2: Die Vorbereitung des Zahnschmelzes

    Nach der Reinigung wird der Zahn sorgfältig trockengelegt. Nun folgt ein entscheidender, aber völlig schmerzfreier Zwischenschritt: Wir tragen für wenige Sekunden ein mildes Säure-Gel gezielt auf die Fissuren auf.

    Dieses Gel raut die Oberfläche des Zahnschmelzes auf mikroskopischer Ebene an. Dadurch entsteht eine winzige, unebene Struktur, die dem Versiegelungsmaterial später einen viel besseren Halt gibt – ganz ähnlich, wie man eine Oberfläche leicht anschleift, damit die Farbe besser darauf hält. Nach kurzer Einwirkzeit wird das Gel gründlich mit Wasser abgespült und der Zahn erneut vollständig getrocknet.

    Das Wichtigste an dieser Stelle: Bei diesem gesamten Prozess kommt kein Bohrer zum Einsatz. Es wird keine gesunde Zahnsubstanz entfernt, und es gibt absolut keinen Grund für eine Betäubungsspritze. Die gesamte Behandlung ist von Anfang bis Ende schmerzfrei.

    Schritt 3: Das Auftragen des Versiegelungsmaterials

    Jetzt kommt der eigentliche Schutzschild ins Spiel. Der Zahn ist perfekt vorbereitet, sauber und trocken. Nun wird das dünnflüssige Versiegelungsmaterial, ein spezieller Kunststoff, präzise in die Kauflächen geträufelt.

    Dank seiner fließfähigen Konsistenz dringt das Material selbst in die kleinsten und tiefsten Grübchen der Fissuren ein. Es füllt alle potenziellen Schlupfwinkel für Bakterien lückenlos aus und schafft eine glatte Barriere. Wir achten sorgfältig darauf, dass nur die Fissuren gefüllt werden und keine Überschüsse entstehen.

    Schritt 4: Das Aushärten mit Licht

    Sobald das Material perfekt platziert ist, muss es fest werden. Dafür verwenden wir eine spezielle Polymerisationslampe, die ein intensives blaues Licht ausstrahlt. Diese Lampe wird für nur etwa 20 bis 30 Sekunden über den Zahn gehalten.

    Die Energie des Lichts löst eine chemische Reaktion im Versiegelungsmaterial aus, die es in kürzester Zeit vollständig aushärtet. Der flüssige Kunststoff wird zu einer harten, widerstandsfähigen Schutzschicht. Nach diesem Schritt ist die Versiegelung sofort voll belastbar – Sie oder Ihr Kind können direkt im Anschluss wie gewohnt essen und trinken.

    Schritt 5: Die abschließende Kontrolle

    Ganz zum Schluss überprüfen wir die versiegelte Oberfläche noch einmal sorgfältig. Wir kontrollieren, ob die Höhe der Versiegelung stimmt und sie den Biss nicht stört. Eventuelle kleinste Überschüsse werden sanft wegpoliert, um eine glatte und angenehme Oberfläche zu schaffen.

    Der gesamte Vorgang pro Zahn dauert nur wenige Minuten. Es ist ein schneller, effizienter und für den Patienten sehr angenehmer Weg, um Zähnen einen langanhaltenden Schutz zu schenken.

    Dieser einfache und unkomplizierte Ablauf macht die Fissurenversiegelung zu einer idealen Vorsorgemaßnahme, insbesondere für Kinder, die so positive erste Erfahrungen in der Zahnarztpraxis sammeln können.

    Sie sehen, es gibt wirklich keinen Grund zur Sorge. Wenn Sie die Zahngesundheit Ihres Kindes oder Ihre eigene proaktiv schützen möchten, ist dies einer der einfachsten Wege. Buchen Sie jetzt online einen Termin bei Dr. Christina Dickel und lassen Sie sich in unserer Praxis beraten.

    Haltbarkeit, Kosten und was die Krankenkasse zahlt

    Bei jeder zahnärztlichen Behandlung tauchen natürlich ganz praktische Fragen auf: Wie lange hält der Schutz, welche Kosten kommen auf mich zu und wer übernimmt sie? Eines vorweg: Eine professionell durchgeführte Fissurenversiegelung ist eine echte Investition in die Zahngesundheit Ihrer Kinder – oder auch Ihre eigene – die sich medizinisch und finanziell lohnt.

    Eine gut gemachte Versiegelung ist nämlich kein kurzfristiges Pflaster, sondern ein Schutzschild, das über viele Jahre hinweg die empfindlichen Kauflächen der Backenzähne zuverlässig vor Karies bewahrt. Wie lange genau, hängt natürlich von der individuellen Beanspruchung beim Kauen und der Qualität der täglichen Mundhygiene ab.

    Wie lange hält eine Fissurenversiegelung?

