Was passiert bei einer Wurzelbehandlung: So läuft der Eingriff wirklich ab

Was passiert bei einer wurzelbehandlung: So läuft der Eingriff wirklich ab

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Der Gedanke an eine Wurzelbehandlung löst bei vielen ein mulmiges Gefühl aus. Meist liegt das daran, dass unklar ist, was genau passiert und warum es überhaupt nötig ist. Im Kern ist dieser Eingriff aber nichts anderes als ein gezielter Rettungseinsatz für Ihren Zahn. Er wird dann zur letzten Option, wenn das Zahninnere, also der „Nerv“, sich durch Bakterien entzündet hat oder bereits abgestorben ist.

Warum eine Wurzelbehandlung notwendig wird

Stellen Sie sich Ihren Zahn einfach wie ein kleines Haus vor. Der harte Zahnschmelz ist die robuste Fassade, das darunterliegende Dentin bildet die stabilen Wände. Ganz im Inneren liegt die Pulpa – ein Raum mit Nerven und Blutgefäßen, sozusagen die Versorgungsleitungen des Hauses. Wenn nun Bakterien, meist durch eine tiefe Karies oder einen Riss im Zahn, diese Festung durchbrechen und in die Pulpa eindringen, kommt es zu einer Entzündung.

Diese Entzündung ist nicht nur extrem schmerzhaft, sie gefährdet auch die gesamte Zahnstruktur. Bleibt sie unbehandelt, breitet sie sich über die Wurzelspitze bis in den Kieferknochen aus und kann dort zu ernsthaften Problemen führen. Die Wurzelbehandlung ist hier die Rettungsaktion: Wir entfernen das entzündete Gewebe, desinfizieren das Zahninnere gründlich und versiegeln alles sicher, damit Ihr „Haus“ stabil und funktionsfähig bleibt.

Ein häufiger und bewährter Eingriff

Eine Wurzelbehandlung ist längst kein seltener Eingriff mehr. Tatsächlich werden in Deutschland jährlich rund 7 bis 10 Millionen Wurzelkanalbehandlungen durchgeführt. Diese Zahl zeigt, wie etabliert und wichtig dieses Verfahren für die moderne Zahnerhaltung ist. Es ist ein bewährter Weg, um einen Zahn zu retten, der sonst verloren wäre. Detaillierte Einblicke dazu liefert eine Studie zur zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland.

Eine moderne Wurzelbehandlung ist ein hochpräziser Eingriff, der darauf abzielt, Ihren natürlichen Zahn zu erhalten und Schmerzen effektiv zu beseitigen. Anstatt den Zahn zu opfern, retten wir seine Substanz.

Wenn Sie befürchten, dass bei Ihnen eine Wurzelbehandlung ansteht, oder einfach nur mehr Klarheit wünschen, ist ein persönliches Gespräch immer der beste erste Schritt. Zögern Sie nicht, uns all Ihre Fragen zu stellen. Buchen Sie noch heute Ihren Beratungstermin bei Dr. Christina Dickel, um eine fundierte Diagnose und einen klaren Behandlungsplan zu erhalten. Hier geht es direkt zur Online-Terminbuchung.

Der Ablauf der Behandlung schritt für schritt erklärt

Eine Wurzelbehandlung ist ein präzise geplanter Eingriff mit einem ganz klaren Ziel: Ihren Zahn zu retten. Damit Sie genau wissen, was bei einer Wurzelbehandlung passiert, möchte ich Sie durch jeden einzelnen Schritt führen. Denn Transparenz ist oft der beste Weg, um Unsicherheiten abzubauen und Vertrauen zu schaffen.

Die Rettung Ihres Zahnes gliedert sich in mehrere, klar definierte Phasen. Jeder Schritt baut dabei auf dem vorherigen auf und ist entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Diese Grafik veranschaulicht den Kernprozess einer Wurzelbehandlung in seinen drei wichtigsten Phasen:

Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

Wie Sie sehen, konzentriert sich alles darauf, die Entzündung zu beseitigen, das Zahninnere penibel zu säubern und es anschließend so zu versiegeln, dass keine neuen Bakterien eindringen können.