    Unter idealen Bedingungen kann eine Fissurenversiegelung viele Jahre halten. Im Schnitt geht man von einer Haltbarkeit von typischerweise 7-10 Jahren aus.

    Entscheidend für eine lange Lebensdauer sind die regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt. In unserer Praxis Dr. Christina Dickel werfen wir bei jeder Vorsorgeuntersuchung einen genauen Blick auf die Versiegelungen. So stellen wir sicher, dass die Schutzschicht intakt ist und können bei Bedarf kleine Stellen ausbessern, bevor größerer Handlungsbedarf entsteht.

    Prävention ist immer die kostengünstigere und gesündere Alternative zur Reparatur. Die Investition in eine Versiegelung ist deutlich geringer als die Kosten für eine spätere Füllung, von dem Erhalt der gesunden Zahnsubstanz ganz zu schweigen.

    Kostenübernahme durch die Krankenkasse

    Die Frage nach den Kosten und der Beteiligung der Krankenkasse ist für viele Patienten verständlicherweise zentral. Hier gibt es klare Regelungen, die vor allem Familien mit Kindern finanziell entlasten.

    Besonders für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren ist die Fissurenversiegelung eine wichtige Säule der zahnmedizinischen Vorsorge. Die Behandlung der großen, bleibenden Backenzähne (Molaren) wird daher von den gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Individualprophylaxe (IPS) vollständig finanziert. Auch private Versicherungen, wie beispielsweise die Allianz in Tarifen wie MeinZahnschutz, erstatten die Kosten oft zu 100 Prozent. Weitere Details zur Kostenerstattung bei einer Fissurenversiegelung finden Sie direkt bei den Anbietern.

    Die folgende Tabelle gibt Ihnen einen schnellen Überblick, wann die Kassen zahlen:

    Kostenübernahme der Fissurenversiegelung

    Ein Vergleich der Kostenübernahme für verschiedene Patientengruppen und Zahnarten durch gesetzliche und private Versicherungen.

    Patientengruppe/ZahnartGesetzliche Krankenversicherung (GKV)Private Krankenversicherung (PKV) / Zusatzversicherung
    Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)Vollständige Übernahme für die großen, bleibenden Backenzähne (Molaren).Übernahme in der Regel vollständig, abhängig vom gewählten Tarif.
    ErwachseneKeine Regelleistung. Die Kosten müssen als Privatleistung selbst getragen werden.Kostenerstattung ist vom individuellen Vertrag abhängig, oft aber enthalten.
    MilchzähneKeine Kassenleistung, auch nicht bei hohem Kariesrisiko.Erstattung möglich, je nach Tarif und medizinischer Notwendigkeit.
    Kleine Backenzähne (Prämolaren)Keine Kassenleistung, auch nicht bei Kindern.Erstattung je nach Tarif möglich.

    Wie die Tabelle zeigt, ist die Versiegelung bei Erwachsenen, an Milchzähnen oder den kleinen Backenzähnen (Prämolaren) eine private Investition in Ihre Gesundheit. Die Kosten dafür sind aber absolut transparent und überschaubar. Sie liegen pro Zahn meist zwischen 15 und 45 Euro, je nach individuellem Aufwand. Wenn man bedenkt, dass eine Kariesbehandlung mit Füllung schnell ein Vielfaches kostet, wird der präventive Wert sofort klar.

    Haben Sie noch Fragen zu den Kosten oder zur Haltbarkeit einer Fissurenversiegelung? Sprechen Sie uns einfach an. Vereinbaren Sie online einen Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel und wir klären alles in Ruhe und ganz persönlich.

    Vorteile gegen Risiken abwägen: Warum sich eine Versiegelung lohnt

    Wenn es um die Gesundheit unserer Zähne geht, ist eine klare und ehrliche Abwägung das A und O. Bei der Fissurenversiegelung stehen die wirklich beeindruckenden Vorteile einer Handvoll sehr seltener und gut beherrschbarer Risiken gegenüber. Schauen wir uns das genauer an, wird schnell klar, warum diese präventive Maßnahme zu den sichersten und effektivsten gehört, die die moderne Zahnmedizin zu bieten hat.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Der größte Pluspunkt ist ohne Frage der hochwirksame und langanhaltende Kariesschutz. Indem wir die feinen Rillen und Grübchen versiegeln, verwandeln wir eine zerklüftete Oberfläche in eine glatte Ebene. Bakterien und Speisereste finden schlicht keinen Halt mehr. Das Kariesrisiko an den anfälligsten Stellen im Gebiss wird so massiv gesenkt.

    Der unschätzbare Wert der Prävention

    Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt im Erhalt gesunder Zahnsubstanz. Eine Füllung bedeutet immer, dass ein Teil des gesunden Zahnes abgetragen werden muss – wir müssen bohren. Bei einer Versiegelung hingegen bleibt die natürliche Zahnstruktur vollständig intakt. Es wird nichts beschliffen, nichts entfernt. Der Zahn wird einfach nur geschützt.