Diagnose und schmerzfreie Betäubung

Am Anfang steht immer eine exakte Diagnose. Mithilfe eines digitalen Röntgenbildes analysieren wir das genaue Ausmaß der Entzündung und die individuelle Anatomie Ihrer Zahnwurzeln. Man könnte sagen, dieses Bild ist unsere Landkarte für den Eingriff.

Sobald wir uns ein klares Bild gemacht haben, folgt der wichtigste Schritt für Ihren Komfort: die lokale Betäubung. Wir sorgen dafür, dass der gesamte Bereich um den Zahn vollständig taub ist, bevor die eigentliche Behandlung auch nur beginnt. Sie werden während des gesamten Eingriffs keine Schmerzen spüren.

Reinigung und Desinfektion des Zahninneren

Um unter optimalen, keimfreien Bedingungen arbeiten zu können, isolieren wir den Zahn mit einem sogenannten Kofferdam. Das ist ein kleines, elastisches Tuch, das den Zahn komplett vom restlichen Mundraum abschirmt. So wird verhindert, dass Speichel oder Bakterien in das offene Zahninnere gelangen.

Anschließend schaffen wir einen winzigen Zugang durch die Zahnkrone, um das Wurzelkanalsystem zu erreichen. Mit hochflexiblen, filigranen Instrumenten entfernen wir dann das entzündete oder bereits abgestorbene Gewebe aus den feinen Wurzelkanälen. Dieser Schritt erfordert höchste Präzision und viel Erfahrung.

Der entscheidende Faktor für den Erfolg ist die vollständige Entfernung aller Bakterien. Deshalb werden die Kanäle wiederholt mit speziellen desinfizierenden Lösungen gespült, um selbst die feinsten Verästelungen des Kanalsystems zu reinigen.

Dieser sorgfältige Prozess stellt sicher, dass die Ursache der Entzündung restlos beseitigt wird und Ihr Körper mit der Heilung beginnen kann.

Füllung und Verschluss des Zahnes

Nach der gründlichen Reinigung und Desinfektion müssen die Wurzelkanäle wieder dicht verschlossen werden. Dafür verwenden wir ein biokompatibles, also sehr gut verträgliches Material namens Guttapercha. Es füllt die Hohlräume vollständig aus und versiegelt sie bakteriendicht, um eine erneute Infektion von der Wurzelspitze her zu verhindern.

Zum Abschluss des Termins wird der Zugang in der Zahnkrone mit einer provisorischen Füllung verschlossen. Diese schützt den Zahn, bis die endgültige Versorgung – meist eine Krone – angefertigt wird. Die Krone gibt dem Zahn die nötige Stabilität zurück und schützt ihn langfristig vor Brüchen.

Haben Sie noch Fragen zum genauen Ablauf oder wünschen Sie eine persönliche Einschätzung für Ihre Situation? Dr. Christina Dickel und ihr Team nehmen sich die Zeit, Ihnen alles in Ruhe zu erklären. Buchen Sie jetzt einfach und unkompliziert Ihren Beratungstermin über unseren Online-Kalender.

Schmerzfrei durch die Behandlung: Was Sie wirklich erwartet

Die größte Sorge vieler Patientinnen und Patienten vor einer Wurzelbehandlung ist die Angst vor den Schmerzen. Das ist absolut verständlich. Aber lassen Sie mich Ihnen diese Sorge gleich nehmen: Dank moderner Anästhesie und sanfter Techniken ist der schmerzhafte Eingriff von früher längst Geschichte. Unser oberstes Ziel ist es, Ihre Behandlung so angenehm und schmerzfrei wie nur möglich zu gestalten.

Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

Der Schlüssel dazu liegt in einer effektiven lokalen Betäubung. Bevor wir überhaupt mit der Behandlung beginnen, sorgen wir dafür, dass der Zahn und das umliegende Gewebe komplett taub sind. Sie werden während des gesamten Eingriffs vielleicht eine leichte Vibration oder einen sanften Druck spüren, aber keine Schmerzen. Versprochen.

Was nach dem Eingriff normal ist

Wenn die Betäubung nach ein paar Stunden nachlässt, ist es ganz normal, für einige Tage leichte Beschwerden zu spüren. Stellen Sie es sich einfach wie eine Wunde vor, die heilt. Das Gewebe um den Zahn wurde gereinigt und beansprucht – jetzt braucht es etwas Zeit zur Regeneration. Ein leichtes Wundgefühl oder eine Druckempfindlichkeit sind also normale Reaktionen des Körpers auf den Heilungsprozess.

Diese anfänglichen Beschwerden lassen sich aber sehr gut in den Griff bekommen. Wir geben Ihnen einfache und wirksame Tipps mit auf den Weg:

  • Kühlen, kühlen, kühlen: Ein Kühlpack, in ein Tuch gewickelt und von außen an die Wange gehalten, wirkt oft Wunder. Es lindert Schwellungen und nimmt den Druck.
  • Schonkost: Gönnen Sie dem Zahn ein bis zwei Tage Ruhe. Weiche Speisen sind jetzt ideal, und versuchen Sie, auf der anderen Seite zu kauen.
  • Schmerzmittel: Bei Bedarf können Sie auf bewährte, rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol zurückgreifen. Wir beraten Sie natürlich, was für Sie am besten passt.
  • Wichtig zu wissen: Diese leichten Beschwerden sind ein positives Zeichen dafür, dass Ihr Körper heilt. Sie klingen in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst wieder ab.

    Wann sie sich bei Uns melden sollten

    Obwohl Komplikationen selten sind, ist es wichtig, auf bestimmte Signale zu achten. Zögern Sie bitte keinen Moment, uns anzurufen, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken:

  • Starke, pochende Schmerzen, die auch mit Schmerzmitteln nicht besser werden.
  • Eine deutlich sichtbare Schwellung im Gesicht oder am Zahnfleisch, die zunimmt statt abnimmt.
  • Fieber oder ein allgemeines Krankheitsgefühl nach dem Eingriff.
  • Unser Anspruch ist es, Ihnen nicht nur während, sondern auch nach der Behandlung Sicherheit zu geben. Eine offene Kommunikation und eine sorgfältige Nachsorge sind für uns selbstverständlich.

    Wenn Sie noch Bedenken wegen möglicher Schmerzen haben oder einfach den Ablauf Ihrer Behandlung noch einmal in Ruhe besprechen möchten, sind wir für Sie da. Vereinbaren Sie einen persönlichen Beratungstermin mit Dr. Christina Dickel, um all Ihre Fragen zu klären. Buchen Sie Ihren Termin einfach online.

    Was den erfolg einer Wurzelbehandlung wirklich ausmacht

    Eine Wurzelbehandlung ist eine wertvolle Investition in die Zukunft Ihres Zahnes. Doch wie stehen die Chancen, dass alles gut geht? Die gute Nachricht ist: ausgezeichnet, wenn ein paar wichtige Faktoren zusammenspielen. Der Erfolg ist dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis aus präziser Behandlung, moderner Technik und Ihrer aktiven Mitarbeit.

    Informationsbild zum Thema Zahngesundheit - Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel

    Moderne Techniken haben die Erfolgsquoten in den letzten Jahren wirklich dramatisch verbessert. Präzision ist hier das absolute Schlüsselwort. Der Einsatz eines Dentalmikroskops beispielsweise erlaubt es uns, selbst feinste, haarähnliche Verästelungen im Wurzelkanalsystem aufzuspüren und zu reinigen. Genauso helfen digitale Messgeräte dabei, die exakte Länge jedes Kanals zu bestimmen – eine entscheidende Voraussetzung, damit diese bis zur Spitze vollständig gesäubert und gefüllt werden können.

    Die drei Säulen des Erfolgs

    Der langfristige Erhalt Ihres Zahnes stützt sich auf drei wesentliche Pfeiler. Man kann es sich wirklich so vorstellen: Wenn alle drei stabil sind, hat der Zahn die besten Chancen, ein Leben lang zu halten.