    Gerade für unsere jüngeren Patienten ist das ein riesiger Gewinn:

  • Absolut schmerzfreie Behandlung: Da weder gebohrt noch eine Betäubungsspritze nötig ist, läuft der Termin völlig entspannt und ohne Angst ab.
  • Schneller und unkomplizierter Ablauf: Die Behandlung dauert pro Zahn nur wenige Minuten. Das macht sie ideal für Kinder oder auch für ängstliche Erwachsene.
  • Erhebliche Kostenersparnis: Die Kosten für die Vorsorge durch eine Versiegelung sind deutlich geringer als die für eine spätere Kariesbehandlung mit Füllungen – von den Kosten für eine Wurzelkanalbehandlung ganz zu schweigen.
  • Wer sich für eine Fissurenversiegelung entscheidet, trifft eine aktive Entscheidung für den langfristigen Erhalt der Zahngesundheit. Man verhindert Schäden, bevor sie überhaupt entstehen, und legt damit den Grundstein für ein lebenslang gesundes Lächeln.

    Die geringen und beherrschbaren Risiken

    Kein medizinischer Eingriff ist zu 100 % frei von potenziellen Nachteilen. Doch bei der Fissurenversiegelung sind diese extrem selten und lassen sich leicht handhaben. Es ist wichtig, sie zu kennen, um das Gesamtbild zu verstehen.

    Das häufigste, wenn auch seltene Problem ist, dass sich ein kleiner Teil der Versiegelung lösen kann, meist durch die hohe Kaubelastung. Ein solches kleines Leck ist aber kein Grund zur Sorge. Bei der nächsten Routinekontrolle in unserer Praxis in Oberföhring fällt uns das sofort auf. Die Reparatur ist dann denkbar einfach: Die Stelle wird gereinigt und unkompliziert neu versiegelt.

    Wie wir Restrisiken minimieren

    Ein theoretisches Risiko besteht darin, dass unbemerkte Karies unter der Versiegelung eingeschlossen wird und sich dort weiterentwickelt. Dieses Szenario schließen wir durch unser sorgfältiges und professionelles Vorgehen aber praktisch aus. Vor jeder Versiegelung untersuchen und reinigen wir den Zahn extrem gründlich. Versiegelt wird nur, was nachweislich kariesfrei ist. So minimieren wir dieses Restrisiko auf ein absolutes Minimum.

    Die Gegenüberstellung macht es deutlich: Die Vorteile – effektiver Schutz, Erhalt des Zahnes, Schmerzfreiheit und Kostenersparnis – überwiegen die seltenen und gut kontrollierbaren Risiken bei Weitem.

    Sie möchten die Zahngesundheit Ihres Kindes oder Ihre eigene optimal schützen? Lassen Sie uns gemeinsam besprechen, wie eine Fissurenversiegelung in Ihrer individuellen Situation helfen kann. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel und treffen Sie eine sichere Entscheidung für ein gesundes Lächeln.

    Schützen Sie Ihr Lächeln – vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin

    Jetzt wissen Sie, was hinter dem Begriff „Fissurenversiegelung“ steckt und welch wichtigen Beitrag diese kleine Maßnahme für die langfristige Zahngesundheit leistet. Dieses Wissen ist der erste und wichtigste Schritt, um die Zähne Ihrer Familie aktiv zu schützen – statt später auf Probleme reagieren zu müssen.

    Handeln Sie also lieber vorausschauend und investieren Sie in die Zukunft des Lächelns Ihrer Liebsten. Warten Sie nicht, bis Karies zu einem schmerzhaften und teuren Problem wird. Ein kleiner, schmerzfreier Eingriff heute kann morgen aufwendige Behandlungen verhindern.

    Eine stressfreie Erfahrung in unserer Praxis

    In der Zahnarztpraxis von Dr. Christina Dickel in Oberföhring erwartet Sie und Ihre Familie eine besonders ruhige und einfühlsame Atmosphäre. Hier trifft modernste Technik auf menschliche Zuwendung. Wir wissen aus Erfahrung, dass ein Zahnarztbesuch, gerade für Kinder, eine echte Herausforderung sein kann. Deshalb legen wir größten Wert auf eine sanfte Behandlung, bei der sich jeder wohlfühlt.

    Unser Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und zu zeigen, dass Zahnmedizin auch angenehm sein kann. Wir nehmen uns die Zeit, jeden Schritt verständlich zu erklären und gehen auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten ein. So wird die Fissurenversiegelung zu einer positiven Erfahrung – und legt den Grundstein für eine entspannte Einstellung zur Zahnpflege, die ein Leben lang hält.