  • Erfahrung und Präzision des Behandlers: Die sorgfältige Reinigung und vollständige Desinfektion aller Wurzelkanäle erfordert enormes Fingerspitzengefühl und natürlich eine topmoderne Ausstattung.
  • Individuelle Anatomie des Zahnes: Jeder Zahn ist ein Unikat. Stark gekrümmte oder schwer zugängliche Kanäle können die Behandlung zu einer echten Herausforderung machen.
  • Ihre persönliche Nachsorge: Nach dem Eingriff liegt ein wichtiger Teil des Erfolgs in Ihren Händen. Die richtige Pflege und vor allem die finale Versorgung sind absolut entscheidend.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung beziffert die Erfolgsquoten für Erstbehandlungen unter optimalen Bedingungen auf bis zu 95 %. Selbst bei einer Wiederholung der Behandlung liegt die Quote immer noch bei über 80 %, wenn moderne Methoden zum Einsatz kommen. Auch ein Bericht der Barmer GEK bestätigt diese hohe Zuverlässigkeit: 84 % der wurzelbehandelten Zähne blieben über drei Jahre komplett beschwerdefrei. Weiterführende Informationen zur Langzeitstabilität wurzelbehandelter Zähne unterstreichen, wie wichtig eine qualitativ hochwertige Durchführung ist.

    Ein wurzelbehandelter Zahn ist nicht mehr so stabil wie ein gesunder Zahn. Die finale Versorgung mit einer Krone ist daher kein optionaler Luxus, sondern ein entscheidender Schritt zur Sicherung des Behandlungserfolgs.

    Warum eine Krone so wichtig ist

    Stellen Sie sich die Krone wie einen schützenden Helm für Ihren Zahn vor. Da wir das Zahninnere während der Behandlung aushöhlen müssen, ist die Zahnsubstanz danach geschwächt und viel anfälliger für Brüche.

    Eine passgenaue Krone umschließt den Zahn komplett, stabilisiert ihn und fängt die enormen Kaukräfte ab, die besonders auf die Backenzähne wirken. So wird das Risiko einer Fraktur auf ein Minimum reduziert und Ihr Zahn kann seine Funktion noch viele Jahre oder sogar Jahrzehnte erfüllen.

    Wenn Sie Fragen zu den Erfolgsaussichten in Ihrer persönlichen Situation haben oder wissen möchten, wie Sie den langfristigen Erhalt Ihres Zahnes sichern können, beraten wir Sie gerne ganz offen und ehrlich. Buchen Sie Ihren Termin bei Dr. Christina Dickel einfach und bequem über unseren Online-Kalender.

    Was passiert, wenn ich keine Wurzelbehandlung möchte?

    Eine fundierte Entscheidung für Ihre Zahngesundheit zu treffen, bedeutet, das gesamte Bild zu kennen. Dazu gehört ein offener Blick auf die möglichen Risiken einer Wurzelbehandlung, aber auch eine ehrliche Abwägung der Alternativen. Transparenz ist hier der Schlüssel, damit Sie den für Sie besten Weg finden.

    Klar ist: Jeder medizinische Eingriff birgt gewisse Restrisiken, auch wenn wir diese dank modernster Technik und jahrelanger Erfahrung auf ein Minimum reduzieren. Bei einer Wurzelbehandlung sind das vor allem zwei Punkte, die in seltenen Fällen vorkommen können.

    Mögliche Risiken im Überblick

    Obwohl eine Wurzelbehandlung ein sehr sicherer und bewährter Eingriff ist, möchten wir Sie ganz ehrlich über mögliche, seltene Komplikationen aufklären:

  • Instrumentenfragment: Trotz hochflexibler Materialien kann es in sehr engen oder stark gekrümmten Kanälen passieren, dass die winzige Spitze eines feinen Instruments abbricht und im Kanal stecken bleibt.
  • Unvollständige Heilung: Manchmal heilt die Entzündung an der Wurzelspitze nicht vollständig aus. Der Grund dafür sind oft Bakterien, die in winzigen, unzugänglichen Seitenkanälchen überleben. In solchen Fällen kann eine Wiederholung der Behandlung (Revision) nötig werden.
  • Moderne Technologien wie das Dentalmikroskop und präzise digitale Messverfahren haben diese Risiken extrem verringert, aber eine hundertprozentige Erfolgsgarantie gibt es in der Medizin nie.

    Die einzige Alternative: den Zahn ziehen

    Wenn Sie sich gegen eine Wurzelbehandlung entscheiden, bleibt nur eine Alternative: die vollständige Entfernung des Zahnes, auch Extraktion genannt. Doch dieser Schritt hat weitreichende Folgen, die gut überlegt sein wollen.

    Eine Zahnlücke ist nämlich weit mehr als nur ein ästhetisches Problem. Sie bringt das Gleichgewicht im gesamten Gebiss durcheinander. Nachbarzähne können in die Lücke kippen und der gegenüberliegende Zahn kann aus dem Kiefer "herauswachsen", weil ihm der Gegendruck fehlt. Außerdem baut sich der Kieferknochen an der Stelle ab, wo die Zahnwurzel nicht mehr für Belastung sorgt.

    Eine Zahnlücke sollte niemals einfach so bleiben. Die Folgekosten und der Behandlungsaufwand für Zahnersatz sind oft deutlich höher als die Kosten für den Erhalt des eigenen Zahnes durch eine Wurzelbehandlung.

    Die entstandene Lücke muss fast immer durch einen Zahnersatz wie eine Brücke oder ein Implantat geschlossen werden. Beide Lösungen sind mit einem höheren Aufwand und deutlich höheren Kosten verbunden als der Erhalt des natürlichen Zahnes. Denn eines ist klar: Der eigene Zahn ist und bleibt die beste biologische und funktionelle Lösung.

    Vergleich Wurzelbehandlung vs. Zahnextraktion mit Implantat

    Diese Tabelle stellt die wichtigsten Aspekte der beiden Behandlungsoptionen gegenüber, um eine fundierte Entscheidung zu erleichtern.

    AspektWurzelbehandlung (zahnerhalt)Zahnextraktion mit implantat
    ZielErhalt des eigenen, natürlichen ZahnesErsatz des entfernten Zahnes durch eine künstliche Wurzel
    EingriffReinigung und Füllung des Zahninneren, oft in 1-2 SitzungenChirurgischer Eingriff (Zahn ziehen), Einheilphase (3-6 Monate), dann Versorgung mit Krone
    ZahnerhaltDer eigene Zahn bleibt erhaltenDer natürliche Zahn geht verloren
    KostenIn der Regel deutlich geringerDeutlich höher (Extraktion + Implantat + Krone)
    NachbarzähneWerden nicht angetastetWerden nicht angetastet
    KnochenerhaltDer Kieferknochen bleibt durch den Zahn erhaltenDer Kieferknochen bleibt durch das Implantat erhalten
    BehandlungsdauerRelativ kurz, Ergebnis ist schnell daLangwieriger Prozess über mehrere Monate
    BiologieDie biologisch beste Lösung, da körpereigenSehr gute, aber künstliche Lösung

    Wie Sie sehen, sprechen viele Gründe dafür, den eigenen Zahn wann immer möglich zu erhalten. Die Wurzelbehandlung ist der bewährte Weg, dies zu erreichen und größere, teurere Folgebehandlungen zu vermeiden.

    Fühlen Sie sich unsicher, welcher Weg für Sie der richtige ist? Dr. Christina Dickel berät Sie umfassend und transparent über alle Optionen, Risiken und Chancen. Buchen Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin, um eine klare Entscheidungsgrundlage zu erhalten.

    Klären Sie Ihre Fragen in einem persönlichen Beratungstermin

    Dieser Ratgeber gibt Ihnen viele wichtige Informationen an die Hand, aber er kann und soll ein persönliches Gespräch natürlich nicht ersetzen. Jede zahnmedizinische Situation ist einzigartig – und vielleicht haben Sie noch ganz spezielle Fragen zu Ihrem individuellen Befund oder zum genauen Ablauf in unserer Praxis.

    Zögern Sie niemals, Unsicherheiten direkt anzusprechen. Eine gute, ehrliche Aufklärung ist die beste Basis für eine vertrauensvolle Behandlung ohne Angst.

    In unserer Praxis in München nehmen sich Dr. Christina Dickel und ihr Team die Zeit, Ihnen alles transparent zu erklären und auf Ihre Sorgen einzugehen. Gemeinsam erstellen wir einen klaren Behandlungsplan und sprechen dabei auch ganz offen über das Thema Kosten.

    Ein wichtiger Punkt ist dabei oft die Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Die gesetzlichen Kassen zahlen für eine Wurzelbehandlung nur dann, wenn der Zahn offiziell als „erhaltungswürdig“ eingestuft wird. Ist das nicht der Fall, wird die Behandlung zur reinen Privatleistung.