    Der beste Zeitpunkt, um die Weichen für gesunde Zähne zu stellen, ist genau jetzt. Prävention ist der Schlüssel zu einem Leben ohne Zahnsorgen und erhält die natürliche Schönheit Ihres Lächelns.

    Machen Sie den entscheidenden Schritt für gesunde Zähne. Wir laden Sie herzlich ein, sich persönlich und unverbindlich von uns beraten zu lassen. Lassen Sie uns gemeinsam ein starkes Fundament für die Mundgesundheit Ihrer Familie bauen.

    Vereinbaren Sie noch heute schnell und unkompliziert online einen Beratungstermin in unserer Praxis. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam für Ihr strahlendes Lächeln zu sorgen.

    Buchen Sie jetzt Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel

    Häufig gestellte Fragen zur Fissurenversiegelung

    Auch nach den besten Erklärungen bleiben oft noch ein paar ganz konkrete Fragen im Raum stehen. Das ist völlig normal! Um Ihnen die letzten Unsicherheiten zu nehmen, haben wir hier die vier häufigsten Fragen gesammelt, die uns in der Praxis immer wieder begegnen, und sie klar und verständlich für Sie beantwortet.

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    Ist eine Fissurenversiegelung schmerzhaft?

    Nein, absolut nicht. Die Behandlung ist komplett schmerzfrei, denn der Zahn wird dabei in keiner Weise angegriffen oder beschliffen. Wir benutzen weder einen Bohrer noch benötigen Sie eine Betäubungsspritze.

    Der Zahn wird lediglich gründlich gereinigt und auf das Auftragen des Schutzlacks vorbereitet. Genau das macht die Versiegelung zur idealen Vorsorgemaßnahme, gerade für Kinder und etwas ängstlichere Patienten.

    Muss ich nach der Behandlung bei der Ernährung auf etwas achten?

    Das ist einer der ganz großen Vorteile dieser Methode: Nein, überhaupt nicht. Sobald das Versiegelungsmaterial mit unserer speziellen Lampe ausgehärtet ist, ist es sofort voll belastbar und stabil.

    Sie oder Ihr Kind können unsere Praxis in Oberföhring verlassen und direkt im Anschluss ganz normal essen und trinken. Es gibt keinerlei Einschränkungen.

    Eine Fissurenversiegelung fügt sich sofort und unsichtbar in Ihren Alltag ein. Sie bietet Schutz, ohne dass Sie Ihr Leben auch nur im Geringsten anpassen müssen – ein unkomplizierter und direkter Weg zu gesünderen Zähnen.

    Was passiert, wenn die Versiegelung mal beschädigt wird oder abfällt?

    Kein Grund zur Sorge. Das kommt, wenn überhaupt, nur sehr selten vor. Wir überprüfen den Zustand der Versiegelung bei jeder routinemäßigen Kontrolluntersuchung ganz genau.

    Sollte sich tatsächlich mal ein kleines Stück der Schutzschicht lösen, ist das schnell behoben. Die Stelle wird einfach, schnell und natürlich schmerzfrei gereinigt und neu versiegelt.

    Kann man einen Zahn mit einem kleinen braunen Punkt noch versiegeln?

    Das ist eine sehr gute Frage, deren Antwort von einer präzisen zahnärztlichen Diagnose abhängt. Wir müssen genau unterscheiden, ob es sich um eine harmlose Verfärbung oder doch schon um eine beginnende Karies handelt.

  • Bei einer reinen Verfärbung: Ist die Fissur zwar dunkel, der Zahnschmelz darunter aber nachweislich hart und intakt, kann der Zahn in den meisten Fällen problemlos versiegelt werden.
  • Bei Verdacht auf Karies: Besteht auch nur der kleinste Verdacht auf eine beginnende Karies, gehen wir auf Nummer sicher. Die Stelle wird minimal geöffnet und sorgfältig gereinigt. Danach führen wir eine sogenannte erweiterte Fissurenversiegelung durch, die den Zahn ebenfalls sicher und langfristig schützt.
  • Dieses Vorgehen stellt sicher, dass wir auf keinen Fall Karies unter der Schutzschicht „einschließen“. Eine gründliche Untersuchung in unserer Praxis gibt Ihnen hier die nötige Sicherheit.

    Jede Frage ist wichtig, wenn es um Ihre Gesundheit geht. Wir hoffen, diese Antworten haben Ihnen geholfen. Für eine persönliche Beratung, die genau auf Ihre Situation oder die Ihres Kindes eingeht, sind wir jederzeit für Sie da.

    Investieren Sie in die Gesundheit Ihres Lächelns, bevor Probleme überhaupt entstehen. In der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel beraten wir Sie gerne ausführlich und individuell. Buchen Sie Ihren Termin einfach und bequem über unseren Online-Terminkalender.