    Es ist daher entscheidend, diese Frage unbedingt vorab zu klären. Mehr zu den Hintergründen der Richtlinien zur Kostenübernahme bei Wurzelbehandlungen können Sie bei Interesse nachlesen.

    Machen Sie den ersten Schritt zum Erhalt Ihres Zahnes und zur Klärung all Ihrer offenen Fragen. Wir freuen uns darauf, Sie auf diesem Weg zu unterstützen.

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    Ihre fragen zur Wurzelbehandlung – Unsere Antworten

    Selbst nach dem besten Aufklärungsgespräch bleiben oft noch ein paar ganz praktische Fragen im Raum stehen. Das ist völlig normal und sogar gut so! Um Ihnen noch mehr Sicherheit zu geben, haben wir hier die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt, die uns Patientinnen und Patienten in unserer Praxis stellen.

    Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung insgesamt?

    Das hängt ganz vom Zahn und dem Grad der Entzündung ab. Planen Sie für einen einzelnen Termin meist zwischen 60 und 90 Minuten ein. In dieser Zeit arbeiten wir hochkonzentriert und mit größter Präzision.

    Oft sind aber auch zwei Termine nötig. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Entzündung schon weiter fortgeschritten war oder der Zahn ein sehr feines, verästeltes Kanalsystem hat. Zwischen den beiden Sitzungen legen wir ein desinfizierendes Medikament in den Zahn ein. So stellen wir sicher, dass wirklich alle Bakterien beseitigt sind, bevor wir den Zahn final und dicht verschließen.

    Muss ein Wurzelbehandelter Zahn immer eine Krone bekommen?

    In den allermeisten Fällen ist das unsere dringende Empfehlung. Stellen Sie sich vor: Ein wurzelbehandelter Zahn ist von innen ausgehöhlt und wird nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Er wird mit der Zeit spröde und ist dadurch viel anfälliger für Brüche als ein gesunder, vitaler Zahn.

    Eine Krone funktioniert hier wie ein schützender Helm: Sie umschließt den Zahn komplett, stabilisiert ihn von außen und fängt die enormen Kaukräfte ab. Besonders bei den Backenzähnen, die den größten Druck aushalten müssen, ist eine Überkronung entscheidend, um den Zahn langfristig zu erhalten und eine Fraktur zu verhindern.

    Benötige ich nach der Behandlung eine Krankschreibung?

    Normalerweise ist eine Krankschreibung nicht nötig. Der Eingriff findet unter lokaler Betäubung statt, und auch wenn deren Wirkung noch ein paar Stunden anhält, sind Sie in Ihren normalen Tätigkeiten kaum eingeschränkt. Viele unserer Patienten gehen danach ganz normal wieder zur Arbeit.

    Sollten Sie aber körperlich sehr anstrengende Arbeit verrichten oder sich einfach unwohl fühlen, stellen wir Ihnen selbstverständlich eine Krankschreibung für den Behandlungstag aus. Sprechen Sie uns einfach darauf an – wir finden gemeinsam die beste Lösung für Sie.

    Verfärbt sich der Zahn nach dem Eingriff dunkel?

    Das kann passieren. Da der Zahn nach der Behandlung nicht mehr durchblutet wird, kann er sich über die Jahre leicht gräulich oder dunkler verfärben. Das ist aber ein rein ästhetisches Thema und medizinisch völlig unbedenklich.

    Sollte Sie die Verfärbung stören, gibt es heute hervorragende Möglichkeiten, die natürliche Zahnfarbe zurückzubringen. Dazu gehört zum Beispiel ein internes Bleaching, bei dem der Zahn von innen aufgehellt wird, oder die Versorgung mit einer ästhetischen Krone, die den Zahn komplett verblendet.

    Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie Ihre individuelle Situation besprechen? Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Christina Dickel nimmt sich gerne Zeit für Sie. Buchen Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin, um Klarheit zu gewinnen und den ersten Schritt zum Erhalt Ihres Zahnes zu machen.

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    Dr. Christina Dickel

    Dentista con más de 15 años de experiencia en odontología moderna

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